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Sportmarketing und Sportsponsoring. Die Marktforschung im Sport

Title: Sportmarketing und Sportsponsoring. Die Marktforschung im Sport

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Ruppert (Author)

Sport - Sport Sociology
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Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Sportsponsoring und dem Sportmarketing und gibt einen Überblick über Sponsoringarten sowie über die Marktforschung im Sport und die verschiedenen Instrumente des Sportmarketings.

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Inhaltsverzeichnis

1 Sportmarketing

1.1 Entwicklung

1.2 Freizeitverhalten

1.3 Marktforschung im Sport

1.4 Instrumente des Sportmarketings

2 Sportsponsoring

2.1 Entstehung

2.2 Arten des Sportsponsorings

2.2.1 Verbandssponsoring

2.2.2 Vereinssponsoring

2.2.3 Mannschaftssponsoring

2.2.4 Einzelsportlersponsoring

2.2.5 Namenssponsoring

2.2.6 Veranstaltungssponsoring

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die theoretischen Grundlagen und die praktische Relevanz von Sportmarketing und Sportsponsoring als moderne Instrumente der Unternehmenskommunikation und Finanzierung im Sportbereich zu analysieren. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich die Marktbedingungen gewandelt haben und welche spezifischen Strategien Vereine und Verbände nutzen, um unter veränderten gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen erfolgreich zu agieren.

  • Historische und strukturelle Entwicklung des Sportmarketings
  • Einfluss des veränderten Freizeitverhaltens auf den Sportmarkt
  • Methodik der Marktforschung und Konsumentenanalyse im Sport
  • Die Rolle der verschiedenen Marketing-Instrumente (Produkt-, Preis-, Kommunikationspolitik)
  • Systematische Einordnung und Differenzierung der Formen des Sportsponsorings

Auszug aus dem Buch

1.1 Entwicklung

In den vergangenen Jahrzehnten hat „Marketing“ den bis dahin üblichen Begriff „Absatz“ verdrängt. Die synonym gebrauchten Begriffe Absatz und Leistungsverwertung schließen den Umsatz, den Verkauf sowie den Vertrieb ein. Marktorientierung als vorrangige Unternehmensphilosophie richtet alle wirtschaftlichen Aktivitäten an den Nachfragerwünschen aus. Der Wandel von Verkäufer- zu Käufermärkten begründet die Dominanz des modernen Marketing als betriebliche Führungskonzeption nach dem Grundsatz: „Es wird produziert, was verkauft werden kann.“ (Freyer, 1991, S. 6).

Zugleich verlagerte sich die Macht auf den Märkten zugunsten der Käufer, wie man im Folgenden sehen kann.

Produktionsorientierung in den 50er Jahren: Verkäufermärkte; Nachfrage überwog Angebot; rationelle Produktion; Verteilung der Produkte; keine Absatzprobleme

Verkaufsorientierung in den 60er Jahren: Anzeichen für gesättigte Märkte; zunehmende Konkurrenz; Umsatzerhöhung durch Einsatz des absatzpolitischen Instrumentariums: Produktgestaltung, Preispolitik, Vertriebswege, Werbung

Markt- und Kundenorientierung in den 70er Jahren: Käufermärkte der Überflussgesellschaft erforderten systematische Marktbeeinflussung; Ausschöpfung der Märkte

Strategieorientierung in den 80er Jahren: Langfristige Planung und Gestaltung neuer Märkte, Ausrichtung der gesamten Unternehmensaktivitäten nach Marketing-Gesichtspunkten

Zusammenfassung der Kapitel

1 Sportmarketing: Dieses Kapitel erläutert den historischen Wandel von der Produktions- zur Marktorientierung und analysiert, wie sich verändertes Freizeitverhalten und soziologische Faktoren auf die moderne Sportvermarktung auswirken.

1.1 Entwicklung: Beschreibt den Übergang von reiner Absatzorientierung hin zur umfassenden strategischen Marktorientierung unter Berücksichtigung der Käufermarktdominanz.

1.2 Freizeitverhalten: Analysiert den Wertewandel zur Freizeitgesellschaft und dessen Auswirkungen auf das sportliche Handeln und die Konsumgewohnheiten.

