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Remakes: Andrei Tarkovskys "Solaris" (1972) und Steven Soderberghs "Solaris" (2002). Filmadaptionen in Russland und Osteuropa

Titre: Remakes: Andrei Tarkovskys "Solaris" (1972) und Steven Soderberghs "Solaris" (2002). Filmadaptionen in Russland und Osteuropa

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2022 , 18 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Lettres - Pays slaves
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In dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, was mit dem Inhalt und der Rezeption passiert, wenn das Medium wechselt und wie dabei der Film nicht nur von einer literarischen Vorlage beeinflusst wird, sondern auch von vorangegangen Filmen, dem sogenannten "Premake". Die Seminararbeit soll allerdings nicht nur der Frage nachgehen, wie sich die Werke zueinander verhalten, sondern seinen Fokus auf die Frage richten, ob die Verfilmung von Solaris von Steven Soderbergh als ein Remake der Verfilmung von Andrei Tarkovsky angesehen werden kann.

Um diese Frage zu beantworten, muss zuerst geklärt werden, was eine Filmadaption ist und darauf aufbauend, was ein Remake ausmacht und inwiefern es sich von der Adaption unterscheidet. Danach wird auf die literarische Vorlage Stanisław Lems eingegangen, da nur so geklärt werden kann, ob sich Soderbergh lediglich auf den Roman bezieht, oder in seinem Werk auch von Tarkovsky beeinflusst wurde. Den Hauptteil der Arbeit macht dann eine Analyse der beiden Filme aus, in der ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauskristallisiert werden. Am Schluss soll die Frage beantwortet werden, ob es sich bei Soderberghs Solaris tatsächlich um ein Remake handelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Filmadaptionen

Remakes

Literarische Vorlage

Stanisław Lem

Handlung des Romans

Solaris von Adrei Tarkovsky

Biografisches

Filmische Umsetzung der Handlung

Solaris von Steven Soderbergh

Biografisches

Filmische Umsetzung der Handlung

Kritik

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die filmischen Adaptionen von Stanisław Lems Roman "Solaris" durch Andrei Tarkovsky (1972) und Steven Soderbergh (2002) mit dem Ziel zu klären, ob Soderberghs Werk als Remake des Tarkovsky-Films klassifiziert werden kann oder ob es sich um eine eigenständige Adaption handelt.

  • Grundlagen der Literatur- und Filmadaptionstheorie
  • Analyse und Definition des Remake-Begriffs
  • Vergleich der inhaltlichen Schwerpunkte und der filmischen Umsetzung
  • Untersuchung von Intertextualität und künstlerischen Bezügen
  • Bewertung der unterschiedlichen philosophischen Kernaussagen der Werke

Auszug aus dem Buch

Filmische Umsetzung der Handlung

Bevor nun genauer auf Tarkovskys Interpretation von Solaris eingegangen wird, soll deutlich gemacht werden, dass eine umfangreiche Analyse des Films den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Tarkovskys Film beinhaltet zahlreiche Motive und Hintergründe, auf die für ein tieferes Verständnis näher eingegangen werden müsste, im Folgenden beschränke ich mich allerdings nur auf solche, die eine Grundlage für die Beantwortung der Frage bilden, ob es sich bei Soderbergh Solaris um ein Remake der Darstellung von Tarkovsky handelt oder nicht.

Im Vergleich zur literarischen Vorlage beginnt Tarkovskys 160-minütige Verfilmung mit einer langen Einführung auf der Erde. Hier ist gleich die erste Szene sehr eindrucksvoll, in der Kelvin gedankenversunken am Ufer eines Sees entlang schlendert. Diese Szene gibt bereits einen ersten Geschmack auf Tarkovskys ganz individuellen Prinzipien, der Schaffung von visuellen Motiven. So hebt er bestimmte Elemente hervor, hier beispielsweise Blätter, ein Pferd und ein Mädchen, die scheinbar nichts mit der Geschichte zu tun haben. Daraufhin lässt er die Szene weiterentwickeln und den Zuschauer über die symbolische und metaphysische Bedeutung des eben gesehenen reflektieren. Diese Abschweifungen sind Teil Tarkovsky unverwechselbaren Stils (vgl. Skakov 2012: 75). Dies ist vor allem wichtig in Bezug auf Kelvins Haus und seinen Vater, die am Anfang des Films sehr detailreiche gezeigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Solaris-Adaptionen ein und formuliert die Forschungsfrage, inwiefern der Film von Steven Soderbergh als Remake der Verfilmung von Andrei Tarkovsky zu verstehen ist.

