Die Arbeit setzt sich mit dem Thema Kommunikation sowie dem Neurolinguistischen Programmieren auseinander. Durch die Feststellung, dass wir jeden Tag verbal (Sprache) als auch nonverbal (Gestik, Mimik) kommunizieren (müssen), werden auch mögliche Konflikte prophezeit. Laut Volksmund ist die Kommunikation als solches zwar nicht alles, jedoch kann mit einer geeigneten und gut gewählten Kommunikationsform vieles erleichtert und maßgeblich orientiert gelöst werden. Innerhalb dieser Arbeit wird speziell auf die möglichen Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern während der Adoleszenz eingegangen.
Als Lösungsansatz oder sogar frühzeitige Interventions- beziehungsweise Prophylaxemöglichkeit gegenüber pubertär-elterlichen Konfliktpotenzials wird das Kommunikationsmodell des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) herangezogen. Das NLP-Modell, welches maßgeblich Richard Bandler und John Grinder entwickelten, wurde innerhalb kürzester Zeit populär und erhält bis in die Gegenwart hohes Ansehen.
Neben den Begriffsdefinitionen, beispielsweise zur Thematik der Kommunikation, werden zwei fiktiv angenommene Fallbeispiele aus der Praxis im Rahmen als auch auf Grundlage des Neurolinguistischen Programmierens thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Kommunikation
2.1 Der Kommunikationsbegriff
2.2 Die Relevanz der Kommunikation
3 Neurolinguistisches Programmieren
3.1 Historisch – wissenschaftlicher Hintergrund
3.2 Die Grundannahmen des Neurolinguistischen Programmierens
3.2.1 Die Prämissen des Neurolinguistischen Programmierens
3.2.2 Die Ziele des Neurolinguistischen Programmierens
4 Die Bedeutung der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern
4.1 Das Konfliktpotenzial während der Adoleszenz zwischen Eltern und Kindern
4.2 Die Entwicklung der Kommunikation innerhalb der Adoleszenz
4.3 Interventionsmöglichkeiten durch das Neurolinguistische Programmieren
5 Fiktives Fallbeispiel aus der Praxis
6 Zusammenfassung
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kommunikationsmodell des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) als Lösungsansatz und präventive Maßnahme für die Konfliktkommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern während der Adoleszenz.
- Grundlagen der Kommunikation und wissenschaftliche Definitionen
- Geschichte und Grundannahmen des Neurolinguistischen Programmierens (NLP)
- Analyse des Konfliktpotenzials in der Eltern-Kind-Beziehung während der Pubertät
- Praktische Anwendungsbereiche des NLP zur Deeskalation und Konfliktlösung
- Fiktive Fallbeispiele zur Veranschaulichung der lösungsorientierten Gesprächsführung
Auszug aus dem Buch
3.1 Historisch – wissenschaftlicher Hintergrund
Das Neurolinguistische Programmieren ist ein kommunikatives Sprachmodell, welches 1972 durch Richard Bandler und John Grinder entwickelt wurde und in den folgenden Jahren durch Methoden ergänzt wurde. Richard Bandler arbeitete zu der Zeit als Mathematiker und Psychologe (vgl. Krefeld, 2021, S. 12), John Grinder war Linguistik – Professor an der Universität in Santa Cruz im US – Bundesstaat Kalifornien (vgl. Braun, 2017, S. 13). Sowohl Bandler als auch Grinder forschten ursprünglich an der Frage, weswegen einige Psychotherapeuten, Psychologen und Psychiater klinisch zufriedenstellende Ergebnisse im Gegensatz zu anderen mit einer ebenso hochwertigen Fachausbildung verzeichnen können (vgl. Kuehl, 2021, S. 10f.). Sie kamen zum Ergebnis, dass das erfolgreiche Abschneiden der psychologischen Therapie maßgeblich vom Verhalten und den rhetorischen bzw. kommunikativen Fähigkeiten des Therapeuten abhängig ist (vgl. Krefeld, 2021, S. 13). Durch dieses Ergebnis entstand das Neurolinguistische Programmieren. Dabei steht der Begriff „Neuro-“ für die Vorgänge im Gehirn, welche mithilfe von der Sprache („-Linguistik“) systematisch veränderbar sind („Programmieren“) (vgl. Kuehl, 2021, S. 11). Ein wegweisender Schritt in der Entwicklung der Methoden des NLP war das PRS – Konzept. Bandler als auch Grinder gehen davon aus, dass Menschen hinsichtlich der Individualität auch auf unterschiedlichen Sinneskanälen stärker bzw. schwächer wahrnehmen. So sind einige Menschen eher visuell stärker als andere Menschen, welche auditive Reize schneller verarbeiten können oder dem kinästhetischen Wahrnehmungstyp entsprechen. Aufgrund dessen wurden die NLP – Methoden modifiziert und weiter ausgebaut (vgl. Krefeld, 2021, S. 13ff.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung des Themas unter Einbezug grundlegender kommunikationswissenschaftlicher Ansätze sowie Einführung in das NLP als Lösungsmodell.
