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Lehr-Lern-Einheit Heterogenität in der Schule

Herausforderungen und Chancen der Inneren Differenzierung in heterogenen Gruppen

Título: Lehr-Lern-Einheit Heterogenität in der Schule

Plan de Clases , 2020 , 31 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Stefanie Gerrits (Autor)

Pedagogía - General
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Das Seminar „Lehr-Lernkultur“ besteht aus 22 Teilnehmenden (Referentinnen bereits ausgenommen), davon sind 12 Studierende weiblich und 10 Studierende männlich. Sie sind zwischen 20-30 Jahre alt. Drei Personen befindet sich mit 25, 26 und 30 Jahren am äußeren Rand der Skala. Aufgrund dieser geringen Altersheterogenität ist ein ähnlicher Stand aus entwicklungspsychologischer Sicht zu vermuten.

Offiziell findet das Seminar wöchentlich von 12:00-14:00 Uhr unter der Leitung von Herrn XY statt. Da dies einerseits montags stattfindet und Gespräche über Aktivitäten des Wochenendes anregt und sich andererseits für viele kurz vor einem größeren Mittagessen befindet, muss mit einigen Unruhen bzw. größerem Redebedarf gerechnet werden. Da es sich jedoch um ein digitales Semester handelt, konnte eine Einschätzung der Teilnehmenden nur schwer erfolgen. Mithilfe eines Fragebogens, der auf das Thema ,,Heterogenität in der Schule‘‘ abgestimmt war, konnten einige Daten gesammelt, ausgewertet und Einschätzungen vorgenommen werden. Jedoch fehlen Daten in Bezug zu Motivation, Begeisterung, aktive Teilnahme, auffallendes/störendes Verhalten, Arbeitstempo etc. Ein guter Einstieg, der die Studierenden aktiviert und ihr Interesse weckt, ist somit noch dringender gefordert.

Im Bezug auf die Schulartwahl der angehenden Lehrkräfte ist der Kurs homogen – der größte Teil zielt auf das Gymnasium als Zukunftsschulform ab, nur wenige auf Realschule plus. Im Gegensatz dazu sind sie im Bezug zu ihren Studienfächern sehr heterogen, dennoch ist eine Tendenz zu geisteswissenschaftlichen Fächern wie Philosophie oder Sprachen erkennbar.
Da dies ein Online-Semester ist, kann der Raum, in dem die Lehr-Lern-Einheit (LLE) durchgeführt werden soll, nicht eingeschätzt werden, dennoch ist zu beachten, dass in den meisten Räumen Tafeln, Overheadprojektoren und auch Beamer mit entsprechenden Lautsprechern vorhanden sind. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass es in einigen Räumen Stützsäulen gibt, die manchen Studierenden die Sicht versperren könnten, doch lässt sich dies leicht durch eine veränderte Sitzordnung beheben. In vielen Räumen sind die Fenster fest verschlossen und der Raum damit oft stickig, was die Förderung von Konzentration und aktiver Teilnahme vermindert. Bestenfalls sollte der Raum im Vorhinein gelüftet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

1.1 Allgemeine Voraussetzungen

1.2 Voraussetzungen bezüglich Vorwissen und Erfahrungen

2. Sachanalyse

2.1. Heterogenität im Überblick

2.2. Dimensionen der Heterogenität

2.3. Didaktische Reduktion

2.4. Thematische Alternativen

2.5. Herausforderungen der inneren Differenzierung in heterogenen Gruppen

2.5.1. Möglichkeiten der inneren Differenzierung

2.3.2. Lehrerprofessionalität

2.5.3. Methoden – Praxisbeispiele

3. Didaktische Analyse

3.1. Exemplarität

3.2. Gegenwartsbedeutung

3.3. Zukunftsbedeutung

3.4. Struktur

3.5. Zugänglichkeit

4. Methodische Planung

4.1. Einstiegsphase

4.2. Erarbeitungsphase I

4.3. Erarbeitungsphase II

4.4. Sicherungsphase I

4.5. Sicherungsphase II + Transfer

5. Lernziele

5.1 Übergeordnetes Lernziel

5.2 Feinlernziele

6. Verlaufsplan

7. Lerntheoretische Analyse

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzepterstellung einer Lehr-Lerneinheit, die angehende Lehrkräfte für die komplexen Herausforderungen und Chancen der inneren Differenzierung in heterogenen Lerngruppen sensibilisiert und methodisch rüstet. Die Forschungsfrage fokussiert dabei, wie durch eine gezielte methodische Planung theoretisches Wissen über Heterogenität in praktisches, reflexives Lehrerhandeln transformiert werden kann.

  • Grundlagen der Heterogenität im pädagogischen Kontext
  • Differenzierungskonzepte (innere vs. äußere Differenzierung)
  • Lehrerprofessionalität als Schlüsselkompetenz im Umgang mit Vielfalt
  • Methodische Vorgehensweisen wie Gruppenpuzzle und Lerntempoduett
  • Theoretische Fundierung (Kognitivismus, Konstruktivismus, Selbstbestimmungstheorie)
  • Transfer von pädagogischer Theorie in die Unterrichtspraxis

Auszug aus dem Buch

2.1. Heterogenität im Überblick

Der Terminus „Heterogenität“ stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Begriffen heteros (= verschieden) und gennáo (= erzeugen, schaffen) zusammen. Im pädagogischen Kontext steht der Begriff für die Unterschiedlichkeit von Schüler*innen mit Blick auf ein oder mehrere Merkmale (vgl. Scholz 2010: 9).

