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Teilzeitbeschäftigung in prekärer Arbeit. Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse der Menschen

Título: Teilzeitbeschäftigung in prekärer Arbeit. Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse der Menschen

Trabajo Escrito , 2017 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mirjam Franke (Autor)

Etnología / Folclore
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Im Postfordismus wird von Arbeiter/innen mehr eigenständige und selbsttätige Handlung gefordert, anstatt ausschließlich strikten Angaben zu folgen. Die Arbeit fordert Flexibilität, da die Veränderungen der Arbeitssituationen zum Teil schnell voranschreiten. Dabei werden mehr eigene Entscheidungen und kompetenter Umgang im Kommunikationsbereich gefordert. Einerseits wird den Arbeiter/innen mehr Handlungsfreiheit und das Einbringen eigener Ideen geboten, andererseits wird der Erwerbsverlauf weniger vorhersehbar.

Dadurch, dass die Vorgaben weniger strikt geregelt sind, entstehen schneller unsichere, prekäre Arbeitsverhältnisse. Dieses Thema wurde in der Europäischen Ethnologie schon mehrfach behandelt. Doch wie wirken sich diese prekären Arbeitsverhältnisse auf die Lebensverhältnisse des Menschen aus, die in Teilzeit arbeiten? Dies wird in der Arbeit untersucht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Arbeit

3 Definition prekärer Arbeitsverhältnisse

4 Subjektive Wahrnehmung und Verarbeitung von Prekarität

5 Teilzeitarbeit

5.1 Definition Teilzeitarbeit

5.2 Gründe für Teilzeitarbeit

5.3 Prekäre Teilzeitarbeit

5.3.1 Ängste vor prekärer Teilzeitarbeit

5.3.2 Probleme und Folgen bei prekärer Teilzeitarbeit

5.3.3 Auswirkungen prekärer Teilzeitarbeit auf menschliche Lebensverhältnisse

5.3.4 Veranschaulichendes Beispiel zu prekärer Teilzeitarbeit

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus ethnologischer Perspektive, wie sich prekäre Teilzeitarbeitsverhältnisse auf die Lebensverhältnisse und die subjektive Lebensplanung der betroffenen Menschen auswirken.

  • Historischer Übergang vom Fordismus zum Postfordismus
  • Definition von Arbeit und prekären Arbeitsverhältnissen
  • Subjektive Wahrnehmung und Bewältigung von Prekarität
  • Struktur und Modelle der Teilzeitarbeit
  • Soziale und psychologische Folgen prekärer Arbeitsformen

Auszug aus dem Buch

3 Definition prekärer Arbeitsverhältnisse

Das Wort „prekär“ wird in Lexika mit den Begriffen „widerruflich“, „unsicher“ oder „heikel“ übersetzt. Laut Klaus Dörre bezeichnet Prekarität demnach ein unsicheres, instabiles, da auf Widerruf basierendes Beschäftigungsverhältnis.

Auch Martin Dieckman definiert Prekarität als „die Unsicherheit von Lebensverhältnissen durch Widerruflichkeit des Erwerbs“.

Im Arbeitsbereich lassen sich zunächst Normalarbeitsverhältnisse von atypischen Arbeitsverhältnissen unterscheiden. Atypische Arbeitsverhältnisse umfassen jene Beschäftigungsverhältnisse, die mindestens eine oder mehr Bedingungen des Normalarbeitsverhältnisses nicht erfüllen.

Als Normalarbeitsverhältnis gilt eine dauerhafte, unbefristete Vollzeitbeschäftigung, die einigermaßen gleichmäßig auf die Werktage verteilt stattfindet, den Beschäftigten ein Recht auf Mitbestimmung gibt und Kündigungsschutz beinhaltet. Keller und Seifert definieren das Normalarbeitsverhältnis als eine unbefristete „Vollerwerbstätigkeit mit entsprechendem Einkommen, einer umfassenden Integration in die sozialen Sicherungssysteme, einer Identität von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis sowie der Weisungsgebundenheit des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitsgeber“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Arbeitsformen vom fordistischen zum postfordistischen Zeitalter und führt in die ethnologische Fragestellung der Prekarität ein.

