Die Gestaltung von Ritualen im Kita-Alltag in Bezug auf die Montessoripädagogik. Geteilte Erfahrungen und die Bedeutung von Gemeinschaft


Hausarbeit, 2020

15 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Situationsbeispiel

3. Montessori-Pädagogik
3.1 Grundlegendes
3.2 Grundbegriffe
3.2.1 Die Kosmische Erziehung
3.2.2 Die Polarisation der Aufmerksamkeit
3.2.3 Die vorbereitete Umgebung
3.3 Reflexion des Beispiels

4. Elternbrief

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Unsere Kinder leben und handeln frei und selbstständig in der Gemeinschaft anderer Kinder und werden so zu willensstarken sozialen Wesen, die selbst die Anforderungen an ihr eigenes Tun immer höherschrauben.“ (Montessori 1934, S. 47)

Dieses Zitat von Maria Montessori stammt aus einem Artikel von 1934, indem sie einen Überblick über ihre Pädagogik gibt. Im Jahr 2017 erschien der ungekürzte Artikel sowie weitere Originaltexte von Montessori in einer Neuausgabe von Harald Ludwig. Maria Montessori beschreibt hier, den Alltag und die Kinder in dem von ihr eröffneten Kinderhaus und ihrer Schule. Es scheint mir, dass die Pädagogin und Ärztin mit dieser Aussage darauf hinweisen möchte, wie wichtig die Gemeinschaft für die Entwicklung der Kinder ist. Trotzdem sollen und können sie sich darin frei bewegen und selbstständig agieren.

Es ist allgemein bekannt, dass Gemeinschaft durch Rituale entstehen kann. Ebenso können Rituale ein Gefühl der Zugehörigkeit erzeugen. Sie nehmen im Alltag einen großen Platz ein und sind besonders in der Erziehung und Sozialisation der Kinder sehr wichtig. Als Beispiele aus dem Alltag sollen das tägliche Familienfrühstück, Kindergeburtstage, das Weihnachtsfest und der Familienurlaub dienen (vgl. Wulf 2015, S. 23 f.)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, wie Rituale in der Montessori-Pädagogik gestaltet werden können und wie dadurch gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse stattfinden. Daraus ergibt sich die Fragestellung: Wie können pädagogische Fachkräfte aus der Montessori-Pädagogik Kindern geteilte Erfahrungen ermöglichen und die Bedeutung von Gemeinschaft vermitteln?

Im ersten Teil wird ein Situationsbeispiel aus der Praxis beschrieben. Da dieses Beispiel aus dem Krippen-Alltag stammt, bezieht sich auch der zweite Teil der Arbeit vorwiegend auf Krippenkinder. Zur besseren Übersicht und Reflexion sind die Zeilen des Praxisbeispiels nummeriert. Der zweite Teil befasst sich etwas genauer mit der Montessori-Pädagogik, indem diese kurz erläutert wird und anschließend einige relevante Grundbegriffe betrachtet werden. Diese lauten: „Die Kosmische Erziehung“, „Die Polarisation der Aufmerksamkeit“ und „Die vorbereitete Umgebung“. Natürlich gibt es noch weitere Begriffe, die in der Montessori-Pädagogik von großer Bedeutung sind, doch aus Platzgründen und aufgrund der Themenwahl, werde ich mich auf diese beschränken. Abschließend folgt ein Elternbrief, der die wichtigsten Aspekte zusammenfasst und gleichzeitig als Fazit dient.

2. Situationsbeispiel

Das folgende Praxisbeispiel zur Gestaltung eines Rituals stammt aus einer nur vormittags geöffneten Kinderkrippe und bezieht sich auf das Feiern von Geburtstagen:

