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Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen. Wie kann man Schwierigkeiten in der Pflege überwinden?

Título: Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen. Wie kann man Schwierigkeiten in der Pflege überwinden?

Trabajo Escrito , 2015 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Melanie Schieck (Autor)

Ciencias de la enfermería - Demencia
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie es zu Schwierigkeiten in der Kommunikation mit dementen Menschen kommt und welche Lösungsmöglichkeiten und Auswege es für die pflegerische Interaktion gibt. Vorgestellt werden außerdem zwei konkrete Modelle, die bei der Bewältigung von Kommunikationsproblemen mit Menschen, die an Demenz leiden, helfen.

Zweifelsohne nimmt die Anzahl der an Demenz erkrankten Patienten und Patientinnen in der Pflege aufgrund des demografischen Wandels stetig zu. Die medizinische Versorgung schreitet immer weiter voran und die Menschen werden immer älter. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlichte 2012 alarmierende Zahlen: Es leben 1,4 Millionen Demenzkranke in Deutschland und diese Zahl wird bis zum Jahre 2050 auf bis zu 3 Millionen steigen. Die Kommunikation mit diesen Patienten/-innen ist eine große Herausforderung für die Pflegekräfte, da mit Fortschreiten der Erkrankung die kommunikativen Fähigkeiten immer mehr nachlassen. Hauptaufgabe des Pflegepersonals besteht darin, das psychische Befinden der Betroffenen herauszufinden und Verständnis zu entwickeln für das veränderte Erleben eines dementen Menschen. Ein positiver Kommunikationsverlauf ist von großer Bedeutung für den Pflegeprozess, da Stress, Missverständnisse und unangebrachte Pflege zu Isolierung der betroffenen Patienten/-innen führt und so das Vertrauensverhältnis zwischen Patient/-in und Krankenpfleger/-in negativ beeinflusst.

Auch für die Pflegekräfte werden die Kommunikationsprobleme mit dementiell erkrankten Menschen in der täglichen Arbeit schnell zum Frust. So kostet es viele Nerven, immer wieder die gleiche Frage zu beantworten oder dass auf gesprochene Sätze nicht adäquat reagiert wird. Daher soll diese Arbeit einen Einblick in verschiedene kommunikative Modelle für den Umgang mit Demenzkranke bieten, um mit diesen Problemen professionell umgehen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Demenz

2.1 Was bedeutet „Demenz?“

2.2 Die verschiedenen Formen der Demenz

2.2.1 Die Alzheimer-Demenz

2.2.2 Die Vaskuläre Demenz

2.2.3 Die gemischte Demenz

2.2.4 Andere Demenz-Arten

3. Kommunikationsprobleme mit dementen Menschen

4. Allgemeine Regeln zur Verbesserung des Gesprächsverlaufs

5. Die Bedeutung der Biografiearbeit

5.1 Was ist bei Biografiearbeit im Gespräch zu beachten?

6. Kommunikationsmodelle

6.1 Das ABC-Modell

6.2 Die validierende Kommunikation nach Feil

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Hausarbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen in der kommunikativen Interaktion mit an Demenz erkrankten Menschen in der Pflege. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Ursachen dieser Kommunikationsschwierigkeiten zu entwickeln und praxisorientierte Modelle aufzuzeigen, die einen professionellen und wertschätzenden Umgang ermöglichen.

  • Ursachen und Auswirkungen von Kommunikationsverlust bei Demenz
  • Bedeutung der Biografiearbeit für den Pflegeprozess
  • Anwendung des ABC-Modells nach Powell zur Deeskalation
  • Validierende Kommunikation nach Naomi Feil als Interaktionskonzept
  • Strategien zur Vermeidung von Stress und zur Förderung des Wohlbefindens

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Biografiearbeit

Jeder Mensch erlebt in seinem Leben eine Vielzahl an Situationen, die ihn im weiteren Verlauf prägen. Somit versteht man unter dem Begriff der Biografie eine ganz individuelle Beschreibung des Lebens von einer bestimmten Person. Mit dem Wissen von verschiedenen Situationen und dem dementen Menschen vertrauten Details seiner Vergangenheit ist es einfacher, bestimmte Verhaltensweisen nachvollziehen zu können und so zu einem verbesserten Wohlbefinden der kranken Person beizutragen (Vgl. Suchan, 2014, S. 1).

