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Das Value-Driver-Konzept bei der Unternehmensbewertung. Analyse sowie kritische Würdigung unternehmenswertorientierter Konzepte

Titel: Das Value-Driver-Konzept bei der Unternehmensbewertung. Analyse sowie kritische Würdigung unternehmenswertorientierter Konzepte

Seminararbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Pascal Owczarek (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit Value-Driver-Konzepten in der Unternehmensbewertung. Innerhalb der deutschen Betriebswirtschaftslehre sorgten Fragen im Rahmen der Unternehmensbewertung schon immer für reichlich Diskussionen. Bis Mitte der 70er Jahre wurde über verschiedene Bewertungsverfahren, beispielsweise das Substanz- und Ertragswertverfahren, debattiert, ehe neue Entwicklungsansätze aus der amerikanischen Unternehmenspraxis in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnen konnten.

Hierbei wuchs nun die Kapitalwertsteigerung bezüglich des Eigenkapitalgeberinteresses zur bestimmenden Größe innerhalb unternehmerischer Zielsysteme heran. Einige Gründe hierfür waren die Globalisierung der Kapitalmärkte und die daraus entstehende Verstärkung des internationalen Wettbewerbs. Um diesen Aufgaben standzuhalten, wurden in den letzten Jahren vor allem Führungskonzepte entwickelt, welche eine wertsteigernde Entwicklung des Unternehmens nach sich ziehen sollen.

Dabei entwickelten Wirtschaftswissenschaftler neue Ansätze zur Berechnung von Unternehmenswerten, wie beispielsweise Rappaport in seinem Werk "Creating Shareholder Value" oder Copeland, Koller und Murrin in ihrer Publikation "Valuation". Die innerhalb der Werke beschriebenen Ansätze sind heutzutage unter dem Begriff der Value-Driver-Konzepte (VDK) bekannt und lösten hierzulande Diskussionen rund um die bereits genannte Shareholder-Value-Orientierung aus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Wissenschaftliche Einordnung

2.1 Unternehmensbewertung

2.2 Value Driver innerhalb der Unternehmensbewertung

3 Analyse unternehmenswertorientierter Konzepte

3.1 Value-Driver-Konzept nach Rappaport

3.2 Weitere (nicht-)finanzorientierte Werttreibermodelle

3.3 Kritische Würdigung der Konzepte

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Analyse und der systematische Vergleich verschiedener Werttreibermodelle im Kontext der Unternehmensbewertung. Ausgehend vom klassischen Value-Driver-Konzept nach Rappaport werden sowohl finanzorientierte als auch ausgewählte nichtfinanzielle Ansätze kritisch untersucht, um deren Anwendbarkeit für die Unternehmenssteuerung und die Prognose zukünftiger Cashflows zu bewerten.

  • Grundlagen der Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung der Shareholder-Value-Orientierung
  • Detaillierte Analyse des Value-Driver-Konzepts nach Rappaport
  • Vergleich finanzorientierter Ansätze (z.B. Copeland, Koller und Murrin) mit kundenorientierten Modellen (z.B. Klien und Peschke)
  • Kritische Würdigung der Wirkungsmechanismen und Operationalisierbarkeit von Werttreibern
  • Ableitung von Empfehlungen für eine ganzheitliche Darstellung des Unternehmenswerts

Auszug aus dem Buch

Value-Driver-Konzept nach Rappaport

Das VDK von Rappaport wird von seiner SHV-Betrachtung abgeleitet. Anhand verschiedener wertsteigernder Elemente, den Value Drivern, wird versucht, den Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Als Ziel eines Unternehmens wird das Erwirtschaften möglichst hoher Eigentümererträge hervorgehoben, welche auf Zahlungen von Dividenden sowie Aktienkursteigerungen aufbauen. Als Grund dafür nennt Rappaport die Bereitstellung von genügend Eigenkapital, welches als Fähigkeit zur Erfüllung der Anforderungen aller Anspruchsgruppen angesehen werden soll sowie Voraussetzung für eine den Bedingungen des Marktes entsprechende Verzinsung des Eigenkapitals darstellt.

Wie bereits in Kapitel 2.2 erläutert, lehnt Rappaport eine Orientierung an Werten des Rechnungswesens aufgrund von Abweichungen und Verzerrungen innerhalb der Unternehmensbewertung ab und fordert dagegen, sich auf künftige CFs als Bewertungsgrundlage zu fokussieren. Die signifikante Bedeutung des BCF wird innerhalb Rappaports Formel zur Berechnung des Unternehmenswerts ersichtlich.

