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Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen. Konfessionelle Freiheit oder religiöse Unterdrückung?

Título: Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen. Konfessionelle Freiheit oder religiöse Unterdrückung?

Trabajo Escrito , 2022 , 12 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anna Gäng (Autor)

Historia de Alemania - Historia contemporánea
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen. Angesichts der familiären Konfessionskonflikte soll die vorliegende Hausarbeit vergleichen, wie der Ehemann und der Schwiegervater von Elisabeth von Sachsen mit dem Abendmahlsverständnis der Herzogin umgegangen sind.

Dabei soll untersucht werden, ob Elisabeth von Sachsen ihr Verständnis des Abendmahls frei ausüben konnte, oder ob und inwiefern sie von ihrem Ehemann und Schwiegervater in ihrer Glaubensausübung eingeschränkt wurde. Der Fokus auf den Umgang mit dem Abendmahlsverständnis liegt darin begründet, dass Elisabeth von Sachsen detailliert über diese Spannungen berichtete. Da für die Monate März bis April des Jahres 1533 ausführliche Briefe der Herzogin erhalten sind, in welchen sie ebendiese Spannungen beschreibt, beschränkt sich die Quellenanalyse auf diesen Zeitraum.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen

3. Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis der Herzogin

3.1. Die Korrespondenz der Herzogin Elisabeth von Sachsen

3.2. Der Umgang Herzog Georgs mit dem Abendmahlsverständnis

3.3. Der Umgang Herzog Johanns mit dem Abendmahlsverständnis

4. Ausblick auf das Jahr 1534

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der privaten Korrespondenz der Jahre 1533 bis 1534, inwiefern Herzogin Elisabeth von Sachsen in einem konfessionell gespaltenen Umfeld ihre lutherische Überzeugung bezüglich des Abendmahls leben konnte und welchem Druck sie durch ihren Ehemann und ihren Schwiegervater ausgesetzt war.

  • Konfessionelle Spannungen im 16. Jahrhundert
  • Abendmahlsverständnis nach Martin Luther
  • Die Rolle der Korrespondenz als persönliche Quelle
  • Einfluss von Herzog Georg als antilutherischer Fürst
  • Abhängigkeitsverhältnisse innerhalb der fürstlichen Ehen

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Umgang Herzog Georgs mit dem Abendmahlsverständnis

Herzog Georg, der Schwiegervater Elisabeths von Sachsen, sei ein antilutherischer Fürst gewesen, und habe dementsprechend ein altgläubiges Abendmahlsverständnis gehabt. Die aus der Abendmahlsfrage entstandenen Spannungen zwischen ihm und seiner Schwiegertochter werden auch in Elisabeths zwischen März und April 1533 geschriebenen Briefen deutlich. Elisabeth von Sachsen beschreibt in ihrem Brief vom 22. März 1533, dass sie das Abendmahl gerne in beiderlei Gestalt empfangen würde. Georg von Carlowitz zu Hermsdorf habe sie jedoch davor gewarnt und ihr geraten, das Abendmahl, so wie Herzog Georg es sich gewünscht habe, in der altgläubigen Gestalt anzunehmen. Elisabeth befürchte, Herzog Georg wolle sie ansonsten einsperren lassen. Bereits in diesem Brief wird deutlich, dass die Beziehung zwischen Herzog Georg und Elisabeth von Sachsen in Bezug auf die Abendmahlsfrage unter großen Spannungen stand. Im folgenden Brief (am 25. März 1533) machte Elisabeth, trotz der vorherigen Warnungen deutlich, dass sie das Abendmahl in einer Gestalt nicht empfangen werde und stellt sich somit gegen ihren Schwiegervater. Anhand der beiden Briefe lässt sich erkennen, dass Herzog Georg mit der konfessionellen Orientierung seiner Schwiegertochter nicht einverstanden zu sein schien. Elisabeth von Sachsen habe auch befürchtet, dass Herzog Georg sie zu einem katholischen Bekenntnis zwingen wollen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Situation der Reformation im 16. Jahrhundert ein und beschreibt die konfessionelle Konfliktlage der Herzogin Elisabeth von Sachsen im Spannungsfeld ihrer Ehe.

