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Zusammenhänge zwischen Aspekten des Sozialverhaltens und der Beliebtheit von Kindern in Grundschulklassen

Title: Zusammenhänge zwischen Aspekten des Sozialverhaltens und der Beliebtheit von Kindern in Grundschulklassen

Bachelor Thesis , 2020 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alicia Hoch (Author)

Pedagogy - Inclusion
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In der vorliegenden Arbeit wird der Zusammenhang zwischen den Aspekten des Sozialverhaltens und der Beliebtheit von Kindern in der Klasse dargestellt. Dafür wurde eine Sekundäranalyse eines Datensatzes durchgeführt, welcher Daten von N = 394 Kindern aus Brandenburger Schulen beinhaltet. Der Datensatz verfügt einerseits über eine soziometrische Befragung der Beliebtheit der Kinder einer Klasse und anderseits über die Ergebnisse der Schülereinschätzliste für Sozial- und Lernverhalten. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass ein Zusammenhang zwischen den sechs Aspekten Kooperationsbereitschaft, Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Einfühlungsvermögen, Angemessene Selbstbehauptung sowie Sozialkontakt und der Beliebtheit von Kindern in einer Klasse besteht. Nach Cohen (1988) ergaben die Korrelationen von r = .111 bis r = .302 schwache bis mittlere Effekte und waren statistisch signifikant.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theorie

Soziale Entwicklung und Interaktionen in der Gleichaltrigengruppe

Bedeutung und Aspekte des Sozialverhaltens

Soziale Integration und sozialer Status

Fragestellung und Hypothesen

Methode

Stichprobe

Erhebungsinstrumente

Durchführung und Studiendesign

Statistische Auswertung

Ergebnisse

Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Aspekten des Sozialverhaltens (wie Kooperationsbereitschaft, Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen) und der Beliebtheit von Kindern innerhalb ihres Klassenverbands.

  • Analyse der sozialen Entwicklung und Interaktion in der Gleichaltrigengruppe
  • Untersuchung der Bedeutung sozialer Kompetenzen für den sozialen Status
  • Einsatz der Schülereinschätzliste für Sozial- und Lernverhalten (SSL)
  • Statistische Korrelationsanalyse zur Überprüfung von sechs zentralen Hypothesen

Auszug aus dem Buch

Soziale Entwicklung und Interaktionen in der Gleichaltrigengruppe

Die Schulzeit bildet einen wichtigen Bestandteil in der Entwicklung von Kindern. Der Schulkontext stellt für die Schüler und Schülerinnen nicht nur einen Ort des Lernens in Bezug auf schulische Aufgaben dar, sondern ist für die Kinder auch ein entscheidender sozialer Lern- und Erfahrungsort. Zwischen den Gleichaltrigen in der Klassengemeinschaft findet ein konstanter Austausch statt (Schaefer, 2017). Für die Schüler und Schülerinnen ist das Zurechtkommen mit den sozialen Anforderungen, die innerhalb der Schule an sie gestellt werden, von großer Bedeutung. Dabei steht nicht nur die Entwicklung der eigenen Identität im Vordergrund, sondern auch das Lernen des korrekten Umgangs mit den Mitschülern (Petillon, 1993). Das Sammeln von Erfahrungen mit und in der Gleichaltrigengruppe ist nachweislich essenziell für die soziale Entwicklung eines Kindes. Diese Entwicklung bezieht sich auf die Modifikation von Beziehungsstrukturen zwischen einer Person und anderen Individuen oder einer ganzen Gruppe (Selman & Essen, 1984). Die Kinder entwickeln dabei das Verständnis von Ereignissen in ihrem sozialen Umfeld, wie das Einschätzen von Beziehungen zwischen Personen und ihrem Handeln. Dieser Entwicklungsverlauf wird maßgeblich von sozialen Ereignissen und Interaktionen beeinflusst (ebd.).

