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Magische Elemente in der Religion Ugarits

Titre: Magische Elemente in der Religion Ugarits

Dossier / Travail , 2007 , 12 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Katharina Büker (Auteur)

Théologie - Théologie historique, Histoire ecclésiastique
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Durch die Funde der alten Stadt Ugarits sind zahlreiche Mythen und Göttersagen überliefert. Die reichhaltigen Ausgrabungen, die in den letzten sechzig Jahren stattgefunden haben, geben zum Teil genausten Aufschluss über die religiöse Vorstellung der ugaritischen Bevölkerung des 14. und 13. Jahrhunderts v. Chr..

Das Rezipieren der gesamten Texte illustriert, dass die Verwendung magischer Riten und Bräuche einen festen Bestandteil des Lebens der Ugariter darstellte. Diese Tatsache ist theologisch begründet unter anderem deswegen von großer Bedeutung, da zwischen ugaritischen und biblischen Texten des Alten Testaments einige parallele Stellen vorzufinden sind.
Das Anliegen dieser Arbeit ist es jedoch nicht, diese Parallelstellen aufzuführen; das Interesse liegt viel mehr bei der Analyse und Deutung der magischen Elemente, von welchen aus diesem Grund im Hauptteil einige vorgestellt werden sollen. Zudem ist es interessant zu erfahren, wie das Verhältnis zwischen Magie und Religion bei den Ugaritern ausgesehen hat.

Um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen, seien vorab zur Einführung in die Thematik einige wichtige Angaben zur den Ausgrabungen selbst und zu dem religiösen Verständnis der Ugariter unterbreitet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführendes

2.1 Grundlegende Informationen zu den Ausgrabungen in Ugarit

2.2 Die Götterwelt Ugarits

2.2.1 Göttervater El

2.2.2 Wettergott Baal

2.2.3 Mot – Gott der Unterwelt

3 Kulte in Ugarit

3.1 Nekromantie

3.2 Götter- und Dämonenbeschwörungen

3.3 Opferkult

3.4 Divination

3.4.1 Eingeweideschau

3.4.2 Geburtsomina

3.4.3 Sterndeutung

4 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Magie und Religion im antiken Ugarit des 14. und 13. Jahrhunderts v. Chr. anhand archäologischer Textfunde, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie tiefgreifend magische Riten in das religiöse Leben der Bevölkerung integriert waren.

  • Religion und Magie im antiken Ugarit
  • Die ugaritische Götterwelt und ihre Riten
  • Ahnenkult und Totenbeschwörung
  • Methoden der Divination (Eingeweideschau, Geburtsomina, Sterndeutung)
  • Bedeutung von Opferkulten für das alltägliche Leben

Auszug aus dem Buch

Nekromantie

Der Toten- und Ahnenkult der Ugariter lässt sich auf Baals Sieg über Mot zurückführen, bei welchem es dem Wettergott gelang aus der Unterwelt zurückzukehren. Die Menschen sahen in Baal den Wegbereiter, welcher es den Verstorbenen seither ermöglichte, den Erdbewohnern als sogenannte Rapiuma (wörtlich „Totengeister“, häufig jedoch auch mit „Heilbringer“ übersetzt) in bestimmten Situationen helfen zu können. Aus diesem Grund wurden die verschiedenen Angehörigen überaus geschätzt und man erbrachte ihnen regelmäßig Opfergaben. An besonderen Festtagen war es üblich, dass man die Toten aus der Unterwelt herbeirief, da der Glaube vorherrschte, die Verstorbenen könnten „nach ihrem Tod noch positiv auf das Schicksal der Nachkommen einwirken“.

Einige Textfunde berichten, dass König Daniel ein Fest veranstaltete und die Ahnen dazu einlud, damit sie ihm Nachwuchs zusicherten. Die Rapiuma waren also entweder selbst befähigt für Nachkommen zu sorgen oder aber sie setzten sich bei den Göttern, in diesem Falle beim Göttervater El selbst, für das Einverständnis für Nachwuchs ein.

