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Kunsttherapie mit Schizophrenen

Mit ausführlichen Kunstwerkstatt-Protokollen

Title: Kunsttherapie mit Schizophrenen

Project Report , 2005 , 71 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Mag. Johanna Vedral (Author)

Pedagogy - Art education
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Dokumentation meiner Tätigkeit als Kunsttherapeutin in einem sozialpsychiatrischen Tageszentrum (2004 - 2005) beschreibt den Aufbau der Kunstwerkstatt, die Vorarbeiten zu einem Kunstwerkstattkonzept und eine detaillierte Klienten- und Sitzungs-Dokumentation incl. von Klienten der Kunstwerkstatt gestaltete Bilder.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie

3. Meine kunsttherapeutische Position

4. Kunsttherapeutische Projekte 2003-2005

5.Aufbau der Kunstwerkstatt im Tageszentrum S.

6. KlientInnen im Tageszentrum

7. Kunstwerkstatt-Protokolle

7.1 Kunstwerkstatt im Mai und Juni 2004

7.2 Kunstwerkstatt Protokolle Juli 2004

7.4 Kunstwerkstatt Protokolle August 2004

7.5 Kunstwerkstatt, Protokolle Dezember 2004

8 Resümmee

8.1 Das erste Jahr im TZ

8.2 Das zweite Jahr – Umstrukturierung – Konzept

8.3 Kunstwerkstattprotokolle

8.4. Psychohygiene in der kunsttherapeutischen Arbeit mit psychiatrischen PatientInnen

8.5 Abschluss meiner Tätigkeit im Tageszentrum

9. Mein Zugang zur Kunsttherapie mit Schizophrenen

10. Zusammenfassung

11. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit dokumentiert die Tätigkeit der Autorin als Kunsttherapeutin in einem Tageszentrum für psychisch kranke Menschen in den Jahren 2004 und 2005. Ziel ist es, die Entwicklung einer kunsttherapeutischen Praxis zu beschreiben, theoretische Grundpositionen zu formulieren und die Wirksamkeit kreativer Interventionen bei schizophrenen Erkrankungen zu reflektieren.

  • Aufbau und Strukturierung einer Kunstwerkstatt
  • Kunsttherapeutische Arbeit mit psychotischen KlientInnen
  • Einsatz verschiedener kreativer Medien (Malen, Collage, Musik, Schreiben)
  • Reflexion der therapeutischen Haltung und Psychohygiene
  • Dokumentation des therapeutischen Prozesses anhand von Protokollen

Auszug aus dem Buch

7.4 Kunstwerkstatt Protokolle August 2004

Die ersten zwei Augustwochen war ich auf Urlaub, eine Woche davon vertreten durch Brigitte Schöndorfer, die zweite Woche fand eine Urlaubsaktion der anderen BetreuerInnen mit den KlientInnen statt.

17.8.04

TeilnehmerInnen: Hr. M.A., Hr. E.P., Hr. A.S., Hr. O.T., Fr. R.H.

Freier Tanz zu einer CD von Hrn. A., das gefällt v.a. den jungen Männern.

Übung: Jeder malt ein A3-Bild mit einer Farbe, nur etwa 1 Minute – dann erfolgt ein überraschender Wechsel zum nächsten Bild, so viele 1-Minuten-Zyklen, bis jeder an jedem Bild gemalt hat. Zum Schluss kehrt jeder zu seinem Bild zurück und hat ein paar Minuten Zeit, es fertig zu malen.

Es herrscht eine gute Stimmung, es wird untereinander gescherzt und viel kommuniziert. Fr. R.H. hat als einzige gegenständlich gemalt, ein Gesicht. Sie fühlt sich als einzige nicht so wohl mit der Übung, weil ihr Bild „verschandelt“ wird, nicht mehr ihr Bild ist. Die Männer kennen die Übung schon von einer Stunde mit Brigitte.

Danach: freies Malen. Hr. A.S. malt sich selbst im Meer, umgeben von Haien, mit einer Sprechblase „Hilfe!“ und bittet um ein Einzelgespräch über sein Bild, 15 Minuten sind noch Zeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihr Interesse an der Kunsttherapie dar und beschreibt ihre Absicht, die therapeutische Arbeit in einem psychiatrischen Tageszentrum zu dokumentieren.

