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Die Pflegetheorie von Dorethea Orem

Ein Gewinn für jeden Patienten?

Title: Die Pflegetheorie von Dorethea Orem

Term Paper , 2009 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Kuebler (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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In den USA lassen sich die Entwicklungen der Pflegetheorien bereits auf die 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückführen. Auch im europäischen Raum spielen sie vermehrt eine tragende Rolle seit sich Pflegestudiengänge in etwa Anfang der 90-er Jahre an deutschen Hochschulen etabliert haben. Zudem spiegeln sich gerade auch in den Pflegeleitbildern bundesdeutscher Kliniken immer wieder Bestandteile von Pflegetheorien in den sogenannten Pflegeleitbildern wieder. Eine der wohl wichtigsten Pflegetheorien dürfte die Selbstpflegetheorie nach Dorothea Orem sein. Diese ist in Europa, in besonderem Ausmaß gerade auch in den Niederlanden, weit verbreitet. Daher soll in dieser Arbeit genau diese Selbstpflegetheorie näher betrachtet werden. Mein spezielles Augenmerk gilt dabei der Frage, ob diese Pflegetheorie von Dorothea Orem auch wirklich für alle Patienten von Vorteil ist, oder ob es eventuell auch Patientengruppen gibt, die nur wenig oder vielleicht auch überhaupt nicht von dieser Theorie profitieren. Daher werden in dieser Arbeit auch die Biographie von Orem und die Entstehungsgeschichte der Orem-Theorie näher beleuchtet, und die Theorie wiederum auch auf ihre Akzeptanz, ihre Schwerpunkte, ihre Besonderheiten und auch die Kritik an ihr untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Biographie von Dorothea Elizabeth Orem

3 Die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem

3.1 Theorie der Selbstpflege

3.2 Theorie des Selbstpflegedefizits

3.3 Theorie des Pflegesystems

3.3.1 Allgemeiner Überblick

3.3.2 Arten von Pflegesystemen

3.4 Zusammenfassung der Einzeltheorien

3.5 Schwerpunkte der Selbstpflegedefizit-Theorie

4 Theorie und Praxis

4.1 Allgemeine Grundsätze

4.2 Akzeptanz in der Praxis

5 Kritische Betrachtung

6 Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Pflegetheorie von Dorothea Orem, mit dem Ziel zu evaluieren, ob dieser Ansatz für sämtliche Patientengruppen einen tatsächlichen Mehrwert bietet oder ob es Einschränkungen in der Anwendbarkeit gibt.

  • Biografischer Hintergrund und Entstehungsgeschichte der Orem-Theorie
  • Detaillierte Analyse der drei Teiltheorien: Selbstpflege, Selbstpflegedefizit und Pflegesysteme
  • Anwendung der Theorie im klinischen Alltag und in der Praxis
  • Kritische Würdigung der Konzepte und deren konzeptionelle Klarheit
  • Untersuchung der Akzeptanz und der therapeutischen Vorteile für Patienten und Pflegende

Auszug aus dem Buch

3.2 Theorie des Selbstpflegedefizits

Dieser Theorieteil ist das wichtigste Element der gesamten Selbstpflegedefizit-Theorie. (Vgl. Orem 1997, S.189) Er formuliert und entwickelt die Gründe, warum Menschen Pflege benötigen. (Orem 1997, S.189) Hierbei sollen die Voraussetzungen, die Grundidee und die Propositionen erläutert werden, da sie die Weiterentwicklung und die Richtlinien der Theorie darstellen. (Vgl. Orem 1997, S.189)

