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Erfolgsfaktoren im Regionalmarketing von Technologieregionen

Unter besonderer Berücksichtigung der Technologie Region Ilmenau

Title: Erfolgsfaktoren im Regionalmarketing von Technologieregionen

Diploma Thesis , 2002 , 110 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Schneider (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Das Hauptziel der Arbeit liegt in der Ermittlung wesentlicher Erfolgsfaktoren von Technologieregionen sowie daran anknüpfend in der Ableitung von Konsequenzen bzw. in dem Aufzeigen von strategischen Handlungsempfehlungen für die Technologie Region Ilmenau7. Dieses Ziel wird vorrangig auf der Grundlage von Fallstudien dreier deutscher Technologieregionen, darunter auch Ilmenau, zu erreichen versucht. Mit der Hinzuziehung neuer theoretischer Erklärungsansätze und der Untersuchung ihrer Bedeutung im Rahmen der Fallstudien sollen hier ergänzend zu Ansätzen der traditionellen Standortlehre neue Erklärungsversuche regionalen High-Tech-Wachstums unternommen werden. Auch ist zu ermitteln, welchen Stellenwert und welche Ausgestaltung das Regionalmarketing in den untersuchten Regionen besitzt.

Die Arbeit gliedert sich in drei inhaltlich verbundene Komplexe. Neben Begriffserläuterungen und der Vorbereitung der Fallstudien durch eine Klassifikation mehrerer deutscher Technologieregionen gehören auch die Kritik an traditionellen Erklärungsansätzen für regionales High-Tech-Wachstum und die Erläuterung von zwei neuen Ansätzen zu dem ersten Komplex. Anschließend beleuchten die Fallstudien Gegebenheiten und Maßnahmen „vor Ort“ vertiefend. Gleichwohl die Untersuchung sehr konkret und praxisnah erfolgt, macht es Sinn, diese Vorgehensweise durch den Rückgriff auf die vorher erläuterten neuen Erklärungsansätze zu flankieren bzw. diese auf ihre Ausprägungen zu untersuchen. Bestandteil dieses zweiten Komplexes sind auch die Identifikation und Erläuterung von Erfolgsfaktoren in den Vergleichsregionen bzw. von bestehenden Defiziten in der Technologie Region Ilmenau. Im letzten Teil der Arbeit werden ermittelte Probleme bzw. Erkenntnisse für die Technologie Region Ilmenau noch einmal reflektiert und daraus resultierende Konsequenzen und Perspektiven aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Einführung in das Thema

