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Eignungsdiagnostik und Assessments der beruflichen Rehabilitation für den Fall einer möglichen Umschulung

Título: Eignungsdiagnostik und Assessments der beruflichen Rehabilitation für den Fall einer möglichen Umschulung

Trabajo Universitario , 2022 , 31 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Silke Brunner (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Diese Arbeit zeigt beispielhaft den Prozess des Herrn Hans Maier für die berufliche Rehabilitation in einem BFW auf. Im theoretischen Teil werden zunächst die Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation erläutert. Die im vorgegebenen Fallbeispiel verwendeten eignungsdiagnostischen Verfahren stehen im Fokus des dritten Kapitels und werden dort detaillierter beleuchtet. Dieses schließt mit einem Zwischenfazit und zeigt Rückschlüsse zu den Testverfahren auf. Im darauffolgenden Anwendungsteil werden die Assessment-Ergebnisse von Herrn Maier inklusive Erfolgsgesichtspunkten kritisch bewertet und Empfehlungen für das Rehabilitations-Setting gegeben. Handlungsempfehlungen und Resultate werden schließlich in einem exemplarischen Kurzgutachten aufgenommen. Dargelegte Grundlagen, Vorgehensweise und Ergebnisse werden in Kapitel sechs reflektiert. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und Ausblick ab.

Rehabilitative Leistungen können in medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation unterteilt werden. Im Falle einer Einschränkung und Behinderung werden gemäß dem deutschen System der sozialen Sicherung und sogenanntem Finalitätsprinzip alle erforderlichen Leistungen am Bedarf des Rehabilitanden erbracht. Oft kommen dabei verschiedene Träger und Institutionen mit unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen zum Tragen. So sind Berufsförderungswerke neben Berufstrainingszentren und -bildungswerken zentrale Organe für Qualifizierungsmaßnahmen. Dank der Konzeption eines BFW ist es nicht nur möglich, eine berufliche Neuorientierung anzugehen, die Rehabilitanden werden auch umfassend hinsichtlich Lebensführung und -gestaltung betreut. 2019 verzeichnete die Rentenversicherung 404.588 Anträge auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, 2020 waren es 365.525. Dabei haben in Folge wieder mehr Männer (ca. zwei Drittel), die mit 49,1 Jahren im Durchschnitt ein Jahr älter waren als Frauen, die Leistungen in Anspruch genommen. Als Ursachen standen Erkrankungen von Muskeln, Skelett und Bindegewebe an erster Stelle.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die berufliche Rehabilitation

3 Eignungsdiagnostische Verfahren

3.1 Test zum arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster

3.2 Intelligenz Struktur Test

3.3 Zwischenfazit

4 Ergebnisse der Assessments und Empfehlung

4.1 Bewertung der Ergebnisse

4.2 Empfohlenes Reha-Setting

4.3 Erfolgsaussichten und etwaige berufliche Alternativen

5 Kurzgutachten

6 Reflexion

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, am Beispiel des Rehabilitanden "M" den Prozess und die Bedeutung eignungsdiagnostischer Assessmentverfahren im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation aufzuzeigen und daraus fundierte Empfehlungen für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung abzuleiten.

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation.
  • Einsatz und wissenschaftliche Methodik eignungsdiagnostischer Testverfahren (AVEM & I-S-T 2000 R).
  • Analyse und Bewertung der Ergebnisse von Proband "M".
  • Entwicklung eines individuellen Reha-Settings und Erfolgsprognosen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Test zum arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster

Das diagnostische Verfahren zum AVEM geht auf Schaarschmidt und Fischer (1996) zurück. Das mehrdimensionale Konzept erfasst gesundheitsförderliche bzw. -gefährdende Verhaltens- und Erlebensweisen in Arbeit und Beruf. Der Ansatz knüpft an gesundheitspsychologische Modelle an, wobei hier insbesondere das Salutogenese-Modell nach Antonovsky sowie das Transaktionale Stresskonzept von Lazarus erwähnt werden sollen. Es schließt damit den Blickwinkel auf persönliche Ressourcen einer Person mit ein und gibt Antworten, in welcher Art und Weise sich jemand beanspruchten Situationen stellt (Schaarschmidt & Fischer, 1996). Laut Schaarschmidt und Fischer ist primäres Ziel des AVEM „…das praeventive Erkennen bestehender Risiken fuer eine psychische oder psychosomatische Gefaehrdung“ (1996).

Der Test mit Zielgruppe Erwachsener umfasst 11 Dimensionen, die aus Tabelle 1 ersichtlich sind. Als Selbstwahrnehmung werden gesundheitsförderliche und -gefährdende Faktoren erfasst, die zu drei sogenannten Sekundärfaktoren zugeordnet werden können (siehe Tabelle 1):

• Arbeitsengagement,

• Widerstandskräfte und

• Emotionen.