Die Verstorbenen wurden jedoch auch evoziert, um ihr lebloses Dasein kurzweilig unterbrechen und sich somit der menschlichen Existenz für kurze Zeit erneut erfreuen zu können. Mit Hilfe dieses kultischen Dienstes an den Ahnen sollte deren trauriges Schicksal gelindert und gleichzeitig die Erinnerung an sie bewahrt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der ugaritischen Göttersagen und die Forschungsrelevanz magischer Riten im Kontext biblischer Parallelen.

2 Einführendes: Darstellung der archäologischen Entdeckung Ugarits und Vorstellung der wichtigsten Gottheiten des Pantheons wie El, Baal und Mot.

3 Kulte in Ugarit: Detaillierte Untersuchung verschiedener kultischer Praktiken, darunter Nekromantie, Dämonenbeschwörung, Opferriten und verschiedene Formen der Wahrsagung.

4 Ergebnis: Synthese der Erkenntnisse, die eine untrennbare Verknüpfung von Magie und Religion in Ugarit sowie deren zentrale Bedeutung für die Bevölkerung aufzeigt.

Schlüsselwörter

Ugarit, Religion, Magie, Götterwelt, El, Baal, Nekromantie, Rapiuma, Opferkult, Divination, Eingeweideschau, Geburtsomina, Sterndeutung, Antike, Keilschrift.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die religiösen Vorstellungen der Stadt Ugarit im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. und untersucht dabei insbesondere die Rolle magischer Riten im Alltag der Bevölkerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Auswertung von Textfunden zu Göttermythen, kultischen Handlungen wie Ahnenkult und Beschwörungen sowie verschiedenen Methoden der Zukunftsdeutung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis zwischen Magie und Religion zu beleuchten und aufzuzeigen, wie die Menschen in Ugarit durch rituelle Praktiken versuchten, göttliche Gunst zu erlangen oder drohendes Unheil abzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Auswertung von archäologisch geborgenen Texten und Keilschrifttafeln, die in einen theologischen und kulturhistorischen Kontext gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Götterwelt und eine detaillierte Analyse spezifischer Kulte, darunter Totenbeschwörung, Opferwesen und Formen der Divination wie Eingeweideschau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ugarit, Magie, Religion, Götterpantheon, Nekromantie, Opferkult und Divination.

Welche Bedeutung hatte der Gott Baal für die Ugariter?

Baal fungierte als wichtiger Vegetations- und Wettergott und wurde als Staatsgottheit verehrt, da seine Kontrolle über den Regen für die landwirtschaftliche Existenz der Menschen essenziell war.

Warum wurden Lebermodelle aus Ton angefertigt?

Sie dienten als Instrumente der Divination; durch das Lesen von Strukturen auf diesen Modellen konnten Priester oder Privatleute den Willen der Götter bei geplanten Vorhaben interpretieren.

Wie unterschied sich die Rolle von El und Baal?

Während El als transzendenter Göttervater und Urgrund galt, war Baal als präsente Staatsgottheit stärker in die direkten Lebensbelange der Menschen und den Kultbetrieb involviert.

Wie wurden Totengeister (Rapiuma) wahrgenommen?

Sie wurden sowohl als hilfreiche Ahnen, die für Nachkommen sorgen konnten, als auch als bedrohliche Wesen angesehen, die bei Störungen durch rituelle Opfer an Baal zurück in die Unterwelt verbannt werden mussten.

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Résumé des informations

Titre
Magische Elemente in der Religion Ugarits
Université
University of Frankfurt (Main)
Cours
Das Verhältnis von Religion und Magie aus religionswissenschaftlicher Perspektive
Note
2,7
Auteur
Katharina Büker (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
12
N° de catalogue
V131188
ISBN (ebook)
9783640395286
ISBN (Livre)
9783668147195
Langue
allemand
mots-clé
Magische Elemente Religion Ugarits
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Büker (Auteur), 2007, Magische Elemente in der Religion Ugarits , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131188
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Extrait de  12  pages
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