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Ursachen und Folgen des Gender Pay Gaps

Titre: Ursachen und Folgen des Gender Pay Gaps

Dossier / Travail , 2016 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Etudes de Genre
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Trotz aller Fortschritte, die die deutsche Gesellschaft in Bezug auf Gleichstellung von Frauen und Männern bisher erreicht hat, gibt es immer noch Bereiche, in denen Frauen das Nachsehen haben. Die Frage nach gerechter Vergütung von Arbeit ist das prominenteste und aktuellste Beispiel von Ungleichbehandlung der Geschlechter. So hat Bundesministerin Schwesig erst zu Beginn dieses Jahres einen Gesetzentwurf zur sogenannten Entgelttransparenz vorgestellt. Ziel sei es, über mehr Transparenz Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, um die bestehende Gehaltslücke zu schließen. Wie wichtig die politische Weichenstellung für eine gerechtere Entlohnung von Frauen und Männern ist, beweist die Tatsache, dass seit über 15 Jahren der Lohnunterschied zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern konstant bei 20% liegt. Diesen Verdienstabstand bezeichnet man als Gender Pay Gap.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Potenzielle Ursachen des Gender Pay Gaps

2.1 Niedrigerer Humankapitalbestand

2.2 Diskriminierung durch den Arbeitgeber

2.3 Geschlechtersegregation

3 Forschungsergebnisse

3.1 Gender Pay Gap im internationalen Vergleich

3.2 Frauen in Führungspositionen

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen des geschlechterspezifischen Lohnunterschieds (Gender Pay Gap) und analysiert, inwieweit unterschiedliche Humankapitalausstattungen, Diskriminierung durch Arbeitgeber sowie die Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt zur Entstehung der Gehaltslücke beitragen.

  • Analyse theoretischer Erklärungsmodelle für Lohnunterschiede
  • Untersuchung der Bedeutung der Humankapitaltheorie
  • Einfluss der Diskriminierung und Geschlechtersegregation
  • Internationaler Vergleich des Gender Pay Gaps
  • Besonderheiten von Frauen in Führungspositionen

Auszug aus dem Buch

Niedrigerer Humankapitalbestand

Humankapital ist die Summe der Erfahrungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Individuums, einer Gruppe oder der Erwerbsbevölkerung einer Volkswirtschaft, welche im Produktionsprozess aktiv eingesetzt werden kann (Kamaras, 2003, S. 12). Die Humankapitaltheorie erklärt den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen durch die unterschiedliche Ausstattung von Humankapital. In Erwartung familiärer Verpflichtungen entscheiden sich Frauen häufiger für Berufe die sich besser mit dem Familienleben vereinbaren lassen. Aufgrund einer Kosten-Nutzen-Abwägung orientieren sie sich an Arbeitsbereichen, die die Kosten des Verlusts an Wissen während der familiären Erwerbsunterbrechung möglichst gering halten (Busch, Der Einfluss der beruflichen Geschlechtersegregation auf den Gender Pay Gap, 2013, S. 304). Daher erscheint es für viele Frauen nicht rational, die eigene Zeit in aufwendige Bildungsmaßnahmen zu investieren. Bei längerer Abwesenheit in der Arbeitswelt, vor allem bedingt durch die Elternzeit, ist ein Abbau von Humankapital nur schwer abwendbar. Daher werden häufig Berufe mit niedrigeren Qualifikationsanforderungen oder mit geringerem Zeitaufwand gewählt, wie beispielsweise Teilzeitbeschäftigungen (Vgl. Busch & Holst, 2008, S. 190).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Gender Pay Gaps ein und erläutert dessen Relevanz sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Potenzielle Ursachen des Gender Pay Gaps: Dieses Kapitel diskutiert theoretische Ansätze wie die Humankapitaltheorie, Diskriminierung und Geschlechtersegregation als wesentliche Erklärungsfaktoren für Lohnunterschiede.

2.1 Niedrigerer Humankapitalbestand: Hier wird der Zusammenhang zwischen Qualifikationsausstattung, Berufswahl und der daraus resultierenden Auswirkung auf das Einkommen analysiert.

2.2 Diskriminierung durch den Arbeitgeber: Dieses Unterkapitel beleuchtet, wie Arbeitgeberentscheidungen und Marktmechanismen zu einer statistischen oder direkten Benachteiligung von Frauen führen können.

2.3 Geschlechtersegregation: Der Fokus liegt hier auf der beruflichen Zuordnung von Geschlechtern und deren Auswirkungen auf die Bezahlung in typisch "weiblichen" bzw. "männlichen" Berufen.

3 Forschungsergebnisse: In diesem Kapitel werden empirische Daten ausgewertet, um die theoretisch hergeleiteten Thesen zum Gender Pay Gap zu untermauern.

3.1 Gender Pay Gap im internationalen Vergleich: Das Kapitel bietet eine vergleichende Analyse des unbereinigten und bereinigten Gender Pay Gaps in verschiedenen europäischen Ländern.

3.2 Frauen in Führungspositionen: Hier wird untersucht, wie sich die Gehaltsunterschiede bei hochqualifizierten Führungskräften innerhalb der Privatwirtschaft darstellen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert politische sowie gesellschaftliche Ansätze zur Reduzierung des Gender Pay Gaps.

Schlüsselwörter

Gender Pay Gap, Lohnunterschied, Humankapitaltheorie, Diskriminierung, Geschlechtersegregation, Führungspositionen, Entgelttransparenz, Arbeitsmarkt, Bruttostundenverdienst, Frauenberufe, Männerberufe, Einkommensnachteil, Gleichstellung, Lohndifferenz, Erwerbsbiografie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen für den Gender Pay Gap, also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, und prüft verschiedene theoretische Ansätze auf ihre empirische Relevanz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Humankapitaltheorie, die Diskriminierung durch Arbeitgeber sowie die Auswirkungen der Geschlechtersegregation auf die Entlohnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für den Einkommensnachteil von Frauen darzulegen und durch empirische Belege zu untersuchen, ob diese Unterschiede durch fachliche Qualifikationen oder strukturelle Faktoren erklärbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte in Kombination mit der Auswertung statistischer empirischer Forschungsergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Ursachen für Gehaltsunterschiede sowie eine empirische Analyse, unter anderem mit einem Fokus auf internationale Vergleiche und Führungspositionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Gender Pay Gap, Humankapitaltheorie, Geschlechtersegregation, Diskriminierung und Entgelttransparenz.

Warum spielt die Humankapitaltheorie eine so wichtige Rolle für das Verständnis des Gender Pay Gaps?

Sie liefert den Erklärungsansatz, dass Lohnunterschiede durch differierende Qualifikationen oder Berufserfahrungen entstehen, was jedoch in der Arbeit kritisch hinterfragt wird.

Was bezeichnet die „gläserne Decke“ (Glass Ceiling) im Kontext dieser Arbeit?

Dieser Begriff beschreibt das Phänomen, dass Frauen zwar die nötigen Fähigkeiten für Führungspositionen besitzen, jedoch aufgrund struktureller Barrieren kaum in das Top-Management vordringen können.

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Résumé des informations

Titre
Ursachen und Folgen des Gender Pay Gaps
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
17
N° de catalogue
V1289800
ISBN (ebook)
9783346751478
ISBN (Livre)
9783346751485
Langue
allemand
mots-clé
Gender Pay Gap Männer und Frauen Vergleich Verdienst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2016, Ursachen und Folgen des Gender Pay Gaps, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289800
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Extrait de  17  pages
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