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Der pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreismodells von Schulz von Thun

Einsatz in einem Mutter-Tochter-Gespräch

Title: Der pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreismodells von Schulz von Thun

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Melanie Sekandari (Author)

Sociology - Communication
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Kommunizieren - das machen wir jeden Tag. Mit Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten, mit der Kassiererin im Supermarkt oder mit dem Vorgesetzen bei der Arbeit. Die Liste der Kommunizierenden lässt sich endlos fortführen. Was aber ist Kommunikation? Wie kommt sie zustande? Wann ist eine Kommunikation erfolgreich, wann aber wird sie gestört? Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Hausarbeit geklärt werden. Mit Hilfe der Kommunikationstheorien und Modelle der Wissenschaftler Paul Watzlawick und Friedmann Schulz von Thun soll ein Kommunikationsproblem aus meinem Alltag beschrieben und analysiert werden. Es handelt sich dabei um ein Gespräch zwischen meiner Mutter und mir. Daran anknüpfend erfolgt eine Vorbereitung eines weiteren Gesprächs mit meiner Mutter, das zur Lösung des vorangegangenen Kommunikationsproblems beitragen soll. Diese Intervention erfolgt im zweiten Teil der Hausarbeit und stellt den praktischen Teil dar. Der erste Teil der Arbeit bezieht sich auf die theoretischen Inhalte der Kommunikationstheorien nach Watzlawick und Schulz von Thun. Dabei wird der Begriff Kommunikation genauer definiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff Kommunikation

3 Der pragmatische Ansatz von Paul Watzlawick

3.1 Die pragmatischen Axiome

3.2 Kritik

4 Das Teufelskreismodell von Friedmann Schulz von Thun

5 Das Mutter - Tochter Gespräch – eine praktische Anwendung

5.1 Ausgangslage & Problemstellung

5.2 Analyse des Gesprächs

5.3 Planung, Durchführung und Ergebnis eines Folgegesprächs

6 Zusammenfassung & Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Kommunikationsmodelle von Paul Watzlawick und Friedmann Schulz von Thun auf ein reales Kommunikationsproblem im familiären Kontext anzuwenden, um daraus konstruktive Lösungsansätze für eine verbesserte Gesprächsführung abzuleiten.

  • Analyse kommunikationstheoretischer Grundlagen
  • Untersuchung des pragmatischen Ansatzes nach Watzlawick
  • Anwendung des Teufelskreismodells nach Schulz von Thun
  • Reflexion eines realen Mutter-Tochter-Konflikts
  • Metakommunikation als Interventionsmethode

Auszug aus dem Buch

3.1 Die pragmatischen Axiome

Die Grundmuster von Kommunikationsstrategien nennen Watzlawick et al. „pragmatische Axiome“. Sie werden als „System von Regeln, in konkreten und gelingenden Kommunikationsprozessen stets beachtet, ohne dass diese Regeln den Kommunizierenden bewusst sein müssen.“ (Schäfer, 2006, S. 18). Dennoch bezeichnen Watzlawick et al. die Axiome als „provisorische(n) Formulierungen, die weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Endgültigkeit erheben (...).“ (Watzlawick et al., 2007, S. 50). Im folgenden werden lediglich die ersten drei Axiome dargestellt, da sie für den weiteren Verlauf der Arbeit relevant sind.

„Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“

Mit dem Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren“ machen Watzlawick et al. deutlich, dass neben der verbalen auch die non-verbale Kommunikation von Bedeutung ist. „Es muss ferner daran erinnert werden, daß das «Material» jeglicher Kommunikation keineswegs nur Worte sind, sondern auch alle paralinguistischen Phänomene.“ (Watzlawick et al., 2007, S. 51). Dazu gehören zum Beispiel Tonfall, Schnelligkeit oder die Körpersprache. Die Autoren fassen alle paralinguistischen Phänomene als „Verhalten jeder Art“ zusammen. Daran anknüpfend bedeutet das, dass man sich nicht nicht verhalten kann. „Wenn man also akzeptiert, dass alles Verhalten in einer zwischenpersönlichen Situation Mitteilungscharakter hat, d.h. Kommunikation ist, so folgt daraus, dass man, wie immer man es auch versuchen mag, nicht nicht kommunizieren kann.“ (Watzlawick et al., 2007, S.51).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Kommunikation ein und skizziert das Ziel, Alltagskonflikte mithilfe wissenschaftlicher Modelle zu analysieren und zu lösen.

