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Motivation, Macht und Anreize. Machthandeln und variable Vergütungssysteme in Unternehmen

Title: Motivation, Macht und Anreize. Machthandeln und variable Vergütungssysteme in Unternehmen

Submitted Assignment , 2020 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Moritz Borbonus (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Diese Arbeit behandelt die Themen der Motive oder Motivation des Machthandelns und welche Auswirkungen Machtmotive von Führungskräften haben können. Im Anschluss wird das Risikowahlmodell von Atkinson mit dem VIE-Modell nach Voom verglichen. Abschließend werden intrinsische und extrinsische Motivation entschieden, um eine Aussage über die Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme in Unternehmen treffen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Textteil zu Aufgabe 1

1.1 Was ist Motivation bzw. ein Motiv

1.2 Was ist Macht

1.3 Deskriptives Modell des Machthandelns

1.4 Implikationen eines ausgeprägten Machtmotivs auf den Führungsstil

1.5 Entwicklungsherausforderungen für Führungskräfte mit ausgeprägtem Machtmotiv

2. Textteil zu Aufgabe 2

2.1 Abgrenzung des Risikowahl- vom Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Modell

2.2 Risikowahl-Modell in Anwendung

3. Textteil zu Aufgabe 3

3.1 Wiederholung Motivation und Anreiz

3.2 Abgrenzung intrinsischer und extrinsischer Motivation

3.3 Spanne intrinsisch und extrinsisch motivierten Verhaltens

3.4 Intrinsische und extrinsische Motivation im Führungsprozess

3.5 Definition variabler Vergütungssysteme

3.6 Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme in Bezug auf intrinsische und extrinsische Motivation

3.7 Verbesserung einer fehlenden intrinsischen Motivation bei Arbeitnehmern

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen von Motivation und Macht im beruflichen Kontext und analysiert, wie diese Prozesse durch Führungskräfte beeinflusst werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Abgrenzung verschiedener Motivationsmodelle sowie der kritischen Betrachtung von Anreizsystemen in Unternehmen.

  • Grundbegriffe der Motivationspsychologie und das Machtmotiv
  • Kritische Analyse des deskriptiven Modells des Machthandelns
  • Vergleich des Risikowahl-Modells mit dem VIE-Modell
  • Wechselwirkungen zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Implikationen und Gefahren variabler Vergütungssysteme

Auszug aus dem Buch

1.1 Was ist Motivation bzw. ein Motiv

Ein Motiv oder auch Bedürfnis, Ziel oder Interesse entsteht immer aus dem Prozess der Motivation, welches das Verhalten der Person antreibt und lenkt (Welte-Bardtholdt, 2015, S.17). Damit beschreibt die lateinische Übersetzung des Wortes movere, was so viel wie bewegen beutetet, sehr passend „die Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand hin oder von einem als negativ bewerteten weg“ (Lippmann & Pfister, 2019, S. 654). Damit ist Motivation dafür verantwortlich, dass das Individuum physische und psychische Aktivitäten einleitet, um ein gewisses Ziel zu erreichen (Welte-Bardtholdt, 2015, S.17). Herunter gebrochen bezeichnet Motivation den Einsatz großer Anstrengungen, um zielgerichtete Bedürfnisse, Motive und Wünsche zu verfolgen und zu befriedigen. Eine Form der Motivation ist das Motivieren von Anderen, bei dem die Situation von außen bspw. durch einen Gehalts-Boni oder von innen durch die Aktivierung von leidenschaftlich geteilten inneren Einstellungen positiv beeinflusst wird (Lippmann & Pfister, 2019, S. 654-655). Eine Hauptaufgabe der Führungskraft ist es damit die Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren und die aktuelle persönliche Lage des Arbeitnehmers in der Beeinflussung seines Verhaltens hinsichtlich der Leistungssteigerung für das Unternehmen zu berücksichtigen (Lippmann & Pfister, 2019, S. 655).

