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Verschriftlichtes Positionspapier

Titre: Verschriftlichtes Positionspapier

Élaboration , 2020 , 10 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Timo Krause (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit stellt sich folgende Frage: Welche Maßnahmen in der Sozialen Arbeit sind notwendig, um den Klientinnen und Klienten ein möglichst gutes Leben zu ermöglichen?

In diesem Positionspapier wird auf das Schriftstück "Das gute Leben" von Dagmar Fenner eingegangen. Diesbezüglich werden verschiedene Positionen aus den Kapiteln über "hedonistische Theorien" und der "Wunsch- und Zieltheorie" erörtert. Der nächste stattfindende Prozess ist die Umwandlung dieser Positionen in Thesen für die Soziale Arbeit, welche ich daraufhin aus der Sicht dieses Berufsfeldes erläutern und darlegen möchte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vergleich der verschiedenen Positionen

2.1. Hedonistische Theorie

2.2. Wunschtheorie und Zieltheorie

2.3. Vergleich von Hedonismus und der Wunsch- und Zieltheorie

3 Thesen zum Transfer in die Soziale Arbeit

3.1. Handlungen in der Sozialen Arbeit sollen auf alle beteiligten Personen positive Auswirkungen haben

3.2. Die Entfaltung psychischer Interessen beruht auf der Befriedigung der physiologischen Bedürfnisse

3.3. Die individuellen Wünsche einer Person sollten in realisierbare Teilziele und konkrete Pläne umgewandelt werden

3.4. Das gute Leben und die damit verbundene Selbstverwirklichung beruht auf der Förderung der individuellen Kompetenzen

4 Abschluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie ethische Konzepte zum „guten Leben“ – namentlich Hedonismus sowie Wunsch- und Zieltheorien – in die Praxis der Sozialen Arbeit transferiert werden können, um Klientinnen und Klienten eine bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen.

  • Vergleichende Analyse verschiedener Glückstheorien nach Dagmar Fenner.
  • Entwicklung von ethischen Thesen zur Unterstützung von Klienten in der Sozialen Arbeit.
  • Die Bedeutung der Bedürfnisbefriedigung und Zielformulierung für ein gelungenes Leben.
  • Rolle der Sozialarbeit bei der Förderung von Selbstverwirklichung und Empowerment.
  • Spannungsfeld zwischen professioneller Intervention und der Wahrung individueller Autonomie.

Auszug aus dem Buch

2.1. Hedonistische Theorie

Der psychologische Hedonismus und der ethische Hedonismus in der Antike (Epikureismus) besitzen die Gemeinsamkeit, dass beide Theorien für einen egoistischen Glücksgewinn, welcher auf möglichst großen Lustgewinn abzielt, plädieren (vgl. Fenner, Dagmar 2007, S. 39).

Laut Epikur kann zudem die Kompensation von Schmerzen durch Lustempfindungen in anderen Bereichen erfolgen. Außerdem sieht er lediglich natürliche/physiologische Bedürfnisse als notwendig an (vgl. Fenner, Dagmar 2007, S.42).

Im Gegensatz dazu steht der Utilitarismus für eine Aufhebung des egoistischen Denkens und dem Aufbau von Gemeinschaft. In dieser neuzeitlichen Theorie steht nun nicht mehr lediglich das persönliche Interesse, sondern das gemeinschaftliche gute Leben, im Vordergrund. Somit gilt in dieser hedonistischen Theorie der Leitsatz: „Handle so, dass die Folgen einer Handlung bzw. Handlungsregel für das Wohlergehen aller Betroffenen optimal sind“ (Fenner, Dagmar 2007, S.45).

Des Weiteren steht der Utilitarismus im Kontrast zum Epikureismus in Hinsicht der Notwendigkeit von Bedürfnisbefriedigungen. Im Utilitarismus ist eine Entfaltung der psychischen Bedürfnisse bzw. die Verfolgung von geistigen Interessen erwünscht, welche als Grundlage für deren Entwicklung eine dauerhafte Befriedigung der physiologischen Mangelbedürfnisse benötigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Textgrundlage von Dagmar Fenner ein und definiert die zentrale Fragestellung bezüglich der ethischen Maßnahmen zur Förderung eines guten Lebens in der Sozialen Arbeit.

2 Vergleich der verschiedenen Positionen: Hier werden hedonistische Theorien sowie die Wunsch- und Zieltheorie gegenübergestellt, um deren Kerngedanken zur Bedürfnisbefriedigung und Lebensgestaltung zu verdeutlichen.

3 Thesen zum Transfer in die Soziale Arbeit: In diesem Hauptteil werden die theoretischen Konzepte in vier konkrete Thesen für die fachliche Praxis übersetzt, wobei Aspekte wie Folgenethik, Autonomie und Empowerment beleuchtet werden.

4 Abschluss: Das Fazit fasst zusammen, dass die entwickelten Handlungsansätze wertvolle Impulse für eine gelingende Lebensgestaltung von Klientinnen und Klienten in der Sozialen Arbeit liefern.

Schlüsselwörter

Ethik, Soziale Arbeit, Hedonismus, Utilitarismus, Wunschtheorie, Zieltheorie, Selbstverwirklichung, Empowerment, Bedürfnisbefriedigung, Lebensplanung, Autonomie, Folgenethik, soziale Integration, Klienten, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung philosophischer Glücksethiken mit den praktischen Aufgabenstellungen des Sozialwesens.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen hedonistische Lebensauffassungen, die Bedeutung von Zielsetzungen, die Förderung von Kompetenzen sowie die ethische Verantwortung sozialarbeiterischen Handelns.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis der gewählten Theorien konkrete Maßnahmen abzuleiten, durch die Klienten in der Sozialen Arbeit bei der Gestaltung eines möglichst guten Lebens unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse philosophischer Grundlagen, die in einem zweiten Schritt in thesenartige Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit überführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Transfer der Theorien in die Praxis, gegliedert in Thesen zu Folgenethik, der Befriedigung physiologischer Bedürfnisse, der Lebensplanung und der Kompetenzförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ethik, Selbstverwirklichung, Empowerment, Autonomie und Handlungsfolgen treffend beschreiben.

Wie unterscheidet sich der Utilitarismus vom Epikureismus laut dem Text?

Während der Epikureismus primär auf individuellen egoistischen Lustgewinn abzielt, fordert der Utilitarismus das Aufheben egoistischen Denkens zugunsten des gemeinschaftlichen Wohlergehens.

Welche Rolle spielt das „doppelte Mandat“ in der Arbeit?

Es fungiert als kritischer Parameter: Sozialarbeitende müssen bei der Hilfestellung zur Zielerreichung stets den Balanceakt zwischen einer notwendigen Intervention und der Wahrung der Klienten-Autonomie bewältigen.

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Résumé des informations

Titre
Verschriftlichtes Positionspapier
Université
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Cours
Ethik in der Sozialen Arbeit - Ethiken des Glücks: Das schöne, gelingende und gute Leben im Kontext der Sozialen Arbeit.
Note
1,0
Auteur
Timo Krause (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
10
N° de catalogue
V1313291
ISBN (PDF)
9783346794314
Langue
allemand
mots-clé
verschriftlichtes positionspapier
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Timo Krause (Auteur), 2020, Verschriftlichtes Positionspapier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1313291
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