Die Problemstellung der Kursarbeit liegt darin begründet, dass die Kompetenzen für unterschiedliche Rollen im Projekt-, Programm- und Prozessmanagement in der Literatur oft anders beschrieben werden als in der Praxis gewünscht. Das Selbstverständnis unterschiedlicher Rollen im Projekt-, Programm- und Prozessmanagement ist unbekannt und Bedarf einer Definition.
Die Zielsetzung der Kursarbeit besteht darin, dieses Selbstverständnis der Rolle Projektportfolio Group (PPG) Mitglied zu klären und Kompetenzen für diese Rolle in der Literatur mit jenen in der Praxis zu vergleichen, da sich oftmals in der Praxis unterschiedliche Kompetenzprofile etabliert haben. Weiters ist mit Hilfe von Interviews bzw. Fragebögen zu klären, in wieweit Kompetenzprofile mit dem Selbstverständnis der unterschiedlichen Rollen zusammenpassen und damit auch einen Beitrag zu den pm tagen'07 "PROJEKTE & MANAGEMENT: From 9 to 5" zu leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziele der Kursarbeit
1.3. Nicht-Ziele der Kursarbeit
1.4. Vorgehensweise
2. Beschreibung der Kompetenzen und des Selbstverständnisses der Rolle Projektportfolio Group Mitglied in der Literatur
2.1. Projektportfolio
2.1.1. Definition Projektportfolio
2.1.2. Projektportfolio-Management
2.2. Kompetenzen und Selbstverständnis der Rolle Projektportfolio Group Mitglied
2.2.1. Abgrenzung Kompetenz versus Qualifikation
2.2.2. Kompetenzen
2.2.3. Beschreibung des Kompetenzprofils eines Projektportfolio Group Mitglieds
2.2.4. Beschreibung der Rolle Projektportfolio Group Mitglied
2.2.5. Beschreibung des Selbstverständnisses des Projektportfolio Group Mitglieds
3. Kompetenzen und Selbstverständnis der Rolle Projektportfolio Group Mitglied in der Praxis
3.1. Beschreibung des verwendeten Interview-Leitfadens und Fragebogens
3.2. Ergebnisse der Interviews mit Projektportfolio Group Mitgliedern
3.2.1. Ergebnis des Interviews 1
3.2.2. Ergebnis des Interviews 2
3.2.3. Ergebnis des Interviews 3
4. Zusammenfassung und Ausblick
4.1. Zusammenfassung der Ergebnisse aus Literatur und Praxis
4.2. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Kursarbeit besteht darin, das Selbstverständnis der Rolle des "Projektportfolio Group" (PPG) Mitglieds zu definieren und dessen Kompetenzprofile in der Literatur mit den Anforderungen und der gelebten Praxis in Unternehmen zu vergleichen.
- Analyse und Definition der Begriffe Rolle, Kompetenz und Selbstverständnis.
- Gegenüberstellung von theoretischen Kompetenzmodellen (z.B. ICB Competence Baseline) und Praxisanforderungen.
- Untersuchung der spezifischen Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse eines PPG Mitglieds.
- Darstellung von Ergebnissen aus Experteninterviews in der projektorientierten Praxis.
- Diskussion über die strategische Perspektive von PPG Mitgliedern im Unternehmenseinsatz.
Auszug aus dem Buch
2.1.1. Definition Projektportfolio
Ein Projektportfolio ist die Menge aller Projekte, die zu einem Stichtag von einem projektorientierten Unternehmen durchgeführt werden.
In einem Projektportfolio werden verschiedene Projektarten, wie z.B. einmalige und repetitive, interne und externe Projekte, Marketingprojekte, etc. zusammengefasst.
Das Projektportfolio besteht aus einer Zusammenfassung mehrerer temporärer Organisationen, stellt aber keine eigenständige Organisation dar. (Gareis, R. (2006) "Happy Projects")
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Problemstellung, dass Kompetenzen und Selbstverständnis für Projektmanagement-Rollen in Theorie und Praxis oft divergieren, und definiert die Ziele sowie das Vorgehen der Kursarbeit.
2. Beschreibung der Kompetenzen und des Selbstverständnisses der Rolle Projektportfolio Group Mitglied in der Literatur: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Projektportfolios, differenziert zwischen Kompetenzen und Qualifikationen und definiert die Rolle sowie das Selbstverständnis eines PPG Mitglieds auf Basis aktueller Literatur.
3. Kompetenzen und Selbstverständnis der Rolle Projektportfolio Group Mitglied in der Praxis: Hier werden die methodische Vorgehensweise durch Interviews beschrieben sowie die Ergebnisse aus der Unternehmenspraxis analysiert und mit der Theorie abgeglichen.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, hebt die strategische Bedeutung der PPG hervor und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Professionalität im Projektmanagement.
Schlüsselwörter
Projektportfolio, Projektportfolio Group, Kompetenzprofil, Selbstverständnis, Projektmanagement, Kompetenz, Qualifikation, Projektorientierte Organisation, Strategische Perspektive, Interview, Rolle, Entscheidungsbefugnis, Management by Projects, Projektportfolio-Datenbank, ICB Competence Baseline.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Mitglieds in einer Projektportfolio Group (PPG) und untersucht, welche Kompetenzen und welches Selbstverständnis diese Rolle in einem projektorientierten Unternehmen erfordert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Definition von Projektportfolio-Management, die Abgrenzung von Kompetenz und Qualifikation sowie die praktische Ausgestaltung der PPG-Rolle in Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, das in der Literatur oft wenig definierte "Selbstverständnis" der PPG-Rolle zu klären und die theoretischen Kompetenzanforderungen mit den tatsächlichen Gegebenheiten in der Unternehmenspraxis zu vergleichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus intensiver Literaturrecherche und qualitativen Experteninterviews mit PPG-Mitgliedern, um einen Praxisabgleich durchzuführen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Kompetenzbegriffe und eine praxisorientierte Analyse, die Leitfaden-gestützte Interviews und Fragebögen auswertet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Projektportfolio, Projektportfolio Group, Kompetenzprofil, Selbstverständnis und Projektmanagement-Erfolg.
Warum ist das Selbstverständnis der PPG-Rolle so wichtig?
Da die PPG strategische Entscheidungen trifft, ist das Rollenverständnis – also die Haltung, wie Aufgaben ausgeführt werden – entscheidend für den Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Wie unterscheidet sich die Theorie von der Praxis?
Die Interviews zeigten, dass in der Praxis oft spezifische Anpassungen an die Unternehmensumgebung nötig sind und formale Entscheidungsbefugnisse in der Realität teilweise anders gewichtet werden als in der Literatur beschrieben.
Welche Herausforderung ergab sich bei den Interviews?
Aufgrund der hohen hierarchischen Position der PPG-Mitglieder war es schwierig, eine hohe Anzahl an Terminen zu vereinbaren, was die Stichprobengröße der Interviews limitierte.
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- MMag. Robert Steiner (Author), 2007, Kompetenzen und Selbstverständnis des Projektportfolio Group Mitglieds, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130545