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Evaluierung von Geschäftskonzepten - Die verschiedenen Betrachtungsweisen einer Bewertung

Title: Evaluierung von Geschäftskonzepten - Die verschiedenen Betrachtungsweisen einer Bewertung

Term Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Bloch (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Beschäftigt man sich eingehend mit dem Begriff „Geschäftskonzept“ wird schnell klar, dass
einzelne Erklärungsansätze im Zusammenhang mit einer entsprechenden Evaluierung schwierig
erscheinen. Das erste Ziel dieser Arbeit soll es also sein, die Begriffe getrennt von einander zu
betrachten und abzugrenzen um dem Leser am Ende eine Gesamtdefinition zu ermöglichen.
Verdeutlicht werden konnte die Annahme durch eine Befragung von 40 Personen aus
verschiedenen Branchen und Altersklassen. Die Erklärungsansätze bzw. Aussagen der Personen
bewegten mich dazu eine getrennte Analyse vorzunehmen. Die Umfrage beschäftigte sich in
diesem Fall mit der Frage:
„Nach welchen Gesichtspunkten würden Sie ein Geschäftskonzept bewerten/evaluieren?“ Im Verlauf der Hausarbeit sollen die verschiedenen Aussagen der Befragten erneut aufgegriffen
und verarbeitet werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1. (Geschäfts)konzept

2.2 Evaluierung

3. Interne Evaluierung von Chancen

3.1 Einteilungsmöglichkeiten der Fatal flaws

3.1.1 Realisierbarkeit nach Fueglistaller

3.1.2 Realisierbarkeit nach Freiling

3.2 Zusammenfassung der internen Evaluierung

3.3 Kritik an der internen Evaluierung

4. Externe Evaluierung von Chancen

4.1. Evaluierung durch Fremdfinanciers

4.1.1 Banken

4.1.2 Venture-Capital-Gesellschaften

4.2 Evaluierung durch Kunden

4.3 Zusammenfassung und Kritik an der externen Evaluierung

5. Mischformen – das Gründerteam

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff des Geschäftskonzepts sowie dessen Evaluierung grundlegend zu definieren und voneinander abzugrenzen. Dabei soll aufgezeigt werden, nach welchen Kriterien Geschäftskonzepte sowohl intern durch den Gründer als auch extern durch Kapitalgeber oder Kunden bewertet werden können, um deren Erfolgsaussichten und ökonomische Tragfähigkeit zu beurteilen.

  • Grundlagendefinition von Geschäftskonzepten und Evaluierungsmethoden
  • Interne Prüfung von Geschäftsideen mittels Ausschlussverfahren (Fatal flaws)
  • Externe Bewertungsansätze durch Banken und Venture-Capital-Gesellschaften
  • Evaluierung durch Kunden anhand von Differenzierung und Nutzenkonzepten
  • Bedeutung von Gründerteams als Mischform der Kompetenzbewertung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Realisierbarkeit nach Fueglistaller

a) wissenschaftlich:

Die wissenschaftliche Machbarkeit versucht Fehler auszuschließen, die eine „Außerkraftsetzung von Naturgesetzen“ (Fueglistaller et al., 2008, S. 112) beinhalten. Vorab wäre also durch einen Spezialisten zu überprüfen ob das Gedankenkonstrukt überhaupt die naturwissenschaftlichen Voraussetzungen erfüllen würde um in der Realität bestehen zu können. Die Finanzierbarkeit wäre ansonsten nur durch absolut risikofreudige Venture–Capital–Unternehmen gewährleistet und etwaige Alternativmöglichkeiten könnten nicht in Frage kommen.

b) technisch:

Beschränkt sich die Idee des Unternehmers nicht nur auf den Dienstleistungsbereich sondern mit der Produktion eines z. B. Gutes, so muss zuvor abgeklärt werden, ob die Herstellung mit den „realisierbaren Technologien […] erbracht werden“ (Fueglistaller et al., 2008, S. 111) kann. In diesem Zusammenhang geht es aber nicht nur um die Frage der Realisierbarkeit sondern parallel zur wirtschaftlichen Machbarkeit auch darum, ob die Herstellkosten für außergewöhnliche Projekte nicht vielleicht schon zu hoch sind um genügend Abnehmer auf dem Markt zu finden (siehe dazu Punkt d)).

c) im Marketing:

