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Motive für die Nicht-Teilnahme der EFTA-Staaten an der Europäischen Union

Title: Motive für die Nicht-Teilnahme der EFTA-Staaten an der Europäischen Union

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: Robert Tritscher (Author), Anwarul Bhatti (Author)

Politics - Topic: European Union
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Im europäischen Integrationsprozeß waren zwei Organisationen maßgebend. Einerseits die EFTA und andererseits die EU, jeweils mit ihren spezifischen Zielen und Vorstellungen. Die Bedeutung der EFTA in Europa wurde mit der Zeit geringer und es stellt sich nun die Frage einer 'Existenzberechtigung' der EFTA im heutigen Europa der Europäischen Union. Einige ehemaligen EFTA-Mitgliedsländer haben ihren Beitritt in die EU mit Verzögerung durchgeführt. Andere haben sich der EU gänzlich verwehrt und bleiben der EFTA treu. Ihre Motive werden in dieser Seminararbeit erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chronologie

3 Rest EFTA Staaten – Eine Auseinandersetzung

3.1 Norwegen

3.1.1 Fakten

3.1.2 Norwegens Politik

3.1.3 Norwegens Wirtschaft

3.1.4 Gründe für den Nichtbeitritt Norwegens

3.2 Island

3.2.1 Fakten

3.2.2 Islands Politik

3.2.3 Islands Wirtschaft

3.2.4 Gründe für den Nichtbeitritt Islands

3.2.5 Auswirkungen der Wirtschaftskrise

3.3 Schweiz

3.3.1 Die Schweiz als europäisches Land

3.3.2 Schweizer Strukturen

3.3.3 Schweiz im politisch, historischen Kontext

3.3.4 Gründe für den Nichtbeitritt der Schweiz

3.4 Liechtenstein

3.4.1 Liechtenstein im politisch-historischen Kontext

3.4.2 Annäherung an die Schweiz

3.4.3 Gründe für den Nichtbeitritt Liechtensteins

4 Literaturnachweis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historischen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe, die die verbliebenen EFTA-Staaten (Norwegen, Island, Schweiz, Liechtenstein) dazu bewogen haben, der Europäischen Union nicht beizutreten. Dabei werden die länderspezifischen Strukturen, die nationale Identität sowie das Spannungsfeld zwischen Souveränität und supranationaler Integration analysiert.

  • Historische Entwicklung der europäischen Integration nach 1945
  • Analyse der nationalen Wirtschaftsstrukturen und deren Relevanz für den EU-Beitritt
  • Einfluss von direktdemokratischen Prozessen und kulturellen Identitäten auf Integrationsentscheidungen
  • Rolle von Rohstoffvorkommen und Fischereipolitik bei nationalen Beitrittsentscheidungen
  • Bedeutung bilateraler Verträge als Alternativmodell zur EU-Mitgliedschaft

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Gründe für den Nichtbeitritt Norwegens

Wie in vorangegangen Punkten aufgezeigt wurde, ist Norwegens Wirtschaft bereits sehr eng mit der Europäischen Union vernetzt. Trotzdem und auch gegen die Empfehlung der norwegischen Regierung wurde vom Volk zweimal gegen einen Beitritt gestimmt.

Dies lässt sich zum Einen auf kulturelle Aspekte zurückführen:

Das Wort „Union“ wird in Norwegen traditionell mit der dänischen und schwedischen Oberherrschaft verbunden, die bis 1905 andauerte. Für Norweger klingt es ziemlich paradox sich freiwillig wieder in eine Union einzugliedern. Argumente wie Wohlstandswachstum und Zugang zum europäischen Markt sprechen die Norwegern nicht an, weil sie ohnehin in einem der reichsten Länder der Welt leben – und durch das EWR- Abkommen ist der freie Zugang zu den EU Märkten gesichert. Im Gegenzug wird die Vorstellung von Abgabe von Souveränität alles andere als positiv aufgefasst.8

Zum Anderen gibt es natürlich auch bzw. vor allem wirtschaftliche Aspekte die gegen einen Beitritt zur europäischen Union sprechen:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung bettet die Fragestellung in den Kontext der europäischen Integrationsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg ein und skizziert die zwei gegensätzlichen Positionen zur Zusammenarbeit in Europa.

