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Monets „Le Dejeuner“

Interieur und Weiblichkeit - ein konstruierter Raum der Weiblichkeit?

Title: Monets „Le Dejeuner“

Term Paper , 2007 , 33 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Dipl.-Kauffrau / M.A. Alena Salsa (Author)

Art - Painting
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Die folgende Hausarbeit befasst sich mit dem Bild von Claude Monet „Le De-jeuner“ unter dem Gesichtspunkt des Interieurs und der Weiblichkeit. Es soll die Frage beantwortet werden, ob es sich um einen konstruierten Raum der Weiblichkeit handelt. Das Bild und die Fragestellung werden aus der feministi-schen Sicht analysiert.
Das erste Kapitel des Hauptteils (2.1.) widmet sich einer formalen Beschrei-bung des Bildes. Im zweiten Kapitel (2.2.) wird „Le Dejeuner“ unter dem Ge-sichtspunkt analysiert, wie Monet die Frauen im Bild dargestellt hat und in-wieweit das Bild seine reale persönliche Situation widerspiegelt oder eher ein Wunschbild darstellt. Insbesondere wird auf die dargestellte gesellschaftliche Rolle der Frau eingegangen. Das dritte Kapitel (2.3.) beschäftigt sich mit den konstruierten Räumen der Weiblichkeit. Der Ausgangspunkt ist wiederum die gesellschaftliche Rolle der Frau (2.3.1.), die als naturgegeben die Themenwahl (2.3.2.) prägt und die dargestellten Räume. In einem ersten Exkurs (2.3.3.) werden die erfolgreichen Frauen bezüglich derer gesellschaftlichen Akzeptanz und ihrer Themenwahl betrachtet. Den konstruierten weiblichen Räumen wer-den im Kapitel (2.4.) die konstruierten Räume der Männlichkeit entgegenge-setzt. Ein zweiter Exkurs (2.5.) über die Inneneinrichtung als geschlechtsspezi-fische Räume zeigt die Auswirkungen der Thematik auf die Inneneinrichtung der Räume und bildet das letzte Kapitel des Hauptteiles.
Der Schlussteil beantwortet die im Hauptteil aufgekommenen Fragen und stellt die Position der Verfasserin der Hausarbeit dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Beschreibung des Bildes „Le Dejeuner“

2.2. Das Interieur und Weiblichkeit im Bild „Le Dejeuner“

2.3. Konstruierte Räume der Weiblichkeit

2.3.1. Naturalisierung von Häuslichkeit und Weiblichkeit als biologische Voraussetzung

2.3.2. Auswirkung auf die Themenwahl in der Malerei

2.3.3. Exkurs I: Erfolgreiche Malerinnen

2.4. Konstruierte Räume der Männlichkeit

2.5. Exkurs II: Geschlechtsspezifische Räume

3. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht Claude Monets Werk „Le Dejeuner“ aus einer feministischen Perspektive, um zu hinterfragen, inwiefern das dargestellte Interieur als ein konstruierter Raum der Weiblichkeit zu verstehen ist. Im Fokus steht dabei die Analyse der Geschlechterrollen, der häuslichen Sphäre und der symbolischen Bedeutung von Räumen in der Malerei des 19. Jahrhunderts.

  • Analyse des Werkes „Le Dejeuner“ unter feministischen Gesichtspunkten
  • Untersuchung der Konstruktion von Räumen der Weiblichkeit und Männlichkeit
  • Einfluss gesellschaftlicher Rollenbilder auf die Themenwahl in der Malerei
  • Bedeutung von Inneneinrichtung als geschlechtsspezifisches Merkmal
  • Betrachtung von Erfolgsbedingungen für Malerinnen im 19. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

2.2. Das Interieur und Weiblichkeit im Bild „Le Dejeuner“

Bei der Bildbeschreibung fällt die gleichberechtigte Aufzählung der Dingwelt und der Menschen auf, die nicht zufällig geschieht. Zwischen diesen besteht ein Bildzusammenhang, der unter dem Gesichtpunkt des Interieurs und der Weiblichkeit in diesem Kapitel gedeutet wird. Wichtig erscheint mir zu betonen, dass auch in diesem Bild ein Maler einen Ausschnitt einer Welt zeigte, wie er sie wahrnahm, und auch aus der heutigen Zeit eine Deutung präsentiert wird, in diesem Fall ein feministischer Ansatz. Sigrid Schade zitiert Tickner: „Wir haben keinen unmittelbaren Zugang zum Realen. Wir kennen die Welt nur durch Repräsentationen.“

Es füllen ausschließlich Dinge und Frauen die Bildszene aus; auf eine gerade abwesende Person, einen Mann, wird nur anhand der Zeitung und der Weinkaraffe hingedeutet. Er ist zwar nicht anwesend, aber ein Ort im Bild ist für ihn reserviert. Beate Söntgen schreibt: „Er ist nicht nur derjenige, der sich als distanzierter Beobachter und Gestalter der Szene Kontrolle sichert. Er ist auch derjenige, der sich die Lektüre der Nachrichten von der Außenwelt vorbehält.“

Es scheint, als würde die Szene nur aus einem Innenleben bestehen, das von der Außenwelt völlig abgeschottet ist, keine Tür zur Außenwelt, kein Blick aus dem mit Gardine verhangenem Fenster. Der einzige Hinweis auf ein Außen bietet die Zeitung, ein diffuser Lichtschein und der angekommene Besuch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Hausarbeit, das Werk „Le Dejeuner“ unter feministischen Aspekten im Hinblick auf den konstruierten Raum der Weiblichkeit zu analysieren.

