Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Filosofía de la Edad Antigua

Neue Sokratische Gespräche

Eine Renaissance der sokratischen Gespräche auf der Basis der Abduktion

Título: Neue Sokratische Gespräche

Libro Especializado , 2022 , 559 Páginas

Autor:in: Dr. Detlef Thiel (Autor)

Filosofía - Filosofía de la Edad Antigua
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Von Beginn an hatte die Philosophie ein Selbstverständnis ihrer selbst. Dieses Selbstverständnis war von Anfang an gekoppelt an eine Art Rückprojektion auf ihre Anfänge, wobei sich bereits in der Antike – also von Anfang an – zwei verschiedene Stoßrichtungen bezüglich der Ursprungsfrage der Philosophie ausmachen lassen: begann die Philosophie bei den Griechen oder gab es sie bereits davor?

Viele, unter ihnen auch Diogenes Laertius, lassen die Philosophie im Sinne einer reflexiven Wissenschaft nach dem Woher und Wohin des Menschen und des Kosmos bei den vorsokratischen Philosophen beginnen. Aber auch hier postuliert er zwei Anfänge der griechischen Philosophie oder zwei Stämme, wie man sagen könnte: einmal Pythagoras und dann Anaximander.

Letztlich folgte aber die abendländische Philosophiegeschichtsschreibung der Meinung des Aristoteles, der Thales von Milet zum Urvater der abendländischen Philosophie erhebt. Er habe als erster versucht, natürliche Dinge auf natürliche Weise ohne Rückgriff auf die Götterwelt und deren Mythen zu erklären; er habe als erster nach dem Ursprung allen Seins gefragt und damit gebühre ihm die Rolle des Urvaters aller Philosophie. Er war demnach der erste in der langen Reihe der Arché-Denker.

Wer war Sokrates und welcher Art waren seine Gespräche? Viele halten ihn für den Stammvater der abendländischen Philosophie, einen Kulturstifter Europas oder gar den Begründer der Philosophischen Praxis im Sinne eines Therapieansatzes jenseits und unabhängig von der nach-freudschen Psychologie im 20. und 21. Jahrhundert.

Bereits Cicero verbreitete die Meinung, Sokrates habe die Philosophie vom Himmel nach Athen, konkret auf den Marktplatz und das Gymnasium gebracht. In der Figur des Sokrates, so hat es den Anschein, koinzidieren noch Theorie und Praxis, während heutzutage Philosophie praxislose Elfenbeinturmwissenschaft zu werden droht. Dabei hielt sich Sokrates bekanntlich an das Gesetz Athens, obwohl er hätte fliehen können und es selten einen weniger berechtigten Prozess gegeben hat. Sokrates soll nichts geschrieben haben, was angesichts des Übergangs in eine Schriftkultur ca. 430 v. Chr. überraschen mag, aber nicht zugleich heißt, er hätte nicht lesen können. Woher wissen wir dann aber überhaupt von Sokrates?

Es kann nur mit diesem Übergang von der philosophischen Oralität zur Schriftlichkeit zusammenhängen und dass seine Schüler ihm ein schriftlich fixiertes Denkmal errichteten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. TEIL SOKRATES: QUELLENLAGE UND LEHREN

1 Quellen und Lehren

1.1 Hinführung

1.2 Mündlichkeit und Schriftlichkeit bei Sokrates und Platon

1.3 Sokrates als letzter Vertreter einer primären Oralität

1.4 Sokratischer Auftrag

1.5 Die Vorsokratiker

1.6 Die Sophisten

1.7 Quellenlage

1.8 Die Apologie des Sokrates

2 Die Lehre von der Seelsorge

2.1 Die Seelenvorstellung des Sokrates

2.2 Seelsorge im Alkibiades

2.3 Moderne Vorstellungen über die sokratische Selbstsorge

2.4 Die Uminterpretation der sokratischen Selbstsorge durch Platon

2.5 Literarische Formen

2.6 Die Einheit aus Theorie und Praxis

2.7 Sokratisches Argumentieren

2.8 Die drei konstitutiven Elemente des sokratischen Gespräches

2.9 Die Funktion der Aporien in den Frühdialogen

3 Die Tugendlehre

3.1 Die Tugend an sich das Prinzip des Sokrates

3.2 Von der Tugendlehre zur Aretologie

3.3 Spielarten der Metaphysik - von den Vorsokratikern bis zu Plotin

3.4 Sokrates als Kulturstifter

3.5 Zwischenresümee

II. TEIL LEONARD NELSONS NEO-SOKRATISCHE METHODE

1 Biographisches zu L. Nelson

1.1 Politische und Hochschulambitionen von L. Nelson

1.2 Nelsons Pädagogik

1.3 Nelsons sokratische Methode ein Vortrag

2 Nelsons Epistemologie

2.1 Nelsons epistemologisches Dilemma

2.2 Was versteht Nelson unter Regression?

2.3 (Nelson)

