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Partizipation und Inklusion durch die Disability Studies - Thesenpapier

Titre: Partizipation und Inklusion  durch die Disability Studies - Thesenpapier

Préparation aux examens , 2021 , 6 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Timo Krause (Auteur)

Travail Social
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Die Disability Studies sind ein recht junger interdisziplinärer Wissenschaftsansatz und haben ihren Schwerpunkt auf gesellschaftstheoretischen Erklärungsansätzen von Behinderung. Das Ziel dieser Behinderungswissenschaft ist die gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion aller Menschen mit einer Behinderung.

Die Begründer dieses Wissenschaftsansatzes sind vor allem die behinderten Wissenschaftler Irving Kenneth Zola (USA – Soziologe) und Michel Oliver (England – Sozialwissenschaftler), die das soziale Modell von Behinderung in den 1980ern etabliert haben. Im deutschsprachigen Raum gibt es die Disability Studies seit dem 21. Jahrhundert. Diese haben ihre Anfänge vor allem in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, welche vielfältige Interventionen behinderter Menschen in Wissenschaft und Politik beinhaltet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thesen

2.1 These 1

2.2 These 2

2.3 These 3

2.4 These 4

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert die Disability Studies als interdisziplinären Wissenschaftsansatz und prüft kritisch deren Potential zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion. Dabei werden theoretische Modelle von Behinderung sowie die Bedeutung von Partizipation innerhalb der Behindertenhilfe und Bildung untersucht und in Thesenform zur Debatte gestellt.

  • Grundlagen und Entstehung der Disability Studies
  • Kritischer Vergleich zwischen medizinischem und sozialem Modell
  • Partizipation in Forschung und Wissenschaft
  • Grenzen des traditionellen Integrationskonzepts
  • Inklusion in der Behindertenhilfe und im Bildungswesen

Auszug aus dem Buch

EINLEITUNG

Die Disability Studies sind ein recht junger interdisziplinärer Wissenschaftsansatz und haben ihren Schwerpunkt auf gesellschaftstheoretischen Erklärungsansätzen von Behinderung. Das Ziel dieser Behinderungswissenschaft ist die gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion aller Menschen mit einer Behinderung (vgl. Hermes 2006, S. 15).

„Die politische Behindertenbewegung hat seit mehr als drei Jahrzehnten kontinuierlich Politik betrieben und wichtige Denkanstöße gegeben. Die Disability Studies als ein konkretes Ergebnis dieses beharrlichen Wirkens stehen auf der fundierten Basis dieses gesammelten Wissens“ (Sierck 2012, S.36).

Die Begründer dieses Wissenschaftsansatzes sind vor allem die behinderten Wissenschaftler Irving Kenneth Zola (USA - Soziologe) und Michel Oliver (England - Sozialwissenschaftler), die das soziale Modell von Behinderung in den 1980ern etabliert haben (vgl. Hermes 2006, S. 21). Im deutschsprachigen Raum gibt es die Disability Studies seit dem 21. Jahrhundert. Diese haben ihre Anfänge vor allem in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, welche vielfältige Interventionen behinderter Menschen in Wissenschaft und Politik beinhaltet (vgl. Sierck 2012, S. 31).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die interdisziplinären Disability Studies ein und erläutert deren Ursprung in der politischen Behindertenbewegung sowie die Etablierung des sozialen Modells von Behinderung.

Thesen: Der Hauptteil präsentiert vier zentrale Thesen, die den Vergleich zwischen medizinischem und sozialem Modell, neue Forschungszugänge, die Kritik am Integrationskonzept und die Implikationen für die Behindertenhilfe und Bildung behandeln.

Schlussbemerkung: Der Abschluss reflektiert das emanzipatorische Potenzial der Disability Studies und unterstreicht die Notwendigkeit einer stärkeren Partizipation behinderter Menschen in Wissenschaft und Ausbildung.

Schlüsselwörter

Disability Studies, Behinderung, Inklusion, Partizipation, soziale Ausschließung, Soziale Arbeit, Behindertenhilfe, medizinisches Modell, soziales Modell, Emanzipation, Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, Integration, Bildungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Disability Studies und deren Bedeutung für die soziale Ausschließung und Inklusion von Menschen mit Behinderung im Kontext der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Erklärungsansätzen für Behinderung, dem Wandel von der Integration zur Inklusion sowie der Rolle von behinderten Menschen als Experten in eigener Sache.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit diesen Thesen?

Das primäre Ziel ist es, das traditionelle medizinische Verständnis von Behinderung zu hinterfragen und die innovativen Ansätze der Disability Studies als Wegbereiter für eine selbstbestimmte Teilhabe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine thesengeleitete Auseinandersetzung, die den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs der Disability Studies aufgreift und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Thesen, die sich mit dem sozialen Modell von Behinderung, partizipativer Forschung, der Kritik an Integrationskonzepten und der Transformation der Behindertenhilfe befassen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Disability Studies, Partizipation, Inklusion, soziales Modell, Emanzipation und Selbstbestimmung.

Inwiefern unterscheiden sich die Disability Studies vom medizinischen Modell?

Während das medizinische Modell Behinderung als individuelles Defizit betrachtet, fokussieren die Disability Studies auf die gesellschaftlichen und strukturellen Barrieren, die Behinderung erst konstruieren.

Welche Bedeutung kommt der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung zu?

Die Bewegung gilt als Ursprung der Disability Studies im deutschsprachigen Raum und forderte erstmals Interventionen behinderter Menschen in Wissenschaft und politischer Gestaltung.

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Résumé des informations

Titre
Partizipation und Inklusion durch die Disability Studies - Thesenpapier
Université
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Cours
Disability Studies: Partizipation und Ausschließung in der arbeitsfeldbezogenen Reflexion im Kontext von Behinderung
Note
1,0
Auteur
Timo Krause (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
6
N° de catalogue
V1313296
ISBN (PDF)
9783346794208
Langue
allemand
mots-clé
partizipation inklusion disability studies thesenpapier
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Timo Krause (Auteur), 2021, Partizipation und Inklusion durch die Disability Studies - Thesenpapier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1313296
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Extrait de  6  pages
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