2. Biographie: Vorstellung des beruflichen Werdegangs und der Tätigkeitsschwerpunkte der Autorin.

3. Meine kunsttherapeutische Position: Erläuterung der persönlichen Haltung der Autorin zur Kunsttherapie als Gestaltungs-Spiel-Raum zur Aktivierung von Selbstheilungskräften.

4. Kunsttherapeutische Projekte 2003-2005: Auflistung der von der Autorin durchgeführten Projekte und Workshops im Zeitraum der Ausbildung.

5.Aufbau der Kunstwerkstatt im Tageszentrum S.: Bericht über die Einrichtung des Ateliers sowie die inhaltliche Gestaltung des Angebots für die KlientInnen.

6. KlientInnen im Tageszentrum: Vorstellung der teilnehmenden KlientInnen mit Diagnosen und individuellen Beobachtungen zum Therapieprozess.

7. Kunstwerkstatt-Protokolle: Detaillierte Darstellung der durchgeführten Sitzungen inklusive Zielsetzungen und Hauptereignissen.

8. Resümmee: Rückblick auf die zweijährige Tätigkeit, Reflexion der Strukturveränderungen und theoretische sowie praktische Schlussfolgerungen.

9. Mein Zugang zur Kunsttherapie mit Schizophrenen: Vertiefende theoretische Auseinandersetzung mit der Behandlung psychotischer Menschen mittels künstlerischer Medien.

10. Zusammenfassung: Zusammenfassende Betrachtung des erreichten kunsttherapeutischen Schaffens und der verbliebenen Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Kunsttherapie, Schizophrenie, Psychiatrie, Tageszentrum, Kreativität, Selbstheilung, Collagen, Musiktherapie, Ressourcenaktivierung, Psychohygiene, Gestaltungsprozess, Klientenkompetenz, Psychoseforschung, nonverbale Kommunikation, Selbstkonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit dokumentiert den Aufbau und den Verlauf der kunsttherapeutischen Arbeit der Autorin in einem Tageszentrum für psychisch kranke Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der praktischen Arbeit in der Kunstwerkstatt stehen die Förderung der Kreativität, der Umgang mit psychotischen Krisen und die therapeutische Begleitung von Schizophrenen im Fokus.

Was ist das primäre Ziel?

Das Ziel ist die theoretische Fundierung und praktische Reflexion von Kunsttherapie im klinischen Setting, um Ressourcen bei KlientInnen zu aktivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Dokumentation durch Stundenprotokolle, phänomenologische Beobachtung und die Reflexion der therapeutischen Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den konkreten Aufbau der Werkstatt, die Beschreibung der KlientInnen, eine umfangreiche Sammlung von Therapieprotokollen sowie Reflexionen zu psychotherapeutischen Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kunsttherapie, Schizophrenie, Ressourcenaktivierung und Gestaltungsprozess.

Welche Rolle spielt die Musik in der Therapie?

Die Musik dient als strukturierendes Element, zur Aktivierung der KlientInnen sowie als Ausdrucksmittel, wenn verbale Kommunikation eingeschränkt ist.

Wie geht die Autorin mit dem Störungsbild der Schizophrenie um?

Sie betont eine wertungsfreie, stützende Haltung und nutzt niedrigschwellige kreative Angebote, um den KlientInnen eine Verbindung zu ihrem kreativen Selbst zu ermöglichen.

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Details

Title
Kunsttherapie mit Schizophrenen
Subtitle
Mit ausführlichen Kunstwerkstatt-Protokollen
Grade
bestanden
Author
Mag. Johanna Vedral (Author)
Publication Year
2005
Pages
71
Catalog Number
V131448
ISBN (eBook)
9783640374892
ISBN (Book)
9783640374588
Language
German
Tags
Kunsttherapie Schizophrenen Kunstwerkstatt-Protokollen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Johanna Vedral (Author), 2005, Kunsttherapie mit Schizophrenen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131448
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