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Ein Vergleich unterschiedlicher DaZ-Fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“

Gehen die verschiedenen Materialien adäquat mit dem Fördergegenstand um?

Título: Ein Vergleich unterschiedlicher  DaZ-Fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“

Trabajo Escrito , 2009 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Katharina Büker (Autor)

Didáctica - Filología alemana
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In der Vergangenheit wurde deutlich, welch große Bedeutung eine frühe sprachliche Förderung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache darstellt. Hierfür sind neben kompetenten ErzieherInnen und LehrerInnen unter anderem auch vielfältige Fördermaterialien von Nöten.
Fraglich ist an dieser Stelle jedoch vor allem, ob diese Fördermaterialien auch wirklich angemessen mit den jeweiligen Fördergegenständen umgehen.
In der vorliegenden Seminararbeit soll dieser Fragestellung anhand einer Analyse einiger ausgewählter Materialbeispiele nachgegangen werden.
Als Fördergegenstand wird der Bereich der Präpositionen dienen, unter anderem weil diese in fast jedem Satz vorkommen und ihnen auch generell ein hoher Anteil am Wortaufkommen in Texten zuteil wird. Zudem werden im Verlauf des (kindlichen) Zweitsprachenerwerbs Präpositionen anfangs häufig gänzlich weggelassen. Von den Kindern werden „die “kleinen“ Wörtchen nicht als sinntragende Elemente im Satz“ (Ahrens 2003, 155) erkannt, ihnen genügen zumeist einzelne Schlüsselbegriffe, um ein sinnvolles Verhältnis herzustellen. Das korrekte Anwenden von Präpositionen ist für einen richtigen Sprachgebrauch demnach unumgänglich. Gerade weil DaZ-Kinder in diesem Bereich immense Probleme haben, ist es von umso größerer Bedeutung, die Verwendbarkeit von Fördermaterialien zu Präpositionen kritisch zu überprüfen.
Hierfür seien zunächst die wichtigsten grammatikalischen Grundlagen erörtert, um damit in einem zweiten Schritt ein Basiswissen aufzubauen, welche genauen Schwierigkeiten vor allem DaZ-Kinder im Umgang mit dem Fördergegenstand „Präpositionen“ haben können. Im Hauptteil der Arbeit werden dann unterschiedliche Fördermaterialien beschrieben und mithilfe der zuvor erstellten Kriterien auf ihre Eignung hinsichtlich der Förderinhalte analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse in einem Resümee vergleichend gegenübergestellt.

Extracto


Struktur der Arbeit

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen zum Fördergegenstand „Präposition“

2.1 Grammatikalischer Hintergrund

2.2 Mögliche Schwierigkeiten für DaZ-Kinder

3 Beschreibung und Analyse der Sprach-fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“

3.1 Fördermaterial von Simone Neumann

3.1.1 Beschreibung des Fördermaterials

3.1.2 Analyse des Fördermaterials

3.2 Fördermaterial von Ruth Ahrens

3.2.1 Beschreibung des Fördermaterials

3.2.2 Analyse des Fördermaterials

3.3 Fördermaterial „Kombispiele zum Deutschlernen II“

3.3.1 Beschreibung des Fördermaterials

3.3.2 Analyse des Fördermaterials

4 Vergleichendes Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Eignung ausgewählter Fördermaterialien für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in Bezug auf den Fördergegenstand der Präpositionen. Im Fokus steht die kritische Analyse, ob diese Materialien den komplexen Anforderungen an den Erwerb von Verhältniswörtern hinsichtlich Wortstellung, Kasusrektion und Bedeutungsvielfalt gerecht werden.

  • Grammatikalische Grundlagen von Präpositionen im Deutschen
  • Herausforderungen für DaZ-Kinder beim Erwerb von Verhältniswörtern
  • Kritische Analyse spezifischer Fördermaterialien (Neumann, Ahrens, Kombispiele)
  • Bewertung der didaktischen Umsetzung zentraler Sprachstrukturen
  • Vergleichende Zusammenfassung der methodischen Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.1 Grammatikalischer Hintergrund

Der Begriff Präposition stammt ursprünglich aus dem Lateinischen. Wörtlich übersetzt bedeutet dieser Ausdruck „das Vorangestellte“ und bezieht sich damit auf die Wortstellung. In der Regel stehen Präpositionen folglich vor ihrem Bezugswort. Ferner gibt es diverse Präpositionen, welche dem Bezugswort nachgestellt werden und auch einige wenige mehrgliedrige, die ihres einrahmen (vgl. Duden 2006, 607).

Die Funktion einer Präposition ist es, zwei unterschiedliche Größen in ein Verhältnis zueinander zu bringen, weshalb eine Präposition im Deutschen auch als Verhältniswort bezeichnet wird. Das Verhältnis oder die Beziehung zu einem Wort kann hierbei unterschiedlicher Art sein – so differenziert man zwischen temporalen, lokalen, modalen, kausalen und neutralen Präpositionen (vgl. ebd., 110).

