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Der Drachenkampf und seine literarische Funktion

Título: Der Drachenkampf und seine literarische Funktion

Trabajo Escrito , 2019 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Niclas Neukirch (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Die Leitfrage dieser Arbeit lautet: Welche literarische Funktion nimmt der Drachenkampf, beziehungsweise der mit diesem Kampf in Verbindung stehende Drache Pfetan ein?

Hierbei wird zunächst die äußerliche Beschreibung des Drachen Pfetans in den Vordergrund gestellt, woraufhin vor allem auf die unterschiedlichen literarischen Funktionen eingegangen wird. Es soll zum einen gezeigt werden, dass der Drache die Ritterlichkeit des Protagonisten in Teilen unterstreicht und bei diesem eine kurz anhaltende Identitätskrise auslöst.

Zum anderen wird darauf eingegangen, dass der Drache Pfetan die Gegenwelt zur höfischen Welt repräsentiert, einen Bezug zum Antagonisten Roaz aufweist und in Verbindung mit dem Teufel gebracht werden kann. Das Fazit dient schließlich zur Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit, in dem vor allem dargestellt werden soll, dass dem Drachen Pfetan eine essenzielle Rolle zugeschrieben werden kann, da er auf vielerlei Art gestaltet ist und gedeutet werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Herkunft und Bedeutung des mythischen Fabelwesens

3. Einordnung in den Handlungskontext

4. Der Drachenkampf und seine literarische Funktion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die literarische Funktion des Drachenkampfes im mittelhochdeutschen Artusroman „Wigalois“ von Wirnt von Grafenberg. Dabei steht die Analyse des Drachen Pfetan im Vordergrund, um aufzuzeigen, wie das Fabelwesen als Antagonist des Protagonisten fungiert, seine ritterliche Identität prüft und in einer Verbindung zum Teuflischen/Bösen steht.

  • Mythologische Herkunft und kulturelle Bedeutung des Drachenbildes
  • Einbettung des Drachenkampfes in den Kontext der Wigalois-Aventiuren
  • Analyse der „chimärischen“ Hybridnatur des Drachens Pfetan
  • Die literarische Wirkung des Kampfes auf das ritterliche Selbstverständnis
  • Symbolik und Identitätskrise des Helden durch die Konfrontation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Uralt ist die «Kunde vom Drachen». Die Mythen, Sagen und Märchen aller Völker raunen davon. In ihnen hat sich eine allgemeine menschliche Erfahrung vom Dasein einer Urmacht der Bedrohung niedergeschlagen. Im «Drachen» ist eine Ursituation und, von ihr ausgelöst, eine Urangst der Menschheit mythisches Bild geworden; in ihm wird jener dunkle Grund des Seins beschworen, an dessen Aufwallen die bedrohte Menschheit erst die rettende und heilende Lichtkraft, das Dasein eines Retters [...] erfahren hat. Alle Dramen der Menschheit haben ihr Ur- und Vorbild im Urdrama des großen Drachenkampf­es!

Das oben aufgeführte Zitat macht deutlich, dass Drachen ihre Präsenz nicht erst seit einigen Jahrzehnten in Büchern oder Serien haben, sondern schon über Jahrtausende eine elementare Rolle in der Welt des Erzählens einnehmen. Sie verkörpern in der narrativen Welt vor allem Attribute des Bösen, des Brutalen, des Mächtigen. Auch der Protagonist Wigalois trifft während seines Aventiure-Wegs auf einen Drachen, in welchem er die Inkarnation des Furchteinflößenden und Teuflischen sieht. Gegenstand und im Fokus stehend wird in dieser Arbeit demnach der um ca. 1220 entstandene Artusroman Wigalois von Wirnt von Grafenberg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Drachens in der Literatur und Vorstellung der zentralen Fragestellung bezüglich des Artusromans „Wigalois“.

2. Herkunft und Bedeutung des mythischen Fabelwesens: Untersuchung der etymologischen und kulturgeschichtlichen Ursprünge des Drachenbildes im abendländischen und orientalischen Kontext.

3. Einordnung in den Handlungskontext: Zusammenfassung der relevanten Ereignisse im Wigalois, die zum Zusammentreffen des Helden mit dem Drachen Pfetan führen.

4. Der Drachenkampf und seine literarische Funktion: Analyse der Darstellung Pfetans als chimärisches Mischwesen und dessen Bedeutung für die Identitätskrise und das ritterliche Ethos des Wigalois.

5. Fazit: Synthese der Ergebnisse zur Bedeutung des Drachenkampfes als Schlüsselelement der narrativen Struktur und Charakterprüfung.

Schlüsselwörter

Wigalois, Wirnt von Grafenberg, Drachenkampf, Pfetan, Artusroman, chimärischer Hybridkörper, Identitätskrise, literarische Funktion, Fabelwesen, Ritterlichkeit, Mittelalter, Mythologie, Antagonist, Symbolik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Analyse der literarischen Funktion des Drachens Pfetan im Artusroman „Wigalois“ von Wirnt von Grafenberg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die mythische Bedeutung von Drachen, die literarische Ausgestaltung dieses Motivs im Hochmittelalter sowie die Auswirkungen des Kampfes auf den Protagonisten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche spezifische funktionale Rolle der Drache Pfetan für den Helden Wigalois einnimmt und wie dieser als „böse“ Gegenmacht zum Artushof in die Handlung eingebettet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Primärtextes unter Einbeziehung relevanter Sekundärliteratur zu mittelalterlicher Symbolik und Drachenmotiven angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung der Aventiure-Handlung, die detaillierte Beschreibung des Drachen Pfetan sowie die Untersuchung seiner Funktion als chimärische Figur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Wigalois, Drachenkampf, Chimäre, Ritterlichkeit und Identitätskrise definieren.

Warum wird der Drache Pfetan als „chimärischer Hybridkörper“ bezeichnet?

Er vereint in seiner Beschreibung verschiedene Merkmale von Reptilien, Vögeln und Raubtieren, was ihn als Phantasiekontrukt ausweist, das die menschliche Einbildungskraft belastet.

Welche Rolle spielt die „Identitätskrise“ des Helden?

Der Drachenkampf führt bei Wigalois zu einer kurzzeitigen Überlastung seiner kognitiven Fähigkeiten und einer Form von Bewusstlosigkeit, die ihn an seinem ritterlichen Dasein zweifeln lässt.

Ist der Drache Pfetan ein direkter Verbündeter des Teufels?

Die Arbeit legt dar, dass der Autor Wirnt von Grafenberg durch spezifische Attribute (wie Eselsohren) und die Einordnung im Kontext des „Physiologus“ den Drachen explizit mit dem Bösen bzw. dem Teuflischen assoziiert.

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Detalles

Título
Der Drachenkampf und seine literarische Funktion
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
1,3
Autor
Niclas Neukirch (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
17
No. de catálogo
V1316347
ISBN (PDF)
9783346795069
ISBN (Libro)
9783346795076
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wigalois Drachenkampf Drache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niclas Neukirch (Autor), 2019, Der Drachenkampf und seine literarische Funktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316347
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