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Essen im Takt der inneren Uhr. Chronobiologie als sinnvoller Ansatz zur Gewichtsreduktion

Titel: Essen im Takt der inneren Uhr. Chronobiologie als sinnvoller Ansatz zur Gewichtsreduktion

Bachelorarbeit , 2021 , 57 Seiten

Autor:in: Hannah-Rahel Sbrisny (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe eines narrativen Reviews die Möglichkeiten einer Ausrichtung der Essenszeiten am Zirkadianen-Code darzustellen. Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit ist die Chronobiologie als ein wichtiger Faktor bei der Gewichtsreduktion zu betrachten und das wann, wie und wie oft der Mahlzeiteneinnahme miteinzubeziehen?

Die weltweite Fettleibigkeit hat sich seit 1975 fast verdreifacht. Auswertung der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ des Robert-Koch-Instituts ergaben, dass in Deutschland 54% der Erwachsenen unter Übergewicht bzw. Adipositas leiden. Der BMI zwischen 25 und 30 kg/m² tritt bei 28,8% der deutschen Frauen und bei 43,3% der Männer auf. Die Anzahl an erwachsenen Adipositaserkrankten liegt bei 18,1%. Adipositas hat unter anderem zur Folge, dass sich die durchschnittliche Lebensdauer um 9 Jahre verkürzt.

Um das Problem der Fettleibigkeit entgegenzuwirken, wurden mit der Zeit viele Diätkonzepte und wissenschaftliche Gewichtsreduktionsprogramme publiziert. Diese basieren auf dem Prinzip der Kalorienreduktion und/oder auf die optimale Zufuhr des Nährstoffgehalts. Hierbei werden die biologischen Prozesse im menschlichen Körper und wie diese durch endogene und exogene Vorgänge beeinflusst werden, außer Acht gelassen. Diese Frage untersucht die Chronobiologie. Um ein an der Chronobiologie ausgerichtetes Essverhalten zu führen, muss sich daher nicht nur damit befasst werden, was innerhalb von 24 Stunden gegessen wird, sondern auch wann es gegessen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Chronobiologie und Ernährung

3.1.1 Definition Chronobiologie

3.1.2 Zirkadianer Rhythmus

3.1.3 Chronobiologie der Hormone

3.1.4 Chronotypen

3.1.5 Einfluss des modernen Lebensstil auf den zirkadianen Rhythmus

3.2 Übergewicht und Adipositas

3.2.1 Definition Übergewicht und Adipositas

3.2.2 Ursachen und Folgen

3.2.3 Einflussnahme der Chronobiologie auf das Körpergewicht

3.3 Gewichtsreduktion

3.3.1 Definition Gewichtsreduktion

3.3.2 Klassische Bestandteile von Ernährungsinterventionen zur Gewichtsreduktion

3.3.3 Intervallfasten zur Gewichtsreduktion

4 METHODIK

5 ERGEBNISSE

6 DISKUSSION

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.1.1 Zeitpunkt der Mahlzeiten

6.1.2 Frequenz der Mahlzeiten

6.1.3 Schlaf

6.2 Kritische Betrachtung

6.2.1 Kritische Reflektion des eigenen Vorgehens

6.2.2 Grenzen der Studien

6.3 Ergebnisse und Weiterführung zukünftiger Studien

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels eines narrativen Reviews, inwieweit die Chronobiologie als relevanter Faktor bei der Gewichtsreduktion fungiert und wie sich die Steuerung der Essenszeiten am sogenannten Zirkadianen-Code auf den Therapieerfolg auswirkt.

  • Zusammenhang zwischen zirkadianen Rhythmen und Körpergewicht
  • Einfluss moderner Lebensstile und Schichtarbeit auf Stoffwechselprozesse
  • Analyse der Mahlzeitenfrequenz und des Zeitpunkts der Kalorienaufnahme
  • Bedeutung des Schlafs und der Hormonregulation (Cortisol, Ghrelin, Leptin, Insulin)
  • Praktische Implementierung von Ernährungsinterventionen und Intervallfasten

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Chronobiologie der Hormone

Viele Hormone des menschlichen Körpers, die wichtig für den Verdauungsprozess sind, werden im zirkadianen Rhythmus, also dem 24-Stunden-Zyklus, ausgeschüttet (Fauteck, 2018, S. 42-43). Das menschliche Hunger- bzw. Sättigungsgefühl wird von unterschiedlichen Hormonen beeinflusst. Unter den wichtigsten sind Cortisol, Leptin, Ghrelin und Insulin zu nennen (Fauteck & Platzer, 2016, S. 16).