2. Das Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen: Dieses Kapitel erläutert das lutherisch geprägte Verständnis der Herzogin, welches den Kern ihrer theologischen Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung bildete.

3. Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis der Herzogin: Dieser Hauptteil analysiert die Korrespondenz der Herzogin und beleuchtet detailliert die Spannungen mit ihrem Schwiegervater und ihrem Ehemann.

3.1. Die Korrespondenz der Herzogin Elisabeth von Sachsen: Hier wird der quellenkritische Rahmen der untersuchten Briefe erörtert, insbesondere deren Entstehung in den Monaten März bis April 1533.

3.2. Der Umgang Herzog Georgs mit dem Abendmahlsverständnis: Das Kapitel widmet sich dem gezielten Druck des Schwiegervaters auf die Herzogin, inklusive Drohungen und versuchter Umerziehung.

3.3. Der Umgang Herzog Johanns mit dem Abendmahlsverständnis: Hier wird die Rolle des Ehemannes thematisiert, der zwischen seiner Ehefrau und dem Willen seines Vaters stand und Elisabeth zum Nachgeben drängte.

4. Ausblick auf das Jahr 1534: Ein kurzer Blick auf die weitere Entwicklung zeigt, dass die Versöhnung erst nach dem Tod der Schwiegermutter möglich wurde.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Herzogin ihre lutherische Konfession in diesem Zeitraum nicht frei ausüben konnte und massiven familiären Repressalien ausgesetzt war.

Schlüsselwörter

Reformation, Elisabeth von Sachsen, Herzog Georg, Abendmahlsverständnis, Konfessionskonflikt, Lutherische Lehre, Korrespondenz, Adel, Herzog Johann, 16. Jahrhundert, Religionspolitik, Frauengeschichte, Fürstenhaus, Beiderlei Gestalt, Glaubensfreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die konfessionellen Spannungen der Herzogin Elisabeth von Sachsen mit ihrem Ehemann und Schwiegervater im Kontext ihres lutherisch geprägten Abendmahlsverständnisses.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die frühneuzeitliche Religionspolitik, das Luthertum, die Position der Frau in dynastischen Ehen sowie die Konflikte zwischen altgläubigen und reformatorischen Standpunkten.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob Elisabeth von Sachsen im Zeitraum von März bis April 1533 in der Lage war, ihr lutherisches Abendmahlsverständnis frei auszuüben oder ob sie dabei durch Autoritätspersonen eingeschränkt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Untersuchung basiert auf einer quellenkritischen Analyse privater Korrespondenz aus den Jahren 1533 und 1534, ergänzt durch relevante Forschungsliteratur zur Reformationszeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Briefe der Herzogin und untersucht getrennt den Druck, den sowohl der Schwiegervater, Herzog Georg, als auch der Ehemann, Herzog Johann, auf sie ausgeübt haben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Reformation, Konfessionskonflikt, Abendmahlsverständnis, Herzogin Elisabeth von Sachsen und fürstliche Glaubenspraxis.

Wie reagierte Herzog Johann auf die religiöse Überzeugung seiner Frau?

Laut der Studie handelte Herzog Johann primär nach dem Willen seines Vaters; er sah selbst vermutlich keinen Konflikt, fühlte sich aber verpflichtet, seine Frau zur altgläubigen Praxis zu drängen.

Spielte die Angst vor Vergiftung eine reale Rolle in den Quellen?

Ja, in ihrer Korrespondenz äußert Elisabeth von Sachsen explizit Ängste vor einer Vergiftung und einer Einsperrung durch ihren Schwiegervater, was die Intensität des Konflikts unterstreicht.

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Detalles

Título
Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen. Konfessionelle Freiheit oder religiöse Unterdrückung?
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
2,0
Autor
Anna Gäng (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
12
No. de catálogo
V1293108
ISBN (PDF)
9783346758446
ISBN (Libro)
9783346758453
Idioma
Alemán
Etiqueta
Elisabeth von Sachsen Neuere Geschichte Abendmahlsverstädnis Religion Reformation Konfessionen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Gäng (Autor), 2022, Der familiäre Umgang mit dem Abendmahlsverständnis Elisabeths von Sachsen. Konfessionelle Freiheit oder religiöse Unterdrückung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1293108
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