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Gregor von Tours

Libri historiarum decem

Titel: Gregor von Tours

Hausarbeit , 2005 , 25 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Michael Bylsma (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit behandelt den Quellenwert des Hauptwerkes Gregors von Tours, den Libri historiarum decem
Der Inhalt soll dahingehend reduziert werden, dass die Taufe Chlodwigs als Orientierungspunkt festgehalten wird. Anhand dieser Basis sollen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Die Behandlung der Quellen Gregors steht im Vordergrund. Im ersten Teil wird auf den Autor und die Probleme mit der Quelle eingegangen. Die Glaubwürdigkeit Gregors wird untersucht. Die Quellenkritik führt des Weiteren zur Datierung des Taufvorgangs bei eben diesem. Durch hinzuziehen anderer Quellen soll im letzten Teil die Bedeutung der Taufe in verschiedene Bereiche geteilt werden. Zum einen wird nach der allgemeinen-, zum anderen nach der persönlichen Bedeutung der Taufe für Chlodwig gefragt. Der Schlussteil fasst die Darstellung des Übergangs Chlodwigs zum Christentum bei Gregor, wie sie hier erarbeitet wurde zusammen. Im folgenden Abschnitt wird eine kritische Analyse des Werkes vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

1) Gregor von Tours

1.1 Gregors Leben

1.2 Darstellungsabsicht in Gregors Werk

1.3 Datierung der Taufe Chlodwigs

2) Chlodwigs Taufe in der Darstellung Gregors von Tours

2.1 Persönliche Bedeutung

2.2 Allgemeine Bedeutung

3) Andere Quellen zum Taufvorgang

3.1 Nicetius von Trier

3.2 Avitus von Vienne

Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Quellenwert des Hauptwerkes von Gregor von Tours, den Libri historiarum decem, mit einem spezifischen Fokus auf die Taufe Chlodwigs als zentralen Orientierungspunkt für die Analyse der fränkischen Geschichte und des Übergangs zum Christentum.

  • Quellenkritische Untersuchung des Werkes von Gregor von Tours
  • Analyse der Taufe Chlodwigs unter Berücksichtigung von Gregor von Tours, Nicetius von Trier und Avitus von Vienne
  • Unterscheidung zwischen religiöser Motivation und politischem Kalkül bei der Konversion
  • Betrachtung der Bedeutung der Taufe für das Herrschaftsgefüge und das fränkische Volk

Auszug aus dem Buch

1.1 Gregors Leben

Zur Interpretation der zehn Bücher muss man ausführlich auf Gregors Leben eingehen, um sie als Geschichtsquelle richtig deuten zu können. Gregor selbst erwähnt in seinen Texten Daten und Ereignisse, die sein Leben betreffen und macht autobiographische Angaben.

Geboren wird Gregor am 30.November 538 oder 539 als Georgius Florentius in Clermont-Ferrand. Er stammt vom gallorömischen Senatsadel ab und unter seinen Vorfahren befinden sich diverse Bischöfe, Märtyrer und Heilige. Ob Gregor diese Herkunft mit Stolz erfüllt, sei, laut HEINZELMANN dahingestellt. Trotz zahlreicher autobiographischer Einschübe finden sich nur wenige Anspielungen auf seine Verwandtschaft in Gregors Texten wieder. Lediglich die Gemeinsamkeit der Bischofswürde hat Gregor mit einem seiner Vorfahren gemein, somit stellt dies eine Bedeutung für ihn dar.

Nach dem Tod seines Vaters übernimmt sein Onkel Gallus, der Bischof von Clermont ist, die Erziehung Gregors. Kurz vor Gallus Tod bringt eine Erkrankung Gregor dazu, am Grab des heiligen Illidius das Versprechen zu geben, Kleriker zu werden. Trotz der klaren Rollenverteilung in der Familie geht er den Weg seines Bruders Petrus, obwohl er als weltlicher Nachfahre der Familientradition vorgesehen ist. Seine weitere Erziehung übernimmt von da an Nicetius, Bischof von Lyon.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Gregor von Tours: Das Kapitel beleuchtet das Leben des Autors, seine familiäre Prägung und seine Rolle als Bischof sowie seine Absichten und seinen Erzählstil bei der Verfassung seines Geschichtswerkes.

2) Chlodwigs Taufe in der Darstellung Gregors von Tours: Dieser Abschnitt analysiert die religiöse und politische Dimension der Taufe Chlodwigs, sowohl für den Herrscher selbst als auch für das fränkische Volk.

3) Andere Quellen zum Taufvorgang: Hier werden ergänzende historische Zeugnisse wie die Briefe von Nicetius von Trier und Avitus von Vienne hinzugezogen, um Gregors Darstellung kritisch zu hinterfragen und zu kontextualisieren.

Schlüsselwörter

Gregor von Tours, Chlodwig, Taufe, Merowinger, Frühmittelalter, Konversion, Quellenkritik, Libri historiarum decem, Christentum, Arianismus, Politik, Bischof, Remigius von Reims, Nicetius von Trier, Avitus von Vienne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Wert der Aufzeichnungen von Gregor von Tours bezüglich des Übertritts des Merowingerkönigs Chlodwig zum katholischen Christentum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Quellenkritik von Gregors Werken, die tatsächlichen Abläufe der Taufe sowie die Verflechtung von religiösen Motiven und machtpolitischen Strategien im 6. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit und den Quellenwert von Gregors Schriften im Kontext der Taufe Chlodwigs zu prüfen und die Auswirkungen dieser Konversion auf das Frankenreich zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Methode angewandt, bei der Gregors Berichte mit anderen zeitgenössischen Quellen verglichen und mit moderner Forschungsliteratur abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Gregors Leben, seine Darstellung der Taufe, sowie alternative Berichte von Nicetius von Trier und Avitus von Vienne kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Gregor von Tours, Chlodwig, Merowinger, Quellenkritik und Konversion.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Lege" und "Legende" bei Gregor so wichtig?

Weil Gregor als Zeitzeuge und Historiker häufig mythische Elemente und Wundererzählungen einbaut, um sein Werk volksnah zu gestalten und eine göttliche Vorsehung zu betonen, was die historische Faktentreue erschwert.

Welchen Einfluss hatte der "Arianismus" auf die Darstellung der Taufe?

Der Arianismus diente als ideologisches Feindbild; Gregor betont den Übertritt zum Katholizismus als einen notwendigen und heilvollen Schritt, um Chlodwig als idealen christlichen Herrscher zu stilisieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gregor von Tours
Untertitel
Libri historiarum decem
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Überreste und Tradition: Zum Quellenwert der Überlieferung aus dem Mittelalter
Note
2,7
Autor
Michael Bylsma (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V131459
ISBN (eBook)
9783640414765
ISBN (Buch)
9783640412938
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gregor von Tours Tours Zehn Bücher Geschichte Chlodwig
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Bylsma (Autor:in), 2005, Gregor von Tours, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131459
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