Der Barwert der prognostizierten BCFs spielt in Rappaports Formel neben dem Barwert des Restwertes und dem Marktwert börsenfähiger Wertpapiere eine relevante Rolle. Dabei werden die bedeutsamsten Bewertungsparameter des CF hierbei direkt aus dem BCF eruiert. Der BCF berechnet sich aus der Differenz zwischen betrieblichen Ein- und Auszahlungen. Diese Ein und Auszahlungen bestehen wiederum aus spezifischen Werttreibern. Für Rappaport sind fünf Elemente, nämlich Wachstumsrate des Umsatzes, betriebliche Gewinnmarge, Cash-Gewinnsteuersatz sowie Zusatzinvestitionen in Anlage- und Umlaufvermögen, die wesentlichen Value Driver des BCF.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz moderner Bewertungskonzepte durch die zunehmende Bedeutung der Kapitalwertsteigerung in einem globalisierten Wettbewerb.

2 Wissenschaftliche Einordnung: Hier werden die Grundlagen der Unternehmensbewertung sowie die zentrale Rolle des Shareholder-Value und der Cashflow-Betrachtung im wissenschaftlichen Kontext erarbeitet.

3 Analyse unternehmenswertorientierter Konzepte: Dieser Hauptteil analysiert das Modell von Rappaport sowie ergänzende finanz- und kundenorientierte Ansätze und unterzieht sie einer kritischen Würdigung.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine holistische Segmentierung der Modelle, um Stärken zu kombinieren und Schwächen auszugleichen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Value-Driver-Konzept, Shareholder-Value, Cashflow, Betrieblicher Cashflow, Werttreiber, Unternehmenssteuerung, Finanzorientierung, Kundenwert, Discounted-Cashflow-Verfahren, Kapitalkosten, Strategische Planung, Unternehmensfusion, Kapitalmarkt, Zielsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Seminararbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht verschiedene Werttreibermodelle (Value-Driver-Konzepte), um deren Eignung zur Unternehmensbewertung und strategischen Steuerung kritisch zu hinterfragen.

Welche Konzepte stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Insbesondere wird das klassische Value-Driver-Konzept nach Rappaport untersucht, ergänzt durch weiterführende Ansätze von Copeland, Koller und Murrin sowie kundenorientierte Modelle von Klien und Peschke.

Warum ist ein "Value-Driver-Konzept" wertvoll für Unternehmen?

Solche Konzepte erlauben es, den Unternehmenswert nicht nur als statische Größe zu sehen, sondern ihn durch gezielte operative und strategische Entscheidungen über identifizierte Werttreiber aktiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, welche theoretische Befunde aus führender Fachliteratur heranzieht, um die verschiedenen Modellansätze strukturiert zu vergleichen und kritisch zu würdigen.

Welche Rolle spielt der "Cashflow" in dieser Arbeit?

Der Cashflow dient als zentrale Kennziffer für die Unternehmensbewertung, da er im Gegensatz zu rein buchungstechnischen Gewinnen zahlungswirksam ist und somit das frei verfügbare Kapital für Anteilseigner besser abbildet.

Wie unterscheiden sich die behandelten Modelle in ihrer Ausrichtung?

Während finanzorientierte Modelle wie das von Rappaport primär auf Aktionärsinteressen und zahlungsspezifische Faktoren fokussieren, versuchen kundenorientierte Modelle, den Kundenwert als zusätzliche strategische Größe in die Bewertung zu integrieren.

Welche Kritik übt der Autor an den klassischen finanzorientierten Modellen?

Die Arbeit stellt fest, dass diese Modelle oft zu global gehalten sind und die kausalen Zusammenhänge zwischen operativen Kundenmaßnahmen und der rückwirkenden Auswirkung auf den Cashflow nicht ausreichend präzise beschreiben können.

Was empfiehlt der Autor für zukünftige Entwicklungen?

Der Autor empfiehlt eine Segmentierung in Teilmodelle, um die Stärken verschiedener Ansätze zu kombinieren und insbesondere nichtfinanzielle Elemente wie den Kundenwert stärker in die Bewertungsmethodiken zu integrieren.

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Details

Titel
Das Value-Driver-Konzept bei der Unternehmensbewertung. Analyse sowie kritische Würdigung unternehmenswertorientierter Konzepte
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Geislingen
Note
1,7
Autor
Pascal Owczarek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1302071
ISBN (PDF)
9783346772275
ISBN (Buch)
9783346772282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
value-driver-konzept unternehmensbewertung analyse würdigung konzepte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pascal Owczarek (Autor:in), 2020, Das Value-Driver-Konzept bei der Unternehmensbewertung. Analyse sowie kritische Würdigung unternehmenswertorientierter Konzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302071
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Leseprobe aus  17  Seiten
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