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Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Entgegenwirkung des Pflegenotstands. Eine qualitative Untersuchung

Titre: Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Entgegenwirkung des Pflegenotstands. Eine qualitative Untersuchung

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2022 , 38 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Corinna Schönweiler (Auteur)

Sciences infirmières - Pénurie de personnel soignant
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, ob künstliche Intelligenz sinnvoll in der Pflege eingesetzt werden kann, um dem Pflegenotstand entgegenwirken. Falls ja, wird ein Vorschlag unterbreitet, inwiefern bzw. in welchem Umfang eine Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Pflege derzeit als geeignet erachtet wird.

Künstliche Intelligenz wird mittlerweile nicht nur in Industriebetrieben zum Beispiel zur Automatisierung von Produktionsprozessen verwendet, sondern ist außerdem bereits bei vielen Privatpersonen im alltäglichen Einsatz, wie beispielsweise Staubsaugroboter oder Fahrassistenzsysteme in Autos. Die Forschungen und Entwicklungen an künstlicher Intelligenz finden ebenso für den Bereich der Pflege statt. Es wurden bereits Roboter entwickelt, die technisch soweit ausgereift sind, dass diese physisch, aber auch für soziale Zwecke in der Pflegepraxis zur Unterstützung dienen könnten. Beispielsweise ist es aktuell bereits möglich, dass Roboter Dienstleistungen, wie das Transportieren von Pflegebedürftigen übernehmen können.

Die allgemeinen Entwicklungen im Bereich der Pflege zeigen, dass sich der Pflegenotstand in Deutschland seit einigen Jahren zunehmend verschärft. Die Gründe dafür sind in erster Linie die immer weiter steigende Anzahl an Pflegebedürftigen vor allem aufgrund des medizinischen Fortschritts sowie die rückläufige Anzahl an Pflegekräften, welche z. B. den schlechten Arbeitsbedingungen geschuldet ist. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob und wenn ja, inwiefern künstliche Intelligenz für den Einsatz in der Pflege geeignet bzw. sinnvoll sein könnte, um dem Pflegenotstand entgegenwirken zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretischer Teil

2.1 Künstliche Intelligenz

2.1.1 Entwicklung von künstlicher Intelligenz

2.1.2 Definition von (künstlicher) Intelligenz

2.2 Pflege in Deutschland

2.2.1 Definition des Begriffs der Pflege

2.2.2 Aktuelle Situation im Bereich der Pflege

2.3 Forschung und Einsatz von KI in der Pflege

2.4 Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen und Ableitung von Forschungsfragen

3 Methodischer Teil

3.1 Erläuterung und Vorgehensweise der qualitativen Inhaltsanalyse

3.2 Vorstellung des zu analysierenden Textbeitrages

3.3 Ableitung und Erstellung eines Kategorienschemas

3.4 Ergebnisse je Hauptkategorie

3.4.1 Hauptkategorie 1: Aktuelle Entwicklungen von KI generell

3.4.2 Hauptkategorie 2: Anwendungsmöglichkeiten von KI in der Pflege

3.4.3 Hauptkategorie 3: Eigenschaften guter Pflege

3.4.4 Hauptkategorie 4: Chancen von KI in der Pflege

3.4.5 Hauptkategorie 5: Risiken von KI in der Pflege

4 Diskussion

5 Kritische Reflexion unter dem Aspekt der Einhaltung der Gütekriterien qualitativer Forschung

6 Zusammenfassung mit Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis der aktuellen Pflegesituation in Deutschland zu untersuchen, ob und in welcher Form künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll eingesetzt werden kann, um dem vorherrschenden Pflegenotstand entgegenzuwirken. Die Forschungsarbeit analysiert hierzu den Textbeitrag „Entgrenzung zwischen Mensch und Maschine, oder: Können Roboter zu guter Pflege beitragen?“ mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse.

  • Aktueller Stand der Forschung und Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz
  • Die Pflegesituation in Deutschland (Pflegebedürftige und Fachkräftemangel)
  • Einsatzmöglichkeiten von KI-Robotern in der Pflege
  • Ethische Fragestellungen und Risiken durch den Einsatz technischer Assistenzsysteme
  • Definition zentraler Aspekte qualitativ hochwertiger Pflege

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Hauptkategorie 1: Aktuelle Entwicklungen von KI generell

Die erste Hauptkategorie „Aktuelle Entwicklungen von KI generell“ bezieht sich auf die erste Teilforschungsfrage und soll zur Beantwortung, wie der Stand der Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz aktuell grundsätzlich ist, verwendet werden. Dabei liegt der Fokus auf dem Entwicklungsstand von künstlicher Intelligenz im Allgemeinen, ohne zunächst schon explizit auf den Pflegebereich einzugehen. Im Textbeitrag werden dazu drei Entwicklungsrichtungen näher erklärt, welche als Subkategorien „Robotik“, „Neurotechnologie“ und „Mensch-Maschine-Entgrenzung“ definiert werden.

