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Das Fremde in Goethes "Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten". Welche Aspekte des Konzepts der kulturellen Globalisierung finden sich?

Titel: Das Fremde in Goethes "Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten". Welche Aspekte des Konzepts der kulturellen Globalisierung finden sich?

Hausarbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Frederike Gadeberg (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt das Thema Weltliteratur, heute bekannt als kulturelle Globalisierung. Im Vordergrund stehen die Dichtung "Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten" von Johann Wolfgang von Goethe und seine nie verschriftlichten theoretischen Überlegungen zur Thematik von Weltliteratur. Am Ende der Arbeit soll die Frage beantwortet werden, ob sich der Gedichtzyklus in das goethesche Konzept von Weltliteratur und später kultureller Globalisierung eingliedern lässt. Außerdem soll untersucht werden, inwieweit sich das Fremde im Gedichtzyklus überhaupt widerspiegelt. Darüber hinaus widmet sich das letzte Kapitel der Gegenwärtigkeit dieser Thematik und weshalb das Konzept heute aktueller ist denn je.

Zu Beginn beschäftige ich mich mit der kulturellen Globalisierung allgemein. Hier wird unter anderem der Begriff Kultur differenziert und in Zusammenhang mit Globalisierung gesetzt. In diesem Kontext fließen auch Überlegungen Herders und Goethes mit ein, um anschließend einen Bogen zur Weltliteratur zu spannen. Daraufhin folgt die Auseinandersetzung mit dem Gedichtzyklus "Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten, bei der besonders auf die Thematik des Fremden eingegangen werden soll. Zuletzt soll ein aktueller Bezug hergestellt werden und die Arbeit schließt mit einem Fazit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Die kulturelle Globalisierung und das Konzept der Weltliteratur

2.1. Die Aspekte kultureller Globalisierung

2.2. Das Konzept der Weltliteratur

3. Der Gedichtzyklus „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“

3.1. Goethes Quellen

3.2. Eine Analyse

3.3. Zusammenhang von Weltliteratur und „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“

4. Die Gegenwärtigkeit des Konzepts

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob Goethes Gedichtzyklus „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“ (1827) als Ausdruck seines Konzepts der Weltliteratur und als Vorläufer der modernen kulturellen Globalisierung betrachtet werden kann, wobei insbesondere die Rolle des Fremden und die Natur als verbindendes Element analysiert werden.

  • Goethes Begriffsverständnis von Weltliteratur und kultureller Globalisierung
  • Die Rezeption chinesischer Kultur und Philosophie durch Goethe
  • Analyse der Naturmotive als neutrale, überregionale Metaebene des Gedichtzyklus
  • Das Verhältnis von Eigenem und Fremdem im literarischen Dialog
  • Aktualität des Konzepts für den heutigen interkulturellen Austausch

Auszug aus dem Buch

3.2. Eine Analyse

Der Titel des Gedichtzyklus chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten erweckt die Erwartungen, dass man in seinem Verlauf auf chinesische bzw. deutsche Motive stößt, auf Stereotypen, einen quantitativen Vergleich oder die Beschreibung von Äußerlichkeiten bezüglich Menschen und ihrer Kultur. Vorweg lässt sich bereits sagen, dass der Gedichtzyklus diese Titelassoziationen nicht erfüllt. Stattdessen lassen sich, entsprechend Goethes Alterslyrik, durchweg Natur-Motive finden.

Es ist außerdem vorwegzunehmen, dass im Zuge der folgenden Auseinandersetzung ein Symbolismus und eine Metaebene des Gedichtzyklus aufgedeckt werden. Daher handelt es sich weniger um eine Analyse von sprachlichen Mitteln oder anderen rhetorischen Figuren. Vielmehr wird der Gedichtzyklus im Hinblick auf seine Metaebene und seine Wirkung dadurch geprüft.

