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Die Darstellung des Buddhismus in informierenden Medien

Titre: Die Darstellung des Buddhismus in informierenden Medien

Dossier / Travail de Séminaire , 2014 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Philipp M. Jauernig-Biener (Auteur)

Philosophie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der heutige Zugang zum Buddhismus ist deutlich leichter als noch vor zwanzig Jahren, nicht zuletzt deswegen, weil das Internet als schnell erreichbare Quelle zur Verfügung steht. Binnen weniger Augenblicke können mit wenig Mühe nicht verstandene Informationen gesucht und abgefragt und das Wissen ergänzt werden. Dabei beschränkt sich die Verarbeitung des Themas nicht nur auf reine Informationsmedien. Es ist kein Geheimnis, dass verschiedene berühmte Persönlichkeiten von sich sagen, sie haben im buddhistischen Glauben Glück und Zufriedenheit im Leben gefunden. Bei Interviews sind sie dabei aber nicht die einzigen, die über den Buddhismus sprechen. Das berichtende Medium selbst nutzt nicht selten die Gelegenheit, die selbstrecherchierten Fakten zum Glauben der Berühmtheit zu präsentieren. Somit sind es in gewisser Weise auch die Unterhaltungsmedien, die informierend ein Bild vom Buddhismus zeichnen und zwischen dem Leser oder Zuhörer und der fremden Kultur zu vermitteln versuchen. Durch die teilweise starke Präsenz solcher Medien und ihrer leichten Auffindbarkeit, kann vermutet werden, dass für manche Menschen in Deutschland dies und nicht der vorrangig objektive Schulunterricht der erste Zugang zum Buddhismus ist.

Die Frage, die an dieser Stelle gestellt werden muss, ist die nach der Qualität dieser Darstellungen, nicht nur in den informierenden Unterhaltungsmedien, sondern auch in den rein informierenden. Wird der buddhistische Glaube, das buddhistische Weltbild oder die buddhistische Glaubenspraxis an diesen Stellen richtig wiedergegeben? Oder handelt es sich nicht doch eher um medienwirksame Inszenierungen dessen, was die Allgemeinheit als typisch buddhistisch vermutet? Ist an manchen Stellen das Bild vom Buddhismus vielleicht sogar so sehr entstellt, dass von dieser Religion schon nicht mehr gesprochen werden kann? Oder gelingt den Medien vielleicht doch die schmale Gratwanderung an medienwirksamer Darstellung und richtig recherchierten und wiedergegebenen Fakten?

Um möglicherweise fehlerhafte Darstellungen erkennen zu können, soll im Vorfeld eine Beschreibung von richtigen Informationen aufgestellt werden. Da der Buddhismus selbst sich aber in verschiedene Strömungen und Schulen aufteilt soll ein Minimalkonsens ausgearbeitet werden, der für den Buddhismus im Allgemeinen gilt. Nur wenn dieser unverfälscht dargestellt wird, kann auch von einer richtigen Darstellung dieser Religion ausgegangen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Minimalkonsens

3. Darstellung des Buddhismus von Roger Thiede im „FOCUS Magazin“

4. Darstellung des Buddhismus von Harald Wiederschein im „Online FOCUS“

5. Darstellung des Buddhismus von Bettina Wiegand bei „planet wissen“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Qualität medialer Darstellungen des Buddhismus, indem sie beispielhaft drei populäre Online-Artikel analysiert. Das Ziel ist es, anhand eines wissenschaftlich erarbeiteten Minimalkonsenses aufzuzeigen, inwieweit diese Medien den Buddhismus korrekt wiedergeben oder ihn zugunsten einer unterhaltenden Darstellung verfälschen.

  • Analyse und Bewertung medialer Buddhismus-Darstellungen
  • Erarbeitung eines theologischen Minimalkonsenses als Prüfmaßstab
  • Untersuchung von Qualität und Objektivität in Print- und Internetmedien
  • Kritische Reflexion der Vermittlung religiöser Inhalte an ein Laienpublikum
  • Vergleich zwischen kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Informationsangeboten

Auszug aus dem Buch

2. Der Minimalkonsens

Es ist zu Beginn zu fragen und herauszuarbeiten, an welche Kriterien eine möglicherweise falsch dargestellte buddhistische Lebensweise oder buddhistische Prinzipien erkannt werden wollen. Zu diesem Zweck sollen die von Maxim Asjoma aufgestellten religionswissenschaftlichen Vergleichskriterien verwendet werden, die zwar allgemein formuliert sind, aber dennoch als Grundlage für einen Vergleich dienen können. Asjoma hat diese Vergleichskriterien aufgestellt, um die Frage zu beantworten, ob japanischer Buddhismus wirklich Buddhismus sei. Mit der Orientierung an diesen Kriterien soll später erkannt werden können, ob der in den Artikeln dargestellte Buddhismus wirklich Buddhismus sei.