Ein Verhältniswort kann ferner nie allein stehen, es fordert immer eine Ergänzung, welche im Normalfall eine Nominalphrase ist. Dieser Nominalphrase wird durch die vorangestellte Präposition ein Kasus zugewiesen, welcher Genitiv, Akkusativ oder Dativ sein kann (Rektion). Verhältniswörter können weiterhin unterschiedlich viele dieser Fälle regieren. So genannte Wechselpräpositionen wie an oder vor regieren zum Beispiel den Dativ und den Akkusativ, wohingegen das Verhältniswort durch lediglich den Akkusativ führt. Einige wenige Präpositionen – wie beispielsweise entlang – können im Deutschen sogar alle drei Fälle regieren (vlg. ebd., 611ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Relevanz einer frühen sprachlichen Förderung von DaZ-Kindern und Formulierung der Fragestellung zur Qualität der eingesetzten Fördermaterialien.

2 Theoretische Grundlagen zum Fördergegenstand „Präposition“: Erläuterung der grammatikalischen Definition von Präpositionen sowie der spezifischen Schwierigkeiten, die DaZ-Kinder beim Erlernen dieser komplexen Sprachstrukturen aufweisen.

3 Beschreibung und Analyse der Sprach-fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“: Detaillierte Untersuchung und kritische Evaluation von drei ausgewählten Fördermaterialien hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und theoretischen Fundierung.

4 Vergleichendes Resümee: Zusammenfassende Gegenüberstellung der drei untersuchten Materialien zur Identifikation von Stärken und Defiziten bei der Vermittlung des Fördergegenstands.

Schlüsselwörter

Deutsch als Zweitsprache, DaZ-Förderung, Präpositionen, Verhältniswörter, Grammatikerwerb, Sprachfördermaterialien, Kasusrektion, Wortstellung, Sprachspiele, Sprachdidaktik, Fördergegenstand, Kindliche Sprachentwicklung, Interaktives Lernen, Sprachunterricht, Integrative Sprachförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie gut ausgewählte Materialien Kinder mit Deutsch als Zweitsprache dabei unterstützen, die grammatikalischen Regeln und Funktionen von Präpositionen zu erlernen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die grammatikalischen Grundlagen der Präpositionen, die spezifischen Lernschwierigkeiten von DaZ-Kindern sowie die methodische Aufbereitung in Unterrichtsmaterialien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu prüfen, ob die untersuchten Materialien alle wichtigen Aspekte wie Kasusrektion, Wortstellung und Bedeutungsvielfalt abdecken oder ob sie in ihrer Förderung zu kurz greifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse von Fördermaterialien basierend auf einem zuvor erstellten Kriterienkatalog, um die didaktische Qualität der ausgewählten Bücher und Spiele zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung und Analyse von drei konkreten Materialbeispielen: von Simone Neumann, Ruth Ahrens und den „Kombispielen zum Deutschlernen II“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie DaZ-Förderung, Präpositionen, Sprachdidaktik, Kasusrektion und Materialanalyse beschreiben.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Lehrpersonals?

Die Autorin betont, dass das Lehrmaterial den Prozess nicht vollständig steuern kann und der Lehrer bzw. die Förderperson eine entscheidende Rolle bei der Ergänzung und Vermittlung der Inhalte spielt.

Was ist das Hauptdefizit der untersuchten Materialien?

Ein zentrales Defizit ist, dass fast alle Materialien nur lokale Verhältnisse und vorangestellte Präpositionen behandeln, während andere wichtige Aspekte der Grammatik vernachlässigt werden.

Warum wird der Genitiv in den Materialien kaum thematisiert?

Die Autorin stellt fest, dass der Genitiv in den untersuchten Materialien systematisch ausgelassen wird, obwohl er für ein vollständiges Verständnis der deutschen Sprache notwendig wäre.

Eignen sich die Materialien für alle Altersstufen?

Nein, während manche Sammlungen primär für Grundschulkinder konzipiert sind, können andere laut der Arbeit auch bereits bei Kindergartenkindern eingesetzt werden.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Ein Vergleich unterschiedlicher DaZ-Fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“
Subtítulo
Gehen die verschiedenen Materialien adäquat mit dem Fördergegenstand um?
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Psycholinguistik & Didaktik der dt. Sprache)
Curso
Sprachförderung in Kindergarten und Schule
Calificación
1,3
Autor
Katharina Büker (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
23
No. de catálogo
V131193
ISBN (Ebook)
9783640367115
ISBN (Libro)
9783640367429
Idioma
Alemán
Etiqueta
Vergleich DaZ-Fördermaterialien Materialien DaZ Fördergegenstan Präposition
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Büker (Autor), 2009, Ein Vergleich unterschiedlicher DaZ-Fördermaterialien zum Fördergegenstand „Präpositionen“, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131193
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