Nach dem gemeinsamen Aufräumen treffen sich die Erzieherinnen und Kinder auf dem Teppich für den Morgenkreis. Nun werden die Kinder mit einem Lied begrüßt, in dem sich jedes Kind eine Bewegung dazu wünschen darf, die dann alle ausführen, während gesungen wird. Das kennen die Kinder bereits und machen alle mit, da dies der tägliche Einstieg in den Morgenkreis ist. Danach sagt Anne, eine Erzieherin: „Wisst Ihr, was wir heute feiern wollen?“. Marcel ruft: „Jaa, Zoey hat Geburtstag.“. Anne steht auf und sagt: „Genau, wir wollen heute Zoeys Geburtstag feiern. Sie wird schon drei Jahre alt.“. Sie holt das vorbereitete Tablett mit dem Geburtstagszug, dem Geburtstagszwerg und dem eingepackten Geschenk vom Fensterbrett. Die acht Kinder, die an diesem Tag anwesend sind, schauen gespannt auf das Tablett. Die Erzieherin stellt es mit dem Zug in die Mitte des Kreises. Das Geschenk versteckt sie hinter ihrem Rücken. Dann zündet sie die Kerze, die auf dem Führerhaus des Zuges steckt, an. Auf dem Tablett liegen noch vier kleine Tiere. Anne fragt die Kinder, wer den Frosch haben möchte. Simon schreit: „Ich!“. Die Pädagogin gibt ihm den Frosch und verteilt in derselben Weise die drei anderen Tiere. Dann erklärt sie: „Der Geburtstagszwerg hat heute auch Geburtstag und das sind seine Gäste. Lasst uns zum Geburtstag singen.“. Die beiden Erzieherinnen stimmen ein Lied an, das zu jeden Geburtstag gesungen wird. Die Kinder scheinen das Lied allerdings kaum zu kennen und singen nur sporadisch mit. Jede Strophe beinhaltet ein Tier und die Kinder werden von Anne angeleitet, die Tiere in dieser vorgegebenen Reihenfolge zum Zwerg zu bringen. Dann wünscht der Zwerg Zoey alles Gute zum Geburtstag und überreicht ihr das Geschenk. Zoey packt es aus und erhält ein kleines Handtuch, auf das ihr Name gestickt ist. Annabelle, die andere Erzieherin, erklärt ihr, dass da ihr Name stehe und sie das Handtuch mit nach Hause nehmen dürfe. Zoey lacht und freut sich sichtlich über das Geschenk. Anne fragt: „Gibt es ein Lied oder Fingerspiel, das du gerne noch an deinem Geburtstag machen möchtest?“. Zoey nickt und wählt ein Fingerspiel aus, das in letzter Zeit öfter im Morgenkreis durchgeführt wurde. Alle Kinder und Erwachsenen machen mit. Danach darf Zoey noch die Kerze auspusten.

Nun folgt das Händewaschen vor dem Essen. Da Zoey Geburtstag hat, darf sie den Hocker hinstellen, die Seife herausholen und das Handtuch holen. Wie jeden Tag stellen sich die Kinder in einer Reihe auf, klettern auf den Hocker und waschen am Waschbecken mit einer Erzieherin nacheinander ihre Hände. Anschließend holen sie ihr Vesper, das ich schon aus ihrem Rucksack geholt habe und stellen dieses auf den Tisch. Jedes Kind sucht sich seinen eigenen Platz aus. Eine feste Sitzordnung gibt es nicht.

Nachdem alle Kinder sitzen, singen alle zusammen das Tischlied. Zuerst wird das Vesper gegessen, das jedes Kind von zuhause mitgebracht hat. Zoey erzählt den anderen Kindern am Tisch, dass sie heute Geburtstag habe und ihre Mama Brezeln gekauft und mitgebracht habe. Annabelle steht auf und holt die Brezeln, die sie davor schon geteilt hat. Jedes Kind bekommt eine halbe Brezel. Die Kinder freuen sich sehr über das Essen, da es dies nicht jeden Tag gibt.

Nachfolgend wird nun die Montessori-Pädagogik genauer betrachtet.

3. Montessori-Pädagogik

3.1 Grundlegendes

Die Montessori-Pädagogik wurde von Maria Montessori über Jahrzehnte lang entwickelt und erforscht. Die italienische Ärztin und Pädagogin lebte von 1870 bis 1952 (vgl. https://www.montessori-deutschland.de/paedagogik/; abgerufen am 25.02.2020). Laut der Assoziation Montessori in der Schweiz ermöglicht die Montessori-Pädagogik „dem Kind die volle Entfaltung seiner Persönlichkeit und ein seiner Entwicklung angepasstes Lernen“ (https://www.montessori-ams.ch/paedagogik /grundgedanken-der-montessori-paedagogik.html; abgerufen am 25.02.2020). Im Mittelpunkt der Pädagogik stehen die Eigenaktivitäten der Kinder und das selbstständige Lernen. Als Beleg kann der bekannte Satz von Maria Montessori zitiert werden: „Hilf mir, es selbst zu tun.“. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Montessori-Pädagogik international bekannt ist und viele Schulen und Kindertagesstätten nach diesem Prinzip arbeiten. Zudem existieren Ausbildungsstätten für Lehrkräfte (vgl. ebd.). Auch in Deutschland hat sich die Pädagogik durch neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse in den letzten 30 Jahren stark verbreitet (vgl. Steenberg 2015, S. 8).

