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Probleme beim Schriftspracherwerb und mögliche Fördermaßnahmen bei Kindern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache

Título: Probleme beim Schriftspracherwerb und mögliche Fördermaßnahmen bei Kindern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache

Trabajo Escrito , 2008 , 24 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Judith Schoenen (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como segundo idioma
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Ich habe mich für das Thema „Probleme beim Schriftspracherwerb und mögliche Fördermaßnahmen bei Kindern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache“ entschieden, weil die Zweisprachigkeit bei DaZ- Kindern und besonders entsprechende Förderungsmaßnahmen ein aktuelles Thema ist. Besonders in der Grundschule und in Kinderstätten nimmt dieses Thema eine zunehmendere Bedeutung an.

Das liegt vor allem daran, dass allein in Nordrhein-Westfalen derzeit 480.000 Schüler mit Migrationhintergrund unterrichtet werden. Probleme rücken immer mehr ans Licht, von ungleichen Chancenverteilungen, die die Kinder mit Deutsch als Zweitsprache in Deutschland haben. Ungleichheiten zeigen sich, beginnend vom Schulerfolg bis hin zur beruflichen Karriere. Der Hauptgrund liegt in den schwachen sprachlichen Kompetenzen, die die Schüler mitbringen und daran, wie diese gefördert werden können. Man hat bei Kindern mit Migrationhintergrund eine schlechtere Schulleistung erkannt und beobachtet. Eine noch intensivere Förderung zugewanderter Kinder im Unterricht ist nur schwer möglich ist. Und außerschulische Förderungen reichen hierbei kaum aus.

Zu Beginn werde ich mich mit dem allgemeinen Schriftspracherwerb befassen und herausstellen, welche enge Verbindung die Bewegung eines Kindes mit dem Erwerb der Sprache hat. Danach wird das Stufenmodell von U. Frith genauer vorgestellt. Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit wird eine genaue Betrachtung mit dem recht umfassenden Thema, Kinder mit Migrationhintergrund erfolgen, wobei die Sprachentwicklung, die allgemeinen Bedingungen für den Schriftspracherwerb und die Probleme beim Lesen und Schreiben bei Kindern mit DaZ einbezogen werden. Zum Schluss folgt eine Auseinandersetzung mit möglichen Fördermaßnahmen und ein aktuelles Beispiel als Perspektive und Idee zur Förderung der Zweitsprachigkeit bei Kindern mit Migrationhintergrund, das sich speziell auf den Anfangsunterricht bezieht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schriftspracherwerb

2.1 Bewegung und Sprache

2.2 Entwicklung des Schriftspracherwerbs bei Kindern

3. Kinder mit Migrationshintergrund

3.1 Sprachentwicklung der Zweitsprache

3.2 Bedingungen für den Schriftspracherwerb bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

3.3 Probleme beim Lesen und Schreiben bei Kindern mit DaZ

4. Fördermaßnahmen

4.1 Perspektiven und Ideen zur Förderung der Zweisprachigkeit zum Anfangsunterricht

5. Abschließende Anmerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen des Schriftspracherwerbs bei Kindern mit Migrationshintergrund, die Deutsch als Zweitsprache erlernen. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen zum Spracherwerb und der Analyse spezifischer Problemlagen handlungsorientierte Förderkonzepte für den Anfangsunterricht in der Grundschule aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Schriftspracherwerbs und die Rolle der Bewegung
  • Einflussfaktoren der Sprachentwicklung bei Mehrsprachigkeit
  • Spezifische Lernschwierigkeiten beim Lesen und Schreiben von DaZ-Kindern
  • Praktische Förderansätze und didaktische Modelle im Unterricht

