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Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen. Wie beeinflussen sie die Überprüfung von Schulqualität?

Título: Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen. Wie beeinflussen sie die Überprüfung von Schulqualität?

Tesis , 2022 , 18 Páginas , Calificación: 6,0

Autor:in: Daniela Wettstein (Autor)

Pedagogía - Educación superior
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Wie beeinflussen Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen die Überprüfung von Schulqualität?

Diese Arbeit erforscht weit verbreitete Bias und reflektiert zur Subjektivität als beobachtende Evaluationsfachperson. Thematisch liegt ein Schwergewicht auf der Unterrichtsbeobachtung, weil dabei typische Wahrnehmungsverzerrungen anschaulich zum Vorschein kommen. Es wird analysiert, wie sie erkannt und ausgeschalten werden können. Dies geschieht im Rahmen von fünf Portfolioeinträgen, die aus dem CAS stammen und die jeweils in Kürzestform als Ausgangspunkt für eine weitere Vertiefung und Reflexionen dienen. Zum Schluss folgt ein Fazit und ein Anti-Bias-Konzept.

Bereits vor meiner Zeit bei der Fachstelle für Schulbeurteilung haben mich Irrwege des menschlichen Denkens fasziniert. So las ich schon vor längerem die Bücher von Rolf Dobelli zur Kunst des klaren Denkens und klaren Handelns und jegliches, was mir in die Hände geriet zum Thema Bias, Denk- und Handlungsfehler, Wahrnehmungsverzerrungen etc. Die bekannten optischen Täuschungen (weltberühmt das Bild der alten und jungen Dame) faszinieren mich, ihre visuelle Information ist nicht eindeutig, das gleiche Bild lässt verschiedene Sichtweisen zu.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung, Fragestellung und Vorgehen

2 Portfolioeinträge

Portfolioeintrag 1: Beeinflussung bei der Unterrichtsbeobachtung

Portfolioeintrag 2: Rater Bias

Portfolioeintrag 3: Mögliche Ursachen für Rater Bias

Portfolioeintrag 4: Daten und Evidenz

Portfolioeintrag 5: Und jetzt?

3 Fazit und mein persönliches Anti-Bias-Konzept

4 Dank

5 Literatur- und Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen die objektive Überprüfung von Schulqualität beeinflussen können, mit dem Ziel, durch Reflexion und ein persönliches Anti-Bias-Konzept die Qualität der diagnostischen Arbeit zu verbessern.

  • Kognitive Verzerrungen und Wahrnehmungsfehler in der professionellen Unterrichtsbeobachtung.
  • Die Rolle der Subjektivität bei der Bewertung von Schulqualität.
  • Transformation von Daten in evidenzorientierte Entscheidungen im Evaluationsteam.
  • Methoden zur Qualitätssicherung und Minimierung von Beurteilungsfehlern.
  • Persönliche Reflexionsstrategien für Evaluationsfachpersonen.

Auszug aus dem Buch

Portfolioeintrag 2: Rater Bias

Unter einem Wahrnehmungs- oder Beobachtungsfehler versteht man eine Fehlleistung beim Beobachten von Verhalten, die auf die subjektive Wahrnehmung oder Bewertung einer beobachtenden Person im Rahmen von eignungsdiagnostischen Verfahren zurückzuführen ist. Immer wenn menschliches Verhalten durch eine Person beobachtet und/oder bewertet wird, können Beobachtungsfehler auftreten. Das zu beobachtende Konstrukt (z. B. eine Kompetenz), wird dann also nicht in seiner Objektivität wahrgenommen, sondern durch die subjektive Wahrnehmung des Beobachters beeinflusst und verfälscht. Was und wie etwas wahrgenommen wird, hängt von den jeweiligen Erwartungen, Gefühlen und Einstellungen der beobachtenden Person ab. So werden Informationen beispielsweise unterschiedlich interpretiert, selektiv wahrgenommen oder sogar zusätzlich ergänzt. Es existieren unzählige Wahrnehmungsfehler, die in der Literatur beschrieben werden.

Aus meinen Recherchen habe ich einige, klassische Wahrnehmungsverzerrungen für die Unterrichtsbeobachtung ausgewählt, die ich im Folgenden kurz erläutere.

Auf Seiten des Beobachtenden können Fehler in der Wahrnehmung (Beobachtungsfehler) oder der Bewertung der Wahrnehmung (Beurteilungsfehler) entstehen. Mitunter ist die Grenze zwischen Beobachtungs- und Beurteilungsfehler jedoch nicht eindeutig zu ziehen. Stattdessen unterscheide ich zwischen eher allgemeinen, die alle gleichermassen betreffen, und eher persönlichkeitsbezogenen Fehlern. Die Aufzählung ist nicht abschliessend, es sind von mir ausgewählte Wahrnehmungsfehler, um einen Einblick in mögliche Verzerrungen zu verschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung, Fragestellung und Vorgehen: Die Autorin reflektiert ihre berufliche Tätigkeit als Evaluationsfachperson vor dem Hintergrund kognitionspsychologischer Erkenntnisse und definiert das Ziel, Wahrnehmungsverzerrungen bei der Beurteilung von Schulqualität zu identifizieren und zu minimieren.