Das Einleitungsgedicht von chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten bildet die Exposition und beinhaltet eines der insgesamt wenigen China-Motive: die „Mandarinen” ziehe es „in solchen Frühlingstagen” weg vom Alltag und hinein in die Natur. Nachfolgende Gedichte II und III bilden im Verlauf der Jahreszeiten die Zeit der Hoffnung, also die des Frühlings, ferner geht das lyrische Ich hier auch auf Tageszeiten ein, denn die Schafe „ziehn [...] von der Wiese”, es ist also Abend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Einführung in das Thema der kulturellen Globalisierung und Verortung der Arbeit im Kontext von Goethes Weltliteratur-Konzept.

2. Die kulturelle Globalisierung und das Konzept der Weltliteratur: Theoretische Abgrenzung der Begriffe Kultur und Globalisierung sowie Darstellung von Goethes Verständnis von Weltliteratur als dialektischer Prozess.

3. Der Gedichtzyklus „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“: Analyse der Entstehungsgeschichte, der Quellen und der inhaltlichen Struktur des Gedichtzyklus unter Berücksichtigung von Naturmotiven.

4. Die Gegenwärtigkeit des Konzepts: Kritische Reflexion darüber, inwiefern Goethes Ansätze auf die heutige Zeit übertragbar sind und welche Gefahren die Globalisierung für die Individualität der Literatur birgt.

5. Fazit: Zusammenfassende Antwort auf die Forschungsfrage, die den Zyklus als Symbol für einen gelingenden, auf Offenheit basierenden Kulturaustausch bestätigt.

Schlüsselwörter

Weltliteratur, kulturelle Globalisierung, Johann Wolfgang von Goethe, Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten, Interkulturalität, Naturmotive, Alterswerk, Rezeption, Kulturkontakt, Metaebene, Fremdheit, Allgemeinmenschliches, Dialog, Identität, Transkulturalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht Goethes Gedichtzyklus „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“ unter dem Aspekt seines Weltliteratur-Konzepts und dessen Verbindung zur modernen kulturellen Globalisierung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Im Fokus stehen das Verständnis von Weltliteratur, die Begegnung mit dem „Fremden“, der Einbezug chinesischer Philosophie in Goethes Denken sowie die Rolle der Natur als universelle Verbindungsebene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob sich der Gedichtzyklus in Goethes Konzept von Weltliteratur einordnen lässt und inwieweit das Fremde darin widergespiegelt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse des Gedichtzyklus, gestützt auf fachspezifische Literatur und theoretische Überlegungen zu Goethes Weltbild.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Definition kultureller Globalisierung, der Untersuchung der Gedichte auf ihre Motive (Natur) sowie der Frage nach einem interkulturellen Austausch.

Welche Schlüsselbegriffe sind zentral?

Wichtige Begriffe sind Weltliteratur, kulturelle Globalisierung, Interkulturalität, Naturlyrik und das Konzept des Fremden.

Warum spielt die Natur eine so zentrale Rolle in Goethes Gedichten?

Die Natur fungiert als „neutrales Phänomen“ und übermenschliche Metaebene, die eine Brücke zwischen den Kulturen schlägt, anstatt sich auf trennende Stereotypen zu stützen.

Wie bewertet die Autorin die heutige Relevanz von Goethes Konzept?

Sie betont, dass Goethes fortschrittliches Denken – der Kulturaustausch als „wechselseitige Befruchtung des Mannigfaltigen“ – auch heute aktueller denn je für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt ist.

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Details

Titel
Das Fremde in Goethes "Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten". Welche Aspekte des Konzepts der kulturellen Globalisierung finden sich?
Note
1,0
Autor
Frederike Gadeberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V1290550
ISBN (PDF)
9783346755889
ISBN (Buch)
9783346755896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fremde goethes chinesisch-deutsche jahres- tageszeiten welche aspekte konzepts globalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frederike Gadeberg (Autor:in), 2017, Das Fremde in Goethes "Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten". Welche Aspekte des Konzepts der kulturellen Globalisierung finden sich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290550
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Leseprobe aus  19  Seiten
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