Auszug aus dem Buch

2.1 Bewegung und Sprache

Kinder lernen die Sprache, um sich mitteilen und verständigen zu können. Bevor Kinder ihr Handeln sprachlich begleiten, erkunden sie ihre Umwelt und teilen sich über die nonverbale Kommunikationsmöglichkeit (Gestik, Mimik, Gebärden) mit. Das Kind lernt über seinen Körper zu kommunizieren. Sie setzen sich körperlich und sinnlich mit Objekten und Gegenständen auseinander. Durch diese intensive Beschäftigung sammeln sie Erfahrungen und bauen sich ein Wissensfeld auf. „Da Bewegung immer mit der Wahrnehmung verbunden ist, ermöglicht sie differenzierte Anregungen für den Erwerb und die Erweiterung sprachlicher Kompetenzen.“ 1 Sprache ist zuerst ein körperlich – motorischer Vorgang. Sie erkunden ihre Umwelt und Beschäftigen sich mit ihren Gegebenheiten. Ihr praktisches Handeln und die Auseinandersetzung mit dieser Aktion sind Ausgangspunkt, um die darauf folgende Sprache zu begreifen. Ein Kind erkundet also zunächst handelnd in Verbindung mit seiner Wahrnehmung und dann wird das Erkundende „mittels Sprache verinnerlicht“ 2. Kinder lassen z.B. einen Ball erst über den Boden rollen und begleiten dies später mit Worten „Ball rollt“3. „So werden durch das Handeln gewonnene Erfahrungen in Verbindung mit der Sprache zu Begriffen.“ 4 Die Sprache und die Bewegung sind für Kinder wesentliche Mittel des Ausdrucks, der Mitteilung, der Erkenntnisgewinnung, der Handlung, um sich die Welt anzueignen. Erst später kann das Kind Handlungen verinnerlichen und reflektieren. Zuerst setzt es sich mit der aktuellen Situation auseinander.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund ein und skizziert den Aufbau der Hausarbeit.

2. Schriftspracherwerb: Hier werden die motorischen Grundlagen der Sprachentwicklung erläutert und das Phasenmodell des Schriftspracherwerbs nach Uta Frith vorgestellt.

3. Kinder mit Migrationshintergrund: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen der Zweitsprachigkeit und analysiert Bedingungen sowie Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben für DaZ-Kinder.

4. Fördermaßnahmen: Es werden didaktische Prinzipien und praktische Modelle, wie die „Bewegungsbaustelle“ und das „KOALA-Projekt“, zur gezielten Sprachförderung präsentiert.

5. Abschließende Anmerkung: Der Autor resümiert die Bedeutung des Themas und unterstreicht die Notwendigkeit einer intensiveren Qualifizierung angehender Lehrkräfte im Bereich DaZ.

Schlüsselwörter

Schriftspracherwerb, Zweitsprache, DaZ, Sprachförderung, Migrationshintergrund, Deutschunterricht, Alphabetisierung, Interdependenzhypothese, Bewegungsbaustelle, KOALA-Projekt, Mehrsprachigkeit, Anfangsunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, die Kinder mit Migrationshintergrund beim Erlernen der deutschen Schriftsprache haben, und den Möglichkeiten, diese Prozesse durch gezielte Förderung zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der allgemeine Schriftspracherwerb, die Besonderheiten der Zweitsprachentwicklung, die Identifizierung von Lernbarrieren sowie erprobte pädagogische Förderkonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und Schulerfolg bei Migrantenkindern zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Pädagogen durch situations- und handlungsorientierte Ansätze den Schriftspracherwerb fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Fachpublikationen theoretische Modelle (z. B. nach Frith oder Cummins) analysiert und diese in den Kontext pädagogischer Förderansätze setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Schriftspracherwerb, eine Problem- und Bedarfsanalyse für Kinder mit DaZ sowie eine Darstellung konkreter praktischer Beispiele für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Schriftspracherwerb, Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Sprachförderung, Mehrsprachigkeit und Konzepte wie KOALA oder die Bewegungsbaustelle.

Was besagt die erwähnte Interdependenzhypothese?

Die von Cummins entwickelte Theorie postuliert, dass die Erst- und Zweitsprache in wechselseitiger Abhängigkeit zueinander stehen, weshalb eine geförderte Erstsprache den Erwerb der Zweitsprache positiv beeinflussen kann.

Welche Rolle spielt die Bewegung bei der Sprachförderung?

Die Arbeit betont, dass Bewegung den Spracherwerb maßgeblich unterstützt, da das „Lernen mit allen Sinnen“ und handelnde Auseinandersetzungen mit der Umwelt notwendige Voraussetzungen für das Begreifen von Sprache sind.

Was zeichnet das KOALA-Projekt aus?

KOALA steht für „KOordinierte ALphabetisierung im Anfangsunterricht“ und fördert die Schreibkompetenz durch parallele, koordinierte Angebote in der Erst- und Zweitsprache unter Einbeziehung von Teamteaching.

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Detalles

Título
Probleme beim Schriftspracherwerb und mögliche Fördermaßnahmen bei Kindern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
2,3
Autor
Judith Schoenen (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
24
No. de catálogo
V129037
ISBN (Ebook)
9783668747081
ISBN (Libro)
9783668747098
Idioma
Alemán
Etiqueta
probleme schriftspracherwerb fördermaßnahmen kindern migrationshintergrund deutsch zweitsprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Judith Schoenen (Autor), 2008, Probleme beim Schriftspracherwerb und mögliche Fördermaßnahmen bei Kindern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129037
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