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Autonome Fahrzeuge. Chancen für Menschen mit Autonomiedefiziten durch Behinderungen und psychische Störungen

Titre: Autonome Fahrzeuge. Chancen für Menschen mit Autonomiedefiziten durch Behinderungen und psychische Störungen

Texte Universitaire , 2020 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Sebastian Koch (Auteur)

Santé - Personnes souffrant d’un handicap
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In der vorliegenden Ausarbeitung soll in Form eines Konzeptes bzw. einer Machbarkeitsanalyse dargestellt werden, wie sich die Zukunft für Menschen mit Beeinträchtigungen positiv verändern kann durch die Alltagsnutzung von selbstständig steuernden Fahrzeugen. „Zum Jahresende 2019 lebten rund 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland." . Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von ca. 6,6 % bei derzeit 83 Millionen Bundesbürgern der BRD. Dazu kommen noch 25,7 Millionen Rentner*innen, die ebenfalls als potenzielle Insassen zukünftiger autonomer Fahrzeuge berücksichtigt werden sollten.

In Summe besteht demnach ein potenzieller Bedarf an autonomen Fahrzeugen für fast ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung, tendenziell steigend. In dieser Arbeit wird sich nicht ausschließlich auf die Mobilität fokussiert. Mobilität ist zweifelsfrei für die meisten Menschen ein Grundbedürfnis, kann jedoch mit weiteren (Grund-) Bedürfnissen kombiniert werden. Diese können von der Selbstversorgung bis hin zur sozialen und kulturellen Teilhabe reichen. Die Sicherung eines Arbeitsplatzes und des damit verbundenen Einkommens ist ebenso ein nicht zu vernachlässigender Aspekt, der für Menschen mit Beeinträchtigungen problematisch sein kann. Unberücksichtigt bei der Umfrage blieb die Anwendung im Hilfekontext.

Die vorliegende Arbeit könnte dazu beitragen, dass autonome Mobilität durch das erweiterte Spektrum an Möglichkeiten, zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung führt. Im Folgenden werden wiederholt die thematischen Zielgruppen thematisiert. Für das Verständnis ist es wichtig zu wissen, dass der Verfasser mit dem Begriff „Menschen mit Beeinträchtigungen“ immer Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischen Störungen bezieht, während sonst nur „Menschen mit Behinderungen“ oder „Menschen mit psychischen Störungen“ gemeint sind. Die Begriffe „Störungen“ und „Erkrankungen“ sind auf den Schweregrad des psychischen Defizits hin bezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1 Einleitung

2 Autonomie und der aktuelle Stand der Gesetzeslage

3 Realisierte und visionäre Voraussetzungen

3.1 Infrastrukturelle Betrachtungen

3.2 Datenerhebung- und Verarbeitung

3.2.1 Nutzung biometrischer Merkmale

3.2.2 Datenspeicherung und -übermittlung

4 Einsatzmöglichkeiten im Hilfekontext

4.1 Behinderungen

4.2 Psychische Erkrankungen

5 Förderfaktoren bei Autonomiedefiziten

6 Technische Unterstützungssysteme / Kommunikation

7 Kosten und Kostenträger / gesetzliche Regelungen

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert in Form einer Machbarkeitsstudie das Potenzial autonomer Fahrzeuge zur Steigerung der Lebensqualität und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, indem existierende Barrieren durch neue Mobilitätskonzepte abgebaut werden sollen.

  • Analyse der infrastrukturellen Voraussetzungen für autonomes Fahren in Deutschland.
  • Untersuchung von Datenschutz und biometrischer Identifizierung im Hilfekontext.
  • Evaluation des Nutzens autonomer Mobilität für Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen.
  • Bewertung rechtlicher Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten durch Kostenträger.

Auszug aus dem Buch

4.2 Psychische Erkrankungen

„In Deutschland sind jedes Jahr etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen [..]. Das entspricht rund 17,8 Millionen betroffenen Personen, von denen pro Jahr nur 18,9 % Kontakt zu Leistungsanbietern aufnehmen.“ (Lork/Hoffmann 2019, 1). Gemäß den Angaben der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) zählen zu den häufigsten Erkrankungen Angststörungen, affektive Störungen sowie durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum induzierte Störungen (vgl. Lork/Hoffmann 2019, 1). Vielen der Betroffenen mit entsprechender Ausprägung ihrer psychischen Defizite ist es rechtlich und gesundheitlich nicht möglich ein Fahrzeug zu führen.

Exemplarisch betrachtet, kann eine vorliegende Angststörung Panik vor dem Steuern eines PKWs verursachen und somit die Fahrtauglichkeit ausschalten. Als Fahrgast in einem autonomen Fahrzeug ohne Verantwortung über die Steuerung besteht für diesen Anlass kein Trigger für den Ausbruch einer Panikattacke.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz autonomer Fahrzeuge als Konzept zur Teilhabeförderung für Menschen mit Behinderungen und Rentner.

2 Autonomie und der aktuelle Stand der Gesetzeslage: Klärung des Begriffs der Autonomie und Erläuterung der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für automatisiertes Fahren in Deutschland.

3 Realisierte und visionäre Voraussetzungen: Analyse der technischen und infrastrukturellen Basis sowie notwendiger Prozesse bei der Datenerhebung und -speicherung.

4 Einsatzmöglichkeiten im Hilfekontext: Untersuchung spezifischer Anwendungsszenarien für Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen.

5 Förderfaktoren bei Autonomiedefiziten: Anwendung der ICF-Klassifikation zur Darstellung von Förderfaktoren anhand konkreter Fallbeispiele.

6 Technische Unterstützungssysteme / Kommunikation: Erörterung notwendiger technischer Ausstattung und barrierefreier Interaktionskonzepte für verschiedene Zielgruppen.

7 Kosten und Kostenträger / gesetzliche Regelungen: Analyse der Finanzierungsmöglichkeiten durch Kostenträger und Verknüpfung mit sozialgesetzlichen Ansprüchen.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der technischen und gesellschaftlichen Potenziale sowie der existierenden rechtlichen Hürden.

Schlüsselwörter

Autonome Fahrzeuge, Behinderung, Psychische Erkrankungen, Autonomie, Mobilität, Inklusion, Datenschutz, Biometrie, Teilhabe, Infrastruktur, Unterstützungssysteme, Kostenträger, Sozialgesetzbuch, Barrierefreiheit, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Machbarkeit autonom fahrender Personenkraftwagen zur Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Teilhabe von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Welche Zielgruppen stehen im Fokus?

Die Untersuchung konzentriert sich primär auf Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen sowie Rentner, die über ein eingeschränktes Autonomiepotenzial in ihrer Mobilität verfügen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, in Form eines Konzepts darzustellen, wie durch den Einsatz autonomer Fahrzeuge Barrieren im Alltag abgebaut werden können, die bisher eine selbstständige Teilhabe verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine konzeptionelle Analyse und Machbarkeitsstudie unter Einbeziehung aktueller Gesetzeslagen, technischer Entwicklungen und wissenschaftlicher Literatur.

Welche Schwerpunkte hat der Hauptteil?

Es werden infrastrukturelle Voraussetzungen, datenschutzrechtliche Aspekte, fiktive Fallbeispiele zur Teilhabeförderung sowie technische Ausstattungsmöglichkeiten im Fahrzeugbau behandelt.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Themen sind Autonomie, Inklusion, digitale Unterstützungssysteme und der Nachteilsausgleich durch moderne Mobilitätstechnologien.

Welche Rolle spielt die Biometrie?

Biometrische Daten werden als niedrigschwelliger Zugangsweg für die Identifizierung und Abrechnung von Fahrten bei Menschen vorgeschlagen, die klassische Bedienoberflächen nicht nutzen können.

Warum ist das Projekt im Bereich 4.2 relevant?

Weil es aufzeigt, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen – etwa bei Angststörungen oder Substanzabhängigkeit – durch den Wegfall der Verantwortung für die Fahrzeugsteuerung von einer aktiven Teilnahme am Arbeitsleben und an sozialen Aktivitäten profitieren können.

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Résumé des informations

Titre
Autonome Fahrzeuge. Chancen für Menschen mit Autonomiedefiziten durch Behinderungen und psychische Störungen
Note
2,3
Auteur
Sebastian Koch (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
21
N° de catalogue
V1289179
ISBN (PDF)
9783346753014
ISBN (Livre)
9783346753021
Langue
allemand
mots-clé
Autonome Fahrzeuge Autonomiedefizit psychische Störungen Behinderung Sebstständigkeit Mibilität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Koch (Auteur), 2020, Autonome Fahrzeuge. Chancen für Menschen mit Autonomiedefiziten durch Behinderungen und psychische Störungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289179
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Extrait de  21  pages
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