Das Hormon Cortisol, welches in der Nebennierenrinde gebildet wird, ist zuständig für die Förderung des Fettstoffwechsels, fördert den Abbau von Zucker in der Leber, wirkt dem Hormon Insulin entgegen, weist eine entzündungs- und immunhemmende Wirkung auf, spielt eine Rolle beim Protein Abbau und reguliert den Kohlenhydrathaushalt (Fauteck & Platzer, 2016, S. 16; Heinrich, 2014). Da der Cortisolwert morgens am höchsten und am Abend bis hin zur Nacht am niedrigsten ist, können bei üppigen Abendessen keine gute Verwertung von Fetten im Stoffwechsel erzielt werden (Fauteck, 2018, S.31). Cortisol begünstigt die Vergrößerung des Bauchspeicherfetts, da dort die Fettzellen viele Andockstellen für das Hormon Cortisol nachweisen (Fauteck & Platzer, 2016, S.16). Cortisol wird in Stresssituationen, bei niedrigem Blutzuckerspiel, während sportlicher Belastung und am Morgen ausgeschüttet und dient dem Menschen zur Verbesserung der Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und des Gedächtnis (Chronobiology, 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Zunahme von Übergewicht und Adipositas und führt die Chronobiologie als vernachlässigten, aber entscheidenden Faktor für die Gewichtsregulation ein.

2 ZIELSETZUNG: Hier wird der Zweck der Arbeit definiert, die Möglichkeiten einer Ausrichtung des Essverhaltens am Zirkadianen-Code als wissenschaftliches Werkzeug zur Gewichtsreduktion aufzuzeigen.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt bietet eine theoretische Fundierung über zirkadiane Rhythmen, Hormonregulation, Chronotypen sowie die pathophysiologischen Zusammenhänge von Adipositas und Interventionen wie Intervallfasten.

4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt den systematischen Auswahlprozess der herangezogenen Primärliteratur aus der Datenbank PubMed unter spezifischen Filtereinstellungen.

5 ERGEBNISSE: Eine komprimierte Darstellung zehn ausgewählter Studien, die jeweils tabellarisch nach Titel, Design, Fragestellung und Kernergebnissen analysiert werden.

6 DISKUSSION: Eine kritische Reflexion und der inhaltliche Vergleich der in Kapitel 5 vorgestellten Studien, unterteilt in Zeitpunkte, Frequenz der Mahlzeiten und den Faktor Schlaf.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Relevanz der Chronobiologie für zukünftige Diätkonzepte.

Schlüsselwörter

Chronobiologie, Zirkadianer Rhythmus, Adipositas, Gewichtsreduktion, Stoffwechsel, Insulin, Mahlzeitenfrequenz, Intervallfasten, Schlafqualität, Melatonin, Cortisol, Leptin, Ghrelin, Ernährung, Chronotypen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob das Anpassen der persönlichen Essenszeiten an die biologische „innere Uhr“ (Chronobiologie) einen effektiven Ansatz zur Reduktion von Übergewicht und Adipositas darstellt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Thesis?

Die Schwerpunkte liegen auf der endogenen Rhythmik des menschlichen Körpers, der hormonellen Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühlen sowie dem Einfluss von Schlaf und dem Timing der Nahrungsaufnahme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, um aufzuzeigen, inwieweit eine chronobiologisch optimierte Ernährung bei der Behandlung von Übergewicht berücksichtigt werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Die Autorin hat ein narratives Review erstellt, für das zehn relevante klinische Studien aus der Datenbank PubMed systematisch selektiert und in vergleichender Weise ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil bietet zunächst ein theoretisches Fundament zu chronobiologischen Grundlagen und Adipositas, gefolgt von einer präzisen tabellarischen Aufbereitung aktueller Studien zu Essenszeitpunkten, Schlafmuster und Stoffwechselaktivität.

Welche Schlagwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Chronobiologie, Zirkadianer Rhythmus, Adipositas-Therapie, Intervallfasten und Stoffwechselregulation beschreiben.

Welche Rolle spielt die Mahlzeitenfrequenz bei der Gewichtsreduktion?

Laut den ausgewerteten Studien scheint eine Reduktion der Mahlzeitenfrequenz sowie die Einhaltung längerer Essenspausen (Intervallfasten) stoffwechseltechnisch vorteilhaft für die Fettverbrennung zu sein.

Warum ist das "Timing" der Ernährung wichtiger als der reine Kalorienwert?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Nahrung, die zu einer biologisch ungünstigen Zeit (z. B. spätabends) aufgenommen wird, vom Körper anders verstoffwechselt wird, was zu einer ineffizienten Fettverbrennung und erhöhter Einlagerung führen kann.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Essen im Takt der inneren Uhr. Chronobiologie als sinnvoller Ansatz zur Gewichtsreduktion
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Autor
Hannah-Rahel Sbrisny (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
57
Katalognummer
V1290703
ISBN (PDF)
9783346754684
ISBN (Buch)
9783346754691
Sprache
Deutsch
Schlagworte
essen takt chronobiologie ansatz gewichtsreduktion Fitnessökomie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah-Rahel Sbrisny (Autor:in), 2021, Essen im Takt der inneren Uhr. Chronobiologie als sinnvoller Ansatz zur Gewichtsreduktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290703
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Leseprobe aus  57  Seiten
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