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Modelllernen und die Bedeutung von Kognition. Chancen und Risiken in der Prävention

Título: Modelllernen und die Bedeutung von Kognition. Chancen und Risiken in der Prävention

Trabajo Escrito , 2021 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Inteligencia y Psicología del aprendizaje
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In dieser Hausarbeit wird untersucht, ob und welche Rolle Kognitionen grundsätzlich in den verschiedenen Lerntheorien spielen. Zudem soll geklärt werden, ob Kognitionen in den behavioristischen Lerntheorien, bei welchen ursprünglich kognitive Prozesse vollkommen ausgeklammert wurden, von Bedeutung sind. Außerdem wird die sozial-kognitive Lerntheorie, das Modelllernen erläutert und geklärt, inwiefern Prävention durch diese Art des Lernens profitieren kann. Zudem soll darauf eingegangen werden, in welchem Sinne Modelllernen in den Medien positive Chancen oder Risiken darstellt.

Stundenlanges Studieren von Büchern, Auswendiglernen von Fakten und seitenweise Informationen beschaffen. All dies sind Gedanken, die uns durch den Kopf gehen, wenn wir an das Wort „Lernen“ denken. Allerdings beinhaltet das Lernen viel mehr als nur reines memorieren. Lernen prägt das gesamte Leben, unsere Persönlichkeit, Einstellung und somit auch maßgeblich den Verlauf unserer Existenz. Ohne Lernen wäre es dem Menschen nicht möglich, sich an die uns umgebende Umwelt anzupassen. In den ersten Lebensjahren begleiten uns meist nur die Eltern, welche wir beobachten und nachahmen, um Grundbausteine für unser Leben zu erlernen. Lernen tritt kontinuierlich und allgegenwärtig in den verschiedensten Situationen auf. Das Wissen und die Verhaltensweisen, die sich der Mensch aneignet, sind dafür verantwortlich, wie Individuen ihr Leben bewerten und vor allem, wie mit Problemen, Risiken und Herausforderungen umgegangen wird. Vor allem Kinder und Jugendliche lassen sich in einem bedeutenden Ausmaß von ihrer Umwelt beeinflussen. Gruppendruck, gesellschaftliche Normen und das Bedürfnis es allen recht machen zu wollen, sind maßgeblich daran beteiligt, wie sich das Verhalten eines Individuums wandelt. Hier hat gerade in der heutigen Zeit das Internet stark an Bedeutung zugenommen. Kaum ein Bereich des Lebens ist nicht in irgendeiner Weise mit dem Internet verbunden. Es erleichtert uns das Leben in diversen Aspekten, allerdings bestehen hier auch einige Risiken, welche durch das Erlernen von zum Beispiel unseriösen Informationen entstehen können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Lernen

1.1 Die Habituation

1.2 Das klassische Konditionieren

1.3 Die operante Konditionierung

1.4 Rolle der Kognitionen innerhalb der Lerntheorien

2. Die sozial kognitive Theorie – Das Modelllernen

2.1 Die Bedeutung der Kognitionen im Modelllernen

2.2 Die Bedeutung der Spiegelneuronen im Modelllernen

3. Modelllernen in der Prävention

3.1 Prävention im jungen Alter

3.2 Positive Beispiele für Modelllernen in den sozialen Medien

3.3 Risiken des Modelllernens in den sozialen Medien

4. Diskussion

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Rolle von Kognitionen innerhalb verschiedener Lerntheorien und analysiert das Modelllernen nach Bandura mit besonderem Fokus auf dessen Anwendung in präventiven Kontexten sowie den Chancen und Risiken durch soziale Medien.

  • Behavioristische Lerntheorien vs. Kognitivismus
  • Die sozial-kognitive Lerntheorie und Modelllernen
  • Bedeutung von Kognitionen und Spiegelneuronen
  • Präventionsstrategien bei Kindern und Jugendlichen
  • Mediale Einflüsse und Risiken auf das Lernverhalten

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Bedeutung der Kognitionen im Modelllernen

Das Nachahmen erfüllt eine fundamentale soziale Funktion. Es fördert die soziale Interaktion und steigert die gegenseitige Sympathie sowie das Verständnis untereinander. Das Imitationsverhalten ist folglich Voraussetzung und Folge der Empathie (Bak, 2019, S. 40-41). Das sogenannte Modelllernen tritt in den meisten Fällen dann auf, wenn eigentlich nach der klassischen Lerntheorie kein Lernen zu erwarten wäre, aufgrund dessen, dass weder eine Reaktion noch eine Verstärkung zu beobachten ist. Durch das Lernen am Modell werden nicht ausschließlich offene Verhaltensweisen, sondern auch verdeckte Denkprozesse und Strategien erworben. Der soziale Lernprozess ist weitaus komplexer als die einfachen Konditionierungsprozesse.

