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Probleme und Lösungsansätze im Branding-Prozess

Title: Probleme und Lösungsansätze im Branding-Prozess

Term Paper , 2009 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Scheffel (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Hersteller von Produkten und Dienstleistungen benutzten schon immer eine Marke
oder ein Markenzeichen, um die Produkte, die von ihnen angeboten wurden von
denen der Konkurrenten abzuheben und den Konsumenten die Möglichkeit zur
Unterscheidung der angebotenen Ware zu geben.
Selbst Töpfer in der Antike begonnen bereits damit, ihre Produkte mit einem
Zeichen zu versehen, welches mehrere Zwecke erfüllen sollte. Zum einen wurde
nun für jeden ersichtlich von wem das Produkt stammt, zum anderen sollte für den
Kunden deutlich werden, dass nur Produkte, die eine solche Markierung besitzen,
zusätzlich spezielle Eigenschaften, im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten,
aufweisen, wie zum Beispiel eine sehr hohe Qualität oder eine besonders ansprechende
Gestaltung.
Jeder kennt die Szenen aus alten Western, bei der eine Kuh oder ein Pferd mit
einem Brandzeichen markiert wird, woraus wahrscheinlich der Begriff Branding entstanden
ist. Diese Brandzeichen dienten damals zur Unterscheidung und Zuordnung
der Tiere von verschiedenen Besitzern. Allerdings konnte auch eine
Differenzierung der Produktqualität stattfinden, denn Tiere mit identischen Kennzeichen,
die von der gleichen Farm stammten, konnten von besonders guter
Qualität sein.
Es fällt schwer der intuitiven Anziehungskraft, die durch starke Marken erzeugt wird,
zu widerstehen, sie müssen den Konsumenten nicht überzeugen oder überreden,
sie müssen sich nicht aufdrängen, sondern ziehen ihn einfach magisch an.
Es gibt sonst keine Möglichkeit zu erklären, dass Kunden tagelang vor den Geschäften
warteten, um Besitzer eines der ersten iPhones von Apple zu sein, oder
die Bereitschaft eines Verbrauchers mehr als drei Euro für einen Kaffee von
Starbucks zu bezahlen.
In dieser Arbeit findet zuerst eine Definition des Begriffs Branding statt, in der dargestellt
wird, welche Ansichten sich im Verlauf der Zeit entwickelt haben.
Anschließend werden die Bestandteile des Magischen Branding-Dreiecks beleuchtet,
wobei die Anforderungen der jeweiligen Komponente genauer erläutert werden.
Abschließend wird darauf eingegangen, warum es nötig ist, dass der Markenname,
das Markenlogo und das Design, sowie die Verpackung gemeinsam, und nicht
separat voneinander, entwickelt werden und wie sich die Abfolge der einzelnen
Schritte des Branding-Prozesses gestaltet.
In der Schlussbetrachtung wird nochmals auf die Bedeutung des Brandings eingegangen
und es wird ein Ausblick auf eine mögliche Entwicklung in der Zukunft
gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition des Begriffs Branding

3 Das Branding Dreieck

3.1 Markierung von Produkten

3.1.1 Entstehung von Markennamen

3.1.2 Markenlogos

3.2 Verpackung und Design von Produkten

4 Der Branding-Prozess

4.1 Ganzheitliche Betrachtung des Brandings

4.2 Gestaltung des Branding-Prozesses

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Branding-Prozess als ganzheitliches strategisches Instrument zur Differenzierung von Produkten im zunehmenden globalen Wettbewerb. Das primäre Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie Markenname, Markenlogo und Produktdesign integrativ entwickelt werden müssen, um eine starke, langfristig erfolgreiche Markenidentität aufzubauen.

  • Grundlagen und Definitionen des modernen Brandings
  • Das "Magische Branding-Dreieck" als Analysemodell
  • Bedeutung von Markennamen und deren Kategorisierung
  • Gestaltung und Wirkung von Markenlogos
  • Die Rolle von Verpackungsdesign für die Kaufentscheidung
  • Methodik eines ganzheitlichen Branding-Prozesses

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Entstehung von Markennamen

Durch die immer größere Anzahl der Angebote und das Zusammenwachsen der internationalen Märkte wird die Namensgebung eines Produktes immer wichtiger, da der Name einen wesentlichen Beitrag zur Markenpositionierung leistet und zur Bekanntheit der Marke beitragen kann.

Dem Namen kommt im Marketing-Mix eine besondere Stellung zu, während Bestandteile wie Preis, Werbung oder das Produkt selbst veränderbar sind, stellt der Name eine unveränderbare Konstante während des gesamten Lebenszyklusses eines Produktes dar, denn als Folge einer Änderung des Namens eines Produktes oder einer Dienstleitung entsteht ein völlig neues Produkt mit einer komplett anderen Identität.

Gerade wegen dieser Funktion gilt der Markenname inzwischen als ein wertvoller Bestandteil des Unternehmenskapitals, wie etwa aus der aktuellen Interbrand-Studie ersichtlich wird. Hieraus ist zu entnehmen, dass ungefähr 90% des Unternehmenswertes bei Nike aus der Marke besteht oder das der Börsenwert von Nokia ca. 30 Milliarden Dollar über dem Wert seiner Fabriken liegt.