2.4 Kritik an der Regression von Nelson

2.5

2.6 Von der Regression zum sokratischen Gespräch

3 Transformationen in der Philosophie

3.1 Die Genese der Wahrheitstheorien

3.2 Die Paradigmen der Philosophie

3.3 Kants Deduktion im Unterschied zu Nelsons Regression

3.4 Zwischenresümee II

III. TEIL CHARLES SANDERS PIERCE UND DIE ABDUKTION

1 Von der Semiotik zur Logik

1.1 Die Zeichentheorie von Ch. S. Peirce

1.2 Vom Wahrnehmungsurteil bei Peirce zur Allgegenwart der Abduktion

1.3 Logisches Schließen

1.4 Ein Vergleich dreier Schlussformen

1.5 Umberto Eco über die Abduktion

1.6 Das Verhältnis zwischen Abduktion und dem Schluss auf die beste Erklärung (SBE)

1.7 Monolog vs. Dialog im Zuge der Abduktion

2 Aristoteles und die Abduktion

2.1 Aristoteles´ Entdeckung der Abduktion

2.2 Dialektische Gespräche

2.3 Merkmale der platonischen Dialogform als sokratische Gesprächsform

2.4 Die Apagoge von Aristoteles und die Abduktion von Peirce

2.5 Der Schluss auf die beste Erklärung und/oder Abduktion?

3 Abduktion und die sokratischen Dialoge

3.1 Hinführung

3.2 Von der Aporie zur Abduktion

3.3 Die abduktive Interpretation des Menon

3.4 Abduktion im Ion?

3.5 Fazit aus der Analyse der Dialoge Menon und Ion

3.6 Zwischenresümee III

IV. TEIL DIE NEUEN SOKRATISCHEN GESPRÄCHE

1 Das deutsche Bildungssystem

1.1 Die Kompetenzorientierung im deutschen Schulsystem

1.2 Die Krise des deutschen Bildungssystems

1.3 Bildungsnotstand und Fachdidaktik

1.4 Das Lehrer-Schüler-Verhältnis

1.5 Was ist guter Unterricht?

1.6 Verstehen im Unterrichtsgeschehen

2 NSG Methodische Hinführung

2.1 NSG und Fachdidaktik(en)

2.2 Die Methodenschlange von Martens

2.3 Martens Interpretation des Laches

2.4 Der Kompetenzbegriff

2.5 Kompetenzorientierung in den neo-sokratischen Gesprächen

3 Das sokratische Gespräch

3.1 Forschungsstand

3.2 Methode, Dialog oder Gespräch?

3.3 Vergleich zwischen Nelson und Sokrates

3.4 Das neo-sokratische Gespräch im Philosophie- und Ethikunterricht

3.5 Weiterentwicklungen des neo-sokratischen Gesprächs

3.6 Das neo-sokratische Gespräch bei weiteren Neu-Sokratikern

4 Die praktische Umsetzung

4.1 Stundenplanung

4.2 Der Bibliolog als facilitator von Kreativität

4.3 Vom Bibliolog zum Sokratolog

4.4 Die Durchführung eines NSG

4.5 Kompetenzstärkung durch das NSG

4.6 Didaktische Grundpositionen vor dem Hintergrund der NSG

4.7 Die NSG und das hypothetische Denken

4.8 Die NSG als ein Beitrag zur Resonanzpädagogik

4.9 Zwischenresümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das dialogische Philosophieren des Sokrates als methodische Grundlage für moderne Bildungskontexte zu reaktivieren, indem sie eine Brücke zwischen der antiken Sokratik, der neo-sokratischen Methode von Leonard Nelson und der abduktiven Logik von Charles Sanders Peirce schlägt. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch die Integration abduktiver Schlussfiguren in didaktisch strukturierte Gesprächsformen – genannt "Neue Sokratische Gespräche" (NSG) – eine kreative und selbstreflexive Form des Lernens gefördert werden kann, die über rein reproduktive oder rein methodisch-technisierte Ansätze hinausgeht.