1.3 Marktforschung im Sport: Erläutert die Notwendigkeit der Marktabgrenzung und Segmentierung von Konsumententypen für eine gezielte Marktansprache.

1.4 Instrumente des Sportmarketings: Behandelt das absatzpolitische Instrumentarium, insbesondere Produkt-, Preis- und Kommunikationspolitik, sowie deren Anwendung im Sportbetrieb.

2 Sportsponsoring: Untersucht die Entstehung des Sponsorings aus Finanzierungsnöten des Sports und Ineffektivitäts-Problemen klassischer Werbung.

2.1 Entstehung: Beleuchtet die historischen Ursprünge der Sponsoring-Praxis und deren Etablierung in den 1980er Jahren.

2.2 Arten des Sportsponsorings: Differenziert verschiedene Sponsoringformen wie Verbands-, Vereins-, Mannschafts-, Einzel- und Namenssponsoring in ihrer praktischen Ausgestaltung.

2.2.1 Verbandssponsoring: Erörtert die Bedeutung des Sponsorings für die Nachwuchsförderung auf Verbandsebene.

2.2.2 Vereinssponsoring: Beschreibt die allgemeine finanzielle Unterstützung eines gesamten Vereins.

2.2.3 Mannschaftssponsoring: Fokus auf die Trikotwerbung und die wirtschaftliche Bedeutung für den Mannschaftssport.

2.2.4 Einzelsportlersponsoring: Analysiert Werbeverträge zwischen Athleten und Sportartikelherstellern.

2.2.5 Namenssponsoring: Diskutiert den Trend zur Vermarktung von Stadionnamen und Wettbewerbsbezeichnungen.

2.2.6 Veranstaltungssponsoring: Beschreibt die Rolle des Sponsors bei spezifischen Sportereignissen.

Schlüsselwörter

Sportmarketing, Sportsponsoring, Marktorientierung, Käufermarkt, Konsumentenanalyse, Sponsoring-Arten, Trikotwerbung, Namenssponsoring, Sportökonomie, Kommunikationspolitik, Freizeitverhalten, Unternehmensführung, Vermarktung, Sportverbände, Medienrechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Marketing- und Sponsoring-Aktivitäten im Bereich des Sports.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Sportvermarktung, das Konsumentenverhalten in der Freizeitgesellschaft sowie die verschiedenen Instrumente und Arten des Sportsponsorings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sportorganisationen unter wettbewerbsorientierten Bedingungen durch moderne Marketingstrategien und Sponsoring-Partnerschaften ihre wirtschaftliche Basis sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse sportsoziologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Quellen, ergänzt durch Fallbeispiele aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Sportmarketing-Instrumente sowie eine systematische Einteilung und Beschreibung diverser Sponsoring-Formen im Sport.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Sportmarketing, Sportsponsoring, Marktforschung, Leistungsprinzip, Kommunikationspolitik und die verschiedenen Formen der Sponsoring-Kooperationen.

Warum ist das Namenssponsoring in Deutschland ein kontrovers diskutiertes Thema?

Es wird oft als Eingriff in die Vereinstradition und die Identifikationsmöglichkeiten der Zuschauer kritisiert, da traditionelle Ortsbezeichnungen durch Markennamen ersetzt werden.

Welche Rolle spielt das Fernsehen für das heutige Sportmarketing?

Das Fernsehen wirkt als „elektronische Erweiterung“ der Stadien, verändert die Wahrnehmung von Sportereignissen durch moderne Technik und ist zum zentralen Treiber für die Wertsteigerung von Übertragungsrechten geworden.

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Details

Title
Sportmarketing und Sportsponsoring. Die Marktforschung im Sport
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Sportsoziologie
Grade
1,7
Author
Christian Ruppert (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V130109
ISBN (eBook)
9783640391684
ISBN (Book)
9783640391585
Language
German
Tags
Sportmarketing Sportsponsoring
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Ruppert (Author), 2007, Sportmarketing und Sportsponsoring. Die Marktforschung im Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130109
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