Die nötigen Voraussetzungen werden von Orem in insgesamt vier Grundsätzen zusammengefasst. Erstens ist es von wesentlicher Bedeutung, dass man mit dem eigenen Selbst bewusst umgehen kann, sowohl in einer stabilen als auch in einer sich verändernden Umwelt. Nur wenn dies erfüllt ist, wird ein Engagement für die Selbstpflege möglich. (Vgl. Fawcett 1998, S.288) Zweitens stellt Orem fest, dass dieses eben genannte Engagement von den individuellen Prägungen in Bezug auf das Leben, die Lebensentwicklung, die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflusst. (ebd.) Drittens bestimmt die allgemeine Lernfähigkeit einer sozialen Gruppe die Qualität der Pflege. Somit spielen auch kulturelle Einflüsse eine entscheidende Rolle für die Selbstpflege bzw. die Abhängigenpflege. (ebd.) Und natürlich bestimmt und begrenzt das Wissen des Einzelnen die entsprechenden Maßnahmen. (Vgl. Orem 1991, S. 71). Neben diesen vier Grundsätzen tätigt Orem noch ergänzende Aussagen zur Theorie des Selbstpflegedefizits. Gesellschaften leisten im Fall sozialer Abhängigkeit Fürsorge, indem sie Wege und Möglichkeiten institutionalisieren, um den Betroffenen helfen zu können, entsprechend des Grundes und der Art der Abhängigkeit. (ebd.) Durch die Institutionalisierung werden Hilfsmaßnahmen gegenüber den Hilfebedürftigen durch die Mitglieder der sozialen Gruppe durchgeführt. Diese Hilfsmaßnahmen lassen sich einteilen in welche, die mit altersbedingter Abhängigkeit zusammenhängen und welche, die damit nichts zu tun haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Die Einleitung verortet die Pflegetheorien im historischen und europäischen Kontext und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.

2 Biographie von Dorothea Elizabeth Orem: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg und den beruflichen Werdegang von Orem nach, inklusive der Meilensteine ihrer theoretischen Entwicklung.

3 Die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der drei Hauptsäulen der Theorie, nämlich der Selbstpflege, des Defizits sowie der Pflegesysteme.

4 Theorie und Praxis: Dieses Kapitel beleuchtet die praktische Implementierung der Theorie in verschiedenen medizinischen Einrichtungen und diskutiert deren Akzeptanz im Pflegealltag.

5 Kritische Betrachtung: Hier erfolgt eine kritische Analyse der theoretischen Konzepte anhand externer und interner Evaluationskriterien.

6 Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert die Anwendbarkeit der Theorie und bewertet deren Nutzen für Patienten und Pflegepersonal.

Schlüsselwörter

Dorothea Orem, Selbstpflegetheorie, Selbstpflegedefizit, Pflegesysteme, Pflegekompetenz, Krankenpflege, Patientenbetreuung, Pflegepraxis, Theorie-Anwendung, Pflegemanagement, Gesundheitsfürsorge, Pflegephilosophie, Abhängigenpflege, Patientenwohl, Pflegeassessment

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Konzeption der Selbstpflegetheorie von Dorothea Orem und deren Anwendbarkeit in der modernen klinischen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die biografischen Grundlagen der Autorin, die theoretische Aufarbeitung der drei Kernmodelle von Orem sowie deren praktische Integration und kritische Reflexion.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, ob die Theorie von Orem für alle Patientengruppen gleichermaßen vorteilhaft ist oder ob es durch den hohen Abstraktionsgrad spezifische Grenzen der Anwendbarkeit gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und der Anwendung von Evaluationskriterien (nach Stevens und anderen Autoren) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Theorie der Selbstpflege, die Theorie des Selbstpflegedefizits sowie die Theorie der Pflegesysteme detailliert analysiert und auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstpflege, Pflegesysteme, Patientenorientierung, Pflegekompetenz und die Abgrenzung pflegerischer Verantwortungsbereiche.

Wie unterscheidet Orem zwischen den Pflegesystemen?

Orem unterscheidet drei Systeme: vollständig kompensatorisch, teilweise kompensatorisch und unterstützend-erzieherisch, abhängig vom Grad der Fähigkeit des Patienten zur Selbstpflege.

Warum ist die Theorie in der Notfallmedizin nur begrenzt nützlich?

In der Notfallmedizin steht die akute Lebenserhaltung im Vordergrund, während die Orem-Theorie auf einer bewussten Auseinandersetzung mit dem Pflegebedarf aufbaut, für die in der Notfallsituation keine Zeit bleibt.

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Details

Title
Die Pflegetheorie von Dorethea Orem
Subtitle
Ein Gewinn für jeden Patienten?
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen
Course
Pflegetheorien - Pflegewissenschaft
Grade
1,3
Author
Andreas Kuebler (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V130577
ISBN (eBook)
9783640364039
ISBN (Book)
9783640364381
Language
German
Tags
Pflegetheorie Dorethea Orem Gewinn Patienten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Kuebler (Author), 2009, Die Pflegetheorie von Dorethea Orem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130577
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