Im folgenden Kapitel werden nun drei Begriffe, die in der Montessori-Pädagogik eine große Rolle spielen und für die spätere Reflexion des oben beschriebenen Situationsbeispiels relevant sind, genauer erläutert.

3.2 Grundbegriffe

3.2.1 Die Kosmische Erziehung

Als ein zentrales Element der Montessori-Pädagogik wird häufig die Kosmische Erziehung beschrieben. Der Begriff bezieht sich auf die Erziehungs- und Bildungskonzeption von Maria Montessori und hat ihre Anthropologie, also ihr Menschenbild, als Ausgangspunkt (vgl. Kley-Auerswald/Schmutzler 2015, S. 19). Der Autor Luis Erler verweist auf Montessoris Verständnis und schreibt über die Kosmische Erziehung: „Unter Kosmischer Erziehung versteht Montessori die Einführung der Kinder und Jugendlichen in die Entwicklung des Universums und der Erde und in die kulturelle Entwicklung der Gesellschaften sowie die Anleitung zum Kennen- und Verstehenlernen der Produkte dieser Entwicklung“ (Erler 2000, S. 42). Montessori beabsichtigte dadurch, den Kindern ihren Platz im Universum zu verdeutlichen und sie auf ihre Verantwortung zur Erhaltung der Natur aufmerksam zu machen (vgl. Ahn 2008, S. 143). Außerdem hatte sie zum Ziel, dass Kinder Interesse und Gefühle für ihre Umwelt entwickeln, wie beispielsweise Neugier und Staunen. Zudem hatte sie die Intention, dass Kinder durch die Kosmische Erziehung ihre Entscheidungsfähigkeit trainieren und zu Tätigkeiten angeregt werden (vgl. Erler 2000, S. 44 f.)

3.2.2 Die Polarisation der Aufmerksamkeit

Die Autoren Kley-Auerswald und Schmutzler stellen fest, dass „Maria Montessoris eigentümlicher und erster pädagogischer Ansatz […] die sog. Polarisation der Aufmerksamkeit bzw. Konzentrationsfähigkeit (das sog. Montessori-Phänomen)“ (Kley-Auerswald/Schmutzler 2015, S. 16 f.) ist. Dieses Phänomen entdeckte die Pädagogin zur der Zeit, als sie die „sensiblen Phasen“ untersuchte (vgl. Ahn 2008, S. 47). Bestimmte Phasen werden in der Reflexion noch erläutert.

Maria Montessori beobachtete in ihrem Kinderhaus ein dreijähriges Mädchen, das so vertieft in ihre Übung war und sich von nichts, weder von den anderen Kinder noch von sich selbst, ablenken ließ. Das Kind war sehr konzentriert und anschließend glücklich und ausgeglichen (vgl. Montessori 1934/2017, S. 83 f.). In diesem Moment erkannte Montessori erstmals das genannte Phänomen. Die Autorin Barbara Stein beschreibt die Polarisation der Aufmerksamkeit so: „Unter Polarisation der Aufmerksamkeit versteht Montessori die Bündelung aller leib-seelischen Kräfte, die dazu führt, dass man sich selbstvergessen in eine Arbeit versenkt“ (Stein 2011, S. 203). Das Kind entwickelt dadurch Zufriedenheit und fühlt sich in der Gemeinschaft mit den anderen Kindern und Erwachsenen wohl. Außerdem lernt es selbstständig Neues dazu (vgl. https://www.montessori-ams.ch/paedagogik/grundgedanken-der-montessori-paedagogik.html; abgerufen am 25.02.2020).

3.2.3 Die vorbereitete Umgebung

Die vorbereitete Umgebung wird von der Assoziation Montessori aus der Schweiz beschrieben als „klar strukturiert und voller Lernangebote, die das Kind zu sinnvollem Tun auffordern. […] [Sie] ist ganz auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten und unterscheidet sich im Angebot je nach Altersgruppe (0-3 Jahre, 3-6 Jahre, 6-12 Jahre, 12-18 Jahre)“ (ebd.). Eine vorbereitete Umgebung ermöglicht die „Freiarbeit“, wie Maria Montessori das freie Lernen ohne Zwänge und durch eigene Aktivitäten und Entscheidungen der Kinder nennt (vgl. Montessori 1934/2017, S. 114). Aus diesem Grund ist es in der Montessori-Pädagogik von erheblicher Bedeutung, dass Fachkräfte den Raum oder die Einrichtung mit anregendem Material oder Ähnlichem ausstatten.