Bandura entspricht nicht der Auffassung, dass Beobachtungslernen alleinig auf Prozesse der klassischen und operanten Konditionierung zurückzuführen ist, sondern eigenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten folgt. Im Wesentlichen beschreibt Bandura das Lernen am Modell mit kognitiven Prozessen. Statt um Belohnung und Bestrafung geht es hier um den beobachteten Nutzen und die beobachteten Kosten des Lernenden, wodurch sich Bandura vollkommen von der Ansicht des ursprünglichen behavioristischen Denkens entzieht. Je stärker die Gedächtnisleistung einer Person ausgeprägt ist, desto einfacher gelingt ihr die Imitation. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum Bandura seine Theorie nicht ausschließlich als soziale Lerntheorie, sondern als sozial-kognitive Lerntheorie beschreibt (Pawlik, 2006, S. 199-202). Zur Erklärung der Entstehung von Imitationslernen werden vier basale Prozesse angenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Überblick über die Bedeutung des Lernens und Definition der Forschungsfragen zur Rolle der Kognitionen und zum Modelllernen in der heutigen Medienwelt.

1. Lernen: Theoretische Einführung in Behaviorismus und Kognitivismus sowie Erläuterung grundlegender Lernformen wie Habituation, klassische und operante Konditionierung.

2. Die sozial kognitive Theorie – Das Modelllernen: Analyse von Banduras sozial-kognitiver Theorie, der Kognitionen beim Lernen und der physiologischen Rolle von Spiegelneuronen.

3. Modelllernen in der Prävention: Untersuchung von Präventionsansätzen bei Kindern und Jugendlichen sowie die Rolle digitaler Medien bei der Verhaltensformung.

4. Diskussion: Synthese der Erkenntnisse über die Bedeutung von Lernstrategien und die mediale Verantwortung bei der Verbreitung von gesundheitsrelevanten Informationen.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz lebenslangen Lernens und der Notwendigkeit medienethischer Ansätze in der Präventionsarbeit.

Schlüsselwörter

Allgemeine Psychologie, Lernen, Behaviorismus, Kognitivismus, Modelllernen, Albert Bandura, Spiegelneuronen, Prävention, Klasse2000, Gesundheitsförderung, soziale Medien, Digitale Demenz, Selbstwirksamkeit, Gesundheitskommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Lernforschung, insbesondere mit der Entwicklung vom Behaviorismus zur sozial-kognitiven Lerntheorie und deren Anwendung in modernen Präventionskontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die verschiedenen Lerntheorien, die Rolle kognitiver Prozesse dabei, das Modelllernen nach Bandura sowie die Chancen und Risiken durch parasoziale Beziehungen und Internetnutzung.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es zu klären, welche Rolle Kognitionen in Lerntheorien spielen und wie Modelllernen gezielt zur gesundheitlichen Prävention, insbesondere bei Kindern, eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und theoretischen Herleitung unter Einbeziehung relevanter psychologischer Grundlagenwerke und Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert klassische Lernformen (Habituation, Konditionierung), die sozial-kognitive Wende durch Bandura, neuronale Grundlagen sowie konkrete Anwendungen wie das Präventionsprogramm Klasse2000.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Modelllernen, Kognitionen, Prävention, Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitskommunikation und Medienwirkung definiert.

Wie beeinflussen Spiegelneuronen das Modelllernen?

Sie ermöglichen eine intuitive nachempfindende Verbindung zum Handeln anderer, was die Imitation beschleunigt und zum Erlernen zielgerichteter Verhaltensweisen beiträgt.

Welche Gefahren ergeben sich beim Modelllernen in sozialen Medien?

Risiken sind die Verbreitung unseriöser Informationen, eine mögliche Überforderung durch Informationsfülle, die Entstehung falscher Selbstdiagnosen und die Förderung von Medienabhängigkeit.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Modelllernen und die Bedeutung von Kognition. Chancen und Risiken in der Prävention
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
25
No. de catálogo
V1306103
ISBN (PDF)
9783346778611
ISBN (Libro)
9783346778628
Idioma
Alemán
Etiqueta
modelllernen bedeutung kognition chancen risiken prävention
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Modelllernen und die Bedeutung von Kognition. Chancen und Risiken in der Prävention, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306103
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