1.1 Darstellung des Problemfeldes

1.2 Zielsetzung, Struktur und Vorgehensweise

2 Definition und Erläuterung zentraler Begriffe und Sachverhalte

2.1 Marketing für Regionen und Standorte

2.1.1 Die Region als Betrachtungsobjekt des Marketing

2.1.2 Zentrale Aspekte eines Regionalmarketing

2.2 Charakterisierung, Erfolg und Bedeutung von Technologieregionen

2.2.1 Erläuterung des Untersuchungsgegenstandes

2.2.2 Klassifikation ausgewählter deutscher Technologieregionen

2.2.3 High-Tech-Regionen im Fokus zunehmenden wissenschaftlichen Interesses

2.3 Erfolgsfaktoren

2.3.1 Begriffserläuterung, Probleme und Möglichkeiten der Erfassung

2.3.2 Allgemeine Erfolgsfaktoren von Technologieregionen und des Regionalmarketing

3 Neue Erklärungsansätze für den potenziellen Erfolg von Technologieregionen

3.1 Der Aufbau von Innovations- und Kooperationsnetzwerken

3.2 Das Konzept des „kreativen Milieus“

4 Erläuterung ausgewählter Technologieregionen – drei Fallstudien

4.1 Die TechnologieRegion Karlsruhe

4.1.1 Entwicklungsprozess, Strukturen und Ressourcen des Standortes

4.1.2 Ausgestaltung der interkommunalen Zusammenarbeit

4.1.3 Konzeptionelle Schwerpunkte und Problemfelder des Regionalmarketing

4.1.4 Ausprägungen von Netzwerken und „Milieu“-Beziehungen

4.2 Die Technologieregion Jena

4.2.1 Entwicklungsprozess, Strukturen und Ressourcen des Standortes

4.2.2 Ausprägungen von Netzwerken und „Milieu“-Beziehungen

4.2.3 Partielle Marketinginitiativen in der Biotechnologie – das Beispiel Biostart

4.3 Die Technologie Region Ilmenau

4.3.1 Entwicklungsprozess, Strukturen und Ressourcen des Standortes

4.3.2 Akteursstruktur zur Realisierung des zentralen Projekts „Technologie- und Forschungspark“

4.3.3 Die Ausgestaltung des Standortmarketing

4.3.4 Ausprägungen von Netzwerken und „Milieu“-Beziehungen

5 Auswertung der Fallstudien – Identifikation und Erläuterung von Erfolgsfaktoren in den analysierten Regionen

5.1 Objektiv fassbare Erfolgsfaktoren

5.2 Subjektive, personenabhängige Erfolgsfaktoren

5.3 Ganzheitliches Regionalmarketing als integratives Instrument für die Entwicklung einer Technologieregion

6 Perspektiven für die Technologie Region Ilmenau

6.1 Reflexion der ermittelten Erkenntnisse

6.2 Strategische Handlungsempfehlungen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht wesentliche Erfolgsfaktoren für Technologieregionen, um daraus strategische Handlungsempfehlungen für die Region Ilmenau abzuleiten. Durch den Vergleich mit erfolgreichen Standorten und die Anwendung neuer theoretischer Erklärungsansätze werden Defizite identifiziert und Wege für eine effektivere regionale Entwicklung aufgezeigt.

  • Analyse und Klassifikation deutscher Technologieregionen
  • Kritik an traditionellen Standorttheorien
  • Bedeutung von Innovationsnetzwerken und kreativen Milieus
  • Fallstudien zur Entwicklung der Regionen Karlsruhe, Jena und Ilmenau
  • Ganzheitliches Regionalmarketing als Entwicklungsinstrument

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Ausgestaltung der interkommunalen Zusammenarbeit

Eine zentrale Rolle für die Entwicklung der TechnologieRegion Karlsruhe fällt der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe zu. Seit 1987 hat die Kammer die Geschäftsführung der neu gegründeten TechnologieRegion Karlsruhe GdbR inne. Die Gesellschaft geht auf eine Initiative der IHK Karlsruhe, der Städte Karlsruhe und Ettlingen sowie der Landeskreditbank Baden-Württemberg zurück. In ihr sind seit dem 1. Oktober 1987 die Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Karlsruhe und Rastatt sowie die Landkreise Karlsruhe und Rastatt zusammengeschlossen. Geographisch ist der Raum deckungsgleich mit dem Bezirk der IHK.

Die Organisation ist eine Konsequenz aus der frühzeitigen Erkenntnis des an Schärfe zunehmenden „Wettbewerbs der Regionen“. Damals bestehende ökonomische Problemlagen, wie z.B. eine hohe Arbeitslosenquote in Teilen der Region, aber auch Herausforderungen, bedingt durch den ökonomischen und technologischen Wandel, sollten durch die Gründung der TechnologieRegion gemeinsam bewältigt werden. Dabei galt es, die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale der Region besser zu nutzen und einzusetzen. Das Wissen um wechselseitige Abhängigkeiten und Verflechtungen der verschiedenen Akteure begründete den Kooperationswillen. In der Gesellschaft bilden Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung eine strategische Einheit, die alle Ressourcen bündelt. Freiwilligkeit und Kooperation sind dabei wesentliche Prinzipien. Ein besonderer, ständiger Balanceakt begründet sich bis heute aus der Beachtung der Eigenständigkeit und dem Wettbewerb der Kommunen einerseits und dem Verfolgen gemeinsamer Interessen andererseits.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Einführung in das Thema: Das Kapitel führt in den strukturellen Wandel von Regionen ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Erfolgsfaktoren für die Region Ilmenau.