2 Portfolioeinträge: In fünf strukturierten Einträgen werden verschiedene Aspekte der Unterrichtsbeobachtung, Rater Bias, deren Ursachen, der Umgang mit Daten sowie konkrete Maßnahmen zur Qualitätssicherung kritisch aufgearbeitet.

3 Fazit und mein persönliches Anti-Bias-Konzept: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und präsentiert ein persönliches Konzept von Maßnahmen, um die eigene Subjektivität in Evaluationsprozessen aktiv zu steuern und die Qualität der Beurteilung zu sichern.

4 Dank: Würdigung der Erfahrungen und Anregungen, die im Rahmen des CAS-Studiengangs gewonnen wurden.

5 Literatur- und Quellenangaben: Verzeichnis der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Schulqualität, Evaluationsfachperson, Rater Bias, Wahrnehmungsverzerrungen, Unterrichtsbeobachtung, Beobachtungsfehler, Urteilsfehler, Kognitionspsychologie, Evidenz, Selbsterfahrung, Qualitätsentwicklung, Urteilsbildung, Selbstreflexion, Konstruktivismus, Validität.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Anliegen dieser Zertifikatsarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Reflexion der persönlichen Rolle als Evaluationsfachperson und der Frage, wie Wahrnehmungsfehler die objektive Überprüfung von Schulqualität beeinflussen.

Welche zentralen Themenbereiche werden untersucht?

Ein Kernpunkt ist das Verständnis unterschiedlicher Arten von Rater Bias, die Analyse der Kluft zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Realität sowie Strategien zur evidenzorientierten Entscheidungsfindung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die eigene Arbeitssubjektivität zu hinterfragen und ein fundiertes „Anti-Bias-Konzept“ zu entwickeln, um diagnostische Prozesse in der Schulbeurteilung zu professionalisieren.

Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt die Methode der reflexiven Portfolioarbeit. Durch die Auseinandersetzung mit Fachliteratur und eigenen Erfahrungen wird das professionelle Handeln in Evaluationssituationen kritisch hinterfragt.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Verzerrungseffekte wie der Halo-Effekt, fundamentale Attributionsfehler oder der Seeding-Effekt analysiert und durch praktische Ansätze zur Qualitätssicherung, wie etwa das „Johari-Fenster“ oder Team-Triangulation, ergänzt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schulqualität, Rater Bias, Wahrnehmungsverzerrungen, Evaluation, Selbstreflexion und diagnostische Qualitätssicherung charakterisieren.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Beobachtungs- und Beurteilungsfehlern?

Die Autorin erkennt, dass eine klare Trennung schwierig ist, unterscheidet jedoch zwischen allgemeinen Wahrnehmungsfehlern, die das Sehen und Deuten betreffen, und persönlichkeitsbezogenen Beurteilungsfehlern, die durch die Haltung und Werte des Beobachters induziert werden.

Warum spielt das Johari-Fenster in diesem Kontext eine Rolle?

Das Johari-Fenster dient als visuelles Modell, um blinde Flecken in der Selbsteinschätzung einer Lehrperson – oder auch eines Beobachters – zu verkleinern, indem durch ehrliches Feedback die öffentliche Person und das Selbstwissen gestärkt werden.

Welche Rolle spielt die „Multi-Perspektivität“ bei der Evaluation?

Die Autorin betont, dass die Kombination verschiedener Expertisen und Beobachterkonstellationen (Doppelbeobachtung) hilft, individuelle Verzerrungen abzufedern und zu einer objektiveren, intersubjektiv übereinstimmenderen Bewertung zu gelangen.

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Detalles

Título
Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen. Wie beeinflussen sie die Überprüfung von Schulqualität?
Universidad
Educational university Zurich  (Pädagogische Hochschule Zürich)
Curso
CAS Schulqualität 2021 - 2022
Calificación
6,0
Autor
Daniela Wettstein (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
18
No. de catálogo
V1301702
ISBN (PDF)
9783346776969
ISBN (Libro)
9783346776976
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wahrnehmungsfehler Bias Evaluationsfachpersonen Unterrichtsbeobachtung Anti-Bias-Konzept Beurteilung Schulqualität Wahrnehmungsverzerrungen Vorurteile blinder Fleck Johari-Fenster Daten Evidenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Wettstein (Autor), 2022, Wahrnehmungsfehler von Evaluationsfachpersonen. Wie beeinflussen sie die Überprüfung von Schulqualität?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1301702
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