Bei der Marketingmachbarkeit wird ausgewertet, wie sich das Produkt am Markt verhält bzw. auf potentielle Nachfrager wirkt. Dabei geht es nicht nur um eine entsprechende Präsentation sondern vielmehr darum, dem Kunden „den Vorzug vor bereits bestehenden Angeboten“ (Fueglistaller et al., 2008, S. 111) aufzuzeigen. Der Vorteil sollte später in einer eventuellen Werbekampagne erneut aufgegriffen werden um das Produkt zu unterstreichen.

d) wirtschaftlich:

Wie bereits in b) erwähnt sollte das Produkt schlussendlich einen positiven Deckungsbeitrag ausweisen um so zum Unternehmenserfolg beitragen zu können und dafür zu sorgen, dass die Unternehmung auf lange Sicht wettbewerbsfähig ist und bleibt. Zwingend sind dabei aber nicht nur die kurzfristig betrachteten Absatzchancen der Produkte von großem Interesse, sondern auch die Schaffung einer langfristigen Erfolgsbasis durch Innovationen oder Verbesserungsprogramme.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, Geschäftskonzepte und deren Evaluierung präzise zu definieren, und stellt die Ergebnisse einer begleitenden Umfrage zur Bewertungspraxis dar.

2. Begriffsklärung: Hier werden die Begriffe Geschäftskonzept, basierend auf verschiedenen Autoren, und Evaluierung im Gründungskontext theoretisch definiert und voneinander abgegrenzt.

3. Interne Evaluierung von Chancen: Dieses Kapitel erläutert, wie Gründer ihre Ideen mittels eines Ausschlussverfahrens (Fatal flaws) auf Machbarkeit prüfen können, um vorab Misserfolge zu vermeiden.

4. Externe Evaluierung von Chancen: Hier wird untersucht, wie Banken, Venture-Capital-Geber und Kunden ein Geschäftskonzept beurteilen, wobei insbesondere die Rolle des Businessplans als Präsentations- und Analyseinstrument im Vordergrund steht.

5. Mischformen – das Gründerteam: Dieses Kapitel thematisiert die Teamgründung als Strategie zur Bündelung von Kompetenzen, um sowohl die interne als auch die externe Evaluierung und Finanzierung des Unternehmens zu optimieren.

Schlüsselwörter

Geschäftskonzept, Evaluierung, Unternehmensgründung, Businessplan, Machbarkeit, Fatal flaws, Venture Capital, Fremdfinanzierung, Marktakzeptanz, Gründertum, Risikobewertung, Wirtschaftlichkeit, Marketing, Start-Up, Teamgründung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Definition und der praktischen Evaluierung von Geschäftskonzepten im Kontext von Unternehmensgründungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die interne Machbarkeitsprüfung durch den Gründer, die externe Beurteilung durch Kapitalgeber (Banken, Venture-Capital) und Kunden sowie die Rolle des Gründerteams.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser eine Gesamtdefinition von Geschäftskonzepten zu ermöglichen und aufzuzeigen, nach welchen Kriterien eine professionelle Bewertung der Erfolgsaussichten stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer begleitenden Befragung von 40 Personen aus verschiedenen Branchen, um die Bewertungskriterien für Geschäftskonzepte zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die interne Evaluierung mittels „Fatal flaws“, die externe Analyse durch Finanzierer und Kunden sowie die Betrachtung des Gründerteams als Mischform der Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geschäftskonzept, Evaluierung, Businessplan, Machbarkeit, Risikobewertung und Gründertum charakterisiert.

Warum ist die externe Evaluierung durch Banken oft problematisch?

Banken basieren ihre Entscheidung primär auf dem Businessplan, welcher oft nur eine Momentaufnahme darstellt und bei Start-ups häufig den tatsächlichen Markterfolg noch nicht widerspiegeln kann.

Welche Rolle spielt das Gründerteam bei der Bewertung?

Das Gründerteam dient als Kompetenzbündelung, die sowohl das interne Entscheidungsrisiko reduziert als auch bei externen Geldgebern Vertrauen schafft, wenn eine Historie des Unternehmens noch fehlt.

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Details

Title
Evaluierung von Geschäftskonzepten - Die verschiedenen Betrachtungsweisen einer Bewertung
Course
Unternehmensgründung
Grade
1,7
Author
Sebastian Bloch (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V129860
ISBN (eBook)
9783640369522
ISBN (Book)
9783640369508
Language
German
Tags
Evaluierung Geschäftskonzepten Betrachtungsweisen Bewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Bloch (Author), 2008, Evaluierung von Geschäftskonzepten - Die verschiedenen Betrachtungsweisen einer Bewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129860
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