Im Laufe der letzten Jahre ist die Umstellung von herkömmlichen Lehrmethoden auf online basierte Lehrformate in Lehr- und Lernumgebungen immer wichtiger geworden. Somit stellt sich die Frage, ob die Nutzung eines E–Learning im Hochschulkontext die Motivation und den Lernerfolg erhöhen kann. Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt und fünf Studien aus unterschiedlichen Datenbanken herangezogen und analysiert. Dabei kam man zu der Erkenntnis, dass eine online basierte Lehre die Motivation fördern und die Lernleistungen steigern kann und es somit einen positiven Einfluss gibt. Auf Grundlage der Ergebnisse können praktische Implikationen für die Nutzung eines E–Learning gezogen werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
3. Methode
4. Ergebnisse
5. Diskussion
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von E-Learning auf die Lernmotivation und den Lernerfolg von Studierenden an Hochschulen. Auf Basis eines narrativen Reviews bestehender Studien wird analysiert, ob digitale Lehr-Lern-Umgebungen einen signifikanten Mehrwert gegenüber herkömmlichen Methoden darstellen und welche Faktoren den Lernerfolg maßgeblich beeinflussen.
- Theoretische Grundlagen von E-Learning und digitalen Innovationen
- Psychologische Aspekte der Lernmotivation (intrinsisch vs. extrinsisch)
- Systematische Analyse des Einflusses digitaler Technologien auf den Lernerfolg
- Methodische Vorgehensweise bei der Literaturauswertung (Feldstudien)
- Ableitung praktischer Implikationen für die Gestaltung von Hochschullehre
Auszug aus dem Buch
Die Definition und Einordnung von E–Learning als Unterstützung für moderne Bildungsprozesse
Die Definitionsgrundlage des Begriffes E – Learning ist häufig unklar. Dennoch lässt sich feststellen, dass alle Definitionen Lernprozesse und moderne, digitale Technologien beinhalten. Viele Begriffe werden als Synonym verwendet oder stellen Teilbereiche des E – Learning dar, wie Online – Lernen, E – Education oder multimediales Lernen. Durch die wachsende Zahl an Begrifflichkeiten wird die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition erhöht. Wie bereits erwähnt, ist der Lernprozess ein wichtiger Bestandteil im Hinblick auf das E – Learning.
Die Bildung ist ein lebenslanger Prozess, wodurch Fachkompetenzen, aber auch soziale, personale und methodische Kompetenzen erweitert werden können. Organisatorische Prozesse, sowie Lehren und Lernen führen zu Bildung. Ein weiterer Bestandteil des Konstruktes E – Learning sind die digitalen Technologien. Durch den Begriff Technologien werden Techniken bezeichnet, mit Hilfe dessen ein Ziel erreicht werden soll. Diese Technologien erscheinen in digitaler Form. Dazu gehören internetbasierte Geräte und Computer. Das E – Learning stellt eine Möglichkeit dar, um Lehr- und Lernprozesse zu unterstützen. Somit kann festgehalten werden, dass E – Learning eine bestimmte Form des Lehrens und Lernens darstellt, welche mit Hilfe von digitalen Technologien die kognitiven Prozesse in Gang setzt.
Je nach Kontext und Einsatzszenario kann ein E – Learning unterschiedlich aussehen, eine andere Form annehmen und verschiedene Ziele verfolgen. Als Innovationen werden diejenigen Lerneinheiten bezeichnet, welche für die Lernenden als neu wahrgenommen werden. E – Learning – Innovationen können in zwei Dimensionen unterschieden werden: in die Funktions- und Innvoationsdimension. Erstere bezieht sich auf die Funktionsbereiche digitaler Wissensressourcen, Organisation, Kommunikation, Kooperation und Bewertung. Digitale Wissensressourcen bezeichnen aufbereitete Lerninhalte, wodurch Wissen auf didaktisch wertvolle Weise vermittelt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Das Kapitel erläutert den technologischen Wandel der Lehr- und Lernmedien sowie die wachsende Bedeutung des E-Learnings vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Corona-Pandemie.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden die Kernkonzepte E-Learning, Motivation und Lernerfolg wissenschaftlich definiert und in ihre jeweiligen Dimensionen sowie Einflussfaktoren unterteilt.
3. Methode: Die Vorgehensweise der systematischen Literaturrecherche wird beschrieben, inklusive der verwendeten Datenbanken, Suchstrategien und der Kriterien für die Selektion der fünf ausgewählten Studien.
4. Ergebnisse: In diesem Abschnitt werden die Eigenschaften der gewählten Studien synthetisiert und die empirischen Befunde zum Zusammenhang von E-Learning, Motivation und Lernerfolg tabellarisch und textlich aufbereitet.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Limitationen der analysierten Studien kritisch beleuchtet und daraus praktische Empfehlungen für die Gestaltung moderner Lehr- und Lernumgebungen abgeleitet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die zukünftige Notwendigkeit, E-Learning als integralen Bestandteil der universitären Ausbildung zu etablieren.
Schlüsselwörter
E-Learning, Motivation, Lernerfolg, Hochschullehre, Digitale Transformation, Lernprozesse, Bildungstechnologie, Systematische Literaturrecherche, Intrinsische Motivation, Online-Lernen, Lehr-Lern-Umgebungen, Digitalisierung, Kompetenzerwerb, Interaktives Lernen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von E-Learning-Angeboten im Hochschulkontext und deren Einfluss auf die psychologische Lernmotivation sowie den tatsächlichen Lernerfolg der Studierenden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Kategorisierung von E-Learning, die psychologischen Grundlagen der Motivation nach der Selbstbestimmungstheorie sowie Faktoren, die den Lernerfolg von Lernenden in natürlichen Lernumgebungen beeinflussen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet: „Hat die Nutzung eines E-Learning einen Einfluss auf die Motivation und den Lernerfolg?“ Ziel ist es, diese Frage durch ein systematisches Review zu beantworten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde ein narrativer Review (systematische Literaturrecherche) durchgeführt, bei dem fünf qualifizierte Feldstudien nach stringenten Selektionskriterien ausgewählt und analysiert wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Begriffsbestimmung, die methodische Beschreibung der Literaturrecherche, eine Synthese der Studienergebnisse in Tabellenform sowie eine kritische Diskussion der Befunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Charakteristische Begriffe sind E-Learning, Lernmotivation, Lernerfolg, Hochschule und Digitale Bildungsmedien.
Warum wurden Laborstudien für diese Untersuchung ausgeschlossen?
Laborstudien wurden ausgeschlossen, da der Transfer der Ergebnisse auf natürliche Lernsituationen im Studienalltag als zu schwierig bzw. wenig repräsentativ erachtet wurde.
Welche Rolle spielt die intrinsische Motivation laut der Analyse?
Die Analyse verdeutlicht, dass die intrinsische Motivation eine weitaus größere Rolle für den Lernerfolg spielt als die extrinsische, wobei E-Learning dazu beitragen kann, die notwendige Motivation für den Lernerfolg signifikant zu steigern.
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- Anonym (Author), 2022, E-Learning als Patentrezept zur Förderung von Motivation und Lernerfolg an Hochschulen. Ein narrativer Review, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1308929