Auch die Autoren Josuks, Adam und Schleinitz (2015) vertreten in ihrem Praxisleitfaden „Professionelle Kommunikation in Pflege und Management“ die Meinung, dass es unerlässlich ist, etwas über das frühere Leben des Menschen zu wissen, damit man als Pflegekraft die Verhaltensmuster und kommunikativen Muster des Erkrankten verstehen kann. Es ist von großer Bedeutung, dass man im Umgang mit einer dementen Person Wärme, Verständnis und Akzeptanz vermittelt. Damit kann man das Vertrauen des Menschen gewinnen und Einblick in die Biografie des Patienten oder der Patientin erlangen (Vgl. Josuks et al., 2015, S. 118).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt die Relevanz der Kommunikation bei Demenz im Kontext des demografischen Wandels dar und formuliert das Ziel, hilfreiche Strategien für den Pflegealltag aufzuzeigen.

2. Definition Demenz: Dieses Kapitel erläutert den medizinischen Hintergrund des Demenz-Syndroms und differenziert zwischen den verschiedenen Unterformen wie Alzheimer, vaskulärer und gemischter Demenz.

3. Kommunikationsprobleme mit dementen Menschen: Es werden die typischen kommunikativen Barrieren und der Verlust der Sprachfähigkeit bei Demenzkranken untersucht, die oft zu Frustration und Isolation führen.

4. Allgemeine Regeln zur Verbesserung des Gesprächsverlaufs: Die Autorin fasst grundlegende Interaktionsempfehlungen zusammen, wie den Einsatz von Blickkontakt, ruhiger Stimme und einfacher Fragestellungen.

5. Die Bedeutung der Biografiearbeit: Dieses Kapitel zeigt, wie das Wissen über die Lebensgeschichte eines Patienten genutzt werden kann, um dessen Verhalten besser zu verstehen und Vertrauen aufzubauen.

6. Kommunikationsmodelle: Hier werden das ABC-Modell und das Konzept der Validation nach Naomi Feil vorgestellt, um konkrete Handlungsanweisungen für schwierige Pflegesituationen zu geben.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass eine wertschätzende und professionelle Kommunikation das Wohlbefinden dementer Menschen maßgeblich stabilisieren kann.

Schlüsselwörter

Demenz, Kommunikation, Biografiearbeit, Pflege, ABC-Modell, Validation, Naomi Feil, Demografischer Wandel, Pflegealltag, Gesprächsführung, Wohlbefinden, Patientensicherheit, Empathie, Interaktionsprozess, Pflegemanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die Schwierigkeiten in der Kommunikation mit demenziell erkrankten Patienten im Pflegekontext und zeigt Lösungsansätze auf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen der Demenz, die besonderen Anforderungen an die Kommunikation sowie spezifische Interaktionsmodelle wie die Biografiearbeit und die Validation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Pflegekräften theoretisches und praktisches Wissen an die Hand zu geben, um Kommunikationsbarrieren professionell zu überwinden und die Lebensqualität der Betroffenen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu pflegewissenschaftlichen Konzepten und Praxisleitfäden, ergänzt durch die beruflichen Erfahrungen der Autorin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Demenz, die Analyse von Kommunikationsproblemen, Regeln für den Gesprächsverlauf, die Bedeutung der Biografiearbeit sowie die detaillierte Vorstellung der Kommunikationsmodelle nach Powell und Feil.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Demenz, Kommunikation, Biografiearbeit, Validation, ABC-Modell und pflegerische Interaktion.

Wie kann Biografiearbeit konkret helfen?

Sie ermöglicht es der Pflegekraft, das Verhalten und die Bedürfnisse des Patienten besser einzuordnen, indem vergangene Lebensumstände und Kontexte verstanden werden, was häufige Missverständnisse reduziert.

Was ist die Kernbotschaft des ABC-Modells für Pflegende?

Das Modell hilft Pflegenden, in eskalierenden Situationen rational zu bleiben (durch das Hinterfragen eigener Einstellungen) und deeskalierend einzuwirken, indem Konfrontationen vermieden und Gefühle der Betroffenen validiert werden.

Was bedeutet "Validierende Kommunikation" nach Feil genau?

Es ist ein Konzept, bei dem die subjektive Wahrheit und die Gefühle des demenzkranken Menschen bedingungslos akzeptiert werden, anstatt zu versuchen, ihn in die objektive Realität zu zwingen.

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Detalles

Título
Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen. Wie kann man Schwierigkeiten in der Pflege überwinden?
Universidad
University of Applied Sciences Bielefeld
Calificación
1,3
Autor
Melanie Schieck (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
19
No. de catálogo
V1292474
ISBN (Ebook)
9783346759726
ISBN (Libro)
9783346759733
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demenz Kommunikation in der Pflege Pflege Geriatrie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Melanie Schieck (Autor), 2015, Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen. Wie kann man Schwierigkeiten in der Pflege überwinden?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1292474
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