Die aktuellen Forschungen und die daraus resultierenden grundsätzlich möglichen Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz sind schon sehr fortgeschritten und vielfältig. Unter dem Bereich der Robotik versteht man die maschinelle Nachbildung von menschlichen Handlungsabläufen, d. h., dass Maschinen dadurch menschenähnlich werden und dabei weitestgehend selbstständig agieren können.60 In diesem Entwicklungsfeld kommen z. B. „klassische Industrieroboter [zur] Automatisierung von [...] industrielle[n] Prozessen“61 zum Einsatz. Darüber hinaus finden Roboter auch in „Privathaushalten“ Anwendung, wie z. B. als „Staubsaugroboter“.62 Die Neurotechnologie als weiterer Forschungsbereich der künstlichen Intelligenz meint die Interaktion des Roboters mit dem Menschen.63 Angewendet wird die Neurotechnologie bspw. bereits standardmäßig als „stimulierende Systeme, die elektrische Impulse an das Gehirn übertragen – etwa sensorische Neuroprothesen wie das Cochlea-Implantat, mit dem sich Einschränkungen des Hörsinns über die gezielte Stimulation der entsprechenden Nervenfasern technisch kompensieren lassen.“64 Insbesondere wird außerdem daran geforscht,

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung benennt die Problemstellung des Pflegenotstands und definiert das Ziel, den Einsatz von KI mittels qualitativer Inhaltsanalyse des Textbeitrags von Christoph Kehl zu bewerten.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen zu künstlicher Intelligenz, stellt die Pflegesituation in Deutschland dar und beleuchtet aktuelle Forschungsansätze zu Robotern im Pflegekontext.

3 Methodischer Teil: Die Autorin legt die Methodik der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz dar, stellt den analysierten Textbeitrag vor und leitet ihr Kategorienschema ab.

4 Diskussion: Hier werden die Ergebnisse mit den theoretischen Grundlagen verknüpft, um zu beurteilen, inwiefern ein intelligenter Technikeinsatz zur Entlastung des Pflegepersonals beitragen kann, ohne das Grundverständnis guter Pflege zu gefährden.

5 Kritische Reflexion unter dem Aspekt der Einhaltung der Gütekriterien qualitativer Forschung: Die Arbeit prüft kritisch, inwieweit die methodischen Gütekriterien wie Verlässlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit bei der eigenen Analyse eingehalten wurden.

6 Zusammenfassung mit Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und empfiehlt, KI primär für physische Tätigkeiten zu nutzen, während die emotionale Interaktion als zentraler menschlicher Kern der Pflege erhalten bleiben sollte.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Pflegenotstand, qualitative Inhaltsanalyse, Roboter, Pflegefachkräfte, Assistenzsysteme, Mensch-Maschine-Entgrenzung, Pflegequalität, ethische Aspekte, digitale Transformation, Serviceroboter, Soziale Roboter, Neurotechnologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und in welcher Weise künstliche Intelligenz (KI) in der Pflege eingesetzt werden kann, um den zunehmenden Mangel an Pflegepersonal und die Überlastung des bestehenden Systems zu mildern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse deckt die Themen Künstliche Intelligenz, die aktuelle Pflegesituation in Deutschland, Anwendungsgebiete von Pflegerobotern sowie ethische Herausforderungen und Gütekriterien qualitativer Forschung ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis einer strukturierten Inhaltsanalyse eines spezifischen Textbeitrags aufzuzeigen, ob KI sinnvoll zur Bewältigung des Pflegenotstands genutzt werden kann und in welchem Umfang dies vertretbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Udo Kuckartz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kontext, eine detaillierte methodische Vorgehensweise, die Ableitung eines Kategorienschemas sowie die Auswertung spezifischer Kategorien basierend auf Ankerzitaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Künstliche Intelligenz, Pflegenotstand, qualitative Inhaltsanalyse, Roboter, Assistenzsysteme und ethische Aspekte stehen im Mittelpunkt der Arbeit.

Warum wird der Einsatz von sozial interaktiven Robotern aktuell kritisch hinterfragt?

Der Autor argumentiert, dass diese Technik technisch noch nicht ausgereift sei und es ethisch höchst bedenklich wäre, den Kernaspekt der menschlichen Empathie und sozialen Nähe durch Maschinen zu ersetzen.

Welcher Vorschlag wird zur Entlastung des Personals gemacht?

Es wird vorgeschlagen, dass KI primär bei physischen Aufgaben unterstützt, damit Pflegekräfte mehr Zeit für die essenzielle, zwischenmenschliche Betreuung der Patienten gewinnen.

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Résumé des informations

Titre
Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Entgegenwirkung des Pflegenotstands. Eine qualitative Untersuchung
Université
University of Applied Sciences Riedlingen
Note
1,0
Auteur
Corinna Schönweiler (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
38
N° de catalogue
V1314909
ISBN (PDF)
9783346789860
ISBN (Livre)
9783346789877
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Corinna Schönweiler (Auteur), 2022, Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Entgegenwirkung des Pflegenotstands. Eine qualitative Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1314909
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