Software on Demand


Studienarbeit, 2009

13 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Software On Demand

3 Deployment-Modelle
3.1 Hosting
3.2 On Demand Computing

4 Pricing-Modelle
4.1 Applikation Service Providing
4.2 Software as a Service

5 Technologische Aspekte
5.1 Kommunikationsteil
5.2 Anwendungs- und Datenhaltungsteil
5.2.1 Architektur einer on Demand Infrastruktur
5.2.2 Entwicklung einer on Demand Applikation
5.2.3 Aufbau einer on Demand Infrastrukur
5.2.4 Betrieb einer on Demand Infrastruktur

6 Integration

7 Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

Explosionsartig steigenden Teilnehmerzahlen des Internet und die Einführung flächendeckender breitbandiger Zugangstechnologien haben zu einer erhöhten Akzeptanz bei Unternehmen und Institutionen geführt. Viele Unternehmen haben die Vorteile einer Vernetzung über das Internet erkannt und versuchen seitdem, diese in ihre eigenen Strukturen und Geschäftsprozesse zu integrieren. Während die innerbetriebliche Nutzung gemeinsame Ressourcen treibender Motivations­faktor verteilter Systeme ab Mitte der 80iger Jahre war [CoDK08, S.44], so er­öffnen sich im Zuge der globalen Vernetzung gänzlich neue Möglichkeiten der überbetrieblichen Ressourcennutzung. Aus dem anfänglichen Forschungsnetz­werk entwickelte sich ein Netzwerk in dem kommerzielle Anwendungen und Pro­jekte in den Vordergrund rückten, welche neue Formen von Geschäftsmodellen hervorbrachten. Application Service Providing, Software as a Service, Serviceori­entierte Architekturen sowie Grid- und Cloud Computing sind aktuelle Entwick­lungen und Trends deren Zusammenhang im Kontext von Software on Demand (SoD) und verteilter Systeme Gegenstand der Arbeit ist. Nach der Klärung des Begriffs Software on Demand wird auf die Verteilungs- und Preismodelle einge­gangen und anschließend technologische Aspekte behandelt. Das abschließende Thema der Integration in das betriebliche Informationssystem rundet den Über­blick zu SoD ab.

2 Software On Demand

SoD ist ein Service bei dem der Anbieter dem Kunden eine Software über das Internet zur Verfügung stellt. Der Anbieter betreibt die Software und skaliert diese entsprechend der Nachfrage. SoD erlaubt flexible Lizenzierungsformen, in welchen nach Datenvolumen bzw. Anzahl der Benutzer abgerechnet werden kann [Wiki08a].

Beispiele:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Deployment-Modelle

Unternehmen müssen Entscheidungen darüber treffen, in welcher Form sie An­wendungssysteme und IT Infrastrukturen beschaffen und betreiben wollen. Die Alternative zum klassischen Eigenbetrieb, stellen die nachfolgenden on Demand Ansätze dar.

3.1 Hosting

Hosting bezeichnet das Mieten von dedizierten Servern oder ganzen Infrastruk­turlösungen ggfs. inklusive Serviceleistungen von einem Dienstleister [ZüRö05, S.5]. Der Hosting Service Provider ist ein Dienstleister, der die Infrastruktur und das Management von Betriebssystemen, ggf. auch von Applikationen zur Verfü­gung stellt. Die einfachste Service-Stufe bildet das Housing (Co-Location), bei der die Server Eigentum des Kunden bleiben und der Provider sich lediglich auf die Bereitstellung des Platzes für den Server, um die Netzwerkanbindung und weitere Basisleistungen kümmert. Eine Co-Location ist dabei meistens eine güns­tigere Alternative zur eigenen breitbandigen Standleitung. Aufgrund der hohen Anzahl durch das Rechenzentrum betreuter Hardware ist eine Co-Location meist wirtschaftlicher bei besseren Unterbringungsbedingungen [Wiki08c]. In der nächst höheren Service-Stufe, dem Basic Managed Hosting, stellt der Hosting Provider den Server und die Betriebssysteme, aber nur einige wenige Dienste zur Verfügung. Die höchste Service-Stufe ist das Complex Managed Hosting, in wel­chem zusätzliche Services, wie z.B. Datenbankverwaltung, Content Delivery oder Application Management zur Verfügung gestellt werden [HoEu08].