2 Definition Arbeit: Dieses Kapitel erörtert, was in der Gesellschaft unter Arbeit zu verstehen ist und welche Bedeutung sie als universelles Phänomen und Teil der Alltagskultur einnimmt.

3 Definition prekärer Arbeitsverhältnisse: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Prekarität sowie die Abgrenzung von Normalarbeitsverhältnissen zu atypischen Beschäftigungsformen definiert.

4 Subjektive Wahrnehmung und Verarbeitung von Prekarität: Das Kapitel untersucht, wie Individuen Prekarität wahrnehmen und welche subjektiven Faktoren (wie Selbstwertgefühl, Status und Planungssicherheit) dabei eine zentrale Rolle spielen.

5 Teilzeitarbeit: Der Hauptteil analysiert Teilzeitarbeit als verbreitete atypische Arbeitsform, ihre verschiedenen Modelle, unterschiedliche Beweggründe sowie spezifische Ängste und Probleme bei prekärem Status.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Auswirkungen auf die Lebensgestaltung, die psychische Belastung sowie die Problematik der Zukunftsplanung zusammen und zieht eine abschließende Schlussfolgerung.

Schlüsselwörter

Prekarität, Prekarisierung, Teilzeitarbeit, Normalarbeitsverhältnis, Postfordismus, Lebensverhältnisse, Arbeitswelt, Ethnologie, Arbeitsverhältnis, Atypische Arbeit, Existenzsicherung, Sozialhilfe, Entgrenzung, Lebensplanung, Flexibilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation setzt sich mit der Zunahme von prekären Arbeitsverhältnissen auseinander und analysiert deren Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse von Menschen, die in Teilzeit arbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Strukturwandel der Arbeit vom Fordismus zum Postfordismus, die Definition von prekären Arbeitsverhältnissen sowie die subjektive Bewältigung von Prekarität und deren Folgen für den Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aus einer ethnologischen Perspektive zu untersuchen, wie sich prekäre Teilzeitarbeit auf menschliche Lebensverhältnisse auswirkt und welche sozialen sowie psychologischen Spannungsfelder dabei entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten, kulturwissenschaftlichen Analyse, die sich an theoretischen Positionen von Sozialwissenschaftlern und Ethnologen orientiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Arbeit, die Erläuterung prekärer Beschäftigungsverhältnisse, die subjektive Wahrnehmung von Prekarität sowie die detaillierte Untersuchung von Teilzeitarbeit und den damit verbundenen biographischen Brüchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Prekarität, Postfordismus, Teilzeitarbeit, Normalarbeitsverhältnis und Lebensplanung charakterisiert.

Warum wird im Text der Wandel vom Fordismus zum Postfordismus so stark betont?

Dieser Wandel markiert den Übergang von strikt geregelten Normalarbeitsverhältnissen zu flexiblen, weniger vorhersehbaren Arbeitsformen, welche die Basis für die heutige Entstehung von prekären Arbeitsverhältnissen bilden.

Welche Rolle spielt das Fallbeispiel der Kassiererin im Text?

Das Beispiel der Anna Sam dient der Veranschaulichung, dass prekäre Bedingungen heute nicht mehr nur auf gering qualifizierte Arbeiter beschränkt sind, sondern zunehmend auch akademisch qualifizierte Personen betreffen.

Was meint die Autorin mit dem Begriff "Entgrenzung"?

Der Begriff beschreibt das Verschwinden der klaren Trennung zwischen Arbeitszeit und freier Zeit, was Betroffenen die Organisation ihres Alltags sowie die langfristige Lebensplanung erheblich erschwert.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Teilzeitbeschäftigung in prekärer Arbeit. Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse der Menschen
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophische Fakultät)
Curso
Historische und aktuelle Arbeitswelten
Calificación
1,3
Autor
Mirjam Franke (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V1291654
ISBN (Ebook)
9783346756299
ISBN (Libro)
9783346756305
Idioma
Alemán
Etiqueta
teilzeitbeschäftigung arbeit auswirkungen lebensverhältnisse menschen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mirjam Franke (Autor), 2017, Teilzeitbeschäftigung in prekärer Arbeit. Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse der Menschen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1291654
Leer eBook
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