2. Hauptteil: Der Hauptteil bietet eine formale Bildbeschreibung und eine detaillierte Analyse der Geschlechterrollen sowie der räumlichen Inszenierung in verschiedenen kunsthistorischen Kontexten.

2.1. Beschreibung des Bildes „Le Dejeuner“: Dieses Kapitel liefert eine objektive Bestandsaufnahme der dargestellten Personen, Gegenstände und der räumlichen Anordnung innerhalb des Gemäldes.

2.2. Das Interieur und Weiblichkeit im Bild „Le Dejeuner“: Eine feministische Deutung des Bildes, welche die Repräsentation von Frauen im privaten Innenraum und die implizite Anwesenheit männlicher Strukturen untersucht.

2.3. Konstruierte Räume der Weiblichkeit: Untersuchung der historischen Bedingtheit, Weiblichkeit und Häuslichkeit als biologisch determinierte Einheiten in der Malerei darzustellen.

2.3.1. Naturalisierung von Häuslichkeit und Weiblichkeit als biologische Voraussetzung: Analyse darüber, wie der weibliche Körper als Ausgangspunkt für die Verknüpfung von privatem Raum und weiblicher Identität dient.

2.3.2. Auswirkung auf die Themenwahl in der Malerei: Darstellung des Einflusses der gesellschaftlichen Zuschreibungen auf die Themenwahl von Malerinnen, etwa bei Berthe Morisot.

2.3.3. Exkurs I: Erfolgreiche Malerinnen: Betrachtung der institutionellen und sozialen Faktoren, die es Künstlerinnen im 19. Jahrhundert ermöglichten, professionell tätig zu werden.

2.4. Konstruierte Räume der Männlichkeit: Gegenüberstellung der weiblichen Innenräume mit den männlich besetzten Territorien der Moderne, wie etwa Cafés oder Boulevards.

2.5. Exkurs II: Geschlechtsspezifische Räume: Analyse der Inneneinrichtung als Spiegelbild der geschlechtsspezifischen Charaktereigenschaften des 19. Jahrhunderts.

3. Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert die kritische Perspektive des feministischen Ansatzes auf die Kunstgeschichte.

Schlüsselwörter

Interieur, Weiblichkeit, Le Dejeuner, Claude Monet, feministischer Ansatz, Geschlechterrollen, konstruierte Räume, Häuslichkeit, Impressionismus, Kunstgeschichte, Männlichkeit, Repräsentation, 19. Jahrhundert, Bildanalyse, Soziale Strukturen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit untersucht das Gemälde „Le Dejeuner“ von Claude Monet unter feministischen Gesichtspunkten mit Fokus auf die Gestaltung von Innenräumen und Weiblichkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die soziale Konstruktion von Räumen, die Rollenbilder der Geschlechter im 19. Jahrhundert sowie der Einfluss dieser Rollenbilder auf die bildende Kunst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob das Interieur im Bild als konstruierter Raum der Weiblichkeit fungiert und wie dieses Konstrukt die Wahrnehmung der abgebildeten Frauen beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt kunstwissenschaftliche Bildanalysen in Verbindung mit einem feministischen Interpretationsansatz, um Repräsentationen innerhalb des historischen Kontextes zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine formale Bildbeschreibung, die Analyse von Geschlechterrollen im Interieur, die Untersuchung der Naturalisierung weiblicher Räume sowie Exkurse zu Künstlerinnen und geschlechtsspezifischen Einrichtungsstilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Interieur, Weiblichkeit, Impressionismus, Geschlechterrollen und die soziale Konstruktion von Raum.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit anderen Künstlern?

Vergleiche mit Werken von Künstlern wie Renoir, Menzel oder Malerinnen wie Morisot und Cassatt verdeutlichen die Unterschiede in der Darstellung von Öffentlichkeit und Privatheit.

Warum wird der Begriff der „Naturalisierung“ in dieser Arbeit verwendet?

Der Begriff beschreibt den Prozess, durch den gesellschaftlich konstruierte Rollen oder Räume im 19. Jahrhundert als „natürlich“ gegeben dargestellt wurden, um die soziale Ordnung zu legitimieren.

Was sagt die Autorin zur „Wahrhaftigkeit“ in der Malerei?

Unter Berufung auf Söntgen betont die Verfasserin, dass die Wahrhaftigkeit eines Bildes nicht durch die Ordnung der dargestellten Szene entsteht, sondern durch die Übersetzung der künstlerischen Wahrnehmung in Malerei.

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Details

Title
Monets „Le Dejeuner“
Subtitle
Interieur und Weiblichkeit - ein konstruierter Raum der Weiblichkeit?
College
Technical University of Berlin  (Kunstgeschichte)
Course
Hauptseminar: Das Interieur
Grade
2,7
Author
Dipl.-Kauffrau / M.A. Alena Salsa (Author)
Publication Year
2007
Pages
33
Catalog Number
V129934
ISBN (eBook)
9783640358724
ISBN (Book)
9783640358274
Language
German
Tags
Monets Dejeuner“ Interieur Weiblichkeit Raum Weiblichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kauffrau / M.A. Alena Salsa (Author), 2007, Monets „Le Dejeuner“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129934
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