2 Definition und Erläuterung zentraler Begriffe und Sachverhalte: Hier werden theoretische Grundlagen des Regionalmarketings sowie Definitionen von Technologieregionen und Erfolgsfaktoren dargelegt.

3 Neue Erklärungsansätze für den potenziellen Erfolg von Technologieregionen: Dieses Kapitel stellt moderne Konzepte wie Innovationsnetzwerke und das „kreative Milieu“ als Ergänzung zur klassischen Standorttheorie vor.

4 Erläuterung ausgewählter Technologieregionen – drei Fallstudien: Anhand der Regionen Karlsruhe, Jena und Ilmenau werden praktische Entwicklungen und Maßnahmen vor Ort detailliert analysiert.

5 Auswertung der Fallstudien – Identifikation und Erläuterung von Erfolgsfaktoren in den analysierten Regionen: Hier werden die Erkenntnisse aus den Fallstudien verdichtet und in objektiv fassbare sowie subjektive Erfolgsfaktoren unterteilt.

6 Perspektiven für die Technologie Region Ilmenau: Basierend auf den vorherigen Analysen werden für Ilmenau Schlussfolgerungen gezogen und strategische Handlungsempfehlungen formuliert.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes für eine erfolgreiche regionale Technologiestrategie.

Schlüsselwörter

Regionalmarketing, Technologieregion, Erfolgsfaktoren, Innovationsnetzwerke, kreatives Milieu, Standortwettbewerb, Technologietransfer, Standortmarketing, Strukturwandel, Region Ilmenau, Innovationspotenzial, Standortfaktoren, interkommunale Zusammenarbeit, Humankapital, Wirtschaftsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, welche Erfolgsfaktoren für die Entwicklung einer Technologieregion entscheidend sind und wie diese Erkenntnisse speziell für die Technologie Region Ilmenau genutzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Regionalmarketing, der Analyse von Standortfaktoren, der Rolle von Netzwerken und der Bedeutung des „kreativen Milieus“ für regionales High-Tech-Wachstum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Identifikation von Erfolgsfaktoren, um darauf aufbauend strategische Handlungsempfehlungen für die künftige Ausrichtung des Standortes Ilmenau zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem Vergleichs-Ansatz (Benchmarking) anhand von Fallstudien der Technologieregionen Karlsruhe, Jena und Ilmenau.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, neue Erklärungsansätze für technologische Erfolge sowie detaillierte Fallstudien und deren vergleichende Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlagworte sind Regionalmarketing, Technologieregion, Innovationsnetzwerke, kreatives Milieu, Standortwettbewerb und Technologietransfer.

Warum schneidet die Region Ilmenau im Vergleich schlechter ab?

Die Arbeit identifiziert unter anderem die geringe Bevölkerungszahl, das Fehlen einer starken industriellen Basis (große Kernbetriebe) und Defizite im Bereich kultureller Angebote als Gründe für die schwierigere Ausgangslage.

Welche strategische Rahmenkonzeption schlägt der Autor vor?

Anstatt isolierter regionaler Einzelprojekte wird eine übergeordnete Konzeption des „Technologiedreiecks“ Erfurt-Weimar-Jena-Ilmenau empfohlen, um regionale Stärken besser zu bündeln und Synergieeffekte zu nutzen.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren im Regionalmarketing von Technologieregionen
Subtitle
Unter besonderer Berücksichtigung der Technologie Region Ilmenau
College
Technical University of Ilmenau  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Grade
1,3
Author
Christian Schneider (Author)
Publication Year
2002
Pages
110
Catalog Number
V13070
ISBN (eBook)
9783638188180
ISBN (Book)
9783656534303
Language
German
Tags
Regionalmarketing Erfolgsfaktor Technologieregion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schneider (Author), 2002, Erfolgsfaktoren im Regionalmarketing von Technologieregionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13070
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