Filmadaptionen: Dieser Abschnitt beleuchtet theoretische Grundlagen der Filmadaption und arbeitet heraus, warum Filme als eigenständige, audio-visuelle Produkte und nicht bloß als Kopien ihrer literarischen Vorlagen verstanden werden müssen.

Remakes: Es werden existierende Definitionen des Begriffs "Remake" in den Filmwissenschaften kritisch untersucht, um einen analytischen Rahmen für die Beantwortung der Forschungsfrage zu etablieren.

Literarische Vorlage: Das Kapitel bietet einen Einblick in das Leben und Werk von Stanisław Lem sowie eine inhaltliche Zusammenfassung seines Romans "Solaris", der das Fundament für beide Verfilmungen bildet.

Solaris von Adrei Tarkovsky: Hier werden biografische Hintergründe des Regisseurs beleuchtet und die filmische Umsetzung analysiert, insbesondere die künstlerische Darstellung des Weltraums und des Ozeans.

Solaris von Steven Soderbergh: Dieses Kapitel analysiert Soderberghs Ansatz, vergleicht ihn mit der Vorlage sowie Tarkovskys Werk und untersucht die spezifische Fokussierung auf die Liebesbeziehung der Charaktere.

Fazit: Die Arbeit zieht den Schluss, dass Soderberghs "Solaris" auf Basis der untersuchten Definitionen nicht als direktes Remake von Tarkovskys Werk klassifiziert werden kann, da die philosophischen Kernaussagen fundamental unterschiedlich sind.

Schlüsselwörter

Solaris, Stanisław Lem, Andrei Tarkovsky, Steven Soderbergh, Filmadaption, Remake, Literaturverfilmung, Science-Fiction, Identität, Intertextualität, Filmtheorie, menschliche Erkenntnis, Ozeanplanet, Gedächtnis, Medienwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die filmischen Adaptionen des Science-Fiction-Romans "Solaris" von Stanisław Lem durch Andrei Tarkovsky und Steven Soderbergh und untersucht deren Verhältnis zueinander.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Theorie der Filmadaption, die Definition des Remake-Begriffs sowie der inhaltliche und ästhetische Vergleich der beiden genannten Verfilmungen unter Einbezug der literarischen Vorlage.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Verfilmung von Steven Soderbergh als ein Remake der Verfilmung von Andrei Tarkovsky betrachtet werden kann oder ob es sich um zwei eigenständige Adaptionen handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die literatur- und filmtheoretische Definitionen sowie eine vergleichende Untersuchung der filmischen Umsetzung, des soziokulturellen Kontextes und der philosophischen Aussagen der Werke nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie und Interpretation beider Regisseure, die detaillierte filmische Umsetzung der Handlung in beiden Werken sowie die kritische Auseinandersetzung mit Intermedialität und Intertextualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Solaris, Filmadaption, Remake, Literaturverfilmung, Science-Fiction sowie die Namen der drei beteiligten Künstler Lem, Tarkovsky und Soderbergh.

Wie bewerten die Regisseure und der Autor das Remake-Konzept im Kontext dieses Films?

Während die Kritiken Soderberghs Werk oft als Remake bezeichnen, distanziert sich der Regisseur selbst von dieser Einordnung und betont, Tarkovsky lediglich als Inspirationsquelle genutzt zu haben; Stanisław Lem selbst äußerte sich zu beiden Filmen kritisch.

Warum spielt das Gedicht von Dylan Thomas bei Soderbergh eine Rolle?

Das Zitat aus dem Gedicht "Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben" dient als Vorankündigung und motivisches Element in Soderberghs "Solaris", um die Thematik der unsterblichen Liebe zwischen den Protagonisten zu verdeutlichen.

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Résumé des informations

Titre
Remakes: Andrei Tarkovskys "Solaris" (1972) und Steven Soderberghs "Solaris" (2002). Filmadaptionen in Russland und Osteuropa
Université
University of Passau
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
18
N° de catalogue
V1313003
ISBN (PDF)
9783346785992
ISBN (Livre)
9783346786005
Langue
allemand
mots-clé
remakes andrei tarkovskys solaris steven soderberghs filmadaptionen russland osteuropa
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Remakes: Andrei Tarkovskys "Solaris" (1972) und Steven Soderberghs "Solaris" (2002). Filmadaptionen in Russland und Osteuropa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1313003
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Extrait de  18  pages
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