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Persönlichkeitstheorien

Title: Persönlichkeitstheorien

Term Paper , 2001 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ute Hauser (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Summary Excerpt Details

"Wir agieren alle als Persönlichkeitspsychologen" (PERVIN 2000, 46). Lawrence A. Pervin beschreibt uns Menschen als bemüht, menschliches Verhalten zu beobachten, zu erklären und vorauszusagen. Aufgrund der verschiedenen Erfahrungen, die wir mit bestimmten Menschen (z.B. engen Freunden) machen, werden wir mit den besonderen und einzigartigen Mustern ihres Denkens, Fühlens und Verhaltens vertraut und stellen so auch fest, worin sie sich unterscheiden. Haben wir uns dabei nicht alle schon einmal die Frage gestellt: "Warum sind Menschen so, wie sie sind? Warum bin ich, wie ich bin?". Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Persönlichkeitsforschung. Die Theorie der Persönlichkeit schlägt Möglichkeiten vor, wie eine Vielzahl von Erkenntnissen zusammengebracht und systematisiert werden kann (PERVIN 2000, 25). Sie soll uns Antworten geben auf die Fragen "was", "wie" und "warum": WAS sind wir und in welcher Beziehung stehen unsere Eigenschaften zueinander? WIE sind wir zu dem geworden, was wir sind? WARUM verhalten wir uns auf eine ganz bestimmte Art und Weise? Darüber hinaus gibt sie Informationen über Wesen und Ursachen für die gestörten Funktionen einer Persönlichkeit und die Veränderungen einer Person. Persönlichkeitstheorien sind Bilder von Menschen (STEDEN 1999, 67).

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Bedeutung der Persönlichkeitstheorien

2. Fragestellung und Ziel der Hausarbeit

3. Vorgehen und Quellen

4. Zentrale Begriffe der Persönlichkeitsforschung: Person, Persönlichkeit und Individualität.

4.1 Die Person

4.2 Die Persönlichkeit

4.3 Individualität

5. Die Theorien der Persönlichkeit

5.1 Eigenschaftstheorien

5.2 Lerntheoretische Ansätze

5.3 Persönlichkeitstheorie der Tiefenpsychologie

5.4 Die phänomenologische Theorie Carl Rogers

5.4.1 Struktur

5.4.2 Prozeß

5.4.3 Wachstum und Entwicklung

5.4.4 Rogers Auffassungen über Psychotherapie und Persönlichkeitsveränderungen

5.4.5 Stärken und Schwächen dieser Theorie

6. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit hat zum Ziel, einen Überblick über die wesentlichen Persönlichkeitstheorien der Psychologie zu vermitteln und deren zentrale Merkmale aufzuzeigen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der humanistisch-phänomenologischen Theorie von Carl Rogers, deren Strukturen, Prozesse und therapeutische Implikationen kritisch beleuchtet werden.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Person, Persönlichkeit und Individualität.
  • Gegenüberstellung verschiedener psychologischer Theorierichtungen (Eigenschafts-, Lern- und Tiefenpsychologie).
  • Detaillierte Analyse der Theorie von Carl Rogers hinsichtlich Wachstum und Entwicklung.
  • Diskussion des therapeutischen Kontextes und der Bedingungen für Persönlichkeitsveränderungen.
  • Kritische Reflexion der Stärken und Schwächen des phänomenologischen Ansatzes.

Auszug aus dem Buch

Die phänomenologische Theorie Carl Rogers

Rogers (1902-1987) war ein Vertreter der humanistischen Psychologie, dazu zählen auch Maslow und Goldstein. Dieser Ansatz versucht, den Menschen als Ganzes zu erfassen, hebt die positiven Seiten der menschlichen Entwicklung hervor und geht davon aus, daß der Kern der Persönlichkeit von Zeit und Werden unbeeinflußt bleibt. Der Organismus entwickelt sich "von selbst" und ist offen für Erfahrungen. Rogers Persönlichkeitstheorie hat sich eigentlich aus der Therapiemethode ergeben, in der er Wert darauf legte, wie Menschen sich selbst und die Welt um sich herum erfahren (=phänomenologisch, klientenzentriert). Im Gegensatz zur Freudschen Theorie strebt der Mensch laut Rogers grundsätzlich nach Selbstverwirklichung, Reife und Sozialisation und wird nicht von Trieben, Unbewußtem und Spannungsreduktion geleitet.

