Diese Arbeit bildet einen Trainingsplan für eine 21-jährige Person ab. Der Gesundheitszustand der Person ist aufgrund des regelmäßigen Trainings als sehr gut einzustufen. Das junge Alter der Person lässt ebenfalls darauf schließen, dass die Person gut belast- beziehungsweise trainierbar ist. Lediglich die gelegentlichen Verspannungen in der HWS müssen in der Trainingsplanung beachtet werden.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Bewertung der Belastbarkeit / Trainierbarkeit
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Bewertung / Interpretation der ermittelten Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT
3.1 Begründung des Dehnprogramms
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung des Koordinationsprogramms
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, basierend auf einer individuellen Beweglichkeitsanalyse ein strukturiertes Dehn- und Koordinationstraining zu entwickeln, welches zur Linderung bestehender muskulärer Verspannungen und zur allgemeinen Leistungssteigerung beiträgt. Neben der Erstellung spezifischer Belastungsgefüge und Übungspläne liegt der Fokus auf der wissenschaftlichen Fundierung der Maßnahmen durch ergänzende Studienrecherche.
- Analyse der körperlichen Belastbarkeit und aktuellen Beweglichkeit
- Entwicklung eines gezielten Dehnprogramms zur Schmerzlinderung (HWS-Bereich)
- Strukturierte Trainingsplanung für inter- und intramuskuläre Koordination
- Einsatz vielfältiger Trainingshilfsmittel (Airex, Bosu, Pezziball)
- Wissenschaftliche Evidenzbasierung der Dehnmaßnahmen bei Sportverletzungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Begründung des Dehnprogramms
Dehntraining sollte alle großen Muskelgruppen abdecken (Nelson & Kokkonen, 2014, S.328). Die Person hat als Trainingsmotiv ihre Verspannungen in der HWS zu lindern und gleichzeitig ihre Beweglichkeit zu verbessern. Damit diese Ziele erreicht werden, wird das Dehntraining täglich durchgeführt (Nelson & Kokkonen, 2014). Um die Verspannungen im Bereich der HWS zu lindern wurde speziell für den Musculus trapezius (Kapuzenmuskel) eine Dehnübung (siehe Tab. 4) in das Dehnprogramm mit aufgenommen. Die restlichen Übungen wurden auf Grundlage der Ergebnisse des Beweglichkeitstests ausgewählt.
Vor dem Training durchgeführtes Dehntraining erfolgt dynamisch. Bei statischen Dehnübungen vor dem Training verlieren die Sehnen und Muskeln ihre natürliche Spannung. Durch diesen Verlust der Spannung können die Gelenke während dem Training nicht mehr stabil geschützt werden. Dadurch besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr (Begert & Hillebrecht, 2003). Die im Training beanspruchte Muskulatur wird nach dem Training statisch gedehnt. Der nicht beanspruchte Teil der Muskulatur kann auch dynamisch gedehnt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung der allgemeinen Daten, des Gesundheitszustands und der spezifischen Trainingsmotive der 21-jährigen Testperson.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Tests nach Janda zur Identifikation spezifischer muskulärer Beweglichkeitsdefizite am Unterkörper.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT: Definition des Dehn-Optimalprogramms inklusive methodischer Begründung für die ausgewählten Übungen.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Zusammenstellung eines systematischen Koordinationstrainings mit 10 Übungen zur Steigerung der inter- und intramuskulären Koordination.
5 LITERATURRECHERCHE: Präsentation zweier wissenschaftlicher Studien zur Wirksamkeit von Dehnprogrammen im Hinblick auf Verletzungsprävention.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Sportökonomie, Beweglichkeitstestung, Janda, Dehntraining, Koordinationstraining, Muskelverspannungen, Verletzungsprophylaxe, intramuskuläre Koordination, intermuskuläre Koordination, Belastungsgefüge, Trainingsplanung, Kettlebell, Bosu Ball, Pezziball.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination bei einer sportlich aktiven Person.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Kernpunkte liegen in der apparativen und manuellen Diagnostik, der strukturierten Trainingsplanung für Dehnung und Koordination sowie der wissenschaftlichen Literaturrecherche zur Wirksamkeit präventiver Maßnahmen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Planung?
Das Hauptziel ist die Linderung von Verspannungen im HWS-Bereich sowie die Optimierung der Beweglichkeit und der koordinativen Leistungsfähigkeit.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Verwendet wird die manuelle Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda sowie trainingswissenschaftliche Belastungsgefüge unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der durchgeführten Beweglichkeitstestung, die Ableitung der Dehnübungen für spezifische Muskelgruppen sowie die detaillierte Planung eines Koordinationstrainings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Beweglichkeitstestung, Dehntraining, Koordinationstraining, Verletzungsprophylaxe und Belastungssteuerung.
Wie wurde die Wahl der Dehnübungen begründet?
Die Auswahl erfolgte einerseits zielgerichtet zur Linderung der HWS-Verspannungen und andererseits basierend auf den identifizierten Defiziten bei den Beweglichkeitstests der unteren Extremitäten.
Warum spielt die Koordination eine so wichtige Rolle in der Planung?
Aufgrund der guten physischen Grundlagen durch regelmäßiges Handballtraining wird ein systematischer Aufbau von Koordinationsübungen gewählt, um die inter- und intramuskuläre Koordination weiter zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Larissa Scholze (Autor:in), 2019, Erstellung eines Trainingsplans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302836