2 Der Begriff Kommunikation: Dieses Kapitel definiert Kommunikation als Mittel zur Beziehungsstabilisierung und betrachtet sie sowohl als Einzelmitteilung als auch als wechselseitigen Prozess.

3 Der pragmatische Ansatz von Paul Watzlawick: Hier werden die zentralen Axiome der Kommunikation nach Watzlawick vorgestellt und kritisch auf ihre wissenschaftliche Tragfähigkeit hin diskutiert.

4 Das Teufelskreismodell von Friedmann Schulz von Thun: Das Kapitel erläutert das Kommunikationsquadrat und leitet daraus das Teufelskreismodell zur Beschreibung eskalierender Beziehungsdynamiken ab.

5 Das Mutter - Tochter Gespräch – eine praktische Anwendung: Die Autorin wendet die erlernten Theorien auf einen konkreten Familienkonflikt an, analysiert diesen und führt ein erfolgreiches Folgegespräch durch.

6 Zusammenfassung & Fazit: Das Fazit reflektiert den Erkenntnisgewinn durch die Arbeit und betont die Nützlichkeit von Metakommunikation zur Konfliktbewältigung im Alltag.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Watzlawick, Schulz von Thun, Teufelskreismodell, Metakommunikation, Beziehungsaspekt, Inhaltsaspekt, Kommunikationstheorie, Praxisanwendung, Gesprächsführung, Axiome, Nachrichtenquadrat, Konfliktlösung, Interpunktion, Beziehungsdynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Analyse und Lösung von Kommunikationsstörungen unter Verwendung theoretischer Modelle von Paul Watzlawick und Friedmann Schulz von Thun.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den pragmatischen Axiomen, dem Teufelskreismodell und der praktischen Anwendung dieser Theorien in einem privaten Gesprächskontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse eines realen Mutter-Tochter-Konflikts zu belegen, wie Kommunikationsmodelle zur Auflösung von destruktiven Beziehungsdynamiken beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Theorieanwendung auf einen Einzelfall sowie die Methode der Metakommunikation als Interventionsstrategie.

Was wird im praktischen Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird ein realer Konflikt um einen geplanten Weihnachtsbesuch analysiert, als Teufelskreis modelliert und durch ein reflektiertes Folgegespräch gelöst.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Metakommunikation, Teufelskreis, Axiome und Beziehungsdynamik definiert.

Wie unterscheidet Watzlawick den Inhalts- vom Beziehungsaspekt?

Der Inhaltsaspekt betrifft die reine Information, während der Beziehungsaspekt definiert, wie der Sender die Beziehung zum Empfänger sieht und verstanden werden möchte.

Was genau ist ein Hilfsmotor im Teufelskreismodell?

Hilfsmotoren sind persönliche Erfahrungen oder frühere Erlebnisse, die einen Teufelskreis verstärken, indem sie die interne Wahrnehmung der Gesprächspartner beeinflussen.

Warum wird das Teufelskreismodell für diese Arbeit gewählt?

Es dient dazu, das gegenseitige „Aufschaukeln“ von Ursache und Wirkung im Streitgespräch zwischen Mutter und Tochter systematisch darzustellen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin am Ende der Arbeit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass eine Kombination aus der Analyse des „großen Ganzen“ und der Detailgenauigkeit einer Nachricht die effektivste Methode zur Konfliktlösung darstellt.

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Details

Title
Der pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreismodells von Schulz von Thun
Subtitle
Einsatz in einem Mutter-Tochter-Gespräch
College
University of Hagen
Grade
1,7
Author
Melanie Sekandari (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V129019
ISBN (eBook)
9783640353934
ISBN (Book)
9783640353590
Language
German
Tags
Ansatz Watzlawick Berücksichtigung Teufelskreismodells Schulz Thun Einsatz Mutter-Tochter-Gespräch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Sekandari (Author), 2009, Der pragmatische Ansatz von Watzlawick et al. unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreismodells von Schulz von Thun, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129019
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