Heterogenität ist ein komplexes Phänomen, weshalb dieser Begriff häufig als Containerbegriff bezeichnet wird, der zahlreiche Attribute beinhaltet (vgl. Budde 2017: 14). Außerdem ist eine Gleichheit bei der Feststellung von Heterogenität bzw. Homogenität notwendig, da nur Dinge und Eigenschaften, die auf einer abstrakteren Ebene gleich sind, in Relation gesetzt werden können. Folglich sind Heterogenität und Homogenität miteinander verbunden, da sich das eine nicht ohne das andere beschreiben lässt (vgl. Sturm 2013: 16). Generell kann man Heterogenität in zahlreiche Kategorien einteilen, so kann man sich beispielsweise auf kulturelle Differenzkategorien wie Geschlecht, Behinderung, Ethnizität etc. oder aber auf fähigkeitsbezogene Differenzen zwischen Schüler*innen beziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage der Studierendengruppe und analysiert die Rahmenbedingungen sowie das vorhandene Vorwissen der Teilnehmenden.

2. Sachanalyse: Hier werden theoretische Grundlagen zu Heterogenität, Dimensionen der Differenzierung und die Relevanz der Lehrerprofessionalität fundiert dargestellt.

3. Didaktische Analyse: Dieses Kapitel begründet die Auswahl der Lerninhalte unter den Gesichtspunkten von Exemplarität, Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung sowie die Zugänglichkeit der LLE.

4. Methodische Planung: Die detaillierte Unterrichtsplanung wird hier praxisnah von der Einstiegsphase bis zur Transferphase erläutert.

5. Lernziele: Dieses Kapitel definiert sowohl das übergeordnete Lernziel als auch die spezifischen Teilkompetenzen, die die Studierenden erwerben sollen.

6. Verlaufsplan: Dies ist eine tabellarische Aufstellung des zeitlichen und methodischen Ablaufs der gesamten Lerneinheit.

7. Lerntheoretische Analyse: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung der geplanten Aktivitäten auf der Basis von Motivations- und Lerntheorien.

Schlüsselwörter

Heterogenität, Innere Differenzierung, Binnendifferenzierung, Lehrerprofessionalität, Inklusion, Didaktische Reduktion, Gruppenpuzzle, Lerntempoduett, Kognitivismus, Konstruktivismus, Selbstbestimmungstheorie, Schulentwicklung, Leistungsbewertung, Methodenkompetenz, pädagogischer Doppelgänger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Lehr-Lerneinheit für Lehramtsstudierende zum Thema innere Differenzierung in heterogenen Gruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet Aspekte der Heterogenitätsforschung, der Binnendifferenzierung, der Lehrerprofessionalität und der Methodenplanung im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, angehenden Lehrkräften aufzuzeigen, wie sie heterogene Lernvoraussetzungen als Chance begreifen und durch innere Differenzierung fachlich und menschlich individuell fördern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden eine Bedingungs- und Sachanalyse durchgeführt, lerntheoretische Ansätze (Konstruktivismus, Selbstbestimmungstheorie) appliziert und eine didaktisch-methodische Unterrichtsplanung entwickelt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung der Differenzierung als auch die konkrete, schrittweise Planung einer Lehr-Lerneinheit inklusive einer Reflexion über lernpsychologische Wirkmechanismen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Binnendifferenzierung, Lehrerprofessionalität, Inklusion und Methodenvielfalt stehen bei der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung im Zentrum.

Warum wird das Konzept des "pädagogischen Doppelgängers" genutzt?

Dies dient dazu, Studierende an einer Differenzierungsmaßnahme selbst teilhaben zu lassen, um die Wirkung der Methode unmittelbar am eigenen Lernprozess erfahrbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Karikatur im Einstieg?

Die Karikatur dient dazu, Vorwissen unstrukturiert zu aktivieren, ein gemeinsames Problembewusstsein zu schaffen und durch eine provokative Frage die Komplexität des Themas zu verdeutlichen.

Warum wird die Transferphase als so wichtig erachtet?

Sie schlägt die Brücke vom universitären Seminar zur späteren Berufspraxis, indem sie dazu anregt, standardisierte Bewertungssysteme kritisch zu hinterfragen.

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Detalles

Título
Lehr-Lern-Einheit Heterogenität in der Schule
Subtítulo
Herausforderungen und Chancen der Inneren Differenzierung in heterogenen Gruppen
Universidad
University of Trier
Calificación
1,3
Autor
Stefanie Gerrits (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
31
No. de catálogo
V1294319
ISBN (PDF)
9783346761293
Idioma
Alemán
Etiqueta
Herausforderungen Chancen Innere DIfferenzierung heterogene gruppen Lernkultur Lehrkultur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Gerrits (Autor), 2020, Lehr-Lern-Einheit Heterogenität in der Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1294319
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