3.2 On Demand Computing

Werden zu den Serviceleistungen und der Infrastruktur auch noch Anwendungen mit angeboten, so spricht man von Demand Modellen. Die zugrundeliegende Idee lässt sich, wie in der Literatur häufig erwähnt, anhand des Stromes ver­deutlichen. Nur die wenigsten Unternehmen haben einen Generator und produ­zieren eigenen Strom, sondern beziehen ihn in der benötigten Menge als Dienst­leistung von stromproduzierenden Unternehmen. Damit braucht das Unterneh­men keine Ressourcen für den Betrieb und die Wartung des Generators vorzu­halten und kann sich so auf das Wesentliche, sein Kerngeschäft, konzentrieren. Das auf Stromproduktion spezialisierte Unternehmen zentralisiert dabei die Stromproduktion und kann auf Nachfrageschwankungen langfristig seinen Gene­ratorenpark ausbauen und kurzfristig Spitzenauslastungen aus dem Netz der Stromlieferanten abdecken.

On Demand Computing greift dieses Prinzip auf und beschreibt die Nutzung von verteilten Ressourcen über das Internet, um kurzfristige Ressourcenanforderun­gen auf Basis des Grid zu erfüllen [Krcm, S.254]. Hierbei handelt es sich nach dem ADK-Model um eine Verlagerung der Anwendung- und Datenhaltungsfunkti­on auf von Anbietern betriebene oder über Dritte bezogene Infrastrukturen. Die Software wird dabei on Demand dem Kunden als Dienstleistung zur Verfügung gestellt und auf Bedarf skaliert. Lediglich der Kommunikationsteil in Form der Benutzerschnittstelle verbleibt beim Kunden über welche er auf die Software zugreift. In der Regel geschieht dies über allgemein verfügbare Standardanwen­dungen. Eine Anpassung an die Gegebenheiten des Kunden findet in der Regel nicht statt. Die Kosten der Einrichtung werden auf die zu entrichtende monatli­che Zahlung bzw. die variablen Nutzungsentgelte umgelegt. Aufgrund der relativ geringen Investitionskosten ist sowohl ein kurzfristiger Einstieg, als auch die im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten kurzfristige Beendigung eines solchen Vertragsverhältnisses möglich [ZüRö05, S.5].

4 Pricing-Modelle

Im Rahmen der nutzungsabhängigen Mietmodelle werden gegenwärtig zwei Kon­zepte in den Mittelpunkt vieler Betrachtungen gerückt, die für die Abrechnung von on Demand Services in Frage kommen. Software as a Service (SaaS) und Application Service Providing (ASP) stellen Modelle für die Abrechnung von Soft­ware auf Mietbasis über vertraglich vereinbarten Zeitraum dar.

4.1 Applikation Service Providing

Mit dem Begriff Application Service Providing wird die dauerhafte Bereitstellung des Zugriffs auf Anwendungsprogramme und Dienste über ein durch ein Unter­nehmen, den sogenannten Application Service Provider, auf Mietbasis bezeichnet [MertOl, S.48]. Das ASP ist eng verwandt mit dem Konzept des Outsourcing des Betriebs von Applikationen, unterscheidet sich aber im Wesentlichen durch das Angebot der Leistungen über das Internet sowie den Standardisierungsgrad der angebotenen Leistung. Das Leistungsspektrum des ASP erstreckt sich hierbei ausschließlich auf die Bereitstellung von Applikationen, nicht aber auf das Mana­gement von Geschäftsprozessen oder den ausschließlichen Betrieb einer IT Inf­rastruktur für den Kunden in Form eines Rechenzentrums, wie dies beim IT- Outsourcing der Fall ist. Eingriffe in die IT-Architektur des Kunden beschränken sich hierbei auf ein Minimum. Der Zugriff des Kunden auf die Anwendung erfolgt in der Regel über das Internet, wobei die Anwendung beim Anbieter läuft, der die Datenhaltung und Funktionalität übernimmt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Software on Demand
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V130761
ISBN (eBook)
9783640367719
ISBN (Buch)
9783640368013
Dateigröße
442 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SoD, EAI, SaaS, SOA, ASP, Software on Demand
Arbeit zitieren
Andreas Friedel (Autor), 2009, Software on Demand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130761

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