  • Vergleich zwischen historischem Sokratismus und neo-sokratischen Ansätzen (Nelson/Heckmann).
  • Logisch-methodische Fundierung durch die Einführung der Abduktion nach C. S. Peirce.
  • Analyse und Didaktisierung von Frühdialogen Platons zur Förderung abduktiven Denkens.
  • Entwicklung und praktische Erprobung der "Neuen Sokratischen Gespräche" (NSG) im Ethikunterricht.
  • Einbindung der NSG in aktuelle bildungstheoretische Diskurse wie die Kompetenzorientierung und Resonanzpädagogik.

Auszug aus dem Buch

1.3 Sokrates als letzter Vertreter einer primären Oralität

Dennoch hilft uns das Schema, die Rolle des Sokrates im antiken Griechenland ein wenig näher zu verorten. In dieser Arbeit soll in Anlehnung an Havelock die These vertreten werden, dass Sokrates unter Berufung auf ganz eigene Gründe, die sein Philosophieren auszeichnen, absichtlich in der Phase der subjektiven Hypoliteralität verharrte, obwohl die Polis Athen um 430 v. Chr. eine Schriftkultur genannt werden kann.92 Sokrates wäre damit der erste uns bekannte Schrift- bzw. Medienkritiker. Viel wurde bisher über Sokrates und seine Gesprächsführung geschrieben. Wie die Forschung durch Havelock u.a. gezeigt hat, fällt es uns in der Moderne bzw. Postmoderne schwer, nach über 2400 Jahren Schriftkultur daran zu glauben, dass jemand, noch einer der größten unter allen Philosophen, seine Weisheit ausschließlich mündlich weitergegeben haben soll und dabei beherrschte er das Lesen und Schreiben (s.u.), sah darin aber scheinbar keinen Nutzen für sein rein orales Philosophieren. Die These, die hier vertreten wird, ist die, dass Sokrates nicht nur in einer langen oralen Tradition steht, sondern dass er zugleich der Schlussstein ist, also der letzte konsequent bekennende Vertreter dieser primären bzw. genuinen Oralität ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Quellen und Lehren: Dieses Kapitel untersucht die Quellenlage zu Sokrates und beleuchtet den Übergang von der Oralität zur Schriftkultur, wobei Sokrates als ein kritischer Vermittler zwischen diesen Welten positioniert wird.

Die Lehre von der Seelsorge: Hier wird das sokratische Konzept der Selbstsorge (epimeleia heautou) als zentraler Mittelpunkt seines Philosophierens identifiziert, welches auf eine existentielle Metanoia abzielt.

Die Tugendlehre: Dieses Kapitel analysiert das ethische Prinzip des Sokrates, bei dem Tugend (Arete) und Wissen als Einheit verstanden werden, und grenzt dies von platonischen Transzendenz-Vorstellungen ab.

Biographisches zu L. Nelson: Der biographische Kontext Leonard Nelsons wird skizziert, wobei seine Verwurzelung in Fries und Kant sowie seine pädagogischen Ambitionen in der Walkemühle im Zentrum stehen.

Nelsons Epistemologie: Hier wird Nelsons regressive Methode kritisch analysiert und als eine an Kant angelehnte, aber von der genuin sokratischen Dialogik abweichende erkenntnistheoretische Herangehensweise bewertet.

Transformationen in der Philosophie: Dieses Kapitel reflektiert die Paradigmenwechsel in der abendländischen Philosophie und ordnet die sokratische Methode in diese Entwicklung ein.

Von der Semiotik zur Logik: Einführung in die Zeichentheorie und Logik von C. S. Peirce, mit besonderem Fokus auf die Entdeckung der Abduktion als kreative Schlussform.

Aristoteles und die Abduktion: Eine Untersuchung, wie Aristoteles das Begriffspaar Deduktion und Induktion formte und warum er die Abduktion (apagoge) als Methode eher marginalisierte.

