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Analyse und Interpretation von J. von Eichendorffs "Das zerbrochene Ringlein"

Unter besonderer Berücksichtigung des archaischen Moments

Titre: Analyse und Interpretation von J. von Eichendorffs "Das zerbrochene Ringlein"

Dossier / Travail , 2009 , 18 Pages

Autor:in: Manuela Müller (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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[...]
In der vorliegenden Hausarbeit soll auf den Zusammenhang zwischen Kommunikationsfreiheiten und Medienethik in mehrfacher Hinsicht anhand folgender Fragestellungen eingegangen werden: Inwieweit bedingen sie sich? Inwieweit ist ein universaler Anspruch auf Kommunikationsfreiheiten gerechtfertigt und nicht selbst Teil eines spezifischen, ethisch argumentierenden Menschenbildes? Auf welchen Prämissen müsste eine global wirksame Medienethik beruhen, um Anspruch auf Berechtigung zu besitzen?
Um sich diesen Fragestellungen anzunähern, sollen in einem ersten Schritt die eingeführten Begriffe spezifiziert werden: Was versteht man unter Kommunikationsfreiheiten und woraus leiten sie sich ab? Welche Funktion hat Medienethik ?
In einem zweiten Schritt wird aufgezeigt, wie Medienethik erst durch Kommunikationsfreiheiten ermöglicht wird und inwiefern Kommunikationsfreiheiten weltweit reale Umsetzung erfahren. Mit den bis hier gewonnenen Grundlagen sollen dann folgende Fragen diskutiert werden: Kann der in den Menschenrechten verankerte universale Anspruch auf Kommunikationsfreiheiten wirklich so erhoben werden? Handelt es sich bei der Konzeption der Menschenrechte nicht um einen spezifischen Ausdruck von Moralvorstellungen, die auf andere Kulturen so nicht anwendbar sind? Und: Kann die Berichterstattung von Mediensystemen, die dem Wertekanon der Menschenrechte nicht zustimmen, überhaupt mit einer auf diesen Werten basierenden Medienethik kritisiert werden?
Die vorliegende Hausarbeit konnte viele der aufgeworfenen Fragen nicht abschließend klären, schon allein, weil die Positionen zu diesem Thema so zahlreich wie die Literatur zu sein scheinen und dennoch häufig in Paradoxien enden. Letztlich sind mehr Fragen entstanden, als geklärt werden konnten. Somit wird es auch als Ergebnis der vorliegenden Hausarbeit betrachtet, Fragestellungen für eine weitere Beschäftigung mit dem Themenbereich erarbeitet zu haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Das zerbrochene Ringlein“ – ein Volkslied?

3. Interpretation

3.1 Das „zerbrochene Ringlein“ als Hauptmotiv in Eichendorffs Werk

3.2 Eine exklusive Liebesbeziehung bis zum Freitod

3.3 Einklang von innerem und äußerem Sinn

3.4 Das Werk in seiner Wirkung auf den Leser

4. Das Werk in seiner Zeit

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich eingehend mit Joseph Freiherrn von Eichendorffs Gedicht „Das zerbrochene Ringlein“ auseinander. Ziel ist es, das Werk sowohl formal als auch inhaltlich zu analysieren, seine Einordnung als Volkslied zu prüfen und die archetypische Bedeutung des Hauptmotivs im Kontext der romantischen Epoche zu ergründen.

  • Untersuchung der Gattungsmerkmale im Vergleich zum klassischen Volkslied
  • Analyse des „zerbrochenen Ringleins“ als zentrales Symbol für Liebe und Trennung
  • Erörterung der zeitlichen und räumlichen Struktur sowie deren Wirkung auf den Leser
  • Einbettung des Gedichts in den literaturgeschichtlichen Kontext der Romantik

Auszug aus dem Buch

3.1 Das „zerbrochene Ringlein“ als Hauptmotiv in Eichendorffs Werk

Gedichte zeichnen sich nicht nur durch ihre inhaltliche- sondern auch durch ihre formale Seite aus. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass Form und Inhalt grundsätzlich miteinander in Verbindung stehen und sich in ihrer Wirkung gegenseitig stärken. Ein Gedicht ist erst dann richtig wirkungsvoll, wenn die äußere Gestalt den Inhalt widerspiegelt, besonders, wenn nach jedem formalen Einschnitt, also nach jeder Strophe, auch ein inhaltlicher Einschnitt erfolgt. Dabei unterscheidet man, ob sich der Inhalt der Form oder die Form dem Inhalt anpasst.

Bei strophischen Gedichten, wie Eichendorffs „Das zerbrochene Ringlein“, passt sich der Inhalt der vorgegebenen äußeren Form an, wie sich in folgender Analyse zeigt: Das Gedicht besteht aus fünf Strophen zu je vier Versen, die von dreihebigen Jamben und abwechselnd weiblichen und männlichen Kadenzen geprägt sind. Der Kreuzreim bildet die Grundbasis, die in der ersten Strophe (Z. 1 u. 3) durch Halbreime, so genannte Assonanzen, unterbrochen wird. Ebenfalls wird der starre Reim in der letzten Strophe (Z. 1 u. 3) durch eine Kombination aus gereimten und ungereimten Zeilen, den so genannten Waisenzeilen, von seiner Strenge befreit.

Neben der ersten formalen Gliederung zeigt sich nun, dass das Gedicht auch inhaltlich in Abschnitte gegliedert ist. Strophe eins markiert den Ausgangspunkt für den Leser und ist demzufolge im Präsens formuliert. Doch bereits in der zweiten Hälfte der ersten Strophe beginnt das lyrische Ich seine gedankliche Reise in die Vergangenheit, verdeutlicht durch Eichendorffs Wahl des Präteritums und des Perfekts. Strophe zwei führt diesen Rückblick in den gleichen Tempi fort. Durch die Wahl des Futurs in den Strophen drei und vier wird die Umbruchssituation, in der sich das lyrische Ich befindet, deutlich. Die Resignation des lyrischen Ich findet in der Verwendung des Konjunktiv Präsens in der fünften Strophe ihren Niederschlag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk ein, begründet den Fokus auf die Entstehungszeit um 1810 und definiert die methodische Herangehensweise an das Gedicht.

2. „Das zerbrochene Ringlein“ – ein Volkslied?: Dieses Kapitel prüft, inwiefern das Gedicht typische Merkmale des Volksliedes aufweist, und diskutiert Eichendorffs eigene Einschätzung zu dieser Gattungszuordnung.

3. Interpretation: Das Hauptkapitel analysiert das Gedicht detailliert hinsichtlich seiner formalen und inhaltlichen Struktur, der Symbolik, der Liebesauffassung und der Leserwirkung.

3.1 Das „zerbrochene Ringlein“ als Hauptmotiv in Eichendorffs Werk: Hier wird untersucht, wie Form und Inhalt korrespondieren und wie das titelgebende Motiv das lyrische Ich und den Lesefluss beeinflusst.

3.2 Eine exklusive Liebesbeziehung bis zum Freitod: Das Kapitel befasst sich mit der einseitigen, tiefen Liebeskonzeption und der daraus resultierenden psychischen Belastung des lyrischen Ichs.

3.3 Einklang von innerem und äußerem Sinn: Der Fokus liegt auf der räumlichen und zeitlichen Gestaltung des Gedichts sowie der Funktion des Traums als zentrales Element.

3.4 Das Werk in seiner Wirkung auf den Leser: Dieses Kapitel erörtert die Rezeptionsästhetik und die Frage, warum das Gedicht auch nach fast 200 Jahren seine Wirkung auf den Leser entfaltet.

4. Das Werk in seiner Zeit: Der Abschnitt ordnet das Werk literaturgeschichtlich in die Epoche der Romantik ein und vergleicht die Merkmale mit anderen Werken der Zeit.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bestätigung der These, dass das Werk aufgrund seiner archaischen Symbole und der formalen Gestaltung ein archetypisches Beispiel romantischer Lyrik darstellt.

Schlüsselwörter

Eichendorff, Das zerbrochene Ringlein, Romantik, Volkslied, Liebeslyrik, Interpretation, Sehnsucht, Freitod, Symbolik, Literaturwissenschaft, Epochenmerkmale, Motivforschung, Rezeptionsanalyse, Archetyp, Naturlyrik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Analyse von Eichendorffs Gedicht „Das zerbrochene Ringlein“ mit dem Ziel, dessen Einordnung als Volkslied sowie die literarische Bedeutung seiner Symbole zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Analyse der Liebesbeziehung, das Motiv des zerbrochenen Rings, die Gestaltung von Zeit und Raum sowie die Einbettung des Gedichts in die Epoche der Romantik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es nachzuweisen, dass Eichendorff durch die Verwendung archetypischer Bilder und einer stimmigen Form ein zeitloses Werk geschaffen hat, das den Zeitgeist der Romantik perfekt einfängt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die formale Aspekte (wie Reim und Metrik) mit inhaltlichen Interpretationen und rezeptionsästhetischen Fragestellungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Interpretation, die das Hauptmotiv, die Liebeskonzeption, die räumlich-zeitliche Struktur und die Wirkung des Werkes auf den Leser detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Eichendorff, Romantik, Volkslied, Sehnsucht, Symbolik und Archetyp charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung von Epochen in dieser Arbeit eine Rolle?

Die Einordnung in die Früh-, Hoch- oder Spätromantik ist essenziell, um Eichendorffs Intention und die spezifische Sprachwahl des Gedichts im Vergleich zur Klassik besser zu verstehen.

Wie bewertet der Autor die Frage nach dem Freitod im Gedicht?

Der Autor stellt fest, dass der Freitod im Gedicht zwar als konsequenter Ausweg thematisiert wird, das Ende jedoch bewusst offen bleibt, um den Leser zur eigenen Reflexion anzuregen.

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Résumé des informations

Titre
Analyse und Interpretation von J. von Eichendorffs "Das zerbrochene Ringlein"
Sous-titre
Unter besonderer Berücksichtigung des archaischen Moments
Université
University of Trier
Cours
Liebeslyrik
Auteur
Manuela Müller (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
18
N° de catalogue
V128943
ISBN (ebook)
9783640402120
ISBN (Livre)
9783640402496
Langue
allemand
mots-clé
Analyse Interpretation Eichendorffs Ringlein Unter Berücksichtigung Moments
Sécurité des produits
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Citation du texte
Manuela Müller (Auteur), 2009, Analyse und Interpretation von J. von Eichendorffs "Das zerbrochene Ringlein", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128943
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