Bei einer sozialen Interaktion spielt die Wechselseitigkeit von Geben und Nehmen und Aktion und Reaktion eine entscheidende Rolle, was beispielsweise beim Sprechen und Zuhören, Helfen und Sich-helfen-Lassen oder auch beim gegenseitigen Akzeptieren zu erkennen ist (Petillon, 1993). Bezogen auf den Schulkontext treten diese sozialen Interaktionen in verschiedenen Situationen auf und eröffnen den Schülern unterschiedliche Erfahrungsmöglichkeiten. Die Gleichaltrigengruppe bietet unter anderem die Möglichkeit, Sozialkontakte zu schließen, Beziehungen aufzubauen, vertraute Bindungen einzugehen, Zugehörigkeit zu erfahren und sich mit anderen zu vergleichen sowie Normen und Regeln mitzubestimmen (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik des Sozialverhaltens und dessen Einfluss auf den Status von Kindern innerhalb der Schulklasse.

Theorie: Theoretische Fundierung zu sozialer Entwicklung, den Aspekten des Sozialverhaltens und der Bedeutung von sozialer Integration.

Fragestellung und Hypothesen: Herleitung der Forschungsfrage und Formulierung von sechs Hypothesen zur Korrelation von sozialen Kompetenzen und Beliebtheit.

Methode: Beschreibung der Stichprobe, der verwendeten Instrumente (SSL) und des statistischen Vorgehens anhand von SPSS.

Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Häufigkeitsanalysen und Korrelationsergebnisse für die verschiedenen sozialen Aspekte.

Diskussion und Fazit: Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der Hypothesenbestätigung, Einordnung in den Kontext pädagogischer Praxis und Ausblick auf zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Sozialverhalten, soziale Kompetenz, Beliebtheit, Schülereinschätzliste, Gleichaltrigengruppe, Soziale Integration, Statusgruppen, Kooperation, Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Einfühlungsvermögen, Selbstbehauptung, Korrelationsanalyse, Sekundäranalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie spezifische Aspekte des Sozialverhaltens von Kindern mit ihrem sozialen Status beziehungsweise ihrer Beliebtheit innerhalb der Klassengemeinschaft zusammenhängen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die soziale Entwicklung von Kindern, das Erlernen sozialer Kompetenzen im Schulkontext, soziale Integration und die statistische Analyse von Verhaltensmerkmalen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, mittels einer Sekundäranalyse zu ermitteln, in welchem Maße verschiedene Facetten des Sozialverhaltens (wie etwa Kooperationsbereitschaft oder Einfühlungsvermögen) die Beliebtheit eines Kindes bei Mitschülern beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenauswertung verwendet?

Es wurde eine quantitative Datenanalyse (Sekundäranalyse) unter Nutzung der Statistik-Software IBM SPSS Statistics 25 durchgeführt, inklusive deskriptiver Statistik und bivariater Pearson-Korrelationsanalysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der soziale Entwicklung und Status definiert, sowie einen empirischen Block, der die Stichprobe vorstellt und die Ergebnisse der erhobenen Korrelationen präzise beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Sozialverhalten, soziale Kompetenz, Beliebtheit, soziale Integration, Statusgruppen und Korrelationsanalyse.

Warum spielt die Unterscheidung der Statusgruppen eine Rolle?

Die Einteilung in Statusgruppen nach Coie und Dodge (z. B. beliebt, abgelehnt, kontrovers) ermöglicht eine präzise Zuordnung und ein besseres Verständnis, wie verschiedene Verhaltensprofile unterschiedliche Akzeptanzgrade innerhalb einer Klasse erzeugen.

Welche Rolle spielt das Einfühlungsvermögen für die Beliebtheit der Kinder?

Die Ergebnisse zeigen, dass das Einfühlungsvermögen (Empathie) die stärkste positive Korrelation mit der Beliebtheit aufweist, was unterstreicht, wie wichtig die Perspektivübernahme für den sozialen Status ist.

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Details

Title
Zusammenhänge zwischen Aspekten des Sozialverhaltens und der Beliebtheit von Kindern in Grundschulklassen
College
University of Potsdam
Grade
2,0
Author
Alicia Hoch (Author)
Publication Year
2020
Pages
31
Catalog Number
V1290020
ISBN (eBook)
9783346751805
ISBN (Book)
9783346751812
Language
German
Tags
Sozialverhalten Beliebtheit Grundschule Schüler und Schülerinnen Aspekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alicia Hoch (Author), 2020, Zusammenhänge zwischen Aspekten des Sozialverhaltens und der Beliebtheit von Kindern in Grundschulklassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290020
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