Für die psychische Gesundheit wird Arbeitsengagement als zentral angenommen. Durch eine optimale Ausprägung schafft es der Arbeitnehmer engagiert und begeisternd seiner Arbeit nachzugehen, sich aber auch von ihr distanzieren zu können. Er erholt sich somit ausreichend und kann umgangssprachlich ‚abschalten‘. Der Sekundärfaktor der Widerstandskraft knüpft an das Paradigma der Selbstwirksamkeit und den Kohärenzsinn an. Sie sind zentrale Pfeiler in seine eigenen Möglichkeiten zu vertrauen. Als dritten Faktor entscheiden Emotionen, wie man sich mit beruflichen Anforderungen auseinandersetzt, um gesundheitlich stabil zu bleiben. Zu jenem Faktor zählt auch die soziale Unterstützung, der sogenannte „psychologische Schutzfaktor“ (Oesterreich, 2015, S. 33–34).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Grundstruktur des deutschen Rehabilitationssystems und skizziert das Fallbeispiel des Rehabilitanden M als Grundlage der vorliegenden Untersuchung.

2 Die berufliche Rehabilitation: Dieses Kapitel beschreibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Instrumente und die Rolle von Berufsförderungswerken bei der beruflichen Teilhabe.

3 Eignungsdiagnostische Verfahren: Hier werden die eingesetzten Testverfahren (AVEM und I-S-T 2000 R) theoretisch fundiert sowie deren diagnostische Relevanz und Validität erläutert.

4 Ergebnisse der Assessments und Empfehlung: Dieser Teil wertet die Testergebnisse von M aus und entwickelt auf dieser Basis spezifische Empfehlungen für ein passgenaues Rehabilitations-Setting sowie mögliche berufliche Alternativen.

5 Kurzgutachten: Das Kapitel präsentiert die zusammenfassende Empfehlung in Form eines formalen Kurzgutachtens für den Rehabilitanden M, inklusive Eingliederungsvorschlages.

6 Reflexion: Der Autor reflektiert das Vorgehen, die Limitationen der eingesetzten Instrumente und betont die Bedeutung einer holistischen Sichtweise auf den Rehabilitanden.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung von Individualisierung und ganzheitlicher Gesundheitskompetenz für den Erfolg der beruflichen Wiedereingliederung zusammen.

Schlüsselwörter

Berufliche Rehabilitation, Eignungsdiagnostik, AVEM, Intelligenz Struktur Test, Wiedereingliederung, RehaAssessment, Berufsförderungswerk, Arbeitslebensmuster, Gesundheitskompetenz, Stressbewältigung, Ressourcen, Arbeitserprobung, Fallstudie, Diagnostik, Leistungsvermögen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess der beruflichen Rehabilitation eines Probanden anhand einer Fallstudie und untersucht, wie eignungsdiagnostische Verfahren zu einer erfolgreichen beruflichen Integration beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen der beruflichen Rehabilitation, die psychologische Eignungsdiagnostik sowie die praxisnahe Planung von Rehabilitationsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine fundierte psychologische Eignungsabklärung individuelle Stärken und Schwächen identifiziert werden können, um eine erfolgreiche Umschulung und Wiedereingliederung zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden methodisch anerkannte eignungsdiagnostische Instrumente wie der AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster) und der I-S-T 2000 R (Intelligenz Struktur Test) angewandt und kritisch evaluiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Fundierung der Testverfahren, ihrer Durchführung bei Proband M und der daraus resultierenden Ableitung von konkreten Maßnahmen wie dem Rehabilitationsvorbereitungslehrgang.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie berufliche Rehabilitation, Eignungsdiagnostik, AVEM, Gesundheitskompetenz und Wiedereingliederung geprägt.

Warum wurde für M ausgerechnet das Risikomuster A diagnostiziert?

Die Diagnose basierte auf der Auswertung des AVEM-Tests, bei welchem M hohe Profile für exzessive Verausgabung, berufliche Überforderung und eine geringe Distanzierungsfähigkeit aufwies.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für die langfristige Begleitung?

Die Autorin empfiehlt begleitende Maßnahmen zur Steigerung der Gesundheitskompetenz sowie eine engmaschige Betreuung durch Case Manager während und über das Ende der Umschulung hinaus.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Eignungsdiagnostik und Assessments der beruflichen Rehabilitation für den Fall einer möglichen Umschulung
Universidad
SRH - Mobile University  (Psychologie)
Curso
Psychologie in der beruflichen Rehabilitation
Calificación
1.3
Autor
Silke Brunner (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
31
No. de catálogo
V1305560
ISBN (PDF)
9783346778291
ISBN (Libro)
9783346778307
Idioma
Alemán
Etiqueta
Fallstudie Eignungsdiagnostik Assessments berufliche Rehabilitation Umschulung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Brunner (Autor), 2022, Eignungsdiagnostik und Assessments der beruflichen Rehabilitation für den Fall einer möglichen Umschulung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305560
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