2 Kommunikation: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Kommunikationsbegriff und dessen evolutionärer Relevanz für den Menschen.
3 Neurolinguistisches Programmieren: Historischer Abriss zur Entstehung des Modells sowie Erläuterung der zentralen Prämissen und Zielsetzungen des NLP.
4 Die Bedeutung der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern: Untersuchung von Konfliktpotenzialen während der Adoleszenz und Ansätze zur Intervention durch NLP-Methoden.
5 Fiktives Fallbeispiel aus der Praxis: Anwendung der erarbeiteten Konzepte an einem lebensnahen, fiktiven Szenario zwischen Eltern und Jugendlichen.
6 Zusammenfassung: Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse über NLP als Kommunikations- und Interventionsmethode.
7 Fazit: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die universelle Anwendbarkeit lösungsorientierter Gesprächsführung.
Schlüsselwörter
Neurolinguistisches Programmieren, NLP, Kommunikation, Adoleszenz, Eltern-Kind-Beziehung, Konfliktlösung, Pubertät, Kommunikationsmodell, Interventionsmöglichkeit, verbale Kommunikation, nonverbale Kommunikation, Sprachmodell, Gesprächsführung, Persönlichkeitsbildung, Bedürfnisorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beleuchtet die Kommunikation zwischen Eltern und Jugendlichen in der Adoleszenz durch die Brille des Neurolinguistischen Programmierens (NLP).
Was sind die zentralen Themenfelder?
Thematisiert werden Grundlagen der Kommunikation, die Psychologie der Adoleszenz, die Theorie des NLP sowie der praktische Transfer auf elterliche Erziehungssituationen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie NLP als systemische Methode genutzt werden kann, um Kommunikationsprobleme und Konflikte innerhalb der Familie gezielt zu deeskalieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener kommunikationswissenschaftlicher und psychologischer Quellen sowie der Anwendung des NLP-Modells auf konkrete Fallbeispiele.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Entstehungsgeschichte des NLP, dessen Grundannahmen, die spezifischen Anforderungen der Kommunikation während der Adoleszenz und mögliche Interventionsmechanismen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind NLP, Adoleszenz, Konfliktpotenzial, Kommunikation und lösungsorientierte Interaktion.
Warum spielt die Unterscheidung zwischen Inhalts- und Strukturebene im NLP eine Rolle?
Im NLP ist es wesentlich, Konflikte nicht nur inhaltlich zu führen, sondern die Ebene zu wechseln, um durch ein besseres Verständnis des menschlichen Gegenübers nachhaltige Lösungen zu erreichen.
Wie unterscheidet sich die NLP-Betrachtung der Adoleszenz von klassischen Ansätzen?
Anstatt Reibungspunkte in der Pubertät nur als negative Verhaltensweisen zu sehen, fokussiert NLP auf die dahinter liegenden Bedürfnisse und nutzt verbale sowie nonverbale Signale zur positiven Interaktion.
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- Niklas Maik Firmer (Autor), 2022, Neurolinguistisches Programmieren. Die Kommunikation zwischen Eltern mit ihren Kindern in der Adoleszenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1299337