In dieser Hausarbeit wird das Unternehmen "Miss Frida" genutzt, um die theoretischen Kenntnisse im Bereich "E-Commerce" anzuwenden. Zuerst wird das Unternehmen Miss Frida näher vorgestellt und danach wird auf die Customer Journey anhand des Online-Stores eingegangen. Auch Offsite-Kanäle werden berücksichtigt. Als Nächstes wird Miss Frida mit einem anderen Online-Shop verglichen.
Im Weiteren wird dargestellt, wie Miss Frida als stationärer Handel aussehen würde und wo die Unterschiede in der Customer Journey liegen. Dazu wird aufgezeigt, welche positiven und negativen Implikationen ein Umstieg auf einen Online Händel mit sich ziehen würde. Außerdem wird auf die Sortimentspolitik eingegangen und ob Miss Frida ein Spezialist oder Generalist ist. In dem Zuge werden auch die Begriffe: E-Content, E-Commerce, E-Context und E-Connection beschrieben. Auch das Geschäftsmodell und der Betriebstyp im Online-Handel von Miss Frida werden aufgezeigt.
Als Vorletztes werden die 3 Formen des E-Orderings beschrieben und grafisch dargestellt. Zuletzt wird eine Reflexionsübung durchgeführt, bei der die strategische Entscheidung der Gründerin hinterfragt wird, Miss Frida als Online-Unternehmen zu lancieren.
Inhaltsverzeichnis
DIGITALE TRANSFORMATION DER PRODUKTION UND DES HANDELS (CASE STUDY E-COMMERCE)
1. EINLEITUNG
2. MISS FRIDA – DAS UNTERNEHMEN
3. CUSTOMER JOURNEY
4. MISS FRIDA VS. BABYLOTTA
5. MISS FRIDA ALS STATIONÄRER HANDEL
6. SORTIMENTSPOLITIK
7. E-ORDERING IM FALLE EINES BEZUGES VON MEXIKANISCHEN GROßHÄNDLERN
8. REFLEXIONSÜBUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert das E-Commerce-Unternehmen „Miss Frida“ anhand theoretischer Konzepte, um dessen strategische Aufstellung, Kundenansprache und potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten als reiner Online-Händler im Vergleich zu Multichannel-Ansätzen zu bewerten.
- Analyse der Customer Journey im E-Commerce
- Vergleichende Untersuchung von Online-Handelsmodellen
- Bewertung von Spezialisierungsgrad und Betriebstypen
- Strategische Reflexion zur Digitalisierung und Unternehmensführung
Auszug aus dem Buch
3. Customer Journey
Der Begriff „Customer Journey“ kommt eigentlich aus dem Marketing und zeigt den Prozess auf, den ein Kunde vor der Entscheidung eines Kaufes durchläuft.
Die Prozess Customer Journey wird in 5 Phasen aufgeteilt.
In der folgenden Abbildung (Abbildung 1) werden die 5 Phasen der Customer Journey aufgezeigt.
Danach wird auf die Phasen einzeln eingegangen.
Dieses Modell besteht aus 5 Phasen. Die Phase 1 wird als „Awareness“ bezeichnet. Hier wird das Interesse vom Kunden geweckt.
Phase 2 wird als „Favoribility“ bezeichnet. Hier wird ein Produkt vorgeschlagen und der Kunde kann prüfen, ob die Anforderungen erfüllt sind. Es werden also Produkte favorisiert.
In der Phase 3 „Consideration“ wird eine Kaufabsicht gebildet. Der Kunde muss mit verschiedenen Mitteln überzeugt werden.
In Phase 4 „Intent to Purchase“ wird der Kunde dazu verleitet das Produkt zu kaufen. Es wird unter anderem passende Werbung für den Kunden geschaltet.
In der letzten Phase „Conversion“ ist die Kaufabsicht vollkommen. Hier entscheidet der Kunde nur noch wo er das Produkt kauft.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Diese Arbeit nutzt das Beispiel "Miss Frida", um grundlegende theoretische Konzepte des E-Commerce praxisnah anzuwenden.
2. MISS FRIDA – DAS UNTERNEHMEN: Es erfolgt eine Vorstellung des Unternehmens, das sich auf den Vertrieb fair produzierter Babykleidung aus Mexiko in Europa spezialisiert hat.
3. CUSTOMER JOURNEY: Das Modell der Customer Journey wird anhand des Online-Auftritts von Miss Frida in fünf Phasen unterteilt und analysiert.
4. MISS FRIDA VS. BABYLOTTA: Ein Vergleich mit dem Wettbewerber "Babylotta" zeigt Unterschiede in Sortimentsbreite, Herkunft der Ware und Ansprache der Kunden auf.
5. MISS FRIDA ALS STATIONÄRER HANDEL: Es wird erörtert, welche Auswirkungen die Ergänzung eines stationären Handels auf das Geschäftsmodell hätte und welche Rolle der ROPO-Effekt spielt.
6. SORTIMENTSPOLITIK: Die Arbeit klassifiziert Miss Frida als Spezialisten und untersucht grundlegende E-Business-Konzepte sowie Betriebstypen.
7. E-ORDERING IM FALLE EINES BEZUGES VON MEXIKANISCHEN GROßHÄNDLERN: Die theoretischen Marktmodelle Sell-Side, Buy-Side und Marktplatz werden im Kontext der Beschaffung erläutert.
8. REFLEXIONSÜBUNG: Abschließend wird die strategische Entscheidung hinterfragt, Miss Frida ausschließlich als reines Online-Unternehmen zu führen.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Customer Journey, Miss Frida, Online-Handel, Stationärer Handel, Multichannel, Spezialist, E-Business, Transaktion, ROPO-Effekt, E-Ordering, Digitalisierung, Babykleidung, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung von E-Commerce-Theorien am Beispiel des Unternehmens Miss Frida.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Der Fokus liegt auf Customer Journey, Geschäftsmodellen im Online-Handel, Sortimentsstrategien und Beschaffungsmodellen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Analyse der digitalen Transformation und der strategischen Positionierung des Online-Unternehmens Miss Frida.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Case Study (Fallstudie), die theoretische Marketing- und E-Business-Konzepte auf ein Praxisbeispiel anwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Customer Journey, einen Shop-Vergleich, eine Standort-Strategieanalyse sowie die Untersuchung von E-Ordering-Modellen.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind E-Commerce, Digitalisierung, Multichannel, Online-Marketing und Unternehmensstrategie.
Warum wird Miss Frida im Text als Spezialist und nicht als Generalist eingestuft?
Miss Frida wurde so eingestuft, da das Unternehmen sein Angebot ausschließlich auf Babykleidung für ein Geschlecht fokussiert.
Was besagt die Reflexionsübung über stationäre Standorte?
Die Übung stellt fest, dass ein stationäres Geschäft zwar bessere Beratung ermöglicht, jedoch mit höheren Personalkosten und einem eingeschränkten Kundenkreis verbunden ist.
- Arbeit zitieren
- Nils Voß (Autor:in), 2020, E-Commerce am Beispiel des Unternehmens "Miss Frida", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1312748