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Instrumentale Improvisationsübungen im Musikunterricht der 9. und 10. Klasse. Theoretische Hintergründe und praktische Ideen

Titel: Instrumentale Improvisationsübungen im Musikunterricht der 9. und 10. Klasse. Theoretische Hintergründe und praktische Ideen

Examensarbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1

Autor:in: Luisa Gester (Autor:in)

Pädagogik - Musikpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der methodische Bereich der Improvisation erhält auch in der allgemeinen Musikpädagogik einen wachsenden Stellenwert. Neben ganz allgemeinen wissenschaftlichen Betrachtungen soll der Blick auf die Perspektive aus der Waldorfpädagogik gerichtet werden. Hierzu bieten vor allem Veröffentlichungen zu möglichen Übwegen von Wolfgang Wünsch und Stefan Ronner eine reichhaltige Fundgrube. Da eine umfassende Beschreibung aller für die neunte und zehnte Klasse möglichen Übungen diesen Rahmen sprengen würde, kann dabei nur eine Auswahl exemplarisch erwähnt werden. Es liegt etwas mehr Gewicht auf den Übungen der 9. Klasse, da diese Zeit ein besonders wichtiges Bindeglied zur gesamten Oberstufenzeit darstellt. In Abhängigkeit von der individuellen Entwicklung der SchülerInnen können diese auch in der 10. Klasse noch genügend Stoff bieten, bzw. es fehlen aktuell aufgrund der Ausfälle durch die Corona-Zeit vermutlich in einigen Klassen sowieso Inhalte oder Übungserfahrungen aus der Mittelstufe, weshalb äußere Einteilung der Schuljahre auch eine gewisse Flexibilität erlauben sollte. Abschließend werden auch bisherige praktische Erfahrungen der Autorin mit dieser Altersgruppe einbezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Musikunterricht in der beginnenden Oberstufe

1.1 Betrachtung der 9. und 10.Klasse aus menschenkundlicher Perspektive

1.2 Ableitungen für den Musikunterricht in der 9. und 10. Klasse

2. Improvisationsübungen im Musikunterricht der Oberstufe

2.1 Allgemeine Wirkung von Improvisationsübungen

2.2 Improvisation aus der Perspektive der Waldorfpädagogik

3. Instrumentale Improvisation im Musikunterricht der beginnenden Oberstufe

3.1 Rhythmische Improvisationsübungen

3.2 Melodische Improvisationsübungen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Improvisationsübungen als didaktisches Mittel im Musikunterricht der 9. und 10. Klasse an Waldorfschulen. Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie durch gezielte improvisatorische Ansätze musikalisches Verständnis, kreative Ausdrucksfähigkeit und soziale Kompetenzen gefördert werden können, während gleichzeitig die spezifischen Entwicklungspsychologischen Anforderungen dieser Altersstufe berücksichtigt werden.

  • Waldorfpädagogische Grundlagen für den Musikunterricht in der Oberstufe
  • Die Bedeutung der Improvisation für die Persönlichkeitsentwicklung
  • Methoden musikpädagogischer Improvisation bei Jugendlichen
  • Verbindung von Rhythmik und Melodik als Zugang zum Werkverständnis
  • Praktische Umsetzung von Improvisationsstrategien im Klassenverband

Auszug aus dem Buch

3) Kreisübungen mit rotierenden Impulsen

Grundelement dieser Übungen ist ein Impulsklang, welcher nacheinander von jedem Schüler einzeln gespielt erklingt. Dabei gibt es verschiedene Aufgabenstellungen, welche zu diesem rotierenden Impuls hinzukommen, wie z.B. die Änderung

• der Klangfarbe (durch verschiedene Anschlagarten)

• der Dynamik (lauter, leiser, ein „Wegtauchen aus der Hörbarkeit“)

• des Tempos

• der Richtung

• der Zahl der Impulse (z.B. ein zweiter hinterher oder in entgegengesetzter Richtung).

Außerdem kann die Beobachtung der „Umschlagpunkte“ eine spannende Übung darstellen.