Das nachfolgende Kapitel beschäftigt sich näher mit dem oben beschriebenen Situationsbeispiel und bringt es mit dem Montessori-Ansatz in Bezug.

3.3 Reflexion des Beispiels

Das oben beschriebene Situationsbeispiel stammt aus einer Krippe, die von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet ist. Das bedeutet, dass die Gruppe, die aus zehn ein- bis dreijährigen Kindern und zwei bis drei Erzieherinnen besteht, nur vormittags zusammen ist und auch nur hier Gemeinschaft und Rituale stattfinden können. Montessori spricht sich im Bereich des Kindergartens und der Schule für eine Altersmischung aus, weil die Kinder voneinander lernen und profitieren können und die Kooperation untereinander wächst (vgl. Stein 2011, S. 9). Es sei an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass Montessori selbst nie den Begriff „Krippe“ genutzt hätte, da zu ihrer Zeit Kinder in den ersten drei Lebensjahren noch zur Mutter gehörten und nicht in eine Einrichtung. Dieser Schonraum für die kleinsten Kinder wird im Montessori-Umfeld „Nest für Kinder“ oder „Kinderstube“ genannt. Hier sollen sich die Kinder bei viel Platz gemeinsam mit Gleichaltrigen entwickeln (vgl. Steenberg 2015, S. 42 f.). Hildegard Holtstiege verweist darauf, dass, laut Maria Montessori, Säuglinge bereits ab der Geburt gebildet sowie gefördert werden sollten (vgl. Holtstiege 2009, S. 47). Dies ist auch in Bezug auf Rituale und gemeinsamen Erfahrungen relevant. Bereits sehr junge Kinder können dahingehend gefördert und sensibilisiert werden. Zudem bezeichnet die Montessori-Pädagogik die Phase von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr als „[...] die Zeit der besonderen Aufnahmefähigkeit für alle Umwelteinflüsse und Sinneserfahrungen“ (Becker-Textor 2000, S. 34).

An dieser Stelle muss gesagt werden, dass sich die Literatur zur Montessori-Pädagogik kaum speziell mit der Gestaltung von Ritualen beschäftigt. Montessori ging es mehr, wie bereits anfangs erwähnt, um die Gemeinschaft der Kinder, die in ihrem Kinderhaus ermöglicht wurde.

Zum besseren Überblick wird das Situationsbeispiel in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt beschreibt den Morgenkreis, in dem die Geburtstagsfeier beginnt (Z. 1-15). Anschließend folgt das gemeinsame Händewaschen (Z. 25-30) und abschließend das Vespern (Z. 31-36).

Wie in den meisten Kindergärten und Kindertagesstätten gibt es auch in dieser Kripppe jeden Tag einen Morgenkreis, der im ersten Teil geschildert wird. Die Kinder kennen den Morgenkreis bereits und machen auch beim Begrüßungslied wie gewohnt gut mit (Z. 1-5). Doch in einem beschriebenen Tag von Kley-Auerswald und Schmutzler, der in einem Montessori-Kinderhaus stattfindet, findet kein Morgenkreis statt. Es gibt am Ende des Vormittags lediglich eine Erzählrunde, in der Wichtiges besprochen und Lieder gesungen werden. Hierdurch sollen die Kinder Werte und Gemeinschaft erlernen (vgl. Kley-Auerswald/Schmutzler 2015, S. 9 ff.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Gestaltung von Ritualen im Kita-Alltag in Bezug auf die Montessoripädagogik. Geteilte Erfahrungen und die Bedeutung von Gemeinschaft
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Veranstaltung
Professionelle Grundlagen der Kindheitspädagogik
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1301390
ISBN (Buch)
9783346770639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kindergarten, Kindertageseinrichtung, Kindertagesstätte, Montessori, Kindheitspädagogik, Rituale, Gemeinschaft, Pädagogische Fachkräfte, Krippe
Arbeit zitieren
Lisa-Marie Mühlender (Autor:in), 2020, Die Gestaltung von Ritualen im Kita-Alltag in Bezug auf die Montessoripädagogik. Geteilte Erfahrungen und die Bedeutung von Gemeinschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301390

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