Abduktion und die sokratischen Dialoge: Dieses Kapitel verbindet die peircesche Abduktionslogik mit platonischen Frühdialogen wie dem Menon und dem Ion, um deren erkenntnistheoretisches Potenzial neu zu erschließen.

Das deutsche Bildungssystem: Eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Bildungssystems im Kontext der Kompetenzorientierung und der Suche nach neuen didaktischen Wegen.

NSG – Methodische Hinführung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der "Neuen Sokratischen Gespräche" (NSG) entwickelt, unter Einbeziehung fachdidaktischer Ansätze von Martens und anderen.

Das sokratische Gespräch: Vergleichende Analyse zwischen dem historischen sokratischen Dialog und den modernen Ansätzen des neo-sokratischen Gesprächs.

Die praktische Umsetzung: Dieser Teil dokumentiert beispielhaft die Durchführung eines NSG im Ethikunterricht einer 12. Klasse und reflektiert die formale Struktur der NSG.

Schlüsselwörter

Sokrates, Platon, Leonard Nelson, Charles Sanders Peirce, Abduktion, Sokratisches Gespräch, Seelsorge, Aporie, Philosophiegeschichte, Bildungsdidaktik, Selbstsorge, Epistemologie, Kompetenzorientierung, Neue Sokratische Gespräche, Resonanzpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das dialogische Philosophieren des Sokrates und dessen Potenzial für moderne pädagogische Settings, indem sie es mit modernen methodischen Ansätzen (Nelson) und der logischen Schlussform der Abduktion (Peirce) verbindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Philosophiegeschichte (Sokrates, Platon, Aristoteles, Kant, Fries), Erkenntnistheorie (Abduktion, Deduktion, Induktion) und moderne Fachdidaktik des Ethik- und Philosophieunterrichts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die didaktische Weiterentwicklung der sokratischen Gesprächsführung durch Integration der Abduktion, um ein "Neues Sokratisches Gespräch" zu formen, das Kreativität und kritisches Denken in der Schule fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen philosophisch-analytischen Ansatz, der historische Quelleninterpretation mit einer logisch-methodischen Untersuchung verbindet und durch eine praxisnahe pädagogische Didaktik ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Teile: 1. Sokrates (Quellen und Lehren), 2. Leonard Nelsons neo-sokratische Methode, 3. Die peircesche Abduktion in Bezug auf Sokrates, 4. Didaktische Konzeption der Neuen Sokratischen Gespräche (NSG).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Sokrates, Abduktion, Seelsorge, Sokratisches Gespräch, Erkenntnistheorie und Didaktik.

Wie unterscheidet sich die NSG-Methode von Leonard Nelsons Ansatz?

Während Nelsons neo-sokratische Methode stark auf einer deduktiven Regression basiert und das inhaltliche Vorwissen der Schüler ausklammert, streben die NSG eine Integration der sokratischen Mäeutik mit der abduktiven Kreativität an und setzen stärker auf die dialektische Auseinandersetzung mit Fachinhalten.

Welche Rolle spielt die Abduktion in den sokratischen Dialogen?

Die Arbeit argumentiert, dass Abduktion – entgegen der klassischen Lehrmeinung, Sokrates habe nur induktiv gearbeitet – das eigentlich innovative Element in Sokrates' Dialogführung ist, welches den Gesprächspartnern ermöglicht, neue Einsichten zu gewinnen und ihr Scheinwissen zu überwinden.

Warum wird der Bibliolog als Vergleich herangezogen?

Der Bibliolog dient als moderne Referenz für eine kreative, rollenbasierte Form des dialogischen Austauschs, die, obwohl biblisch verortet, methodische Elemente (Voicing, Echoing) bietet, die den NSG als Anregung für die Gestaltung von "abduktiven Feldern" im Unterricht dienen können.

Final del extracto de 559 páginas  - subir

Detalles

Título
Neue Sokratische Gespräche
Subtítulo
Eine Renaissance der sokratischen Gespräche auf der Basis der Abduktion
Universidad
University of Education Heidelberg
Autor
Dr. Detlef Thiel (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
559
No. de catálogo
V1298404
ISBN (PDF)
9783346763600
ISBN (Libro)
9783346763617
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sokrates Dialog Peirce Abduktion Pädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Detlef Thiel (Autor), 2022, Neue Sokratische Gespräche, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1298404
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  559  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint