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Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit

Titel: Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2022 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sandra Pott (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit wird dadurch begründet, dass durch die Arbeit der Autorin in der offenen Jugendarbeit und die dadurch gesammelte persönliche Erfahrung, die Jugendlichen bei der Benutzung ihrer Smartphones und verschiedener digitaler Medien erfasst werden konnten. Durch Gespräche und Beobachtungen fiel die regelmäßige und uneingeschränkte Nutzung digitaler Medien bei den Jugendlichen auf.

Da Jugendliche soziale Medien und Netzwerke oft im Zusammenhang von Kommunikation und Austausch mit ihren Peergroups nutzen, ist das Ziel dieser Arbeit, herauszufinden, wie man die Medienkompetenz von Jugendlichen innerhalb der offenen Jugendarbeit und innerhalb des geschützten Raumes eines Jugendzentrums stärken kann. Diese Arbeit soll daher folgende Fragestellungen beantworten: Wie kann man die Medienkompetenz von Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit stärken?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Einführung in die Problematik

1.1 Problemstellung

1.2 Fragestellung

1.3 Ziel dieser Studie

1.4 Relevanz für die Soziale Arbeit

II. Theoretischer Teil

2. Medienkompetenz

2.1 Begriffsbestimmungen zur Medienkompetenz

3. Theorien zur Medienkompetenz

3.1 Das Bielefelder Medienkompetenzmodell

III. Empirische Untersuchung

4. Angaben der Erhebungsinstrumente

4.1 Gruppeninterviews

5. Konzeption und Durchführung der Untersuchung

5.1 methodisch geplantes Vorgehen

5.2 Beschreibung der Stichprobe

6. Auswertungsverfahren

6.1 qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

7. Limitation und Diskussion

IV. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, auf Basis einer empirisch-qualitativen Untersuchung zu ermitteln, wie die Medienkompetenz von Jugendlichen innerhalb der offenen Jugendarbeit und im geschützten Raum von Jugendzentren gestärkt werden kann, um eine eigenständige Reflexion gegenüber digitalen Medien zu fördern.

  • Analyse und Definition des Begriffs Medienkompetenz in der pädagogischen Theorie.
  • Erläuterung des Bielefelder Medienkompetenzmodells als theoretische Grundlage.
  • Konzeptionierung einer empirischen Untersuchung mittels Experten-Gruppeninterviews.
  • Darstellung qualitativer Forschungsmethoden und deren Anwendungsmöglichkeiten in der sozialen Arbeit.
  • Diskussion über die Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Bildungsangebote in Jugendeinrichtungen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Gruppeninterviews

Wenn die qualitative Erhebungsstrategie auf Interviews basiert, wäre es eine Überlegung wert, anstelle von den bekannten Einzelinterviews, GesprächspartnerInnen im Rahmen einer Gruppenerhebung zu befragen. Vieles von Interviewhaltung und Technik, das man sich für Einzelinterviews angeeignet hat, kann man auch bei Gruppeninterviews nutzen. Jedoch sollte man auf Besonderheiten bei Gruppeninterviews achten, wie der höheren sozialen Komplexität von Gruppen gegenüber von Zweiersettings und den damit verbundene methodischen Herausforderungen. (Zepke 2016, S.66)

Zepke (2016, S.66) erläutert folgende Vorteile bei Gruppeninterviews gegenüber von Einzelinterviews:

Die Gruppe führt zu einer zusätzlichen Dynamisierung. Die TeilnehmerInnen stimulieren sich wechselseitig, regen sich in ihren Erinnerungen und Bewertungen an. Deshalb wird davon ausgegangen, dass in Gruppendiskussionen Inhalte und Meinungen entwickelt und geäußert werden, die über die Antworten Einzelner hinausreichen und die Hinweise auf kollektive Bewertungen geben können. Damit sind Gruppeninterviews zur Analyse von Alltagsbewusstsein besonders gut geeignet. Ein zusätzlicher Nebeneffekt der Gruppendynamik ist, dass durch die Gruppe eine Korrektur extremer und untypischer Meinungen und damit eine implizite Validierung der Ergebnisse stattfindet.

Die Situation ist für die Befragten, da sie als Einzelperson weniger im Rampenlicht stehen, oft entspannter und weniger künstliche als die einer Einzelbefragung.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Mediennutzung bei Jugendlichen ein und erläutert die Relevanz der Medienkompetenz für die Soziale Arbeit.

II. Theoretischer Teil: Hier wird der Begriff der Medienkompetenz durch Fachliteratur definiert und das Bielefelder Medienkompetenzmodell detailliert vorgestellt.

III. Empirische Untersuchung: Das Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise, insbesondere den Einsatz von Gruppeninterviews zur Erhebung von Expertenwissen.

IV. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und diskutiert Limitationen sowie das Potenzial der untersuchten Forschungsmethode für die Praxis.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Jugendarbeit, Bielefelder Medienkompetenzmodell, Qualitative Sozialforschung, Gruppeninterviews, Medienpädagogik, Digitale Medien, Experteninterviews, Medienhandeln, Medienkritik, Mayring, Inhaltsanalyse, Jugendliche, Soziale Arbeit, Datenerfassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Stärkung der Medienkompetenz von Jugendlichen im Kontext der offenen Jugendarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Medienkompetenz, das Bielefelder Medienkompetenzmodell sowie qualitative Forschungsmethoden.

Welches wissenschaftliche Ziel wird primär verfolgt?

Ziel ist es, Erklärungsansätze und Denkimpulse zu generieren, wie Betreuer in Jugendzentren die Medienkompetenz von Jugendlichen nachhaltig fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitatives Forschungsdesign angestrebt, das auf Gruppeninterviews mit Experten und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Begriffs Medienkompetenz und eine methodische Konzeption der geplanten empirischen Untersuchung.

Wie lässt sich die Arbeit anhand ihrer Keywords charakterisieren?

Sie ist durch Begriffe aus der Medienpädagogik, der qualitativen Forschungsmethodik und der sozialen Arbeit mit Jugendlichen definiert.

Warum spielt die Pandemie in dieser Untersuchung eine Rolle?

Die Pandemie wird als Kontext erwähnt, der das Cyber-Mobbing verstärkt und die Notwendigkeit für eine pädagogische Aufarbeitung und Sensibilisierung der Mediennutzung unterstrichen hat.

Was sind die spezifischen Anforderungen an die Stichprobe bei den Experteninterviews?

Es werden explizit Leitungspersonal und Betreuer aus festen Jugendzentren gesucht, die über Erfahrung oder ein Studium im Bereich Medienkompetenz verfügen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
2,0
Autor
Sandra Pott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1306048
ISBN (PDF)
9783346784582
ISBN (Buch)
9783346784599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stärkung medienkompetenz jugendlichen jugendarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Pott (Autor:in), 2022, Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306048
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Leseprobe aus  21  Seiten
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