Der eigenen Erfahrung nach erfordert und trainiert diese Aufgabe ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein bei allen SpielerInnen. Um den rechten Moment für den eigenen Ton zu erkennen, muss nach dem eigenen Spiel die Aufmerksamkeit sofort wieder zur Gruppe wandern, bzw. der eigene Klang kann nur richtig gesetzt werden, wenn das gesamte Klangprodukt ständig im hörenden (und visuellen) Bewusstsein gehalten wird. Hier hilft es am Anfang besonders für das Ziel des Gleichmaßes, wenn eine Person außerhalb des Spielkreises den Puls auf einer Trommel vorgibt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin reflektiert ihre persönliche musikalische Entwicklung und stellt die Herausforderungen des heutigen Musikunterrichts an Waldorfschulen unter Berücksichtigung heterogener Schülervoraussetzungen dar.

1. Musikunterricht in der beginnenden Oberstufe: Es werden die entwicklungspsychologischen Besonderheiten der 14- bis 16-Jährigen beleuchtet und daraus didaktische Konsequenzen für den Musikunterricht abgeleitet.

2. Improvisationsübungen im Musikunterricht der Oberstufe: Dieses Kapitel erläutert die allgemeine Bedeutung der Improvisation als "soziale Kunst" und analysiert den waldorfpädagogischen Ansatz nach Wolfgang Wünsch und Stefan Ronner.

3. Instrumentale Improvisation im Musikunterricht der beginnenden Oberstufe: Hier liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung von rhythmischen und melodischen Improvisationsmodellen, inklusive eigener Erfahrungen der Autorin.

Fazit: Zusammenfassend wird die Improvisation als wesentliches Experimentierfeld für den sozialen und kreativen Selbstausdruck definiert, das die Persönlichkeitserziehung mit der musikalischen Ausbildung verknüpft.

Schlüsselwörter

Waldorfpädagogik, Musikunterricht, Oberstufe, Improvisation, Gruppenimprovisation, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialkompetenz, 9. Klasse, 10. Klasse, Rhythmik, Melodik, Wolfgang Wünsch, Stefan Ronner, Musikpädagogik, Schöpferisches Potenzial

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Improvisationsübungen als Methode eingesetzt werden können, um den Musikunterricht in der Waldorf-Oberstufe für Jugendliche attraktiv und förderlich zu gestalten.

Welche Themen stehen im Mittelpunkt?

Zentral sind die menschenkundliche Betrachtung des Jugendalters, die didaktische Einordnung der Improvisation und deren praktische Anwendung im Klassenverbund.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, die Schülern bei der Entfaltung ihrer kreativen Potenziale helfen und sie in ihrer sozialen sowie musikalischen Entwicklung unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine musikpädagogische Facharbeit, die auf Literaturanalyse (menschenkundliche und musikpädagogische Konzepte) und der Reflexion praktischer Unterrichtserfahrungen der Autorin basiert.

Was wird im Hauptteil inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Altersstufe, die pädagogische Bedeutung der Improvisation und spezifische instrumentale Improvisationsübungen für Rhythmik und Melodik.

Welche Begriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Waldorfpädagogik, das "schöpferische Potenzial", die "soziale Kunst" der Improvisation und der "Prozess des Übens".

Wie wichtig ist der Aspekt der sozialen Interaktion für die Improvisation?

Die soziale Interaktion ist zentral, da Gruppenimprovisation nicht nur musikalisches Können fördert, sondern die Lernenden dazu anhält, Verantwortung für das Gesamtergebnis zu übernehmen und die Gruppe wahrzunehmen.

Wie wird das Beispiel zum Bolero von Maurice Ravel eingeordnet?

Das Beispiel dient der Autorin als praktischer Beleg dafür, wie durch die Analyse wesentlicher musikalischer Elemente (Rhythmus, Basslinie, Melodie) eine erfolgreiche Improvisationsaufgabe für eine 9. Klasse entwickelt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Instrumentale Improvisationsübungen im Musikunterricht der 9. und 10. Klasse. Theoretische Hintergründe und praktische Ideen
Hochschule
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Note
1
Autor
Luisa Gester (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1302445
ISBN (PDF)
9783346775115
ISBN (Buch)
9783346775122
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Improvisation Oberstufe Musikunterricht Waldorfschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa Gester (Autor:in), 2022, Instrumentale Improvisationsübungen im Musikunterricht der 9. und 10. Klasse. Theoretische Hintergründe und praktische Ideen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302445
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Leseprobe aus  25  Seiten
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