2 Chronologie: Dieses Kapitel liefert einen chronologischen Überblick über die wesentlichen Eingliederungsschritte der EFTA-Länder in europäische Institutionen von 1948 bis 2002.

3 Rest EFTA Staaten – Eine Auseinandersetzung: Das Hauptkapitel widmet sich detailliert den vier verbliebenen EFTA-Staaten und analysiert ihre spezifischen politischen und wirtschaftlichen Gründe für den Nichtbeitritt.

3.1 Norwegen: Untersuchung der norwegischen Sonderrolle, geprägt durch Ölreichtum und zweimalige Ablehnung des EU-Beitritts in Volksabstimmungen.

3.2 Island: Analyse der isländischen Wirtschaft, insbesondere der Fischerei-Abhängigkeit, und der veränderten Wahrnehmung einer EU-Mitgliedschaft nach der Finanzkrise.

3.3 Schweiz: Darstellung des Schweizer Modells, das durch direkte Demokratie, Konkordanz und Neutralität geprägt ist, und die daraus resultierenden Herausforderungen bei der europäischen Integration.

3.4 Liechtenstein: Untersuchung der engen historischen und wirtschaftlichen Verflechtung mit der Schweiz als maßgeblicher Grund für die Abwägung einer EU-Mitgliedschaft.

4 Literaturnachweis: Zusammenstellung der in der Arbeit verwendeten Quellen und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

EFTA, Europäische Union, EU-Beitritt, Rest-EFTA, Souveränität, Norwegen, Island, Schweiz, Liechtenstein, Wirtschaftsstruktur, Integrationsgeschichte, EWR, Direkte Demokratie, Neutralität, Fischerei

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Gründe, warum bestimmte EFTA-Staaten (Norwegen, Island, Schweiz, Liechtenstein) sich gegen einen Beitritt zur Europäischen Union entschieden haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung Europas nach 1945, nationale Wirtschaftsstrukturen, kulturelle Identitätsfragen sowie die Rolle politischer Systeme bei der Integrationsentscheidung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen nationalen Motive und Hindernisse zu entwickeln, die einen EU-Beitritt der untersuchten Staaten bisher verhindert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein historischer und deskriptiver Ansatz gewählt, der die wirtschaftlichen und politischen Strukturen der jeweiligen Länder in Beziehung zum europäischen Integrationsprozess setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Länder Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein einzeln porträtiert, wobei jeweils auf Fakten, politische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Schwerpunkte und spezifische Nichtbeitrittsgründe eingegangen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EFTA, Souveränität, Integrationsgeschichte, EWR, Direkte Demokratie und wirtschaftliche Sonderwege charakterisiert.

Warum spielt die Fischerei bei Island und Norwegen eine so große Rolle für den Nichtbeitritt?

Für beide Länder ist die Fischerei kulturell und ökonomisch von hoher symbolischer Bedeutung; der Beitritt zur EU würde die nationale Kontrolle über diese natürlichen Ressourcen gefährden.

Welchen Einfluss hatte die Wirtschaftskrise auf die Haltung Islands zur EU?

Die Krise destabilisierte das Bankensystem und führte dazu, dass in der Politik und Teilen der Bevölkerung ein EU-Beitritt zur Sicherung der Stabilität plötzlich als mögliche Option diskutiert wurde.

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Details

Title
Motive für die Nicht-Teilnahme der EFTA-Staaten an der Europäischen Union
College
Vienna University of Economics and Business
Course
Österreich Europa
Grade
2
Authors
Robert Tritscher (Author), Anwarul Bhatti (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V130401
ISBN (eBook)
9783640362882
ISBN (Book)
9783640363247
Language
German
Tags
EU EFTA Norwegen Island Schweiz lichtenstein Europäische Union European Free Trade Association Beitritt Teilnahme Robert Tritscher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Tritscher (Author), Anwarul Bhatti (Author), 2008, Motive für die Nicht-Teilnahme der EFTA-Staaten an der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130401
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