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Supervision in der sozialen Arbeit. Umgang mit Problemlagen und wie wir Menschen von den Tieren lernen

Titel: Supervision in der sozialen Arbeit. Umgang mit Problemlagen und wie wir Menschen von den Tieren lernen

Akademische Arbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Norbert Merbecks (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Rolle meines Portfolios nimmt die „Supervison“ ein. Es stellt sich die Frage, in welchen Problemlagen Fachkräfte ebenfalls Hilfe durch „Supervisoren“ erhalten und warum die Supervision eine so wichtige Rolle im professionellen Umgang des Fachpersonals mit Problemlagen im Arbeitsfeld der sozialen Arbeit übernimmt.

Die Lernziele leiten sich aus folgenden Fragestellungen ab: Wie kann ich als Fachkraft der Sozialen Arbeit mit Problemen umgehen oder extreme Belastungen, die „mich betreffen“, bewältigen? Hier ist das Lernziel sich selbst zu verstehen, welches Verhalten bzw. welche Situation der Auslöser ist. Es ist schwer, mit Problemen konfrontiert zu werden, die der professionell Handelnde selbst erlebt hat, wie z. B. die Trennung der eigenen Eltern. So kann es also sein, dass ein Gespräch mit einem Klienten, der eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, die Gefühle des Betroffenen triggern. Es wäre gut, diese Gefühle wahrzunehmen und frühzeitig zu erkennen, um somit, wenn nötig den Fall abzugeben oder Maßnahmen zur Bewältigung zu ergreifen. Es geht hier also um die reflexive Wahrnehmung der eigenen Person.

Die zweite Fragestellung lautet: Wie gehe ich mit Klienten um? In belastenden Situationen mit Klienten ist es von enormer Wichtigkeit, die Ruhe zu bewahren. Die Fachkraft sollte sich immer die Frage stellen, wie sie wollen würde, dass mit ihr umgegangen würde, wenn sie sich anstatt des Klienten in der jeweiligen Situation befinden würde. Bei der hohen psychischen Belastung am Arbeitsplatz kann dies, das Fachpersonal an die Grenzen der Belastung führen.

Fragestellung drei zeigt auf, wie wichtig es ist, eine gute Kommunikation innerhalb des Teams ist bzw. Zugang zu Psychologen und die Möglichkeit Supervisionen zu erhalten. Was bedeutet es, wenn Konflikte den Arbeitsbereich belasten? Es ist zweitrangig, ob es sich bei den angesprochenen Konflikten um Konflikte zu Klienten oder zu Kollegen und Mitarbeitern handelt. Wenn der berufliche Alltag oder gar der private Bereich und letztendlich die Psyche darunter leidet ist dies nicht förderlich. Im Arbeitsbereich der Sozialen Arbeit können die Belastungen durch Überforderung eintreten. Hierbei ist es wichtig die Möglichkeit der professionellen Unterstützung und ggf. Betreuung durch Psychologen oder einen Supervisor zu erhalten. Eine der Möglichkeiten ist die sogenannte „Teamsupervision“, hierbei geht es um die Entwicklung des Teams und das Aufdecken von Konflikten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Portfoliobeitrag 1: Schwerpunkt Falldokumentation: Supervision - Problemlagen

2.1 Inhaltliche Hinführung

2.2 Ableitung der Lernziele

2.3 Konzeptentwurf zum Seminarbeitrag

2.4 Einbettung des Themas in das sozialarbeiterische/beraterische Handlungsfeld

3 Portfoliobeitrag 2: individueller Schwerpunkt: Wie wir Menschen von Tieren lernen

3.1 Inhaltliche Hinführung

3.2 Ableitung der Lernziele

3.3 Konzeptentwurf zum Seminarbeitrag

4 Reflexion – Bewertung der eigenen Auswahl, Leistung und Umsetzung des Portfolios

4.1 Portfoliobeitrag 1

4.2 Portfoliobeitrag 2

4.3 Gesamtfazit

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio verfolgt das Ziel, theoretische Handlungskonzepte der Sozialen Arbeit auf konkrete Problemstellungen zu übertragen und dabei die Bedeutung von supervisorischer Begleitung sowie tiergestützter Interventionen als effektive Arbeitsinstrumente zu beleuchten.

  • Supervision zur Bewältigung psychosozialer Problemlagen
  • Rolle der Supervision im professionellen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit
  • Biokommunikation und tiergestützte Interventionen
  • Förderung der Klientenentwicklung durch Tierkontakt
  • Reflexive Praxis und gesunde Arbeitsbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Inhaltliche Hinführung

Im Portfolio 2 sollen aufbauend der Umgang, die Wirkung, die Besonderheiten von und mit Tieren in unterschiedlichen Einrichtungen, wie Heimen und Wohngruppen von Menschen mit Behinderung, sowie Menschen mit Altersbedingten Einschränkungen behandelt werden. Zentrale Bedeutung erlangte diese Thematik auf Grund der Forschung von biosozialer Wirkung der Tiere auf den Menschen.

