Einleitung
Ursprünglich lautete das Thema meines Referats: Lernvoraussetzungen – Was sind gute Schüler ?
Da es aber so gut wie keine Literatur über gute Schüler gibt und das Thema momentan sehr aktuell ist, habe ich es kurzerhand umbenannt zu:
Lernvoraussetzungen – Was sind schlechte Schüler ?
In meiner Hausarbeit werde ich zunächst eine Lehrerbefragung von 1959 vorstellen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Definition von „schlechten Schülern“1. Die einzelnen Schülertypen werde ich im dritten Abschnitt dieser Hausarbeit darstellen, um im Anschluss daran zu verdeutlichen, warum Lehrer solche Urteile fällen konnten und vielleicht immer noch fällen.
Der fünfte Abschnitt bezieht sich auf die große Spanne der Lernvoraussetzungen. In Kapitel 6 erläutere ich eine Aussage von einer Autorin, die sich durchaus von anderen Meinungen abhebt.
Am Ende dieser Hausarbeit stelle ich aktuelle Diskussionspunkte rund um die Schulthematik da
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Bild eines schlechten Schülers Ende der fünfziger Jahre
- Kategorien der Beurteilung
- Schülertypen
- Wie entstanden bzw. entstehen negative Stereotype ?
- Lernvoraussetzungen
- Handelnder Unterricht
- „Schlechte Schüler“ – ein alter Begriff ?
- Persönliche Einschätzung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht das Konzept von „schlechten Schülern“ im Kontext von Lernvoraussetzungen und Lehrerurteilen. Sie analysiert eine Lehrerbefragung aus den späten 1950er Jahren, um die damaligen Definitionen und Kategorien von „schlechten Schülern“ zu beleuchten. Darüber hinaus werden die Faktoren beleuchtet, die zur Entstehung von negativen Stereotypen in Bezug auf Schüler führen.
- Definition und Wahrnehmung von „schlechten Schülern“ in den 1950er Jahren
- Analyse von Schülertypen und deren Beurteilung durch Lehrer
- Faktoren, die zur Entstehung von negativen Stereotypen führen
- Bedeutung von Lernvoraussetzungen für den Schulerfolg
- Aktuelle Diskussionen rund um die Schulthematik
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Problematik des Begriffs „schlechter Schüler“ vor und erläutert die Motivation des Autors, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
- Das Bild eines schlechten Schülers Ende der fünfziger Jahre: Dieses Kapitel beschreibt die Ergebnisse einer Lehrerbefragung aus den 1950er Jahren, die Einblicke in die damalige Sichtweise auf „schlechte Schüler“ bietet.
- Kategorien der Beurteilung: Basierend auf den Befragungsergebnissen werden verschiedene Kategorien der Beurteilung von „schlechten Schülern“ vorgestellt und analysiert.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: „schlechter Schüler“, Lernvoraussetzungen, Lehrerbefragung, negative Stereotype, Schülertypen, Beurteilung, Schulsystem, Handelnder Unterricht.
Häufig gestellte Fragen
Wie wurden „schlechte Schüler“ in den 1950er Jahren definiert?
Die Definition basierte oft auf moralischen Kategorien, mangelndem Fleiß oder familiären Hintergründen, wie eine Lehrerbefragung von 1959 zeigt.
Wie entstehen negative Stereotype über Schüler?
Stereotype entstehen durch Erwartungshaltungen der Lehrkräfte, die oft unbewusst das Verhalten und die Bewertung der Schüler beeinflussen.
Welche Rolle spielen Lernvoraussetzungen für den Schulerfolg?
Individuelle Lernvoraussetzungen sind vielfältig; die Arbeit zeigt, dass ein Mangel an Förderung oft fälschlicherweise als mangelnde Begabung interpretiert wird.
Ist der Begriff „schlechter Schüler“ heute noch zeitgemäß?
Die Arbeit diskutiert kritisch, ob dieser Begriff durch modernere pädagogische Konzepte ersetzt wurde oder ob die zugrunde liegenden Urteilsmuster fortbestehen.
Was ist „Handelnder Unterricht“?
Es ist ein pädagogischer Ansatz, der versucht, Schüler durch aktives Tun besser zu fördern und starre Bewertungsmuster aufzubrechen.
- Quote paper
- Bianca Simon (Author), 2003, Lernvoraussetzungen - Was sind schlechte Schüler?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13043