Welche Auswirkungen hat die Arbeitswelt 4.0 mit ihren New Work Konzepten auf die Beschäftigten?
Wie äußern sich die Belastungen auf die Gesundheit (psychisch, physisch, soziales Umfeld)?
Ist die Arbeitswelt 4.0 mit ihren New Work Konzepten für Beschäftigte und Unternehmen eine zu hohe Herausforderung mit Folgen der psychischen Belastung und zu hohen Risiken?
Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche und -auswertung die Merkmale und Ausprägungen der Arbeitswelt 4.0 und der New Work-Konzepte aufzuzeigen und deren Risiken auf die Gesundheit der Beschäftigten herauszuarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Derzeitige Arbeitswelt
3.2 Begriffsdefinitionen
3.2.1 Gesundheit und Krankheit
3.2.2 Belastung und Beanspruchung
3.2.3 Management
3.2.4 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.2.5 dBGM
3.2.6 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.2.7 BGF
3.2.8 BEM
3.3 Arbeitswelt 4.0
3.3.1 Digitalisierung
3.3.2 weltweite Vernetzung
3.3.3 neue Modelle und agile Arbeitsmethoden
3.3.4 Industrie 4.0
3.4 New Work
3.4.1 Agile Teamarbeit
3.4.2 Homeoffice
3.4.3 Technikeinsatz
3.4.4 Work Life Balance
3.4.5 Work Life Blending
3.5 Gesundheitliche Auswirkungen der Arbeitswelt 4.0 und New Work
3.5.1 Belastungen (psychisch, physisch und soziales Umfeld)
3.5.2 Bereicherungen
3.6 Publikationen
3.7 Fazit aktueller Kenntnisstand
4 METHODIK
4.1 Datenbanken und Suchstrategien
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien
4.3 Auswahl der Studien
4.4 Messung der Studienqualität
5 ERGEBNISSE
5.1 Beschreibung Studieninhalt und -ergebnisse
5.2 Studienmerkmale und Studienqualität
5.3 Belastungen der Arbeitswelt 4.0 und New Work- Konzepten
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche die Merkmale der Arbeitswelt 4.0 und New Work-Konzepte zu analysieren sowie deren Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten zu identifizieren und zu bewerten.
- Analyse der gesundheitlichen Auswirkungen von Digitalisierung und New Work.
- Untersuchung von Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Multitasking und "Always-on"-Mentalität.
- Evaluierung der Chancen und Risiken durch Homeoffice und vernetztes Arbeiten.
- Ableitung der Bedeutung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) im digitalen Wandel.
Auszug aus dem Buch
3.4.5 Work Life Blending
Im vermehrt diskutierten Gegenzug zur Work-Life-Balance steht das Work Life Blending. In der Diskussion steht vermehrt der Kritikpunkt, ob das Work Life Blending nun eine Weiterentwicklung der Work-Life-Balance ist oder, ob sie sich gegenseitig ausschließen. Denn im Gegenzug zur Work-Life-Balance, wo zwischen dem Arbeitsleben (Work) und dem Privatleben (Life) klare Grenzen gezogen werden und diese beiden Leben in eine Balance zueinander gebracht werden sollen, findet beim Work Life Blending eine Vermischung zwischen beruflichen und privaten Belangen statt. Sowohl Arbeitszeit als auch Zwischenmenschliches werden nicht mehr scharf vom Privatleben abgegrenzt. Zum Beispiel wird Berufliches auch nach Feierabend erledigt oder die Freizeit mit den Kollegen verbracht.
Bereits 2018 beschreibt Christian Scholz das neumoderne Arbeitsmodell von Work Life Blending. Die Megatrends der Digitalisierung, Flexibilisierung, Vernetzung und Virtualisierung geben den Menschen im Privatleben ein Gefühl von Erleichterung und vielleicht auch ein klein wenig das Gefühl von zaubern. So geht mit dem Wecker morgens z.B. direkt die Kaffeemaschine ohne weiteren Handgriff an oder wenn man mit vollen Händen den Raum wechselt, braucht man nur zu sagen: „Alexa, Wohnzimmerlicht an!“ und zack die Digitalisierung und Technik macht es möglich. Jedoch werden ebendiese Alltagsspielzeuge der Erwachsenen zunehmend auch durch Unternehmen zur permanenten Erreichbarkeit von Mitarbeitern und deren Arbeitskraft genutzt (Scholz, 2018). Dies kann zu permanenten Stress und angespannt sein bei den Mitarbeitern führen, da sie nie wirklich von der Arbeit abschalten können.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der sich wandelnden Arbeitswelten und die daraus resultierende gesundheitliche Problematik.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfragen und Zielsetzung hinsichtlich der Identifikation von Belastungsfaktoren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung zu Begriffen und Trends wie Digitalisierung, New Work und deren gesundheitlichen Auswirkungen.
4 METHODIK: Beschreibung der systematischen Literaturrecherche, Suchkriterien und Qualitätsmessung der einbezogenen Studien.
5 ERGEBNISSE: Darlegung und Analyse der erhobenen Studienergebnisse zu Belastungen in der Arbeitswelt 4.0.
6 DISKUSSION: Synthese der Erkenntnisse sowie kritische Reflexion des Forschungsstandes.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Implikationen für die Forschung.
Schlüsselwörter
Arbeitswelt 4.0, New Work, Digitalisierung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Homeoffice, Work-Life-Blending, Psychische Belastung, Stress, Beanspruchung, Arbeitsschutz, Agiles Arbeiten, Gesundheit, Demografischer Wandel, Mitarbeiterbindung, Technikfolgen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Master-Thesis grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der veränderten Arbeitswelt (Arbeitswelt 4.0) und moderner Arbeitskonzepte ("New Work") auf die Gesundheit der Beschäftigten.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Zentrale Themen sind die Digitalisierung, der Technikeinsatz, das Arbeiten im Homeoffice sowie die Konzepte von Work-Life-Balance und Work-Life-Blending.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, die Merkmale der Arbeitswelt 4.0 und New Work aufzuzeigen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für Arbeitnehmer systematisch herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?
Es wurde eine systematische Literaturrecherche und umfassende qualitativ-orientierte Auswertung bestehender Studien und Forschungsergebnisse durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung (BGM, Industrie 4.0, New Work etc.) und eine methodische Darlegung der Ergebnisse, die durch einen Vergleich verschiedener Studien gewonnen wurden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Arbeitswelt 4.0, New Work, Digitalisierung, betriebliches Gesundheitsmanagement, psychische Belastung und Work-Life-Balance.
Wie unterscheidet sich "Work-Life-Blending" von klassischen Konzepten?
Im Gegensatz zur "Work-Life-Balance", die auf eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben zielt, beschreibt "Work-Life-Blending" eine zunehmende Vermischung beider Bereiche, was neue Herausforderungen für die mentale Erholung schafft.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Gesundheit der Mitarbeiter?
Die Digitalisierung bietet zwar Chancen für flexibleres Arbeiten, führt aber auch zu neuen psychischen Belastungen wie ständiger Erreichbarkeit, Multitasking und erhöhtem Leistungsdruck.
Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für Unternehmen ableiten?
Unternehmen sollten vermehrt in präventive Maßnahmen investieren, eine gesunde Unternehmenskultur fördern und standardisierte BGM-Prozesse implementieren, um der psychischen Belastung entgegenzuwirken.
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- Anonym (Author), 2022, Belastungen der Arbeitswelt 4.0 und New Work, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302926