„Für die Nutzung von Tieren im sozialen Einsatz wird der übergeordnete Fachbegriff Tiergestützte Intervention (TGI)2 verwendet, welcher sich systematisch in Tiergestützte Aktivitäten, Tiergestützte Förderung sowie Tiergestützte Pädagogik und Tiergestützte Therapie untergliedern lässt. Dabei gibt es jedoch im Einzelnen fließende Übergänge.“ (vgl. TVT Merkblatt Nr. 31 2018, S. 2)

Die zentrale Frage, die sich stellt ist was die Tiergestützte Arbeit bewirken und warum die Arbeit mit Tieren zur Verbesserung des Miteinanders der Klienten zu andern Klienten und Mitarbeitern in einem Heim oder einer Wohngruppe beitragen kann. Was können wir von den Tieren lernen und wie von ihnen und ihrem Verhalten profitieren? Tierbesuche können die Lebensqualität der Klienten deutlich steigern. Durch die Ausschüttung des Bindungshormos Oxytocin werden Glücksgefühle freigesetzt. Wie also gelingt es uns im Alltag, dass unsere Klienten gleichzeitig aus ihrer Komfortzone hervortreten, sich weiterentwickeln, neues dazu lernen und der Vertrauensaufbau weiter voran gebracht wird. Kann Tiergestützte Arbeit ein Werkzeug sein um unseren Methodenkatalog zu erweitern? Eine Form der Arbeit die für den Klienten und Therapeuten gleichermaßen Vorteile für Ihren Beziehungsaufbau bereit hält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in das Modul "Handlungskonzepte in der Sozialen Arbeit" ein und erläutert die Relevanz der Supervision für das Fachpersonal.

2 Portfoliobeitrag 1: Schwerpunkt Falldokumentation: Supervision - Problemlagen: Es wird die Bedeutung der Supervision anhand eines Fallbeispiels zur Klärung von Konflikten und zur Entlastung des Personals diskutiert.

3 Portfoliobeitrag 2: individueller Schwerpunkt: Wie wir Menschen von Tieren lernen: Dieses Kapitel untersucht den Einsatz von Tieren in sozialen Einrichtungen und deren positive Wirkung auf die Kommunikation und psychische Stabilität.

4 Reflexion – Bewertung der eigenen Auswahl, Leistung und Umsetzung des Portfolios: Der Autor reflektiert den Erstellungsprozess des Portfolios, die Herausforderungen der inhaltlichen Komprimierung und das persönliche Fazit seiner Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Supervision, Handlungskonzepte, Tiergestützte Intervention, Biokommunikation, Psychosoziale Problemlagen, Teamkommunikation, Fallarbeit, Reflexion, Oxytocin, Stressabbau, Professionalität, Komfortzone, Methodenkompetenz, Fürsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio primär?

Das Portfolio befasst sich mit zentralen Handlungskonzepten in der Sozialen Arbeit, wobei der Fokus auf dem Nutzen der Supervision zur Problemlösung und dem Einsatz tiergestützter Interventionen zur Förderung von Klienten liegt.

Welche Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die systemische Supervision in Teams, die Bewältigung psychosozialer Problemlagen, tiergestützte Therapieformen und die Bedeutung professioneller Selbstreflexion im Sozialwesen.

Was ist das zentrale Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, theoretische Ansätze mit praktischen Herausforderungen des Berufsalltags zu verknüpfen und aufzuzeigen, wie strukturierte Methoden (Supervision, Tierkontakt) zur Qualitätssteigerung und Entlastung beitragen.

Welche methodischen Zugänge werden gewählt?

Der Autor nutzt fachspezifische Literatur, Falldokumentationen (z.B. Supervision eines Betreuerteams) sowie konzeptionelle Entwürfe für Interventionsmöglichkeiten in sozialen Einrichtungen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Portfoliobeiträge, die einerseits die supervisorische Reflexion von Arbeitskonflikten und andererseits das Lernpotential durch die Interaktion mit Tieren detailliert analysieren.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Supervision, Tiergestützte Intervention, Psychosoziale Problemlagen, Reflexion und professionelle Handlungsfelder beschreiben.

Warum wird Supervision im sozialen Bereich oft negativ wahrgenommen?

Der Autor stellt fest, dass Supervision von vielen Fachkräften fälschlicherweise als persönliche Kritik oder Anklage missverstanden wird, anstatt sie als Hilfestellung zur Teamstärkung zu begreifen.

Wie konkret verbessert Tierkontakt das Miteinander in Wohngruppen?

Durch die Präsenz von Tieren verbessert sich laut Arbeit die Kommunikation (Biokommunikation), die Stressbelastung sinkt durch Oxytocin-Ausschüttung und die Klienten zeigen achtsameres Sozialverhalten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Supervision in der sozialen Arbeit. Umgang mit Problemlagen und wie wir Menschen von den Tieren lernen
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,3
Autor
Norbert Merbecks (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1311491
ISBN (PDF)
9783346789303
ISBN (Buch)
9783346789310
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handlungskonzepte Supervision Problemlagen sozial Anforderungen Konzepte Methoden Profession Umgang Lernziele Menschen Tiere Mensch Tier Soziale Arbeit Fragestellung Team psychosozial Förderung Handlungsfeld Wirkung TGI Tiergestützte Intervention TVT Aktivität Pädagogik Therapie Oxytocin Klient Bio Kommunikation Vorteil Konflikt Sender Empfänger Tiergestützt Levinson Kinder Behinderung Krankheit Reflexion Reflektion Achtsamkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Norbert Merbecks (Autor:in), 2020, Supervision in der sozialen Arbeit. Umgang mit Problemlagen und wie wir Menschen von den Tieren lernen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1311491
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Leseprobe aus  21  Seiten
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