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Die Mitglieder der USPD. Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD

Título: Die Mitglieder der USPD. Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD

Trabajo de Investigación , 125 Páginas

Autor:in: Dr. Hartfrid Krause (Autor)

Historia de Alemania - Primera Guerra Mundial, República de Weimar
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Im vorliegenden Text sind alle Reichstags-USPD-Abgeordnete, alle USPD-Abgeordnete in den Landtagen, alle Delegierte auf USPD-Parteitagen, die Mitglieder des Parteivorstandes, die USPD-Mitglieder auf den beiden Reichsrätekongressen in Berlin 1918/19, regional erfasste Teilgruppen der Mitglieder der USPD aus Bremen, Fürth, Hamburg, Pfalz sowie weitere Namen von USPD-Mitgliedern aufgenommen worden. Sie erfasst quasi das erweiterte Führungspersonal oder im übertragenen Sinne die Funktionäre der USPD: die Multiplikatoren der jungen USPD.

Eine namentliche Zusammenstellung von rund 3.500 Mitgliedern in einer Zentraldatei ist bisher noch nicht erstellt worden. Dies ist ein erster Ausschnitt der Gesamtmitglieder: Die Mitgliederzahlen der USPD wuchsen von ca. 120.000 (1917) bis zum Höchststand 890.000 (Oktober 1920). Die nicht gewählten Kandidaten zu den Reichstagswahlen und zu den einzelnen Landtagswahlen sind i.d.R. nicht erfasst. Schöder schreibt zu Recht über die „unvollständige amtliche Dokumentation“, die eine lückenlose Erfassung aller Kandidaten erschwert. Hermann hat viele Einzelkandidaten aus der Pfalz namentlich erfasst; sie haben Aufnahme in diesem Datensatz gefunden.

Das große Anwachsen der USPD-Mitgliedschaft ab 1919 – politisierte Soldaten, Arbeiter, die im Kriege über oder von der USPD nur wenige Informationen erhalten hatten, ehemalige Sozialdemokraten, die mit der Politik der alten SPD unzufrieden waren, revolutionäre Obleute, die bewusst den Weg zur KPD nicht mitgehen wollten, unzufriedene Wähler, die sich von der Novemberrevolution zumindest die Sozialisierung der dafür reifen Industriezweige (Bergbau, Banken) versprochen hatten - bildeten den Grundstock der rasch anwachsenden USPD-Mitgliederzahlen. Dies schlug sich auch im Alter der Mitglieder nieder.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I Die Mitglieder der USPD

II Alter und Berufe von USPD-Angeklagte erfasst werden.

III verschiedenen Flügel erreichen und damit – wenn auch nur kurzfristig - für „Ruhe“ sorgen, auch wenn eine Entscheidung im Jahr 1920 gefällt werden musste.

IV War unter den Anschlussbefürworter die altersmäßig größte Gruppe zwischen 30 und 40 Jahre, so war dies bei den Ablehnern im Bereich 40 bis 50 Jahre; 21% der Befürworter waren 50 Jahre und älter, während unter den Ablehnern mehr als doppelt so viele in dieser Altersgruppe lagen.

V Auf dem Hallenser Parteitag, der bekanntlich zur Spaltung der USPD führte, stimmten 236 Delegierte (60%) für den unmittelbaren Anschluss, während 156 gegen den unmittelbaren Anschluss (40%) stimmten.

VI Die mitgliederstärksten USPD-Bezirke: für und gegen einen unmittelbaren Anschluss an die 3. Internationale

VII Im unmittelbaren Vergleich zu den mitgliederstärksten Bezirken gilt: Nur die prozentuale Hälfte dieser Mitglieder stimmten für den unmittelbaren Anschluss (11,8 vs. 20,2%)

VIII Stärken und Schwächen werden in dieser zusammenfassenden Übersicht deutlich: Ein Vergleich des Abstimmungsverhaltens der Reichstagsabgeordneten mit den Landtagsabgeordneten ergänzt das Bild

IX Ein weiteres Merkmal ist der Zusammenhang zwischen Beruf und der Entscheidung für oder gegen die 3. Internationale.

X Vergleicht man die Werte dieser beiden Tabellen, so lässt sich erkennen, dass in allen Teilgruppen der relative Anteil der Befürworter geringer als derjenige der Gegner eines unmittelbaren Anschlusses.

XI Ein Vergleich entlang der gelernten Berufe zeigt durchaus Unterschiede

XII Abkürzungen und Quellenhinweise zu der folgenden Mitgliedertabelle

12.1 Abkürzungen der Quellenangaben in der Tabelle

XIII USPD-Parteitagsprotokolle Landtage

XIV 58 (Erläuterungen zur Datenerfassung)

XV Literatur:

15.1 Archive:

15.2 Allgemeine Literatur

15.3 Protokolle:

15.4 Internet:

Zielsetzung & Forschungsansatz

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer namentlichen Zusammenstellung von rund 3.500 USPD-Mitgliedern, die Sozialstruktur und das Entscheidungsmuster der Partei im Hinblick auf den Beitritt zur 3. (kommunistischen) Internationale zu analysieren. Durch die Aufarbeitung von Delegiertenlisten, Abgeordnetendaten und regionalen Teilgruppen soll statistisch gesichert verifiziert werden, inwiefern Faktoren wie Alter, Beruf und regionale Herkunft das Abstimmungsverhalten auf dem Hallenser Parteitag 1920 beeinflussten.