Markennamen lassen sich in bedeutungslose und bedeutungshaltige Namen kategorisieren, wobei diese Namen keinen Bezug zum Angebot, einen assoziativen Bezug oder einen direkten Bezug zum Angebot haben können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Warenmarkierung ein und erläutert die Relevanz des Brandings für den Unternehmenserfolg in modernen Märkten.

2 Definition des Begriffs Branding: In diesem Kapitel werden verschiedene Branding-Definitionen gegenübergestellt und eine für die Arbeit maßgebliche Definition zur Abgrenzung von Wettbewerbsangeboten erarbeitet.

3 Das Branding Dreieck: Dieses Kapitel stellt das theoretische Modell des "Branding-Dreiecks" vor, das die drei Säulen Markenname, Markenlogo sowie Verpackung und Design umfasst.

3.1 Markierung von Produkten: Dieser Abschnitt analysiert die Namensgebung und die visuelle Identität einer Marke als entscheidende Faktoren für die Markenpositionierung.

3.1.1 Entstehung von Markennamen: Hier wird die Bedeutung von Markennamen als unveränderbare Konstante im Produktlebenszyklus untersucht und deren Kategorisierung nach Bedeutungsinhalt erläutert.

3.1.2 Markenlogos: Dieses Kapitel beleuchtet die Funktion von Markenlogos als visuelle Gedächtnisstütze und unterscheidet zwischen verschiedenen Logo-Typen wie Bild- und Schriftlogos.

3.2 Verpackung und Design von Produkten: Hier wird dargelegt, warum das Produktdesign und die Verpackung heute eine zentrale Rolle in der Verkaufsförderung und bei der Entstehung von Markenassoziationen einnehmen.

4 Der Branding-Prozess: Dieses Kapitel erläutert die notwendige ganzheitliche Herangehensweise, um Wechselwirkungen zwischen den Markenelementen optimal zu steuern.

4.1 Ganzheitliche Betrachtung des Brandings: Hier wird argumentiert, warum ein fragmentiertes Branding scheitern muss und warum eine integrierte Entwicklung der Markenelemente essenziell ist.

4.2 Gestaltung des Branding-Prozesses: Dieser Abschnitt unterteilt den Branding-Prozess in fünf konkrete Schritte, von der Zielsetzung bis hin zur rechtlichen Absicherung.

5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel resümiert die Bedeutung des Brandings im Kontext globaler Märkte und gibt einen Ausblick auf Megabrand-Strategien in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Branding, Markenführung, Markenname, Markenlogo, Produktdesign, Marketing-Mix, Markenpositionierung, Markenidentität, Verpackung, Markenbewertung, Käufermarkt, Konsumentenverhalten, Wettbewerbsvorteile, Branding-Prozess, Unternehmenskapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Branding-Prozess als einem strategischen Vorgehen, um Produkte in einem von Informationsüberfluss geprägten Markt eindeutig zu positionieren und von Konkurrenzprodukten abzuheben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Namensgebung, die Gestaltung von Markenlogos sowie die Bedeutung von Produktdesign und Verpackung als integrale Bestandteile einer erfolgreichen Markenführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine ganzheitliche Entwicklung von Markenname, Logo und Design eine starke, differenzierte Identität aufbauen, die langfristigen Erfolg verspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Anwendung des Modells des "Magischen Branding-Dreiecks", ergänzt durch Praxisbeispiele bekannter Marken wie Apple, Milka oder Rocher.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Branding-Dreieck, unterteilt in Markennamen, Markenlogos und Produktdesign, und detailliert den Prozess von der strategischen Zielsetzung bis zur rechtlichen Markenregistrierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Branding-Prozess, Markenidentität, Markenpositionierung, visuelle Kommunikation, Produktdesign und strategische Markenführung.

Warum wird das "Branding-Dreieck" als magisch bezeichnet?

Es wird als "magisch" bezeichnet, weil es verdeutlicht, dass die Summe der drei Bestandteile (Name, Logo, Design) eine stärkere Wirkung entfaltet als die Einzelteile, sofern sie ganzheitlich und integrativ entwickelt werden.

Welche Rolle spielt die rechtliche Absicherung im Prozess?

Die rechtliche Absicherung durch Markeneintragung ist der finale Schritt, um Investitionen in die Marke vor der Nutzung durch Dritte zu schützen, wobei das Prioritätsprinzip eine wichtige Rolle spielt.

Wie beeinflussen Farben die Wahrnehmung von Marken?

Farben spielen bei der Gestaltung von Logos und Verpackungen eine zentrale Rolle, da sie unterschiedliche Assoziationen hervorrufen und wesentlich zur Diskriminationsfähigkeit gegenüber Wettbewerbern beitragen.

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Details

Title
Probleme und Lösungsansätze im Branding-Prozess
College
University of Cooperative Education Goettingen
Course
Marketing-Management II
Grade
1,3
Author
Christian Scheffel (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V129795
ISBN (eBook)
9783640361106
ISBN (Book)
9783640365883
Language
German
Tags
Probleme Lösungsansätze Branding-Prozess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Scheffel (Author), 2009, Probleme und Lösungsansätze im Branding-Prozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129795
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