Als erstes gilt bei Asjoma das Kriterium, dass das, was als buddhistisch bezeichnet wird, sich auf den Buddha und auf seine Lehre beziehen muss. Als zweites soll gelten, dass das, was als buddhistisch bezeichnet wird, sich auf einen Minimalkonsens der Haupttexte des Buddhismus bezieht oder diesem zumindest nicht widerspricht. Als drittes Kriterium schließlich gilt, dass die Riten und Praktiken so übereinstimmen, wie sie durch den Buddha eingeführt wurden oder diesen zumindest nicht widersprechen.

Das zweite und das dritte Kriterium sollen im Folgenden genauer formuliert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Buddhismus im Schulkontext sowie das veränderte Informationsverhalten durch moderne Medien und motiviert die Untersuchung der Darstellungsqualität.

2. Der Minimalkonsens: Erarbeitet auf Basis religionswissenschaftlicher Kriterien einen theologischen Standard, der als Grundlage zur Bewertung der inhaltlichen Richtigkeit der analysierten Medien dient.

3. Darstellung des Buddhismus von Roger Thiede im „FOCUS Magazin“: Analysiert kritisch einen Artikel aus dem Jahr 1998, der den Buddhismus durch reißerische Formulierungen verfälscht und das Ziel der bloßen Unterhaltung verfolgt.

4. Darstellung des Buddhismus von Harald Wiederschein im „Online FOCUS“: Untersucht einen neueren Web-Beitrag, der zwar faktisch korrekter ist als der Vorgänger, aber durch Oberflächlichkeit und problematische Schwerpunkte, etwa zur Sexualität, auffällt.

5. Darstellung des Buddhismus von Bettina Wiegand bei „planet wissen“: Bewertet eine informative Darstellung, die als einzige der drei Beispiele ohne reißerische Ausschmückungen eine fundierte Grundlage für das Thema bietet.

6. Fazit: Fasst zusammen, dass kommerzielle Medien oft der Unterhaltung dienen und die Informationsqualität schwankt, wobei öffentlich-rechtliche Formate hier objektiver agieren.

Schlüsselwörter

Buddhismus, Religionswissenschaft, Medienanalyse, Minimalkonsens, Nirvana, Samsara, Karma, Vier Edle Wahrheiten, Achtfacher Pfad, Drei Juwelen, digitale Wissensvermittlung, Informationsqualität, Religionsdarstellung, Ethik, Internetmedien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit primär?

Die Arbeit analysiert, wie der Buddhismus in verschiedenen medialen Formaten dargestellt wird und ob diese Darstellungen den religiösen Kern korrekt vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die korrekte Vermittlung der buddhistischen Lehre, wie etwa Samsara, Nirvana und das Karma-Prinzip, im Kontrast zur medialen Aufbereitung für ein breites Publikum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Überprüfung der qualitativen Genauigkeit journalistischer Beiträge zum Buddhismus mithilfe eines religionswissenschaftlich definierten Minimalkonsenses.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Inhaltsanalyse basierend auf den Vergleichskriterien von Maxim Asjoma, um Aussagen zur Richtigkeit buddhistischer Inhalte zu treffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung des Minimalkonsenses sowie die konkrete Analyse von drei Fallbeispielen aus Print- und Internetmedien.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkritik, buddhistische Dogmatik, Informationskompetenz und die Unterscheidung von Information und Unterhaltung geprägt.

Warum wird der Artikel von Roger Thiede kritisch gesehen?

Der Autor nutzt polemische Formulierungen und zeichnet ein verzerrtes, äußerst pessimistisches Bild des Buddhismus, was eher der Unterhaltung als der seriösen Information dient.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Bettina Wiegand im Vergleich zu den anderen Autoren?

Wiegand verzichtet auf reißerische Inszenierungen und bietet eine rein informative Darstellung, die tatsächlich als Wissensbasis für Laien fungieren kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Darstellung des Buddhismus in informierenden Medien
Université
http://www.uni-jena.de/  (Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Religionswissenschaft)
Cours
Einführung in den Buddhismus
Note
1,0
Auteur
Philipp M. Jauernig-Biener (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
18
N° de catalogue
V1313455
ISBN (PDF)
9783346789716
ISBN (Livre)
9783346789723
Langue
allemand
mots-clé
Buddhismus Bewertung Focus Medien planet wissen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Philipp M. Jauernig-Biener (Auteur), 2014, Die Darstellung des Buddhismus in informierenden Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1313455
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Extrait de  18  pages
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