Das SELBST ist das strukturelle Schlüsselkonzept dieser Theorie. Das Individuum nimmt ein individuelles Wahrnehmungssystem wahr, d.h. die Gesamtheit seiner Wahrnehmungen (Objekte und Erfahrungen) und Bedeutungen dieser. Das SELBST wiederum besteht aus den Teilen des Wahrnehmungsfeldes, die vom Individuum als "selbst", "mein" oder "ich" bezeichnet werden (es kontrolliert nicht, sondern repräsentiert nur). Das IDEAL-SELBST ist das Selbstkonzept, welches ein Individuum gerne besitzen würde (PERVIN 2000, 176).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Bedeutung der Persönlichkeitstheorien: Dieses Kapitel erläutert das menschliche Bestreben, Verhalten zu beobachten und zu systematisieren, und führt in die Funktion von Persönlichkeitstheorien als "Bilder vom Menschen" ein.

2. Fragestellung und Ziel der Hausarbeit: Hier wird der Zweck der Arbeit definiert, einen Überblick über wichtige psychologische Theorien zu geben und den phänomenologischen Ansatz nach Rogers zu analysieren.

3. Vorgehen und Quellen: Dieser Abschnitt beschreibt die rein theoretische und literaturbezogene methodische Vorgehensweise der Arbeit.

4. Zentrale Begriffe der Persönlichkeitsforschung: Person, Persönlichkeit und Individualität: Es werden die essenziellen Definitionen für die zentralen Begriffe der Persönlichkeitspsychologie dargelegt und deren Bedeutung im sozialen Kontext erörtert.

5. Die Theorien der Persönlichkeit: Dieses umfangreiche Kapitel vergleicht Eigenschaftstheorien, Lerntheorien, Tiefenpsychologie und den humanistischen Ansatz, um die Vielfalt der wissenschaftlichen Betrachtungsweisen aufzuzeigen.

6. Zusammenfassung: Das Fazit stellt die Notwendigkeit heraus, Alltagstheorien von wissenschaftlichen Theorien zu unterscheiden und betont, dass verschiedene Ansätze als Teile eines komplexen Puzzles der menschlichen Persönlichkeit zu verstehen sind.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitstheorien, Persönlichkeitsforschung, Carl Rogers, Humanistische Psychologie, Selbstkonzept, Selbstverwirklichung, Kongruenz, Inkongruenz, Tiefenpsychologie, Eigenschaftstheorien, Lerntheorien, Identität, Person, Psychodynamik, Verhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Übersicht über grundlegende Konzepte der Persönlichkeitspsychologie und diskutiert, wie unterschiedliche Theorien menschliches Verhalten erklären und systematisieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die definitorischen Grundlagen der Persönlichkeit sowie der Vergleich zwischen Eigenschafts-, Lern-, tiefenpsychologischen und humanistischen Erklärungsmodellen.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Ziel ist es, die Vielfalt der Persönlichkeitstheorien aufzuzeigen und am Beispiel von Carl Rogers deren Kernbestandteile sowie Vor- und Nachteile kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rein theoretische, literaturbezogene Arbeit, die sich maßgeblich auf Fachliteratur (vornehmlich Pervin und Steden) stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert verschiedene Persönlichkeitstheorien und vertieft insbesondere den phänomenologischen Ansatz von Carl Rogers inklusive seiner Konzepte zu Struktur, Prozess und therapeutischer Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Persönlichkeitstheorien, Carl Rogers, Selbstkonzept, Selbstverwirklichung und Kongruenz geprägt.

Was versteht man in der Theorie von Rogers unter "Kongruenz"?

Kongruenz beschreibt einen Zustand, in dem die gefühlte Erfahrung eines Menschen mit dessen Selbstbild in Einklang steht, was als Voraussetzung für freie Entfaltung gilt.

Wie unterscheidet sich Rogers Ansatz von der Freudschen Theorie?

Während Freud den Menschen durch Triebe und das Unbewusste determiniert sieht, betont Rogers die angeborene Wachstumskraft und das Streben nach Selbstverwirklichung.

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Details

Title
Persönlichkeitstheorien
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS  (Pflegemanagement)
Course
Psychologie
Grade
1,3
Author
Ute Hauser (Author)
Publication Year
2001
Pages
14
Catalog Number
V13066
ISBN (eBook)
9783638188142
Language
German
Tags
Persönlichkeit Persönlichkeitstheorie Rogers Freud
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ute Hauser (Author), 2001, Persönlichkeitstheorien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13066
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