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Risiken im Bereich der Jahresabschlussprüfung am Beispiel der "Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH"

Título: Risiken im Bereich der Jahresabschlussprüfung am Beispiel der "Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH"

Trabajo de Seminario , 2006 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Miriam Elisabeth Johanna Ernst (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Bei der vorliegenden Seminararbeit handelt es sich um eine Ausarbeitung zu Risiken im Bereich der Jahresabschlussprüfung. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich die Arbeit mit der Auftragsabwicklung bei einem Neumandat und der damit verbundenen Einschätzung des Prüfungsrisikos.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Abstrakte Problemformulierung

1.2. Konkretisierung des Problemaufrisses

2. „Die Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH“

2.1. Auftragsangebot

2.2. Auftragsannahme

2.3. Auftragsdurchführung

2.4. Prüfungsergebnis

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die praktische Anwendung theoretischer Konzepte der Wirtschaftsprüfung anhand einer Fallstudie zu verdeutlichen. Im Fokus steht dabei die Analyse von Risiken im Rahmen der Jahresabschlussprüfung bei einem mittelständischen Unternehmen sowie die daraus resultierende Prüfungsstrategie und Qualitätssicherung.

  • Prozess der Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis
  • Risikoorientierter Prüfungsansatz und internes Kontrollsystem (IKS)
  • Prüfung von spezifischen Risikofeldern (Warenwirtschaft und Cut-Off)
  • Anwendung des Grundsatzes der Wesentlichkeit
  • Bewertung von Prüfungsrisiken und Schlussfolgerungen für den Bestätigungsvermerk

Auszug aus dem Buch

2.2. Auftragsannahme

Wie schon im Corporate Governance Kodex aus dem Februar 2002 hervorgehoben wurde, soll die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer verbessert werden. Die Anforderungen an die Ausgestaltung eines Qualitätssicherungssystems ergeben sich aus den Gesetzen (insbesondere WPO und Berufssatzung WP/vBP). In der gemeinsamen Stellungsnahme VO 1/2006 legen die Vorstände der WPK und des IDW die Berufsauffassung dar, wie ein Qualitätssicherungssystem in Wirtschaftsprüferpraxen ausgestaltet sein sollte, um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sicherzustellen. Die Qualitätssicherung in Abbildung 1 aus der prozessualen Perspektive dargestellt.

Mit der Neufassung der Berufssatzung für WP und vBP (BS WP/vBP) – in Kraft getreten am 1. März 2006 – hat der Berufsstand nochmals die Inhalte des QS-Systems kodifiziert. § 38 BS WP/vBP stellt den Mindestinhalt eines QS-Systems fest. Wohingegen § 24d sich insbesondere mit den kritischen Themen der auftragsbezogenen und auftragsbegleitenden Qualitätssicherung befasst.

Qualitätssicherung ist wichtig, um das Vertrauen der Mandanten – nach Skandalen wie Enron oder Pamalat – zurück zu gewinnen. Dieses wurde durch die mehr oder weniger schuldhafte Verstrickung der Wirtschaftsprüfer in diese Betrugsskandale nachhaltig gestört. Des Weiteren stellt es auch eine Art Selbstschutz der Wirtschaftsprüfer im Allgemeinen und der „BIG FOUR“ im Speziellen dar, weil sie sich auf bestimmte Grundregeln geeinigt haben. Das sog. „Overauditing“, d.h. alles geprüfte noch einmal zu prüfen, um auch möglicherweise den letzten betrügerischen Versuch aufzudecken, wird versucht einzugrenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die abstrakte Problemstellung der Prüfungsstrategie ein und konkretisiert diese anhand einer Fallstudie eines mittelständischen Unternehmens.

2. „Die Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH“: Dieses Kapitel behandelt den konkreten Prüfungsprozess des Mandats, von der Auftragsannahme über die Durchführung von Systemprüfungen bis hin zur Evaluierung der spezifischen Risiken im Bereich Warenwirtschaft und Cut-Off.

3. Fazit: Das Fazit stellt die praktische Relevanz der untersuchten Risikofelder heraus und verdeutlicht, dass jede Abschlussprüfung einen Kompromiss darstellt, der durch den Grundsatz der Wesentlichkeit quantifiziert wird.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsprüfung, Jahresabschlussprüfung, Qualitätssicherung, Prüfungsrisiko, Internes Kontrollsystem, IKS, Wesentlichkeit, Cut-Off Prüfung, Warenwirtschaft, Bestätigungsvermerk, Unabhängigkeit, Wirtschaftsprüferordnung, Risikoorientierter Prüfungsansatz, Fehlerrisiko, Mandant.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die praktische Anwendung von Prüfungsmethoden bei einer mittelständischen GmbH, insbesondere wie theoretische Anforderungen an die Qualitätssicherung und Risikoprüfung in einem realen Mandatskontext umgesetzt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis, die Beurteilung des internen Kontrollsystems (IKS) und die Identifizierung sowie Behandlung spezifischer Prüfungsrisiken wie Warenbestandskontrolle und periodengerechte Umsatzabgrenzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den risikoorientierten Prüfungsansatz darzustellen und zu zeigen, wie durch den Grundsatz der Wesentlichkeit trotz bestehender Schwachstellen in einem Unternehmen ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Fallstudie (Case Study), in der ein fiktives, aber an realen Strukturen orientiertes Unternehmen („Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH“) auf Basis geltender Standards (IDW PS, WPO, HGB) analysiert wird.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Phasen der Auftragsabwicklung, insbesondere die detaillierte Prüfung von Kontrollrisiken beim Warenfluss und bei der Cut-Off Prüfung zur Sicherstellung des Realisationsprinzips.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Risikoorientierte Prüfung, IKS, Wesentlichkeitsgrenze, Qualitätssicherung, Realisationsprinzip und Unabhängigkeit charakterisiert.

Welche Rolle spielen die „BIG FOUR“ im Kontext der Qualitätssicherung?

Der Autor führt die „BIG FOUR“ als Beispiel an, die sich auf bestimmte Grundregeln geeinigt haben, um durch ein gewisses „Overauditing“ das Vertrauen der Mandanten nach internationalen Betrugsskandalen wiederherzustellen.

Warum ist die Cut-Off Prüfung für das Unternehmen so relevant?

Die Cut-Off Prüfung ist essenziell, um sicherzustellen, dass Gewinne erst dann ausgewiesen werden, wenn sie tatsächlich realisiert sind, und um Manipulationen bei der zeitlichen Zuordnung von Umsätzen an der Jahresgrenze zu vermeiden.

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Detalles

Título
Risiken im Bereich der Jahresabschlussprüfung am Beispiel der "Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH"
Universidad
University of Bamberg
Curso
Theorie und Praxis der Wirtschaftsprüfung
Calificación
1,0
Autor
Miriam Elisabeth Johanna Ernst (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
17
No. de catálogo
V130820
ISBN (Ebook)
9783640399499
ISBN (Libro)
9783640399345
Idioma
Alemán
Etiqueta
Risiken Bereich Jahresabschlussprüfung Beispiel Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Miriam Elisabeth Johanna Ernst (Autor), 2006, Risiken im Bereich der Jahresabschlussprüfung am Beispiel der "Kurt Meyer Kunststoffverarbeitungs GmbH", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130820
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