  • Analyse der USPD-Mitgliederstruktur nach Alter und Beruf
  • Untersuchung des Abstimmungsverhaltens im Kontext des Hallenser Parteitags von 1920
  • Kontrastierung der Positionen zwischen Reichstagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und Parteibasis
  • Evaluierung der politischen Orientierung gegenüber der 3. Internationale
  • Zusammenführung disparater Quellen (Polizeiberichte, Protokolle, Archivbestände) zu einem Datensatz

Auszug aus dem Buch

Die Mitglieder der USPD

In der vorgelegten Datei sind alle Reichstags-USPD-Abgeordnete, alle USPD-Abgeordnete in den Landtagen, alle Delegierte auf USPD-Parteitagen, die Mitglieder des Parteivorstandes, die USPD-Mitglieder auf den beiden Reichsrätekongressen in Berlin 1918/19, regional erfasste Teilgruppen der Mitglieder der USPD aus Bremen, Fürth, Hamburg, Pfalz, sowie weitere Namen von USPD-Mitgliedern aufgenommen werden. Sie erfasst quasi das erweiterte Führungspersonal oder im übertragenen Sinne die Funktionäre der USPD: die Multiplikatoren der jungen USPD.

Eine namentliche Zusammenstellung von rund 3.500 Mitgliedern in einer Zentraldatei ist bisher noch nicht erstellt worden. Dies ist ein erster Ausschnitt der Gesamtmitglieder: Die Mitgliederzahlen der USPD wuchsen von ca. 120.000 (1917) bis zum Höchststand 890.000 (Oktober 1920).

Die nicht gewählten Kandidaten zu den Reichstagswahlen und zu den einzelnen Landtagswahlen sind i.d.R. nicht erfasst. Schöder schreibt zu Recht über die „unvollständige amtliche Dokumentation“, die eine lückenlose Erfassung aller Kandidaten erschwert. Hermann hat viele Einzelkandidaten aus der Pfalz namentlich erfasst; sie haben Aufnahme in diesem Datensatz gefunden.

Kapitelübersichten

I Die Mitglieder der USPD: Einführung in das Ziel der Datenerfassung mit dem Fokus auf das funktionale Führungspersonal der USPD und die Schwierigkeiten der Quellenlage.

X Vergleicht man die Werte dieser beiden Tabellen, so lässt sich erkennen, dass in allen Teilgruppen der relative Anteil der Befürworter geringer als derjenige der Gegner eines unmittelbaren Anschlusses.: Statistischer Abgleich der Befürworter und Gegner der KI über verschiedene soziale Schichten und Gremien hinweg.

XI Ein Vergleich entlang der gelernten Berufe zeigt durchaus Unterschiede: Abschließende Typisierung der USPD als Partei der qualifizierten Arbeiter unter Berücksichtigung des Altersdurchschnitts.

Schlüsselwörter

USPD, Kommunistische Internationale, Hallenser Parteitag, Parteimitgliedschaft, Sozialstruktur, Reichstagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Arbeiterbewegung, 3. Internationale, Parteifunktionäre, Novemberrevolution, Abstimmungsverhalten, Arbeitsbiografien, Parteispaltung, 1920.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Publikation?

Die Arbeit analysiert die Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD, insbesondere die Sozialstruktur der Mitglieder sowie deren Entscheidungsverhalten bezüglich des Beitritts zur 3. Kommunistischen Internationale.

Welche Gruppen von USPD-Mitgliedern wurden erfasst?

Erfasst wurden Reichstags- und Landtagsabgeordnete, Delegierte auf Parteitagen, Parteivorstandsmitglieder sowie regionale Teilgruppen aus Bremen, Fürth, Hamburg und der Pfalz.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, die demografischen und beruflichen Hintergründe der USPD-Mitglieder ins Verhältnis zu ihrer politischen Haltung bei der Spaltung der Partei im Jahr 1920 zu setzen.

Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?

Der Autor führt eine quantitative Auswertung des vorhandenen Datensatzes von ca. 3.500 Personen durch, ergänzt um eine kritische Auseinandersetzung mit der unvollständigen amtlichen Dokumentation dieser Zeit.

Welche thematischen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Den Hauptteil bilden die vergleichende Analyse der Abstimmungsergebnisse zwischen Reichstags- und Landtagsabgeordneten sowie die berufs- und altersbezogene Aufschlüsselung der Parteianhängerschaft.

Welche Keywords definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind USPD, Kommunistische Internationale, Hallenser Parteitag, Sozialstruktur, Parteispaltung, Arbeiterbewegung und 1920.

Warum war die Erfassung der USPD-Mitglieder schwierig?

Da es nie ein zentrales Mitgliederverzeichnis gab und die amtliche Dokumentation lückenhaft ist, mussten Daten aus einer Vielzahl von Archiven, Polizeiberichten und regionalen Zeitungen mühsam zusammengetragen werden.

Welche Rolle spielten die Altersunterschiede bei der Abstimmung?

Es zeigt sich ein deutlicher Trend: Jüngere Mitglieder waren eher zu einem radikalen Kurs und dem Anschluss an die 3. Internationale bereit, während die älteren Funktionäre einen vorsichtigeren Weg bevorzugten.

Was zeigt der Vergleich zwischen Reichstags- und Landtagsabgeordneten?

Der Vergleich verdeutlicht erhebliche Diskrepanzen: Die Ablehnung gegen den Anschluss an Moskau war bei den Landtagsabgeordneten signifikant höher als bei den Reichstagsabgeordneten.

Final del extracto de 125 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Mitglieder der USPD. Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD
Autor
Dr. Hartfrid Krause (Autor)
Páginas
125
No. de catálogo
V1315909
ISBN (PDF)
9783346793133
ISBN (Libro)
9783346793140
Idioma
Alemán
Etiqueta
Arbeiterbewegug Weimarer Republik USPD
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Hartfrid Krause (Autor), Die Mitglieder der USPD. Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1315909
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