Doch weshalb entscheidet sich ein Mensch für oder gegen ein Ziel? Man spricht hier vom ersten Aspekt zielgerichteten Verhaltens, den Beweggründen oder auch „Anreizen“ und somit von der Ausrichtung des individuellen Verhaltens. Unter dem Aspekt der Ausrichtung, sammeln sich also alle Anreize, sei es aus der Tätigkeit selbst (Tätigkeitsanreize) oder als Ergebnis der Zielerreichung (Zweckanreize), weshalb ein bestimmtes Ziel verfolgt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Textteil zu Aufgabe 1: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Motivationspsychologie und untersucht die Auswirkungen eines ausgeprägten Machtmotivs auf das Führungsverhalten.

2. Textteil zu Aufgabe 2: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung und Abgrenzung zwischen dem Risikowahlmodell von Atkinson und dem VIE-Modell nach Vroom.

3. Textteil zu Aufgabe 3: Dieses Kapitel analysiert die Dynamiken zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation und bewertet die Wirkung variabler Vergütungssysteme auf die Leistung von Arbeitnehmern.

Schlüsselwörter

Motivation, Machtmotiv, Führungsethik, Risikowahlmodell, VIE-Modell, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, variable Vergütung, Bedürfnisbefriedigung, Anreizsysteme, Leistungsmotivation, Korrumpierungseffekt, Zielvereinbarungen, Selbstbestimmung, Arbeitszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Grundlagen menschlichen Handelns im beruflichen Kontext und der Bedeutung von Motivation für effektive Führung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Machtmotiv, verschiedenen prozessanalytischen Motivationsmodellen und der Wirksamkeit von monetären Anreizstrukturen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Motiven, Anreizsystemen und dem Verhalten von Mitarbeitern aufzuzeigen sowie ethische Leitlinien für Führungskräfte abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, insbesondere auf prozessanalytische Theorien der Motivationspsychologie sowie auf etablierte Managementmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Machtmotiv, vergleicht das Risiko-Wahl-Modell mit dem Vroom-Modell und diskutiert Vor- und Nachteile variabler Vergütung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Motivation, Machtmotiv, Intrinsik/Extrinsik, Vergütungssysteme und Zielvereinbarungen.

Wie unterscheidet sich das VIE-Modell vom Risikowahl-Modell?

Das VIE-Modell betrachtet den beruflichen Kontext breiter durch die Variablen Valenz, Instrumentalität und Erwartung, während das Risikowahl-Modell den Fokus primär auf Leistungsmotive und die subjektive Aufgabenschwierigkeit legt.

Welches Problem beschreibt der sogenannte "Korrumpierungseffekt"?

Dieser Effekt beschreibt die Gefahr, dass extern gesetzte Anreize die ursprünglich vorhandene intrinsische Motivation eines Mitarbeiters verdrängen oder negativ beeinflussen können.

Sind variable Vergütungssysteme in jeder Situation sinnvoll?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass solche Systeme bei komplexen, wissensintensiven Tätigkeiten kritisch zu sehen sind, da sie dort Nachteile wie Motivationsverlust verursachen können.

Welchen Ansatz schlägt der Autor zur Verbesserung der Motivation vor?

Es wird das "Führen durch Zielvereinbarungen" (Management by Objectives) als wirksamer Prozess empfohlen, um organisationale Ziele mit den individuellen Grundbedürfnissen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen.

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Details

Title
Motivation, Macht und Anreize. Machthandeln und variable Vergütungssysteme in Unternehmen
College
University of Applied Sciences Riedlingen  (The Mobile University)
Course
Allgemeine Psychologie
Grade
2,0
Author
Moritz Borbonus (Author)
Publication Year
2020
Pages
34
Catalog Number
V1291454
ISBN (PDF)
9783346764034
ISBN (Book)
9783346764041
Language
German
Tags
Allgemeine Psychologie Macht Motivation Anreize intrinsische Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Borbonus (Author), 2020, Motivation, Macht und Anreize. Machthandeln und variable Vergütungssysteme in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1291454
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